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Thema: Auf der Suche nach Zuspruch und Hilfe (schlechtes Allgemeinbefinden und Panik)

  1. #31
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    Standard AW: Auf der Suche nach Zuspruch und Hilfe (schlechtes Allgemeinbefinden und Panik)

    Hallo liebe Gemeinschaft,

    ich wollte ein kleines Update schreiben. Nun habe ich auch die 2. Impfung und leider läuft es hashitechnisch nicht so cool. Aber da ich auch vor den Impfungen schon den Eindruck hatte, dass was im Busch ist, möchte ich das nicht auf die Impfung selbst schieben. Die waren wahrscheinlich nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Ich hatte auch unter Senkung auf 75 myk viel mit Extrasystolen, fiesen Panikattacken, Unruhe, Schlappheit, Heißhunger und Muskelkrämpfen zu kämpfen. Habe dann meine Dosis auf morgens und abends aufgeteilt und bin auf Henningtropfen umgestiegen, die ich vor Jahren schon einmal bekommen hatte.
    Das ging mal mehr mal weniger gut, doch vor 1,5 Wochen hatte ich auch ca. 1-2 Stunden nach den gesplitteten Einnahmen so schlimme Reaktionen (Gummibeine, Herzstolpern, Angstzustände, Schwächeanfälle), die bis nachmittags angehalten haben, dass ich das LT 2 Tage ausgesetzt habe und dann mit 25 myk gestartet bin. Davon hatte ich auch schlimmes Anfluten, also bin ich auf 10 myk runtergegangen und habe diese 8 Tage lang morgens genommen. Das waren schöne Tage. Ich habe mich so ruhig gefühlt, wie lange nicht mehr. Keine Panik, kein Hunger, einfach so ein geerdetes Gefühl.
    Dann habe ich aber gedacht, ich muss bestimmt wieder auf eine höhere Dosis kommen, weil von 75 auf 10 myk auf Dauer, kann bestimmt nicht gut sein. Ich habe es in 4 Tagen auf 25 myk geschafft und heute wieder schlimmstes Anfluten mit Panik bekommen, dazu Herzstolpern und den Appetit eines hungrigen TRex. Vermutlich können mir die alten Hasen unter Euch sagen, was ich falsch gemacht habe oder hätte besser machen können. Kurz zur Info, ich hatte 2013 bereits so eine Situation, wo ich aussetzen sollte (bei einer Dosis von 50 LT) und nicht wieder reingekommen bin. 3 Monate später hatte ich mich dann auf 30 LT zurück gearbeitet und diese auch 1,5 Jahre gehalten. Alle Werte von 2012-2016 sind jetzt auch im Profil, auch die, wo es nach dem Absetzen 2013 nicht mehr geklappt hat.
    Einen neuen Arzttermin habe ich Anfang Juli aber eigentlich macht eine BE da ja keinen Sinn.
    Gibt es das öfter, das man nach Aussetzen oder Dosisverringerung mit so blöden Symptomen und Anfluten reagiert? Ich möchte die ruhigen, geerdeten Tage zurück. Das war ein tolles Gefühl und hat mir total Hoffnung gemacht.

    Liebe Grüße, Katia

  2. #32
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    Standard AW: Auf der Suche nach Zuspruch und Hilfe (schlechtes Allgemeinbefinden und Panik)

    Keine Ahnung, kenne ausgeprägte Effekte nur von Start direkt mit 75µg bei TSH knapp 9, das war einmalig bisschen wie unter Drogen, aber nicht unangenehm.

    Was du beschreibst, nur annähernd so ausgeprägt hatte ich nie. Aber warum bleibst nicht beim Aufteilen auf morgens und abends. Eigene Erfahrung mit Steigerungen war: Damit geht das besser.

    (Aber irgendwie sagt dein Körper ja, er will das LT nicht bzw. es ist was anderes im Busch?!?)

