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Thema: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

  1. #51
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Zitat Zitat von aufs_Rennrad Beitrag anzeigen
    - Ich möchte natürlich nicht jetzt direkt auf "Verdacht" erhöhen, erstmal nur Verstehen was der Einfluss von gesteigerter sportlicher Belastung auf die L Thyroxin sein kann
    .
    Ob nun speziell bei dir intensiver Sport mit LT-Mehrbedarf einhergeht, werden dir deine Werte zeigen. Das kann man nicht wirklich pauschalieren. Es ist jetzt sowieso Zeit, Werte unter 162 zu machen.

    Das TSH im Mai war ein (bis jetzt) einmaliger Ausreißer, da würde ich jetzt nicht so viel darauf geben, wenn es einmalig bleibt.

  2. #52

    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Hallo,

    hier nochmal ein Update von mir (letzte Blutwerte im Profil aktualisiert).
    Mittlerweile dauert die Phase, in der mein Befinden nicht gut (u.a. schnell erschöpft, Hitzeempfinden, zittrig, müdigkeit trotz viel Schlaf) ist, fast 6 Wochen, ich habe kaum Sport gemacht in der Zeit und habe auch das Gefühl Anstrengung verschlechtert mein Befinden.
    Es ist sowohl mir, als auch meinem Hausarzt quasi unerklärlich, da sich ja nix verändert hat im Vergleich zu der Zeit, in der es mir echt richtig gut ging (Juli und August) und die Werte auf dem Papier gut aussehen: als "Versuch" habe ich mit ihm vereinbart die Dosis von 162,5 auf 175 zu erhöhen und in 8 Wochen die Werte zu checken.

    Jetzt interessiert mich eure Meinung dazu, inwieweit ihr diese Entscheidung unterstützen würdet. Vielen Dank vorab!

  3. #53
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    7 Stunden nach LT-Einnahme --> Wertevergleich nicht möglich. Muss aber auch nicht unbedingt sein jetzt, die Vorwerte zeigen ja ziemlich klar, dass du um den Einnahmezeitpunkt herum oberhalb der Norm liegst, ob das dein Höchstwert nach Einnahme war (Einnahmespitze), bezweifle ich, weil nur 1 Stunde nach LT. Das ist eigentlich zu viel. Aber OK, die neuen Werte: vermeiden gunter weniger LT, alsoweil in meinen Augen etwas anderes ist wichtig:

    7 Stunden nach Einnahme ist die Einnahmespitze auf jeden Fall und ganz klar vorbei und dein Wert noch immer oberhalb der Normgrenze. fT4 schon gar nicht, aber auch fT3 erlauben den Schluss nicht, dass du unterdosiert bist - egal wie viel Sport du treibst. Für mich deutest du jetzt und vielleicht auch davor bei 150 deine Symptome in die falsche Richtung, da bist du nicht der Erste und auch nicht der Letzte, siehe:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...DCberdosierung
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post1177197

    Dass eine Erhöhung einem quasi einen Schub gibt, aber danach wieder alles den Bach runtergeht undl die gleichen Symptome zurückkommen, deutet ebenfalls in diese Richtung, genau dies ist auch eine häufige Beobachtung.

    Wenn du die Steigerei bis zum bitteren Ende ausreizen willst (auch da bist du nicht der Erste, der das tut), d.h. es unbedingt selbst ausprobieren willst, dann tu es, es gibt Leute, denen die Erfahrungen anderer nicht wirklich helfen und sie selbst durch den Schlamassel müssen.

  4. #54

    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    danke für deine meinung, aus der sich für mich wiederum fragen ergeben.
    Und versteh mich nicht falsch, ich möchte hier gar nix mit Gewalt durchziehen oder ähnliches - ich möchte nur meine Gedankengänge schildern und einen Vorschlag machen, da ich glaube, dass das kommentieren so leichter fällt


    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Dass eine Erhöhung einem quasi einen Schub gibt, aber danach wieder alles den Bach runtergeht undl die gleichen Symptome zurückkommen, deutet ebenfalls in diese Richtung, genau dies ist auch eine häufige Beobachtung.
    --> und der "schub" wäre in diesem Fall die kontinuierliche Verbesserung meines Befindens im Juli und August, also ein Zeitraum von 2 Monaten?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Wenn du die Steigerei bis zum bitteren Ende ausreizen willst (auch da bist du nicht der Erste, der das tut), d.h. es unbedingt selbst ausprobieren willst, dann tu es, es gibt Leute, denen die Erfahrungen anderer nicht wirklich helfen und sie selbst durch den Schlamassel müssen.
    -->danke für die Links, das sind natürlich interessante Erfahrungswerte. Heißt das unterm Strich würdest du mir einer Verringerung der Dosis von 162 auf 137 empfehlen?

