Seite 4 von 8 ErsteErste 1234567 ... LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 40 von 74

Thema: Keine Stressresistenz, Muskelschmerzen und Probleme mit Flüssigkeitshaushalt

  1. #31
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    29.11.14
    Beiträge
    288

    Standard AW: TSH erhöht, fT4 obere Grenze

    Zitat Zitat von Medicazin Beitrag anzeigen
    Ich bin auch männlich und kenne deine Symptome teilweise genau so, wenn ich zu viel L-Thyroxin genommen habe.

    Ab 110μg fängt bei mir an:

    -Gelenkschmerzen/Muskelschwäche
    Gelenkschmerzen hatte ich ganz vergessen. Die hatte ich auch zeitweise, hauptsächlich in den Fingern. Die Gelenke wirkten auch etwas steif. Untersuchungen nach Rheuma waren aber alle negativ.

    Zitat Zitat von Medicazin Beitrag anzeigen
    -Unruhe
    -Angst/Stressempfindlichkeit (Wenn jemand Anforderungen an mich stellte, wurde ich fast panisch und spürte den ganzen Tag ein "flaues" Gefühl im Magen.
    Das hatte ich vor 2 Jahren das erste Mal. Schweißausbrüche, wenn das Telefon im Büro klingelte. Und jetzt im Mai war es so krass, dass ich glaube meinen ersten Nervenzusammenbruch hatte, inkl. Notarzt und Blutdruckentgleisung.

    Zitat Zitat von Medicazin Beitrag anzeigen
    -Erhöhter Durst
    Ist mir ebenfalls bekannt aus dem Mai. Musstest Du dementsprechend auch oft aufs Klo? Ich hatte Phasen über mehrere Stunden, in denen meine Blase alle 30 Minuten voll war. Und dann hörte es einfach auf. Sowas passiert aber z.B. auch bei Natriumüberschuss oder Kaliummangel.

    Zitat Zitat von Medicazin Beitrag anzeigen
    -Nachmittagliche Schwächeanfälle in denen ich mich ins Bett legen muss.
    Auch die hatte ich vereinzelt. Es fing mit Augenflimmern an, Schwindel, niedriger Körpertemperatur und dann musste ich ca. 2 Stunden schlafen, bis alles wieder normal war.

    Zitat Zitat von Medicazin Beitrag anzeigen
    Ich würde mich an deiner Stelle nicht so auf die Laborwerte versteifen, sondern nach deinem Befinden dosieren!
    Das verbreitet sich auch immer mehr unter Endokrinologen und wenn ich meine ganzen Blutwerte ansehe, konnte ich in den Blutwerten auch selten mein Befinden ablesen.

    Zitat Zitat von Medicazin Beitrag anzeigen
    Mein ehemaliger Hausarzt stellte mich auf 125μg ein und die Laborwerte sahen astrein aus, aber ich fühlt mich wie ein Zombie, ich frage mich jetzt noch rückblickend wie ich diesen Zustand alltäglich ertragen konnte. Erst als ich auf 100μg runterging besserten sich diese Symptome!
    Mein ft4 war auch ziemlich an der Oberkante und ich denke das wird dein Problem sein.
    Das wäre dann aber wieder gegensätzlich zu dem "nach Befinden dosieren", wenn man sich doch wieder auf einen einzelnen Laborwert versteift.

    Ich habe die letzten Jahren tatsächlich immer schon ohne Arzt von 112,5 im Winter auf 100 runterdosiert und im Sommer ging es mir gut. Im Winter musste ich dann wieder zurück, weil ich gefroren habe.
    Jetzt habe ich die 112,5 im Sommer gehalten und es ging mir trotzdem nach ein paar Wochen gut. Bis zum Herbstanfang und die ersten kalten Tage.