  3. #33
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    Standard AW: Auf der Suche nach Zuspruch und Hilfe (schlechtes Allgemeinbefinden und Panik)

    Für mich klingt das nicht so, als wenn Du LT nehmen solltest. Die Anfangswerte sehen für mich auch nicht nach Bedarf aus und die immensen Symptome jetzt, sprechen doch eine klare Sprache. was soll dieses "Auf-Teufel-komm-raus" nach oben steigern bewirken? Das der fT3 noch mehr ansteigt und Du die nächste Panikattacke hast?
    Ich würde die ganze Diagnose in Frage stellen und bis dahin - nichts mehr nehmen.
    Die meisten Deiner Werte finde ich gruselig mit fT3 sogar über dem Referenzbereich oder knapp drunter und fT4 nicht selten ebenfalls drüber und das noch in der SS. Gut beraten wirst Du scheinbar nicht.
    LG

  4. #34
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    Standard AW: Auf der Suche nach Zuspruch und Hilfe (schlechtes Allgemeinbefinden und Panik)

    Hallo Ihr Beiden, ich danke Euch für Eure Antworten. Als ich 2012 die Diagnose bekommen habe, habe ich die 75 myk, die ich nehmen sollte, nicht angezweifelt. Tenor damals war, TSH unter 1 bei Hashi und Kinderwunsch. Auch hieß es, Werte im oberen Drittel seien super. Dass der Trend nun umgekehrt ist, kann ich, nach Euren Antworten und dem Lesen anderer Threads, verstehen und finde es nachvollziehbar. Ich hatte bereits auf 75 myk gesenkt, wie mir empfohlen wurde und wollte diesen Wert gern halten bis zur BE nach 6-8 Wochen, aber nach der 2. Impfung habe ich diese massiven Anflutproleme bekommen. Ich würde (rein hypothetisch) auch gern ohne LT leben, das wäre super, aber ich wollte es lieber auf ein (für mich) Optimum herunterfahren und nicht Knall auf Fall absetzen. Das ist recht ... radikal und ich habe Angst vor den Absetzerscheinungen. Soweit zu meinem Dilemma.

    Herzlichen Dank und Gruß, Katia

  5. #35
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    Standard AW: Auf der Suche nach Zuspruch und Hilfe (schlechtes Allgemeinbefinden und Panik)

    Zitat Zitat von Rheinprinzessin Beitrag anzeigen
    Hallo Ihr Beiden, ich danke Euch für Eure Antworten. Als ich 2012 die Diagnose bekommen habe, habe ich die 75 myk, die ich nehmen sollte, nicht angezweifelt. Tenor damals war, TSH unter 1 bei Hashi und Kinderwunsch. Auch hieß es, Werte im oberen Drittel seien super. Dass der Trend nun umgekehrt ist,
    Schau mal, einfach dies berücksichtigen: Keine zwei Frauen mit Kinderwunsch und keine zwei Hashis sind (oder sollen es anstreben) gleich (zu) sein. Alle mit einem "TSH unter 1" und alle mit "Werten im oberen Drittel" - das ist wie alle in eine Uniform der Größe N (=gleichgeschaltete, auf Turbo gesetzte Stoffwechselvorgänge) zwängen zu wollen. Es geht nicht um Trends, es geht um den gesunden Menschenverstand, der einem schon zuflüstert: Wieso sollten alle Frauen mit Kinderwunsch bzw. alle Hashis auf diesen einen viel zu engen Bereich beschränkt werden? Werden unter den gesunden Frauen etwa nur die schwanger, die Werte im oberen Drittel bzw. ein TSH unter 1 haben? Pustekuchen! Gute Werte, ja, kein niedriges fT4 bei Kinderwunsch, ja - aber auch: Gutes Befinden ohne Extrasystolen wegen zu viel Thyroxin.

    Dein TSH war 2012, ohne LT, nicht wirklich auffällig, jedenfalls nicht bei einmaliger Messung und - ja nun, fT4 wurde gar nicht gemessen. Dass Hashi diagnostiziert wurde, bedeutet nur dann Thyroxineinnahme, wenn dein fT4 auffällig niedrig ist. Trifft dies alles zu, sollte man aber niemandem gleich 75 mcg LT an den Kopf knallen, schon gar nicht bei TSH=2,77. Sondern 25 LT ... und vielleicht hätte es auch gereicht? der 37 mcg? oder 50 mcg. Bei 75 mcg hast du folgerichtig gleich Extrasystolen bekommen. Spätestens dann hätte man nachdenken können. Oder als du auf 50 gesenkt hast und deine Werte waren noch immer grenzwertig.

