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Thema: Starke Symptome nach wenigen Tagen Dosisreduzierung - ist das normal?

  1. #1
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    Standard Starke Symptome nach wenigen Tagen Dosisreduzierung - ist das normal?

    Hallo,
    ich nehme heute den dritten Tag statt 62,5 nur 56,25 LT ein. Ich bin schon länger krankgeschrieben und komme nicht mehr richtig auf die Beine. Meine Symptome waren Kreislaufprobleme, hoher Puls, niedriger Blutdruck, Blutzuckerprobleme, Schwäche, Energie- und Antriebslosigkeit, Durst, häufiges Wasserlassen, starkes Angespanntsein des ganzen Körpers, auch der Blase, ungeduldig, gestresst.

    Nachdem ich mich vor drei Tagen wieder so wahnsinnig gestresst fühlte, habe ich ab Montag die Dosis reduziert. Am gleichen Tag fühlte ich mich ganz gut, der Kreislauf war stabiler, die innere Angespanntheit war weg und ich musste nicht mehr so oft aufs Klo. Ich konnte sonst immer gut durchschlafen, gestern Nacht bin ich dann schon um 4 mit Herzklopfen und Angstgefühl aufgewacht, heute um 3. Vor der Reduzierung hatte ich nur früh beim Aufwachen ein leichtes Angstgefühl. Da hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Dosierung bis früh nicht ganz ausreicht. Auch fühle ich mich jetzt nachmittags schon ängstlich. Heute schwitze ich auch merklich und mir ist leicht schwindelig, dazu ist mir noch schlecht und ich habe keinen Appetit und leichten Kopfdruck. Das hatte ich allerdings auch vor der Reduzierung, jetzt ist es aber wieder stärker geworden.

    Bin mir jetzt total unsicher, ob die Reduzierung richtig war. Die Angespanntheit und das häufige Wasserlassen sind viel besser aber andere Sachen halt schlechter, als würde ich in eine Unterfunktion rutschen.

    Kann das noch normal sein? Sollte ich erstmal abwarten oder doch lieber wieder auf 62,5 LT gehen? Ich weiß, dass die geringere Dosis erstmal richtig ankommen muss, aber wenn es vorher wirklich zu viel gewesen wäre, dürfte ich doch nicht so schnell was merken, oder?

    Hatte das auch jemand?

    Bin für jeden Rat dankbar!

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Starke Symptome nach wenigen Tagen Dosisreduzierung - ist das normal?

    Zitat Zitat von Habiby Beitrag anzeigen
    . Da hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Dosierung bis früh nicht ganz ausreicht. Auch fühle ich mich jetzt nachmittags schon ängstlich.
    Das zeigt deutlich nur eines, Habiby: Dass dir nicht wirklich bewusst ist, was Levothyroxin ist. Du hast auf Dauer einen beinahe konstanten Serumspiegel, m it Ausnahme einer (bei dir bei dieser Dosis) ganz kleinen Einnahmespitze. Sonst hast du einen konstanten Spiegel, das heißt, du "lebst" und funktionierst nicht von dem, was du morgens einnimmst.

    Die Ursache: Die Halbwertszeit des Thyroxins beträgt ca. eine Woche. Das bedeutet auch, dass jede Dosisänderung erst "ankommen" muss (nd das weißt du ja auch). Dass du vor drei Tagen um 6,25 mcg reduziert hast (bei diesem Nüchternwert: 18,80 (12,3-20,2)) , hat sich noch gar nicht richtig bemerkbar machen können. Du rutschst also sicherlich nicht in eine Unterfunktion.

    Wenn du so viel Angst hast, dann ist dein Problem anderswo, evtl. ist es die Angst selbst, die sich auch verselbstständigen kann, falls sie auf dem Boden der Angespanntheit durch leichte Überdosierung entstanden ist. Über die Ursprünge deiner Angst weiß ich aber nichts (muss ich auch nicht), wichtig ist, dass es dir nichts nützt, wenn du sie jetzt auf deine Thyroxindosis projizierst.

  3. #3
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    Standard AW: Starke Symptome nach wenigen Tagen Dosisreduzierung - ist das normal?

    Wenn du so viel Angst hast, dann ist dein Problem anderswo, evtl. ist es die Angst selbst, die sich auch verselbstständigen kann, falls sie auf dem Boden der Angespanntheit durch leichte Überdosierung entstanden ist. Über die Ursprünge deiner Angst weiß ich aber nichts (muss ich auch nicht), wichtig ist, dass es dir nichts nützt, wenn du sie jetzt auf deine Thyroxindosis projizierst.
    Das will ich nicht ausschließen, trotz allem bilde ich mir die Symptome nicht ein, sie sind ja wirklich da! Ich bin ja auch positiv an die Senkung rangegangen, bis die ersten Symptome kamen... Und ich hatte ja auch schon ein paar Jahre wo es mir wirklich gut ging, da habe ich mir auch keinen Kopf bei kleinen Wehwehchen gemacht.