    Wenn ich jetzt oben die ganzen Symptome betrachte, bleib momentan nur die Muskelproblematik und das leichte Frieren würde dann doch eher vermuten lassen, dass ich weiter hoch gehen muss. Der TSH-Wert und der gesunkene fT3 bestätigt hier eigentlich eher mein Befinden.
    Nur der fT4 passt nicht ins Bild. Vielleicht ein kleiner Schub.
    Am Montag bekomme ich noch Blutergebnisse von vor 1,5 Wochen. Mein Hausarzt ist leider ohne Ankündigung in der aktuellen Woche in den Urlaub gefahren und die Blutergebnisse liegen jetzt dort unbesehen.

    Mich würde nicht wundern, wenn die noch ein anderes Bild zeigen.

  2. #32
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    29.11.14
    Beiträge
    288

    Standard AW: TSH erhöht, fT4 obere Grenze

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Welchen Wert hast du mit dem Blutzuckermessgerät ermittelt?
    Im Krankenhaus-Labor steht Glucose gegen 2 Uhr auf 108 mg/dl. Hba1c im Mai war bei 5% (4,3 - 6,1).

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Vitamin D über Sonne in unseren Breitengraden ist gar nicht so einfach aufzufüllen. Ganz häufig klappt das nicht. Sonnencreme, dif. Erkrankungen, eine etwas dunklere Haut oder eine schon bereits gut ausgeprägte Lichtschwiele (gebräunte Haut) sind mögliche Störfaktoren.
    Klar, aber ich bin im Sommer wirklich viel draußen. Ab dem Herbst nehme ich D3+K2 Tropfen.

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Bei deinen Werten würde ich jetzt erstmal nichts ändern sondern noch warten. Was du da hattest war eine Panikattacke oder ein Zustand nach einer Unverträglichkeit. Das könnte z. B. Jodsalz oder Histamin gewesen sein. Geh einfach mal durch was du so gegessen hast.
    Ich hatte gestern seit 6 Stunden nichts gegessen, nur getrunken. Eine Panikattacke hat sich dann dazu gesellt, aber ich war kurz vorher völlig entspannt und plötzlich krampfte der Körper.

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Magnesium im Blut zu ermitteln macht keinen Sinn. Schade um's Geld.
    Das hat das Krankenhaus von sich aus gemacht, aber Du hast Recht. Ich suche ja noch nach einer sublingualen Zell-Analyse, aber die gibt es wohl nur in den USA.

    Jetzt gerade sind die Muskelschmerzen wieder etwas stärker und es gibt auch Muskelzucken im Oberschenkel. Letzte Mahlzeit vor 6 Stunden, da habe ich auch D3+K2 genommen. L-Thyroxin gegen 8 Uhr morgens.

  3. #33

    Standard AW: TSH erhöht, fT4 obere Grenze

    Zitat Zitat von oliver1979 Beitrag anzeigen
    Gelenkschmerzen hatte ich ganz vergessen. Die hatte ich auch zeitweise, hauptsächlich in den Fingern. Die Gelenke wirkten auch etwas steif. Untersuchungen nach Rheuma waren aber alle negativ.


    Das hatte ich vor 2 Jahren das erste Mal. Schweißausbrüche, wenn das Telefon im Büro klingelte. Und jetzt im Mai war es so krass, dass ich glaube meinen ersten Nervenzusammenbruch hatte, inkl. Notarzt und Blutdruckentgleisung.


    Ist mir ebenfalls bekannt aus dem Mai. Musstest Du dementsprechend auch oft aufs Klo? Ich hatte Phasen über mehrere Stunden, in denen meine Blase alle 30 Minuten voll war. Und dann hörte es einfach auf. Sowas passiert aber z.B. auch bei Natriumüberschuss oder Kaliummangel.


    Auch die hatte ich vereinzelt. Es fing mit Augenflimmern an, Schwindel, niedriger Körpertemperatur und dann musste ich ca. 2 Stunden schlafen, bis alles wieder normal war.


    Das verbreitet sich auch immer mehr unter Endokrinologen und wenn ich meine ganzen Blutwerte ansehe, konnte ich in den Blutwerten auch selten mein Befinden ablesen.


