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Thema: Präparatewechsel sinnvoll ?

  1. #1
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    Standard Präparatewechsel sinnvoll ?

    Hi zusammen,

    in nem anderen Thread schrieb jemand:

    ch überlege auch, auf Eutyrox zu wechseln, weil ich mit Henning einfach in 5 Jahren nie eine gute Einstellung hinbekommen habe.
    So gehts mir auch, daher folgende Fragen:

    - Hat hier jemand gute Erfahrung mit Präparatewechsel gemacht ?
    - Gibts wo ne Auflistung welche Hersteller welche Bioverfügbarkeit haben ?

    Danke
    Grüß euch !

  2. #2
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    Standard AW: Präparatewechsel sinnvoll ?

    Nein, so eine Vergleichsliste gibt es nicht.

    Tabletten mit Gelatine und Laktose fluten wohl weniger an als andere, aber ähnliche Tabletten müssen untereinander auch nicht alle gleich wirken.

  3. #3
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    Standard AW: Präparatewechsel sinnvoll ?

    Fluten weniger an heist dann auch man braucht potentiell mehr ?

    Dachte evtl statt der Henning die winthrop zu testen da die meine Frau hat

  4. #4
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    Standard AW: Präparatewechsel sinnvoll ?

    Winthrop ist die „Billigmarke“ von Henning, das ist die exakt selbe Zusammensetzung, teils vom selben Band in der Fabrik.

  5. #5
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Präparatewechsel sinnvoll ?

    Zitat Zitat von gagga Beitrag anzeigen

    Dachte evtl statt der Henning die winthrop zu testen da die meine Frau hat
    Anfluten tut es meist, nach meiner Beobachtung, eher nur bei individuell grenzwertig zu hoher Dosis (Ehre den Ausnahmen, bevor sie mir an die Gurgel gehen :-). Anfluten ist, wenn man die Einnahmespitze 2-4 Stunden nach Einnahme stark spürt. Wenn diese Spitze so groß ist, dass der Hormonspiegel etwa über dem Referenzbereich liegt, kann sich das unangenehm bemerkbar machen.

    Neues Präparat ohne Grund (ein eher wirklicher Grund könnte sein: Hilfsmittel-Unverträglichkeit, z.B. Laktose o.ä.) ist meiner Meinung nach eine überflüssige Scheinmaßnahme. Nicht ohne Grund warnen Ärzte vor Präparatehopping - warum sollte man das dann freiwillig tun? Statt xx Prozent nimmt man dann xx+n oder xx-n auf - wozu sollte das jetzt gut sein, dasselbe erreicht man doch auch durch Modifikation der Dosis beim selben Präparat.

  6. #6
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    Standard AW: Präparatewechsel sinnvoll ?

    Von Problemen mit Henning berichten schon einige. Und die unterschiedlichen Zusatzstoffe der verschiedenen Hersteller sorgen unter Umständen dafür, dass bei anderen als Henning der Wirkstoff langsamer freigesetzt wird. Dieses prompte Anflutungsgefühl hatte ich zumindest bei Henning unabhängig von der Dosis, es war bei weniger erträglicher, aber das war dann auch zuwenig.

    Insgesamt ist das Problem an Studien zur Bioäquivalenz, dass sie an schilddrüsengesunden Menschen bei Einmalgabe einer unphysiologisch hohen Dosis durchgeführt werden. Dass man die Ergebnisse auf die Situation einer niedrigen Dauereinnahme übertragen kann, bezweifeln auch Fachleute zum Teil.

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Präparatewechsel sinnvoll ?

    Ich möchte folgendes loswerden hier (hätte besser in deinem Thybon-Faden gepasst, aber ich lasse es jetzt hier stehen).

    Dein Profil hört bei der Dosis 94 mcg LT auf. Und fängt bei 81 mcg an. Es gibt aber auf beiden Seiten noch etwas, was fehlt.

    Mit der Thybon-Einnahme hast du bei bereits 100 mcg LT angefangen. Wie und genau warum du aber auf 100 gekommen bist, ist profilseits unbekannt.
    Mir ist bereits die Erhöhung auf 94 unklar. Und sogar auch die auf 88. Habe mir das jetzt aus Profil und Beiträgen zusammengestoppelt, was du leider im Profil nicht fortgesetzt hast:

    **SD Werte vom 03.07.17 unter 81 LT seit 14 Wochen **
    TSH 1,07 (0,27-4,2)
    ft3 3,39 (1,9-5,1) 46,56%
    ft4 1,36 (0,9-1,7) 57,5%

    **SD Werte vom 02.08.18** unter 88 mcg LT
    TSH 0,58 (0,27-4,2)
    ft3 3,08 (1,9-5,1) 36,9%
    ft4 1,34 (0,9-1,7) 55%

    **SD Werte vom 23.05.18** unter 94 mcg LT seit 20.3.2018
    TSH basal 0,22 (0,3-3,7)
    ft3 5,2 (3,1-7) 53,85 %
    ft4 13,9 (8-17) 65,56 %

    **SD Werte vom 06.07.18**(vermutlich unter 94 mcg LT
    TSH 0,149 (0,4-4)
    ft3 3,7 (2,2-4,5) 65,2 %
    ft4 1,4 (0,7-1,6) 77,8 %

    *SD Werte vom 02.08.18** (vermutlich) unter 94 mcg LT
    TSH 0,58 (0,27-4,2)
    ft3 3,08 (1,9-5,1) 36,9%
    ft4 1,34 (0,9-1,7) 55%

    Hier hört das Profil auf. Irgendwann dann eine Erhöhung auf 100, Ergebnis keine Ahnung, wann und warum, und die 100 hast du in deinem anderen Faden wie folgt kommentiert:

    Die 100 T4 die ich zuletzt nahm hab ich 1,5 jahre oder so genommen da ich keine Lust hatte auf neue Schwankungen. Da das TSH dann aber irgendwann nicht mehr bei 0,3 oder 0,5 lag sondern bei 1+ war das ein Zeichen dass was geändert werden musste. (Befinden war auch nie perfekt und wurde
    schlechter)
    Dass ein TSH bei 1+ Anlass zur Steigerung ist, ist falsch und dass dein Befinden wegen TSH 1+ schlecht ist, bezweifle ich.

    Deine Werte waren auch bereits unter 81 mcg LT ziemlich tadellos, das sieht man noch im Profil. Bloß, was war überhaupt davor? wenn man weiter kramt in deinen Beiträgen, sieht man (und warum überrascht mich das nicht), dass sie bereits auch unter 50 gut waren und 14 Wochen unter 62 mcg erstmal zum supprimierten TSH führten. Vielleicht passierte also der Fehler irgendwann früher, infolge (wie üblich, leider) zu schneller Steigerung und dass es dann mit weiterer Steigerung nicht besser wurde, ist nur die Konsequenz?

    Nämlich, wenn ich noch weiter zurückgrabe, stelle ich fest, dass deine Werte vor (und beim) Einstieg nicht so eindeutig so waren, dass sie, rein wertetechnisch, eine Substitution zweifelsfrei gerechtfertigt hätten (https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3145304). - Aber OK, das ist echt Schnee von gestern, du bist eingestiegen. Weswegen ich das erwähne: Du könntest dich ja fragen, ob es wirklich glaubwürdig für dich ist, dass jemand mit einer immer noch tüchtigen Schilddrüse, die auch als Allein(un)erhalter Werte bringt, die weit weg von katastrophal sind, so viel - und immer mehr Thyroxin braucht? Klar, der Regelkreis gewöhnt sich daran und schraubt die Eigenproduktion soweit er es kann zurück - aber ich bin nicht überzeugt, dass das Vorteile bringt, vielmehr könnte es sein, dass du dafür eben mit deinem unguten Befinden zahlst. Erst recht, wenn du meinst, dass du immer wieder höher gehen musst, damit es besser wird. Oder Thybon nehmen, Präparate wechseln ... usw.

    Das war jetzt eine Gedankenanregung, habe fertig.

  8. #8
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    Standard AW: Präparatewechsel sinnvoll ?

