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Thema: Bitte um Hilfe: MB und EBV?

  1. #21

  2. #22
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    Standard AW: Bitte um Hilfe: MB und EBV?

    Screenshot_20210921-210933_Drive.jpg



    Danke an euch nochmal.

  3. #23
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Bitte um Hilfe: MB und EBV?

    Schau, ich möchte hiervon etwas sehen:

    Seit Dezember 2020 - erst Mandelentzündung paar Tage später ausbruch morbus Basedow (dessim.autonomie)
    Ich sehe bei dir noch immer keinerlei Anfangswerte. Wie waren die Werte (TSH, fT3, fT4, TRAK) im Dezember?

    Es wird einfach nicht klar, was du nun hast. Thyreoidits de Quervain ist eine weitere Diagnose im Raum (ich dachte anfangs, du meinst mit "Thyreoiditis" eine Hashimoto-Krankheit, die ist auch eine Thyreoiditis (=Schilddrüsenentzündung), aber eine chronische, die Thyreoiditis de Quervain ist eine spezielle akute Schilddrüsenentzündung. WER sagt das und auf Grund welcher Werte und sonografischer Befunde? Das wäre ein völlig anderer Fall als MB, auch anders zu behandeln.

    Du hast jetzt eine klare UNterfunktion, das kommt weder vom MB noch von Thyreoiditis de Quervain sondern von der Schilddrüsenhemmung mit Carbimazol,
    das muss jetzt dringend gesenkt werden. Ob abgesetzt oder in stark reduzierter Menge weiternehmen - genau das weiß man erst, wenn man deine Diagnose kennt. Ist es nun MB oder Thyreoiditis de Quervain? Beides kann von EBV kommen, beides macht am Anfang eine Überfunktion, aber man behandelt sie unterschiedlich.

    Besser als ein Endo wäre ein Nuklearmediziner gewesen. Erstens für Bildgebung (Sonografie und Szintigrafie), zweitens für häufigere Termine wegen Anpassung der Medikation. Das ist jetzt natürlich viel zu spät, weil man nicht mehr sieht, was im Dezember sichtbar gewesen wäre.

  4. #24
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    Standard AW: Bitte um Hilfe: MB und EBV?

    Dezemberwerte sind in #16.

  5. #25
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Bitte um Hilfe: MB und EBV?

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Dezemberwerte sind in #16.

    Och Gottchen ich Dussel ... habe nur die letzten wahrgenommen, danke Flamme.

    @K.O., ich guck mir das alles an, morgen.

  6. #26
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Bitte um Hilfe: MB und EBV?

    liebe K.O.,

    hättest du diese Befunde bz. wenigstens die Schilddrüsenwerte darin in zeitlicher Reihenfolge zusammen mit der Hemmerdosis in dein Profil geschrieben, dann hätten wir uns einiges an Aufwand erspart. Ich habe jetzt deine laufenden Texte mit den gestern eingestellten Befunden abgeglichen, um den Verlauf halbwegs rekonstruieren zu können:

    Dezember 2020: Latente Überfunktion (TSH supprimiert, fT3+fT4 hoch aber in der Norm). TRAK: nur ganz leicht erhöht.


    Januar 2021, eine Szintigrafie und Sonografie. Uptake (=Messung der Aktivität der Schilddrüse) normal, daraus folgernd: eher kein MB. "Diss. Autonomie": eine bloße Verlegenheitsdiagnose, wie so oft, wenn der NUK nicht wirklich weiß, weil die Lage nicht sonnenklar ist. Das passiert häufig bei anfänglichem MB. Damit übereinstimmend: weiterhin nur latente ÜF, keine Medis.


    WANN? 2021, im Beitrag #17: wer hat Sono gemacht? ein anderer Arzt? Hier bereits klare ÜF, fT3 und fT4 klar erhöht, TSH supprimiert, nach "einigen Tagen" 30 Carbi (wie viele Tage?). TRAK minimal erhöht. Sono ist differenzierter, wegen autoimmun-typischer Echoarmut Annahme: MB, aber unsicher, weil keine gesteigerte Durchblutung (evtl. wegen bereits erfolgender Hemmung, allerdings erst "seit ein Paar Tagen.")


    April 2021, Beitrag #18+#19, April : Hier deutlich erhöhte Durchblutung in der Sono, aber peripher bereits euthyreot (normale freie Werte aufgrund Carbi). Empfehlung: MB-Hemmertherapie weitermachen. Hier fT4 bereits sehr tief in der Norm, TSH leicht wieder da (0,2). Ob Carbi reduziert wird/wurde, ist unklar.


    Juni 2021, Beitrag #20: jetzt volle Euthyreose, TSH auch zurück (2) , alle Werte in der Norm. Hemmer offensichtlich nicht (weiter) reduziert, hierzu keine Angabe. Die Folge der unverändert hohen Dosis:


    Juli 2021, Beitrag #20: Tiefste T4-Unterfunktion (0,2), TSH 37. Unter 30 (?) Carbi, hierzu keine Angabe. Wurde wohl auf 20 gesenkt ab hier. Noch immer viel zu viel, natürlich und Kontrolle mit weiterer Dosisanpassung viel zu spät, nämlich:


    August 2021, Beitrag #21+#22: Erst hier Hinweis auf bisherige Einnahme 20 Carbi, Anweisung Reduktion auf 10 Carbi, TSH 11, fT4 Unterfunktion (0,4). 10 mg wird natürlich auf Dauer zu viel sein. SD vergrößert (ist normal wegen UF/Hemmung). K.O. schreibt: "Habe zur Zeit Thyreoiditis" , schreibt aber nicht dazu, von welcher Art Th. die Rede ist, meint vermutlich Hashimoto (das steht wieder anderswo). Hier im Befund sehe ich jetzt eine Notiz (von wem?) : "HA hatte zwischendurch Thyreoiditis de Quervain", wer ist HA? wird hier gemeint, dass de Hausarzt inzwischen Th. de Quervain diagnostiziert/behandelt hat? Notiz von diesem Arzt (wer? Nuk? Endo?) weiter: "kein Hinweis auf Th. de Quervain".... Somit wäre Th. de Quervain wohl erledigt, Hausarzt-Diagnose.

    *****

    Eine Hemmertherapie bei MB (oder egal welcher Überfunktion), das Herz der Therapie, erfolgt so, dass man *häufig* Kontrollen macht und die Dosis den Werten laufend und in kleinen Schritten anpasst. Das ist bei dir total verschlampt worden, d.h. viel zu spät gesenkt und viel zu selten die Werte kontrolliert. Du solltest das Carbimazol sofort und wegen der bereits anhaltenden Unterfunktion stärker als es üblich wäre senken, die letzten Werte sind vom August und du nimmst weiter 10 mg Carbi - das ist eine Schande. Ich würde sofort Blutkontrolle veranlassen und danach sofort senken (auf 2,5 mg). 2 Wochen darauf sollte eine erneute Kontrolle stattfinden!!!! Es wäre unbedingt erforderlich, jetzt erneut den TRAK-Wert zu bestimmen.

    Du hast wohl einen MB, bloß am Anfang noch undeutlich/schwach, im April klar. Ein Teil deiner Beschwerden ist jetzt sicher wegen der verschleppten Unterfunktion. Die Hemmertherapie sollte ca. 1 Jahr laufen, wenn du trotz niedriger Dosis eine Unterfunktion haben wirst, dann sollte etwas Thyroxin dazu genommen werden. Aber zuerst sollte jetzt eine Kontrolle erfolgen, dann eine Senkung und danach (14 Tage danach, nicht einen Monat danach!) eine erneute Kontrolle von TSH, fT3, fT4 um zu sehen, was die Werte machen.

    Sensibilitätsstörungen: Kann von der Unterfunktion sein, oder auch von B12-Mangel, lasse bitte B12-Wert überprüfen!


    Bisoprolol: Falls du das noch immer nimmst, bitte sofort ausschleichen, das ist nur für die Zeit einer Überfunktion.

    Operation: schlechteste Idee seit Erfindung der Hausärzte. Falls Werte sich erholen und dann nicht wieder hochgehen: Niedrigstdosierte Hemmertherapie sollte weitergeführt werden.

    Thyreoiditis de Quervain (auch Hausarzt-Diagnose? ist unklar). Das ist eine der Schilddrüsenentzündungen, die nach viraler Infektion möglich sind (s. https://www.schilddruesenpraxis.at/l...reoiditis.html) . Sowas sollte nicht der Hausarzt diagnostizieren, sondern ein Fachharzt, am ehesten Nuklearmediziner. Bei einer Th. de Quervain ist der CRP-Wert (Entzündungswert) ganz klar erhöht. Einen solchen CRP-Wert sehe ich bei dir nur im datumslosen Befund aus dem Beitrag #17, dort ist der Wert aber völlig normal. Und die vermehrte Durchblutung der Schilddrüse (April) ist ebenfalls nicht typisch für Th. de Quervain. - Wie also der Hausarzt auf die Idee einer Th. de Quervain kam, bleibt sein Geheimnis.