    Das wäre dann aber wieder gegensätzlich zu dem "nach Befinden dosieren", wenn man sich doch wieder auf einen einzelnen Laborwert versteift.

    Ich habe die letzten Jahren tatsächlich immer schon ohne Arzt von 112,5 im Winter auf 100 runterdosiert und im Sommer ging es mir gut. Im Winter musste ich dann wieder zurück, weil ich gefroren habe.
    Jetzt habe ich die 112,5 im Sommer gehalten und es ging mir trotzdem nach ein paar Wochen gut. Bis zum Herbstanfang und die ersten kalten Tage.

    Wenn ich jetzt oben die ganzen Symptome betrachte, bleib momentan nur die Muskelproblematik und das leichte Frieren würde dann doch eher vermuten lassen, dass ich weiter hoch gehen muss. Der TSH-Wert und der gesunkene fT3 bestätigt hier eigentlich eher mein Befinden.
    Nur der fT4 passt nicht ins Bild. Vielleicht ein kleiner Schub.
    Am Montag bekomme ich noch Blutergebnisse von vor 1,5 Wochen. Mein Hausarzt ist leider ohne Ankündigung in der aktuellen Woche in den Urlaub gefahren und die Blutergebnisse liegen jetzt dort unbesehen.

    Mich würde nicht wundern, wenn die noch ein anderes Bild zeigen.


    Ja ich habe auch wenn ich mit LT überdosiert bin eine ziemlich nervöse Blase und verstärkten Harndrang.
    Also das mit dem ft4 ist ja auch nur eine Vermutung von mir, weil es ja bei mir ähnlich war und ob man jetzt sagt zu viel LT oder ein hoher ft4 ist ja im Prinzip egal, denn das läuft ja im Endeffekt aufs selbe hinaus.

    Das mit dem frieren kann ein Trugschluss sein, denn ich fange auch warum auch immer an zu frieren wenn ich mit LT überdosiert bin.
    Aber mein Motto lautet sowieso: Probieren geht über studieren

  4. #34
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    29.11.14
    Beiträge
    288

    Standard AW: TSH erhöht, fT4 obere Grenze

    Zitat Zitat von Medicazin Beitrag anzeigen
    Ja ich habe auch wenn ich mit LT überdosiert bin eine ziemlich nervöse Blase und verstärkten Harndrang.
    Also das mit dem ft4 ist ja auch nur eine Vermutung von mir, weil es ja bei mir ähnlich war und ob man jetzt sagt zu viel LT oder ein hoher ft4 ist ja im Prinzip egal, denn das läuft ja im Endeffekt aufs selbe hinaus.
    Könnte der hohe fT4 nicht auch von den Schilddrüsen-Überresten kommen? Entweder durch autoimmune Gewebezerstörung, oder weil sie der erhöhte TSH anregt, die Eigenproduktion wieder zu steigern. Und das will man eben nicht. Deshalb zielen viele hier auf einen TSH von 1,0 oder niedriger.

    Zitat Zitat von Medicazin Beitrag anzeigen
    Das mit dem frieren kann ein Trugschluss sein, denn ich fange auch warum auch immer an zu frieren wenn ich mit LT überdosiert bin.
    Aber mein Motto lautet sowieso: Probieren geht über studieren
    Ich bin irgendwann mal auf die Aussage getroffen, dass die "Basaltemperatur", die man direkt beim Aufwachen misst, ohne sich groß zu bewegen, eine SD-Unterfunktion ganz deutlich zeigt. Wenn ich danach google, geht es aber meist um den Zyklus der Frauen. Bei Wikipedia steht dazu: "Die Basaltemperatur von Männern gleicht der Basaltemperatur von Frauen in der präovulatorischen Phase des Menstruationszyklus".

