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Thema: Überdosierung: Wie geh ich's an?

  1. #11
    Benutzer
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    Standard AW: Überdosierung: Wie geh ich's an?

    Zitat Zitat von ja-ne Beitrag anzeigen
    Heute ist der Tag, wo ich meiner Familie in den Urlaub "nachfahren" möchte. Das stresst mich schon wieder sehr; ich schwanke zwischen Wut, dass ich nicht einfach "normal" sein kann und Trauer, dass die Situation so schwierig für mich ist. Alles, was eine kleine Anforderung an mich stellt, ist für mich unglaublich kräftezehrend. Ich habe permanent ein ängstliches Gefühl und bin nicht ich, wie ich mich kenne.
    Ich könnte Hashi und alles, was damit im Gepäck kommt, manchmal auf den Mond schießen.
    Au Mann, ja das kann ich verstehen. Man will wieder man selbst sein und "funktionieren", hat es aber nicht in der Hand. Ich habe in den letzten Tagen nochmal viel darüber nachgedacht. Daneben, dass es einfach sehr unschön ist, sich so zu fühlen denke ich, dass dieser Kontrollverlust viel mit einem macht. Also die Tatsache, dass man es aushalten und warten muss, bis die Dosisänderung wirkt.
    Geändert von Doing (22.08.21 um 08:28 Uhr)

  2. #12
    Benutzer
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    Standard AW: Überdosierung: Wie geh ich's an?

    Gibt es denn etwas, das du zusätzlich nehmen kannst, um dich etwas zu beruhigen?
    Mir helfen manchmal Lavendelkapseln, allerdings weiß ich nicht, ob das bei Überdosierung auch etwas bringt.

  3. #13
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    Standard AW: Überdosierung: Wie geh ich's an?

    In solchen Situationen denke ich an diesen Satz: "Auch dieses wird sich wieder ändern."
    Gefühlsmäßig scheint es oft so, als käme man nicht mehr raus, aber das stimmt ja nicht.

  4. #14
    Benutzer Avatar von ja-ne
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    Standard AW: Überdosierung: Wie geh ich's an?

    Ich bin letzten Samstag tatsächlich in den Urlaub nachgefahren und es war sehr, sehr schwer. Bei jeder Ausfahrt dachte ich: "Jetzt drehst du um." Ich hab mich selten zu etwas so sehr gezwungen. Mir war heiß und kalt, ich war panisch, mir war übel, mein rechter Arm war ständig am Einschlafen und gleichzeitig war ich unendlich müde, als wäre ich seit Jahrzehnten wach. Nicht wirklich hilfreich war, dass die Fahrt mehr als drei Stunden dauerte und sich jede Minute unendlich lang anfühlte.
    Aber ich kam tatsächlich an und ich war sehr, sehr erleichtert, dass ich nicht nachgegeben hatte. Die darauffolgenden Tage waren meistens sehr schön, wobei ich immer wieder kurze Panikanflüge, große Müdigkeit und vor allem Gelenk-, Muskel- und Rückenschmerzen hatte. Ich war glaube ich unfassbar verspannt und konnte kaum loslassen. Aber hey - ich war da, wo ich unbedingt hinwollte, mit Familie und Freunden bei schönstem Wetter beieinander, keine Arbeit, keine Aufgaben, nur das machen, was man gerade möchte.

    Als Hilfsmittel zur Beruhigung nehme ich CBD Öl. Es gibt nichts Besseres. Ich glaube nicht, dass ich alles ohne das Öl durchgezogen hätte. Ich nutze es schon lange gegen Schlafprobleme in der zweiten Zyklushälfte & allgemein bei Schmerzen. Es ist für mich sehr hilfreich bei Unruhe. Leider ist es teuer - hält aber auch lange, man braucht nur wenige Tropfen. Die Qualität ist auch sehr unterschiedlich je nach Hersteller. Mittlerweile gibt es Öle auch in Drogeriemärkten, aber die helfen mir nicht.
    Muss jeder für sich selbst ausprobieren.

    Heute Nachmittag hole ich meine allererste 112er Packung von Henning ab; selbst die Apothekerin war ganz baff, was es mittlerweile auf dem Markt gibt. Daher danke noch mal für den Einwurf!

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