  6. #36
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    Hallo Panna, Lieben Dank. So in der Gesamtschau leuchtet mir das jetzt alles ein und ich gebe Dir Recht. Vielleicht hätte ich die Medikation eher hinterfragen müssen.
    Die ES habe ich erst, seit der Impfung und auch davor hatte ich keine Probleme mit Anfluten und Co. Ist es denn nicht wie ein kalter Entzug, von jetzt auf gleich nichts mehr zu nehmen?

    Liebe Grüße, Katia

  7. #37
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    Standard AW: Auf der Suche nach Zuspruch und Hilfe (schlechtes Allgemeinbefinden und Panik)

    Zitat Zitat von Rheinprinzessin Beitrag anzeigen
    Hallo Panna, Lieben Dank. So in der Gesamtschau leuchtet mir das jetzt alles ein und ich gebe Dir Recht. Vielleicht hätte ich die Medikation eher hinterfragen müssen.
    Die ES habe ich erst, seit der Impfung und auch davor hatte ich keine Probleme mit Anfluten und Co. Ist es denn nicht wie ein kalter Entzug, von jetzt auf gleich nichts mehr zu nehmen?

    Liebe Grüße, Katia
    Die ES stehen in deinem Profil, als du mit LT angefangen hast.

    Ich sage dir nicht, ob du einen Entzug machen solltest und ob er kalt sein sollte. Dass dein Einstieg wohl fragwürdig war, das sieht danach aus. Wie du es jetzt besser machst, wenn dir 75 mcg als Dosis nicht bekommt (und wenn du selbst den Unterschied merkst, wie es ist, wenn du weniger im Blut hast, wie in den letzten Tagen) - dann spricht es für sich, du musst nur zuhören und selbst entscheiden, wie du auf eine für dich verträglichere Dosis (welcher Höhe auch immer!) kommst. Splitten usw. macht keine geringere Dosis, das sind für mich überflüssige Scheinmaßnahmen.

  8. #38
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    Standard AW: Auf der Suche nach Zuspruch und Hilfe (schlechtes Allgemeinbefinden und Panik)

    Stimmt, die ES hatte ich in den Anfangsjahren auch mal, da hatte ich üblen Stress. Da wäre ich aber nicht auf die Idee gekommen, dass es zu viel LT sein könnte. Nun gut, hinterher ist man schlauer.
    Idu hoffe, ich komme mit einem blauen Auge davon. Läuft wohl aufs Ausprobieren, Herantasten und Durchhalten hinaus. Lieben Dank.

  9. #39
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    Standard AW: Auf der Suche nach Zuspruch und Hilfe (schlechtes Allgemeinbefinden und Panik)

    Gibt es das öfter, das man nach Aussetzen oder Dosisverringerung mit so blöden Symptomen und Anfluten reagiert?
    Ist mir schon mal so ergangen bei einer (zu langen) Pause. Seitdem habe ich nie mehr länger als 2 Tage ausgesetzt, das geht bei mir noch.
    Bei mir war das unabhängig von der Dosis, die ich wirklich gebraucht habe. Sprich wenn eine Senkung von 75 auf 25 kurzfristig zu Anflutungen führt, ist das keine definitive Aussage, dass die 25µg langfristig zu viel sind. (Natürlich auch nicht fürs Gegenteil.)

    Es gibt hier im Forum ein paar, die nach einer Covid-Impfung Turbulenzen in der SD-Einstellung berichten.

  10. #40
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    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Ist mir schon mal so ergangen bei einer (zu langen) Pause. Seitdem habe ich nie mehr länger als 2 Tage ausgesetzt, das geht bei mir noch.
    Bei mir war das unabhängig von der Dosis, die ich wirklich gebraucht habe. Sprich wenn eine Senkung von 75 auf 25 kurzfristig zu Anflutungen führt, ist das keine definitive Aussage, dass die 25µg langfristig zu viel sind. (Natürlich auch nicht fürs Gegenteil.)

    Es gibt hier im Forum ein paar, die nach einer Covid-Impfung Turbulenzen in der SD-Einstellung berichten.
    Das ist beides gut zu wissen. Ganz lieben Dank. Gruß, Katia

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