  5. #35

    Standard AW: TSH erhöht, fT4 obere Grenze

    Zitat Zitat von oliver1979 Beitrag anzeigen
    Könnte der hohe fT4 nicht auch von den Schilddrüsen-Überresten kommen? Entweder durch autoimmune Gewebezerstörung, oder weil sie der erhöhte TSH anregt, die Eigenproduktion wieder zu steigern. Und das will man eben nicht. Deshalb zielen viele hier auf einen TSH von 1,0 oder niedriger.



    Ich bin irgendwann mal auf die Aussage getroffen, dass die "Basaltemperatur", die man direkt beim Aufwachen misst, ohne sich groß zu bewegen, eine SD-Unterfunktion ganz deutlich zeigt. Wenn ich danach google, geht es aber meist um den Zyklus der Frauen. Bei Wikipedia steht dazu: "Die Basaltemperatur von Männern gleicht der Basaltemperatur von Frauen in der präovulatorischen Phase des Menstruationszyklus".

    Klar könnte das sein, aber das sind alles nur Mutmaßungen. Am einfachsten ist halt du dosierst etwas höher und dann weißt du ja definitiv wenn du dich schlechter fühlst, dass es daran liegt. Ich bin da ziemlich schmerzfrei und habe schon allemöglichen Dosierungen durch hab auch schon mal kurrzeitig 150μg (War eine sehr schlechte Idee) genommen, weil ich damals auch so wie du dachte, dass das frieren und die kalten Füße ja ein Unterfunktionssymptom sein müsste.

    Bezüglich der Temperatur orientiere ich mich grob an diese Skala: 1280px-Koerpertemperaturnacht.svg.png Also morgens direkt nach dem Aufstehen sollte deine Temperatur nicht unter 36,2°C sein.

    Interessant war, dass meine Basaltemperatur unter 100μg LT immer 35,8°C war und jetzt mit umgerechnet 50μg (Nehme Schweineschilddrüsenextrakt) 36,4°C.
    Geändert von Medicazin (22.10.21 um 20:31 Uhr)

  6. #36
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    29.11.14
    Beiträge
    288

    Standard AW: TSH erhöht, fT4 obere Grenze

    Zitat Zitat von Medicazin Beitrag anzeigen
    Klar könnte das sein, aber das sind alles nur Mutmaßungen. Am einfachsten ist halt du dosierst etwas höher und dann weißt du ja definitiv wenn du dich schlechter fühlst, dass es daran liegt.
    Ich bin momentan echt verunsichert, was ich machen soll. Heute morgen habe ich nur auf den TSH geschaut, obwohl ich bei dem eigentlich immer skeptisch war und der sagt ganz klar, dass ich erhöhen soll. Der fT4 aber das Gegenteil. Und der fT3 könnte wiederum höher sein.
    2017 habe ich im Mai mal Reverse-T3 bei einem Speziallabor bestimmen lassen. Wahrscheinlich hatte ich da ähnliche Probleme (Saisonanfang).

    fT3: 3,4 ng/l (1,8 - 4,8) 57,50 %
    fT4: 1,49 ng/dl (0,8 - 2,0) 53,33 %
    TSH 1,042 (0,35 - 5,00)
    Reverse T3: 150,3 pg/ml (90-215)

    Hier steht einiges zu Reverse T3:
    https://www.klinik-st-georg.de/die-b...es-reverse-t3/

    "Andererseits hemmt aber erhöhtes rT3 die Umwandlung von T4 zu T3 – ein möglicher Teufelskreis bei falscher T4-Substitution."

    Dementsprechend könnte es jetzt sein, dass das zu viel an T4 das Reverse-T3 in die Höhe treibt und damit fT3 sinkt.

    Wie lange, schätzt Du, dauert es, bis man eine Senkung von LT spürt und wie weit würdest Du jetzt von 112,5 runter gehen?