    Das zeigt deutlich nur eines, Habiby: Dass dir nicht wirklich bewusst ist, was Levothyroxin ist. Du hast auf Dauer einen beinahe konstanten Serumspiegel, m it Ausnahme einer (bei dir bei dieser Dosis) ganz kleinen Einnahmespitze. Sonst hast du einen konstanten Spiegel, das heißt, du "lebst" und funktionierst nicht von dem, was du morgens einnimmst.
    Doch, das ist mir schon bewusst, dass das im Normalfall so ist. Aber bei mir ist es z.B. so, dass ich schon immer sehr schlank war, Mühe habe zuzunehmen und vermutlich einen sehr schnellen Stoffwechsel habe. Kann es da nicht sein, dass die "Verarbeitung" von LT tatsächlich schneller ist?

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Starke Symptome nach wenigen Tagen Dosisreduzierung - ist das normal?

    Zitat Zitat von Habiby Beitrag anzeigen
    und vermutlich einen sehr schnellen Stoffwechsel habe. Kann es da nicht sein, dass die "Verarbeitung" von LT tatsächlich schneller ist?
    Und wenn es bei dir 6,5 statt 7 Tage wäre, die Halbwertszeit, würde das den Braten auch nicht fett machen.
    Wichtiger als das: Du siehst doch deinen fT4-Wert. Bei um 6,25 weniger über Unterfunktion zu reden ist so weit hergeholt, dass dir das echt klar sein müsste.

    Wenn nicht, wenn die Angst stärker ist als die Vernunft - da kann ich dir leider nicht helfen.

  5. #5
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    Standard AW: Starke Symptome nach wenigen Tagen Dosisreduzierung - ist das normal?

    trotz allem bilde ich mir die Symptome nicht ein
    Sagt ja auch keiner. Das Ding ist nur, dass Du sie nicht von der geringeren Dosis haben kannst, sondern immer noch von der Vorgängerdosis. Es hat auch niemand behauptet, dass senken einfacher wäre als steigern. Für mich ist das Gegenteil der Fall. Vermutlich auch, weil man schon ab der ersten niedrigeren Dosis "erwartet", dass es jetzt nur immer besser werden kann. Auch das kann ich nicht bestätigen! Es schwankt eben hin und her bis sich wieder ein neuer Stand eingependelt hat. Und das ist nicht immer angenehm.
    LG

  6. #6
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    Standard AW: Starke Symptome nach wenigen Tagen Dosisreduzierung - ist das normal?

    Das kenne ich auch! Deswegen lasse ich meist 1-2 Tage die Dosis aus bzw reduziere und mache dann mit der neuen Dosierung weiter und dann werden die Symptome meist wieder schlimmer...das dauert doch seine Zeit....

  7. #7
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    Standard AW: Starke Symptome nach wenigen Tagen Dosisreduzierung - ist das normal?

    Danke, für eure Antworten, ihr habt ja recht. Es macht mich halt unsicher, weil jetzt Unterfunktionssymptome dazukommen, die vorher nicht da waren. Aber ja, der Körper merkt ja trotzdem sofort, dass weniger LT ankommt und muss auch erst wieder ein Gleichgewicht finden. Der letzte Beitrag in meinem anderen Faden hat mich halt auch wieder ins Grübeln gebracht, weil da plötzlich von Östrogendominanz und zu wenig LT gesprochen wurde...

    Das kenne ich auch! Deswegen lasse ich meist 1-2 Tage die Dosis aus bzw reduziere und mache dann mit der neuen Dosierung weiter und dann werden die Symptome meist wieder schlimmer...das dauert doch seine Zeit....
    Hattest du denn auch Unterfunktionssymptome während der Reduzierungsphase?

    Nach wieviel Tagen sollten die Symptome denn ungefähr verschwinden?

  8. #8
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    Standard AW: Starke Symptome nach wenigen Tagen Dosisreduzierung - ist das normal?

    Ich dachte manches wären UF-Symptome, allerdings kam das von zu viel. Ich bin z.B. soooo müde, bin depressiv und habe totale Ängste. Könnte man der Uf zuordnen, dem ist bei mir aber nicht so.
    Das dauert schon einige Tage, aber ich kenne es so, dass es am Tag dann zwischendurch doch mal ganz gute Phasen gibt. Und die werden dann nach und nach länger.

  9. #9
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    Standard AW: Starke Symptome nach wenigen Tagen Dosisreduzierung - ist das normal?

    Ja, seit ich reduziert habe, hab ich auch vermehrt Ängste. Das hatte ich vorher nicht. Naja, ich warte jetzt erstmal ab, irgendwann sollte es ja besser werden.

    Danke, dass du nochmal geantwortet hast, das macht mir etwas Mut

  10. #10
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    Standard AW: Starke Symptome nach wenigen Tagen Dosisreduzierung - ist das normal?

    In deinem Profil sieht man, dass dein ft4 immer recht weit oben war und ähnliche Beschwerden früher auch da waren....die Senkung ist definitiv richtig. Es wird ja der Tiefststand gemessen, das LT kommt ja noch drauf....ich hab Opipramol da, falls die Ängste zu schlimm werden. Und ich nehme lavendel oder Melisse zur Beruhigung. Neurexan soll auch helfen....es wird besser werden.

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