  5. #55
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Zitat Zitat von aufs_Rennrad Beitrag anzeigen
    Heißt das unterm Strich würdest du mir einer Verringerung der Dosis von 162 auf 137 empfehlen?
    Nein, ich habe dir jetzt ja keine Dosis irgendwie speziell nahegelegt. Wenn du vor OP nach einer Einstiegsdosis gefragt hättest, zu dem Zeitpunkt hätte ich wohl 137 mcg gesagt, als Einstieg, weil man da gewichtsbasiert vorgeht.

    Ich sage nur so viel: Die Erhöhung auf 175 kommt mir nicht richtig vor und über 162 ist schwer etwas zu sagen, die Juni-Werte waren zu früh, die beiden anderen zu jeweils anderen Tageszeitpunkten und anderem Abstand zur LT-Einnahme. Das erschwert die Beurteilung, rein wertetechnisch. Dennoch denke ich, dass 1,78 ng/dl (0,8-1,8) 7 Stunden nach Einnahme - und bei einer Dosis bereits bei 2,1 mcg/kg - nicht wirklich nach erneuter Erhöhung schreien. Zumal dein fT3 ja auch nicht wirklich schwach ist.

    und der "schub" wäre in diesem Fall die kontinuierliche Verbesserung meines Befindens im Juli und August, also ein Zeitraum von 2 Monaten?
    Was schlägst du vor? Dass dein Bedarf alle 2 Monate steigt? Hört sich auch nicht wirklich prickelnd an.

  6. #56

    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Nein, ich habe dir jetzt ja keine Dosis irgendwie speziell nahegelegt. Wenn du vor OP nach einer Einstiegsdosis gefragt hättest, zu dem Zeitpunkt hätte ich wohl 137 mcg gesagt, als Einstieg, weil man da gewichtsbasiert vorgeht.
    --> ich meine ja nur, dass hypothetisch offenbar 162 zu hoch ist, und dann entsprechend hypothetisch 150 auch zu hoch war (?). und der logische Schritt dann 137 wäre - oder auf was würde ich in dem fall gehen?


    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Was schlägst du vor? Dass dein Bedarf alle 2 Monate steigt? Hört sich auch nicht wirklich prickelnd an.
    --> nein, meine frage zielte in die Richtung, dass ich das gute befinden im Juli und August dann noch als solch einen "Schub" werten sollte oder hab ich das falsch verstanden?

    Letztendlich bin ich für den Moment ratlos. Wenn ich tatsächlich reduzieren will, dann brauch ich ja auch noch ein neues Rezept und muss nochmal den Kontakt zum Hausarzt suchen.

  7. #57
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    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Ich denke es würden sich "selbst hier", keine Vertreter für eine Steigerung der Dosis finden. Nicht mit diesen Werten. Ich schrieb es schon mal ganz am Anfang Deines Threads, dass Du schon gleich zu Beginn die Dosis um 50% erhöht hast, war nichts Gutes. Das zeigt sich jetzt auch wieder. Ist man einmal über den "guten" Punkt drüber, kann man endlos steigern. Man hat einige gute Tage jedesmal, denkt steigern wäre richtig und man hätte ja quasi davor schon "alles durch", dann haut es einen aber nach kurzer Zeit wieder richtig rein. An diesem Punkt kommt aus dem Forum auch oft was in Richtung Anfangsverschlechterung (wie man das auch immer begründen soll) und man soll es aussitzen. Da sich dann aber nichts tut, wird weiter gesteigert. Es ist soooo typisch und trotzdem fallen so viele immer noch darauf rein. Eigentlich schade. Aber wie Panna schon schrieb, müssen manche einfach ihre eigene Erfahrung machen um es zu glauben. Ist ja auch nicht anders bei anderen Dingen im Leben. Dauert zwar länger, ist dafür aber umso eindrücklicher, wenn man die richtigen Schlüsse am Ende zieht.
    LG

    P.S. Hausärzte kennen sich oft noch weniger als die Fachärzte aus und sind zumindest in meinem Breitengrad hoffnungslos überfüllt. Da ist es nicht verwunderlich, wenn sie froh sind wenn der Patient wieder geht. Dafür wird dann schnell dem Vorschlag des Patienten zugestimmt...
    Geändert von Amarillis (04.10.21 um 19:14 Uhr)

  8. #58
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    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Bislang hattest du ja immer die Werte nach Einnahme gemacht. Diesmal war der Abstand länger. Ob du jetzt irgendwas hast, was da zwischenfunkt kann man nicht so genau feststellen. Am Ende musst du es mit dir ausmachen. Du hast ja jetzt schon einige Zeit rumprobiert mit niedriger Dosis. Ne BE ohne Einnahme vorher wäre noch möglich, aber du hast ja dann keinen Vergleich.

  9. #59
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    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Zitat Zitat von aufs_Rennrad Beitrag anzeigen
    --> nein, meine frage zielte in die Richtung, dass ich das gute befinden im Juli und August dann noch als solch einen "Schub" werten sollte oder hab ich das falsch verstanden?
    Nein, Ich meinte wirklich nur einen Befindensschub, einen Auftrieb, nenne es wie du willst. Das Phänomen ist an sich bekannt, dass es einem nach Erhöhung eine Weile gut geht und dann wieder nicht. Bei manchen ist diese Wohlfühlphase wirklich kurz, bei anderen länger. In dich hineinschauen kann keiner, also guck ich mir eben die Werte an und stelle fest, deine Werte signalisieren keinen Mangelzustand (und hättest du die Werte vor LT-Einnahme, also mit 24-Stunden-Karenz) gemacht, wäre das auch nur minimal anders.

    Auch das:
    schnell erschöpft, Hitzeempfinden, zittrig, müdigkeit trotz viel Schlaf
    sieht nicht nach Unterversorgung aus.

    ----------------------

    Um dir ein Gefühl zu geben, warum es etwas schwierig ist mit deinen Werten: Sie sind, wenn vollständig mit freien Werten, entweder 1-2 Stunden nach Einnahme entstanden, da ist immer die Unsicherheit der Einnahmespitze schon da (schon Spitze? noch nicht? schon nicht mehr Spitze?). Oder sie sind nach viel zu kurzer Wartezeit unter der Dosis gemacht worden, so z.B. im März (150 LT) und Juni (162 LT).

    So, und was jetzt zur Beurteilung halbwegs stimmig übrig bleibt, wenn ich die Unzuverlässigen und Unvollständigen (nur TSH) aussiebe, sind nur diese Werte:

    31.05.2021.......A......1.33........3,85........1, 40......150 ug (24-Stunden-Karenz)

    06.09.2021.....A........0,88........3,71.......... 1,78.....162,5ug (~7h nach LT)
    Da sehe ich, rein wertetechnisch, eher unuaffällige Nüchternwerte unter 150 LT und ein eher doch zu hohes fT4 unter 162 LT. Da kann ich schlecht meinen, dass du noch mehr brauchst ...

    Und wenn ich jetzt die "Werte 1 Stunde nach Einnahme" zusammengruppiere:

    29.04.2021.......A......3,15........3,45........1, 76......150 uq.....(~1h nach LT)
    18.08.2021.......A.......1,68.......3,44........1, 82.....162,5ug ...(~1h nach LT)
    dann sehe ich in beiden Fällen ein fT4 vermutlich noch vor der Hormonspitze (weiß man aber nicht so genau) an der Normgrenze tänzelnd. Auch auf dieser Grundlage kann ich schlecht meinen, dass du noch mehr brauchst.

    Vielleicht wäre es gescheiter gewesen, damals bei 150 wenn überhaupt, dann nur um 6,25 zu erhöhen. Das habe ich dir damals auch vorgeschlagen. Ich weiß, dass Ärzte am liebsten in 25-er-Schritten denken, aber da musst du durch.

  10. #60

    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Danke für eure Meinungen!

    Ich werde morgen früh nochmal den Kontakt zum Hausarzt suchen und nach Rezept für eine geringere Dosis fragen - offen ist für mich noch, welche Dosis dabei sinnvoll erscheint (137?)?
    Idealerweise überzeuge ich ihn dabei nochmal von einer nüchternen BE, um für einen Vergleichswert in der nahen Zukunft zu haben, wenn ich euch richtig verstehe.

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