    Zitat Zitat von Medicazin Beitrag anzeigen
    Bezüglich der Temperatur orientiere ich mich grob an diese Skala: 1280px-Koerpertemperaturnacht.svg.png Also morgens direkt nach dem Aufstehen sollte deine Temperatur nicht unter 36,2°C sein.
    Das werde ich morgen früh mal testen. Danke für die Skala!
    Jetzt gerade waren es 36,4 im Mund gemessen. Hab eine dicke Daunenjacke an und gerade erst geschwitzt. Davor war mir stundenlang kalt und die Muskelschmerzen stärker. Jetzt sind sie etwas weniger.

    Zitat Zitat von Medicazin Beitrag anzeigen
    Interessant war, dass meine Basaltemperatur unter 100μg LT immer 35,8°C war und jetzt mit umgerechnet 50μg (Nehme Schweineschilddrüsenextrakt) 36,4°C.
    Da wäre auch der Reverse-T3 in beiden Fällen mal interessant. Hast Du das mal bestimmen lassen?

  7. #37

    Standard AW: TSH erhöht, fT4 obere Grenze

    Zitat Zitat von oliver1979 Beitrag anzeigen
    Ich bin momentan echt verunsichert, was ich machen soll. Heute morgen habe ich nur auf den TSH geschaut, obwohl ich bei dem eigentlich immer skeptisch war und der sagt ganz klar, dass ich erhöhen soll. Der fT4 aber das Gegenteil. Und der fT3 könnte wiederum höher sein.
    2017 habe ich im Mai mal Reverse-T3 bei einem Speziallabor bestimmen lassen. Wahrscheinlich hatte ich da ähnliche Probleme (Saisonanfang).

    fT3: 3,4 ng/l (1,8 - 4,8) 57,50 %
    fT4: 1,49 ng/dl (0,8 - 2,0) 53,33 %
    TSH 1,042 (0,35 - 5,00)
    Reverse T3: 150,3 pg/ml (90-215)

    Hier steht einiges zu Reverse T3:
    https://www.klinik-st-georg.de/die-b...es-reverse-t3/

    "Andererseits hemmt aber erhöhtes rT3 die Umwandlung von T4 zu T3 – ein möglicher Teufelskreis bei falscher T4-Substitution."

    Dementsprechend könnte es jetzt sein, dass das zu viel an T4 das Reverse-T3 in die Höhe treibt und damit fT3 sinkt.

    Wie lange, schätzt Du, dauert es, bis man eine Senkung von LT spürt und wie weit würdest Du jetzt von 112,5 runter gehen?


    Das werde ich morgen früh mal testen. Danke für die Skala!
    Jetzt gerade waren es 36,4 im Mund gemessen. Hab eine dicke Daunenjacke an und gerade erst geschwitzt. Davor war mir stundenlang kalt und die Muskelschmerzen stärker. Jetzt sind sie etwas weniger.


    Da wäre auch der Reverse-T3 in beiden Fällen mal interessant. Hast Du das mal bestimmen lassen?
    36,4 ist schon ziemlich niedrig (Ich habe 37,2, gerade gemessen. Misst du auch unter der Zunge?)

    Nein rT3 habe ich nicht bestimmen lassen und werde ich auch wohl nicht. Ich bin mit der Schulmedizin durch nach meinen Erfahrungen..... Werde nur noch im Notfall einen Arzt aufsuchen, aber was die Schilddrüse betrifft behandele ich mich selbst und orientiere mich an meiner Körpertemperatur und mein Wohlbefinden.

    Leider dauert es sehr lange bis du eine Dosissenkung mit LT spürst 5-8 Wochen.

  8. #38
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    03.08.19
    Ort
    Bergheim bei Köln
    Beiträge
    353

    Standard AW: TSH erhöht, fT4 obere Grenze

    Also rT3 ist echt schwierig. Kannst wohl nix mit anfangen. Hatte es mit 125LT mal messen lassen, lag bei oberer Grenze von 200.

    Finde unter 36 Grad auch schwierig (Ohrmessung). 36,5 geht klar.

    Weiss jemand wie weit sich die Messungen unterscheiden? Ohr, Mund, *ähemm* rektal?