    Winthrop ist die „Billigmarke“ von Henning, das ist die exakt selbe Zusammensetzung, teils vom selben Band in der Fabrik.
    Sehs eben auch wenn ich beide nebeneinander lege .. Beide von Sanofi mit gleichen Inhaltstoffen

    Im Forum verwendeter Begriff für körperliche Erscheinungen, die in geringem Zeitabstand (0,5- 3 Stunden) nach der Hormoneinnahme auftreten und vermutlich auf die Aufnahme der Hormonmengen „auf einmal“ zurückzuführen sind.
    Das Anfluten zeigt individuell unterschiedliche Erscheinungsformen. Häufig berichtet wird von Wärme- oder Hitzeempfinden, Schwitzen, ...
    Dieses prompte Anflutungsgefühl hatte ich zumindest bei Henning unabhängig von der Dosis, es war bei weniger erträglicher, aber das war dann auch zuwenig.
    Dann hab ich das wohl eher nicht ... "Anfluten" ... Habs ja eher den ganzen Tag ... seit TSH hoch ging un d die freien runter wieder ... ging bisher mit erhöhung aber auch immer wieder weg.

    Dein Profil hört bei der Dosis 94 mcg LT auf. Und fängt bei 81 mcg an. Es gibt aber auf beiden Seiten noch etwas, was fehlt.
    Fehlt weil zu aufwändig ... aktuelle Werte stehen dann in aktuellen Threads ...

    Wie und genau warum du aber auf 100 gekommen bist, ist profilseits unbekannt.
    Na logischerwesie weil die Einstellung davor nicht mehr gereicht hat.
    Hätte auch kaum 100 so lang gehalten wenns nicht besser wie mit 9x gewesen wäre

    Mir ist bereits die Erhöhung auf 94 unklar. Und sogar auch die auf 88.
    Dreimal darfst Du raten wieso

    Hier hört das Profil auf. Irgendwann dann eine Erhöhung auf 100, Ergebnis keine Ahnung, wann und warum, und die 100 hast du in deinem anderen Faden wie folgt kommentiert:
    Genau. Und mit 100 LT das beste Befinden das ich bisher erreichen konnte Nicht umsonst 1,5 Jahre gehalten.

    Dass ein TSH bei 1+ Anlass zur Steigerung ist, ist falsch und dass dein Befinden wegen TSH 1+ schlecht ist, bezweifle ich.
    Fällt unter die Kategorie "ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt": https://www.youtube.com/watch?v=Qw7s1nMO4yA

    Hab ich doch so nie behauptet ... ist doch logisch dass wenn mit 100 LT 1,5 Jahre einigermaßen okay war, man dann sich nicht mehr gut fühlt und bei Blutabnahme rauskommt
    das TSH hoch und die freien runter sind. Bei der zweiten Entnahme noch weiter, dann muss man eben LT nachlegen ;-)

    Nämlich, wenn ich noch weiter zurückgrabe, stelle ich fest, dass deine Werte vor (und beim) Einstieg nicht so eindeutig so waren, dass sie, rein wertetechnisch, eine Substitution zweifelsfrei gerechtfertigt hätten
    Korrekt. Wobei TSH war glaub schon über 2,5 und ft4 recht weit unten. Dafür die SD laut Sono klein und inhomogen

    Aber OK, das ist echt Schnee von gestern, du bist eingestiegen.
    Gott sei Dank ! Denn damit bin ich auf der Skala von 0-10 (10=Pudelwohl) von -20 auf 2 gerutscht damals

    Du könntest dich ja fragen, ob es wirklich glaubwürdig für dich ist, dass jemand mit einer immer noch tüchtigen Schilddrüse, die auch als Allein(un)erhalter Werte bringt, die weit weg von katastrophal sind, so viel - und immer mehr Thyroxin braucht? Klar, der Regelkreis gewöhnt sich daran und schraubt die Eigenproduktion soweit er es kann zurück - aber ich bin nicht überzeugt, dass das Vorteile bringt, vielmehr könnte es sein, dass du dafür eben mit deinem unguten Befinden zahlst. Erst recht, wenn du meinst, dass du immer wieder höher gehen musst, damit es besser wird. Oder Thybon nehmen, Präparate wechseln ... usw.
    Thybon und Präparatewechsel ist ja nur ein Gedankengang/ Experiment grad
    Bisher seeeeeeeeeeehr Geduldig in 6,25er Schritten gesteigert und auch immer mindestens 12 Wochen gehalten.

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