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Thema: Reverse T3

  1. #1
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    Standard Reverse T3

    Hi zusammen,

    habt Ihr mal reverse T3 messen lassen ?
    Wenn das zu hoch ist soll es wohl u.a. an Vitamin/Nährstoffmängeln liegen und das T3 wird nicht richtig verwertet.

    Hat das eine Relevanz und wie sind da eure Erfahrungen mit ?

    Grüße und schönen Samstagabend !

  2. #2
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    Standard AW: Reverse T3

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  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Reverse T3

    Warst du bei facebook, kommt da noch mehr?

    Zitat Zitat von gagga Beitrag anzeigen
    Hat das eine Relevanz
    Nein.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Das rT3 hat eine wirklich große Bedeutung beim Fötus, indem die Dejodase III, die aus T4 das rT3 macht, in der Plazenta in großer Anzahl anzutreffen ist. Aufgabe: Das Hineinströmen mütterlicher Hormone, genauer: T4, zu regulieren. Es wird ja nur wenig davon benötigt.
    Und sonst wird rT3 bei wirklich schweren Krankheiten aktiver.

    rT3 zu kontrollieren ist witzlos, weil - ich wiederhole:

    Zitat von Dini:
    Es gibt überhaupt keine sinnvollen/verlässlichen Messungen und Interpretationen von rT3 bzw. einem Ratio fT3/rT3. Das könntest du genauso gut auspendeln oder via Volksbefragung einschätzen.
    Dass im Rahmen "alternativer Heilmethoden" eine Menge Obskures zusammengetragen wird, etwa über die Befreiung versklavter T3-Rezeptoren und so - da hält man sich lieber auf Distanz vom Murks.
    Ähnlich hier
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3066424

    Hier werden "claims" (Behauptungen über rT3) der Reihe nach "ausgezählt"/falsifiziert:
    https://hormonesdemystified.com/ever...out-reverse-t3

  4. #4
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    Standard AW: Reverse T3

    Wie ob ich bei facebook war ? Das einzige Hashi Forum das ich nutze ist dieses hier

    Ich habe das glaub hier im Forum bei Arsaneus gelesen und meine mich zu erinnern das die Amis rT3 checken, daher die Fragen.

    Danke für den englischen Link Thread kann somit geschlossen werden !

  5. #5
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Reverse T3

    Zitat Zitat von gagga Beitrag anzeigen
    Wie ob ich bei facebook war ? Das einzige Hashi Forum das ich nutze ist dieses hier
    Ist gut, ich bin einfach nur ein wenig gemein - nein wirklich, rT3-Bestimmung ist rausgeschmissenes Geld. Arsas Forschungsdrang kannte keine Grenzen, aber letztlich hat er dann vieles verworfen, was ja OK ist.

  6. #6
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    Standard AW: Reverse T3

    Deswegen stell ich "dumme" Fragen. Zumindest für jemanden der oft im Forum ist wie Du vlt., denn Du kennst das alles.
    Für mich ists komplett neu und ehrlich gesagt auch ermüdend und langweilig viel zu lesen ...

  7. #7
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    Standard AW: Reverse T3

    Das Problem beim rT3-Messen ist die kurze Halbwertszeit.
    T4 ca 7 Tage
    T3 ca 1 Tag
    rT3 ca 4 Stunden

    Da weiß man einfach nicht, was man misst: einen kurzfristig hohen Spiegel, einen absinkenden, oder was auch immer. Darum hat da ein einmaliger Wert einfach Null Aussagekraft. Auch wenn theoretisch ein erhöhter rT3-Spiegel alles mögliche heißen könnte.

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Reverse T3

    Das ist sicher mit ein gewichtiger Grund.

    Aber ich glaube, ein anderer ist der, dass man nicht wirklich weiß, wo der Wert liegen sollte - und erst recht: Wo er unter Substitution liegen sollte, zumal man ihn ja normalerweise einfach nicht misst, bzw. wenn, dann bei kritisch/schwer kranken Personen. Also unauswertbar, wie hormonesdemystified (Quelle in meinem Beitrag oben) schreibt:

    To the best of my knowledge, there are no data to guide the use of rT3 in the routine diagnostic workup of hypothyroidism in free-living (non-ICU dwelling) humans.
    Also gehen die Alternativärzte einfach ran und betreiben Tohuvabohu (AKA Geldvermehrung :-) damit.

  9. #9
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    Standard AW: Reverse T3

    Hatte es vor 2 Jahren selbst bestimmen lassen und lag bei LT125 gerade noch im Normbereich um 200. (Wo kommt überhaupt der Normbereich her?)

    rT3 = 209 pg/mL (Ref.: 90-215)

  10. #10
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    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Das ist sicher mit ein gewichtiger Grund.

    Aber ich glaube, ein anderer ist der, dass man nicht wirklich weiß, wo der Wert liegen sollte - und erst recht: Wo er unter Substitution liegen sollte, zumal man ihn ja normalerweise einfach nicht misst, bzw. wenn, dann bei kritisch/schwer kranken Personen. Also unauswertbar, wie hormonesdemystified (Quelle in meinem Beitrag oben) schreibt:



    Also gehen die Alternativärzte einfach ran und betreiben Tohuvabohu (AKA Geldvermehrung :-) damit.
    Gegenüber dem Author von hormonesdemystified, der sich ja einfach HD nennt, habe ich einige Vorbehalte. Und das Zitat sagt ja auch vorsichtig: sagt nichts aus in der Routine-Diagnostik. Und damit hat HD auch recht. Die amerikanische Methode von Alternativen Ärzten, einmal T3 und rT3 zu messen und dann prompt zu allen möglichen Alles-Mögliche-Enhancern zu raten, ist Geldgenerierung aus der Verzweiflung der Patienten.

    Trotzdem gibt es bei Untersuchungen von Zellkulturen oder bei regelmäßiger (!) Wertebestimmung bei Nagern eben doch Hinweise, dass ein erhöhtes rT3/T3-Verhältnis mit einigen Problemen zusammenhängen könnte. Nur, eine einmalige Messung sagt halt beim Menschen nichts aus. Daher denke ich, das größte Problem ist die kurze Halbwertszeit.

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