  9. #39

    Standard AW: TSH erhöht, fT4 obere Grenze

    Zitat Zitat von Alli-positiv Beitrag anzeigen
    Also rT3 ist echt schwierig. Kannst wohl nix mit anfangen. Hatte es mit 125LT mal messen lassen, lag bei oberer Grenze von 200.

    Finde unter 36 Grad auch schwierig (Ohrmessung). 36,5 geht klar.

    Weiss jemand wie weit sich die Messungen unterscheiden? Ohr, Mund, *ähemm* rektal?

    Also Mittags bzw. Abends sollte man schon über mindestens 36,8 kommen, sonst stimmt irgendwas nicht.

    Unter der Zunge oral entspricht etwa der rektalen Temperatur bei mir. Mit der Ohrmessung habe ich keine Erfahrung glaube aber gelesen zu haben, dass die nicht so genau ist.

    Jetzt gerade beträgt meine Temperatur 36,6 also genau ideal um diese Zeit.
    Geändert von Medicazin (23.10.21 um 02:21 Uhr)

  10. #40
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    13.05.06
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.598

    Standard AW: TSH erhöht, fT4 obere Grenze

    Hallo Medicazin,

    wie sehen denn dein Eiweißhaushalt und deine Nierenfunktion aus. Deine Symptome ließen mich selbst als Laie in diese Richtung denken. Deine Ernährung finde ich katastrophal, da kann nicht viel Gutes für deinen Körper ankommen. Wenn der Körper nicht genug Eiweiß abbekommt, bedient er sich an den Muskeln, das macht Muskelschmerzen und bisweilen Verkrampfungen - das Herz ist bekanntermaßen auch ein Muskel. Ein angespannter T4 im Oberkantenbereich ist da sicher auch keine Stütze.

    Dein Wasserhaushalt scheint in Schieflage zu sein. Das liest sich alles nicht so toll. Ich persönlich würde mich jetzt nicht nur auf die SD Werte versteifen, zumal du ja, wie du schriebst, bei unterschiedlichen Wertekonstellationen die gleichen Symptome hattest, sondern auch in die genannte Richtung schauen. Ich weiß ja nicht, ob du schon mal eine Nierendiagnostik durchlaufen hast. Dazu gehören dann mehr als sie Standardwerte, die sich ja erst relativ spät verändern können.

    Was die Einnahme von NEM betrifft, so bin ich persönlich keine Fan der Einnahme unphysiologischer Mengen. Und die Argumentation mit der Wasserlöslichkeit vieler Stoffe finde ich nicht wirklich zielführend, weil das erstens auch auch auf zahlreiche Gifte zutrifft, zweitens Leber und Nieren enorm belasten kann und drittens die Regulation des Körpers aus der Balance bringen kann, wenn nicht nachweislich ein Mangel besteht.

    Nur weil die Muskeln zucken oder man Wadenkrämpfe hat, bedeutet das nicht zwingend einen Magnesiummangel. Das kann allerlei Ursachen haben. Wenn man aber nur den Magnesiummangel als Ursache kennt, dann scheint es klar zu sein, was zu tun ist. Ist es aber nicht. Oder man hat mehrere Ursachen im Kopf und denkt sich, doch erstmal mit Magnesium anzufangen und wenn es nicht gleich hilft, dann eine Weile eben mehr davon, weil es kann ja nicht schaden. Wenn es zu viel wird bekommt man ja Durchfall. Manchmal macht Zuviel Durchfall und manchmal eben nicht.

    Ich will jetzt kein Mg Bashing betreiben, das musste nur mal stellvertretend herhalten und ich bin auch keine Anti NEM Dogmatikerin. Wo etwas fehlt kann es sicher helfen. Aber dann ist es eben gut, wenn mann tatsächlich weiß, das es fehlt und einen Plan hat.


    Das waren jetzt nur so meine persönlichen Überlegungen dazu und ich bin nicht vom Fach.

    Ich hoffe, dir geht es bald wieder besser.
    LG

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •