Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 11

Thema: Vorgehen bei SD-Prob. nach Impfung, lange Wartezeit auf Doc/BE

  1. #1
    Benutzer
    Registriert seit
    07.10.09
    Beiträge
    74

    Standard Vorgehen bei SD-Prob. nach Impfung, lange Wartezeit auf Doc/BE

    Hallo zusammen,

    ich war ja jetzt (erfreulicherweise, denn in Sachen SD ging es richtig gut und unauffällig die letzten Jahre...) sehr lange nicht mehr hier, seit 2016 um genau zu sein.
    Und in den ganzen Jahren war meine SD, trotz mehrerer schwerer Grippen, physischen Überlastungen, psychischen Ausnahmesituationen usw. eigentlich immer gut im Tritt.
    Ich hatte gaaanz selten maximal mal nachmittags ein leichtes Klosgefühl, was aber am nächsten Tag wieder verschwunden war.

    So, nun habe ich mich vor ziemlich genau 4 Wochen (28.6.) morgens impfen lassen. Biontech/Comirnaty, 1. Impfung.

    Heftige Reaktionen mit Kopfschmerzen und extremer Müdigkeit, Schwitzen bereits ab Tag 2, dick geschwollene Lymphknoten am Hals, insgesamt 2 Wochen war ich out of order und konnte auch nicht arbeiten, habe nur geschlafen und geschwitzt. Das hat nach 2 Wochen aber nachgelassen und ist jetzt (4 Wochen später) auch völlig verschwunden.

    Allerdings hat nach den o.g. 2 Wochen immer öfter abends meine SD das rumoren angefangen... Klosgefühl, Engegefühl, Druck. Wie wenn man seine Tablette vergessen hat (ist mir schon Jahre nicht mehr passiert, habe deswegen eine ganze Weile gebraucht, das zu erkennen)

    Ich hatte das zuerst auf zuviel Sprechen o.ä. zurückgeführt (gabs schon früher) und mir nichts dabei gedacht. Das hörte aber nicht auf...
    Im Gegenteil ist es jetzt seit gestern Abend so schlimm, dass mir ganz duselig ist, und ich habe es jetzt sogar morgens noch, dabei bin ich schon 2,5h nach Einnahme meiner LT.
    Dazu Schwindel und wieder am Schwitzen (ist aber auch warm gerade!)


    Ich fürchte jetzt doch einen Zusammenhang mit der Impfung und wollte mal die Blutwerte (wäre eh wieder fällig dieses Jahr, habe allerdings zufällig vom anderen Doc aktuelle TSH von VOR Impfung) checken lassen. Leider ist eine BE aber erst in 4 Tagen möglich, die Besprechung und US dazu sogar erst in 11 Tagen

    Daher würde ich gerne von euch wissen:

    • Ich sollte vor einer anstehenden Kontrolle vermutlich nicht eigenmächtig an der Dosierung rumpfuschen, oder? Habe ich noch nie tun müssen und bisschen Sorge deswegen.
    • Sollte ich die Blutwerte zeitnah nehmen lassen (evtl wäre das als Selbstzahler beim anderen Arzt früher möglich)?
    • Wie "kritisch" ist das eigentlich, wenn ich jetzt womöglich noch 2 Wochen so danebenliege? Gefühlt gehts mir sch..., aber wenn nichts schlimmeres droht muss ich da eben durch


    Vielen Dank vorab für eure Erfahrungen!


    Viele Grüße,

    Marc

    Edit:
    Nachtrag:
    Ich habe zu Anfang der Therapie schon immer sehr stark auf Steigerungen winzigster Mengen oder variierende Einnahmezeitpunkte reagiert und bin seit Jahren stabil bei 50µg/d (L-Thyroxin Henning). Seit mein Vitamin-D etwas besser ist, gehts deutlich besser, zeitliche Verschiebungen der Einnahme haben mir seitdem schon lange nichts mehr ausgemacht.
    Das wollte ich noch erwähnt haben
    Geändert von !Marc! (26.07.21 um 12:07 Uhr)

  2. #2
    Benutzer
    Registriert seit
    07.10.09
    Beiträge
    74

    Standard AW: Vorgehen bei SD-Prob. nach Impfung, lange Wartezeit auf Doc/BE

    314 Klicks aber keine einzige Antwort?
    Also offensichtlich habe ich etwas falsch gemacht, nur was?

    Immerhin ist morgen dann schon der Untersuchungstermin mit US und Blutwerte-Besprechung, ich werde berichten, was dabei rauskommt.

    Die Probleme sind übrigens nach wie vor vorhanden, an manchen Tagen stärker, an manchen schwächer. Dummerweise nicht mehr nur abends, auch jetzt gerade (13Uhr) sitze ich mit unangenehmem Klosgefühl und zittrigen Fingern am Laptop.
    Immerhin habe ich Urlaub, an Arbeit wäre nicht wirklich zu denken so...

  3. #3
    Benutzer
    Registriert seit
    22.07.21
    Ort
    NRW
    Beiträge
    35

    Standard AW: Vorgehen bei SD-Prob. nach Impfung, lange Wartezeit auf Doc/BE

    Hallo Marc,

    durch die Impfung produziert Dein Körper die Spikes des Virus in Deinen Zellen. Vermutlich auch in den Zellen der Schilddrüse. Könnte einen Schub bei Dir ausgelöst haben.

    Was Du beschreibst an Symptomen, so ging es mir drei Monate (hatte abgesetzt und bin dann hoch eingestiegen), denke also nicht dass das bei Dir kritisch ist.

    Wegen Eigenmächtig an der Dosis schrauben: Ich würde erst die Blutwerte abwarten.

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    16.04.17
    Ort
    Reißt die Bretter von den Stirnen! Erich Kästner für Erwachsene
    Beiträge
    1.483

    Standard AW: Vorgehen bei SD-Prob. nach Impfung, lange Wartezeit auf Doc/BE

    Hallo Marc,

    vor allem auch mitdenken, dass sich die Lage dann auch wieder normalisieren wird, also eine ggf. nötige Anpassung der Dosis dann auch wieder rückgängig gemacht werden muss.

  5. #5
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    19.04.21
    Beiträge
    25

    Standard AW: Vorgehen bei SD-Prob. nach Impfung, lange Wartezeit auf Doc/BE

    Hallo Marc, ich habe im Moment nur eine schlechte Internetverbindung, da ich ein paar Tage op jöck bin, aber ich wollte Dir wenigstens schreiben, dass Du mit der Erfahrung nicht allein bist. Meine 2. Impfung war Anfang Juni und seitdem hat es meine Einstellung "zerlegt". Nun bin ich in der Dosis-Findungsphase mit einem bunten Strauss an Symptomen. Die Impfung an sich hatte ich erstaunlich gut vertragen. Nur etwas müde und einen schmerzenden Arm. Ich bin gespannt auf Deine Blutergebnisse und werde weiter in Deinem Thread lesen. Alles Gute, Katia

  6. #6
    Benutzer
    Registriert seit
    07.10.09
    Beiträge
    74

    Standard AW: Vorgehen bei SD-Prob. nach Impfung, lange Wartezeit auf Doc/BE

    Vorab mal vielen Dank für die rege Teilnahme jetzt :-)
    Ich habe schon befürchtet gegen eine mir unbekannte Netiquette verstoßen zu haben oder so.


    Zitat Zitat von Bibi75 Beitrag anzeigen
    Hallo Marc,

    durch die Impfung produziert Dein Körper die Spikes des Virus in Deinen Zellen. Vermutlich auch in den Zellen der Schilddrüse. Könnte einen Schub bei Dir ausgelöst haben.

    Was Du beschreibst an Symptomen, so ging es mir drei Monate (hatte abgesetzt und bin dann hoch eingestiegen), denke also nicht dass das bei Dir kritisch ist.

    Wegen Eigenmächtig an der Dosis schrauben: Ich würde erst die Blutwerte abwarten.
    Drei Monate lang nach der Impfung? Oder wegen dem Absetzen und Wiedereinstieg?


    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Hallo Marc,

    vor allem auch mitdenken, dass sich die Lage dann auch wieder normalisieren wird, also eine ggf. nötige Anpassung der Dosis dann auch wieder rückgängig gemacht werden muss.
    Jo, deswegen hatte ich mich jetzt schlußendlich auch ohne Bestätigung durchs Forum gegen eine eigenmächtige Anpassung entschieden. Bin gespannt, was der Doc morgen sagt...