  7. #27
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    Standard AW: Bitte um Hilfe: MB und EBV?

    Hallo K.O ich möchte mal auch ein paar Worte zu Dir sagen, da es bei mir ähnlich war wie bei Dir ich habe sehr lange Halsschmerzen gehabt bevor Morbus Basedow festgestellt wurde. Ich habe mich allerdings gleich hier im Forum informiert und habe mich sozusagen selbst therapiert bis jetzt, da ich schnell gemerkt habe dass der Hausarzt keine Ahnung von der Dosierung bei Morbus Basedow hat. Beim Nuklearmediziner hat man da eher Glück. Hätte ich auf meinen Hausarzt gehört wäre ich genauso wie Du in eine Fette Unterfunktion gerauscht. Ich möchte dir dringend ans Herz legen sich wirklich mal dranzuhängen und sich umfassend zu informieren.

  8. #28
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    Standard AW: Bitte um Hilfe: MB und EBV?

    Danke für deine antwort. Ich habe beim ersten mal Szinti mit dem Nuklearmed. gesprochen er hat nur gesagt dass es entweder Operativ oder Radiojod sein soll. Ansonsten nichts weiteres hat er mir empfohlen. Er blieb bei seiner empfehlung.

  9. #29
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    Standard AW: Bitte um Hilfe: MB und EBV?

    Erstmal dankeschön für die Antwort.Therapie vom HA (Hausarzt) war vom Februar 3x tägl. 20 mg Carbi die werte gingen nicht runter er wollte
    unbedingt dass ich operiert werde also verschrieb er Prophycil 3x tägl 50 mg. Als ich endlich den termin hatte bei Endo im April hat sie mir sofort abgeraten Prophycil abzusetzen und nur Carbi 3x tägl je 20 mg zu nehmen nach 4 wochen 3x tägl 10 mg das war dann schon Juni und dann nach 4 wochen 2x tägl 10 mg das war Juli und jetzt im August 1x 10 mg. Aber Bisoprolol ausschleichen möchte sie nicht wahrscheinlich aus dem grund dass sie sich selber nicht sicher ist ob die werte stabil bleiben. Das werden wir sehen am 27.09. Habe ich termin. Problem ist ich sehe sie nur alle 8 wochen bis jetzt hat sie wie schon gesagt nur 2 mal ultraschall gemacht und nur weil ich drauf bestanden habe da ich im juli schmerzen hatte und die SD vorstand im hals also bin ich schnell zum Hausarzt gegangen und er hat mir de Quervain festgestellt. Sie stellte aber danach nur die Thyreoditis fest wie im befund steht bild. Meine endo ist nur 2 tage die woche in der praxis in mannheim sonst in heidelberg immer und ich wohne fast 30 km von mannheim entfernt also kann ich nicht ohne termin kommen egal wie es mir geht. Die Arzthelferinnen dort sind von den ärzten so erzogen worden dass sie erstmal einen abweisenn mit der ausrede sie ruft sie telefonisch zurück und dann wartest du aber es ruft eine arzthelferin an und sagt die dann alles und wenn du frage hast oder bitte dann wartest du wieder auf ein anruf. Sonst fahre ich nur hin für 15 min blut abgeben und wieder nach hause Ergebniss bekomme ich per email und oft ist ein befund gar nicht dabei nur die werte
    Geändert von K.O. (23.09.21 um 00:07 Uhr)

  10. #30
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    Standard AW: Bitte um Hilfe: MB und EBV?

    Es ist wie Panna schon geschrieben hat, die Blutwerte sollten eigentlich bei Morbus Basedow jede zwei Wochen kontrolliert werden in den ersten Monaten. Ich weiß es ist teilweise schwierig da die Ärzte nicht da oft nicht mitmachen. Ich hatte Glück mein Hausarzt hatte anfangs jede zwei Wochen kontrolliert. Nach ca. 2 Monaten dann jede 4 Wochen. Ich hatte aber noch parallel mich vom Nuklearmediziner behandeln lassen. Dieser macht auch schilddrüsendiagnostik. Und der hat dann auch nochmal alle 4 Wochen Blut abgenommen. Je nachdem wie die Werte waren habe ich die Dosis angepasst. Panna hat mir da sehr gut geholfen, sie kennt sich sehr gut aus.

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