    Zitat Zitat von Rheinprinzessin Beitrag anzeigen
    Hallo Marc, ich habe im Moment nur eine schlechte Internetverbindung, da ich ein paar Tage op jöck bin, aber ich wollte Dir wenigstens schreiben, dass Du mit der Erfahrung nicht allein bist. Meine 2. Impfung war Anfang Juni und seitdem hat es meine Einstellung "zerlegt". Nun bin ich in der Dosis-Findungsphase mit einem bunten Strauss an Symptomen. Die Impfung an sich hatte ich erstaunlich gut vertragen. Nur etwas müde und einen schmerzenden Arm. Ich bin gespannt auf Deine Blutergebnisse und werde weiter in Deinem Thread lesen. Alles Gute, Katia
    OK, op jöck musste ich erstmal googeln^^ Ich hoffe, du hast besseres Wetter als wir hier
    Danke für deinen Bericht zu ähnlichen Problemen. Es hilft einem nicht direkt, aber man fühlt sich trotzdem irgendwie nicht mehr so alleine damit...

  7. #7
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    19.04.21
    Beiträge
    25

    Standard AW: Vorgehen bei SD-Prob. nach Impfung, lange Wartezeit auf Doc/BE

    Hallo Marc, dann hat Google dich wohl an ein kölsches Wörterbuch verwiesen :-). Ja, ich bin verreist und ja, das Wetter ist ganz gut hier im Harz. Mir tut es auch gut zu wissen, dass ich nicht allein bin mit den Problemen. Bei mir sind nach der Impfung fiese Herzstolperer aufgetreten. Ich habe 3 Auslasstage gemacht, da ich mit den Freien schon vorher an der Oberkante geklebt habe. Nach dem Auslassen konnte ich das LT wegen massivem Anflutens nicht mehr nehmen und bin jetzt dabei, langsam wieder einzusteigen. Ich hoffe, ich finde meine Wohlfühldosis. Mir graut so ein bisschen vor einer eventuellen Auffrischungsimpfung. Andererseits Covid... nein, danke.

    Liebe Grüße. Katia

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    16.04.17
    Ort
    Reißt die Bretter von den Stirnen! Erich Kästner für Erwachsene
    Beiträge
    1.483

    Standard AW: Vorgehen bei SD-Prob. nach Impfung, lange Wartezeit auf Doc/BE

    Kennst du den Thread schon?

    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...Nebenwirkungen

    Einige wenige reagieren auf die Impfung mit ÜF-Symptomen.

  9. #9
    Benutzer
    Registriert seit
    07.10.09
    Beiträge
    74

    Standard AW: Vorgehen bei SD-Prob. nach Impfung, lange Wartezeit auf Doc/BE

    So, heute beim Doc gewesen.
    Letzte Woche (4 Wochen nach der Impfung) war die BE, heute Besprechung und Sono.

    SD sieht gut aus, aber zwei Lymphknoten sind geschwollen und entzündet, die werden die SD mechanisch triggern.
    TSH 1,84 (sonst immer um 1,2)
    fT3 2,73
    fT4 1,4

    Doc sagt, aussitzen, er würde nichts an der Dosis ändern, so lange die Lymphknoten noch geschwollen sind und Ursache sein können.
    Er sagt, ich könne mich also impfen lassen. Habe trotzdem echt Bammel davor

  10. #10
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    08.03.07
    Beiträge
    1.131

    Standard AW: Vorgehen bei SD-Prob. nach Impfung, lange Wartezeit auf Doc/BE

    Ich hatte hier im Forum auch schon von Problemen nach der 1. Biontech-Impfung berichtet (mittlerweile ca. 6 Wochen her). Nach drei Auslasstagen und anschließend niedrigerer Thyroxin-Dosierung ging es zunächst besser und ich dachte, dass das Schlimmste nun vorbei ist. Zu früh gefreut... seit einer Woche geht es mir wieder sehr schlecht und ich bin ziemlich ratlos. Das Beschwerdebild ist insgesamt nun allerdings anders, weshalb es auch sein könnte, dass ich zu viel reduziert habe.

    Den zweiten Impftermin habe ich erst einmal abgesagt. Momentan will ich das meinem Körper a) nicht zumuten und b) wären dann die Beschwerden noch weniger zu deuten. Das einzige, das doch dafür sprechen würde: Man fühlt sich sowieso schon schlecht ;-) Die Motivation wird nicht unbedingt größer, wenn man sich wieder halbwegs gut fühlt und dann riskiert, dass alles von vorne losgeht.... wenn der Impfdruck nicht wäre, würde ich die zweite Impfung für mich streichen.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •