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Thema: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

  1. #111
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    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Zitat Zitat von aufs_Rennrad Beitrag anzeigen
    - ist das eine stimmige Empfehlung aus eurer Sicht (in Abgleich von Symptomen und Werten?
    Für mich nicht wirklich, das ist reine TSH-Bereinigung (siehe auch weiter unten). Und was das Befinden angeht: "klapprig, Hitzegefühl, breiiger Stuhl, fühle mich wenig belastbar" , das spricht auch nicht wirklich dafür.

    - ich musste einen Präparatwechsel Ende Juni machen (von 1A Pharma (nicht verfügbar) auf Hexal - jedoch beteuerte die Apothekerin das sei DASSELBE Produkt, trotz meiner Bedenken ein Substitu anzunehmen), ist das also unbedenklich?
    Nein, das ist nicht unbedenklich, Wirkstoff gleich, Bioverfügbarkeit ist leicht anders/kann anders sein.

    -
    Die Blutwerte zeigen einen TRAK Wert [IU/I] = 0,1: das ist gut oder?
    Ja
    - Die Blutwerte zeigen einen Vitamin D Wert von [ng/ml] 26: sollte ich das ergänzen, in den Sommermonaten habe ich kein Vitamin D genommen?
    Bisschen ergänzen, schon, daran siehst du, dass du auch über den Sommer ein wenig nehmen sollst.

    -
    Sollte ich hier vllt entscheiden zunächst auf 156 zu gehen? Denn: 162 habe ich letztes Jahr schon mehrere Monate genommen, ohne dass ein stabiles Wohlbefinden eingetreten ist. 156 hab ich noch nie genommen.
    Ich würde jetzt gleich nicht erhöhen, zum Beispiel wegen dieser Vergleiche:

    14.12.2021.......A.....1,57.........3,31.........1 ,40.......150ug seit 05.10.
    10.06.2022.......A.....2,19........3,21..........1 ,58.......150ug seit 30.04.

    Für mich ist dein aktuelles TSH, bezogen auf die freien Werte jetzt, im Dezember und im Juni nicht stimmig, Präparat hin oder her. War es eine deutlich andere Uhrzeit? Ich würde in 1-2 Wochen eine weitere reine TSH-Kontrolle machen.

    Dosis erhöhen
    (1) bei unguten Symptomen nur auf Grund des TSH bei freien Werten, die bis jetzt kein einziges Mal ein solches TSH hervorriefen und
    (2) bei einer Dosis, die dir bereits eine ansehnliche Zeit lang gutes Befinden bescherten ("liefen die Monate Mai, Juni und Juli sehr gut"),
    also beide Punkte sprechen nicht dafür, dass du es wegen des TSH übereilen solltest.

    Vielleicht würde ich auf das alte Präparat zurückgehen (hat sich ja doch bewehrt) und das Zeig etwas gründlicher bunkern.

    Du bist totaloperiert, es kann eigentlich nicht wirklich um eine überraschend eingetretene Bedarfserhöhung handeln. Also ich würde jetzt nicht leichtfertig handeln.

    Sind deine Kontrollen immer zur gleichen Uhrzeit?

  2. #112

    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Moin,

    danke für Eure Einschätzung und die Antworten auf meine Fragen.

    Das Dilemma, in dem ich mich fühle, ist halt, dass es mir seit 5 Wochen nicht gut geht und ich denke, dass sich irgendwas ändern muss.

    Da gäbe es 3 Optionen aus meiner Sicht, zusammengefasst aus meiner Sicht:
    1. Wechsel auf das alte Präparat (von Hexal zurück auf 1A Pharma 150, im übrigen ist das aber eine Dosis, die ich auch vorher schon mal monatelang genommen hatte, die nicht zu stabilem wohlbefinden geführt hat)
    2. Erhöhung auf 156 (habe ich noch nie genommen)
    3. Verringerung auf 142 (habe ich noch nie genommen)

    Du bist totaloperiert, es kann eigentlich nicht wirklich um eine überraschend eingetretene Bedarfserhöhung handeln. Also ich würde jetzt nicht leichtfertig handeln.
    --> Ja, aber ich hatte bisher in 19 Monaten seit OP noch kein stabiles Wohlbefinden, was mal länger ging als 3 Monate - ich meine damit, mein optimaler Bedarf ist meiner Meinung nach noch nicht bekannt?


    Sind deine Kontrollen immer zur gleichen Uhrzeit?
    --> Ja, immer früh morgens, nüchtern, also Karenzzeit ~24h (das erklärt ein etwas erhöhtes TSH oder, aber nicht den 5er Wert?)
    Geändert von aufs_Rennrad (14.09.22 um 14:27 Uhr)

  3. #113
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    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Zitat Zitat von aufs_Rennrad Beitrag anzeigen
    --> Ja, immer früh morgens, nüchtern, also Karenzzeit ~24h (das erklärt ein etwas erhöhtes TSH oder, aber nicht den 5er Wert?)
    Wenn du beim TSH bist und bleibst (als Argument nebst Befinden), muss ich zurückfragen: Wie erklärst du das völlig normale TSH bei etwa vergleichbaren freien Werten und unter gleicher Dosis im gleichen Labor? Denn auch das fT3 (das ja gerne mitmischt beim TSH) ist nicht groß anders:

    14.12.2021.......A.....1,57........3,31..........1,40.......150ug seit 05.10.
    10.06.2022.......A.....2,19........3,21..........1,58.......150ug seit 30.04.

    07.09.2022.......A.....5,73........3,48..........1,41.......150ug seit 30.04.

    Dass dein TSH äußerst hüpffreudig ist und gerne laut reagiert (wenn auch nicht schnell, aber das ist erwartbar), sieht man auch bei 137 mcg, 12,5 mcg weniger und es wird gleich zweistellig.

    Ich höre ja und verstehe, dass es dir nie so richtig gut ging. Immerhin aber bei dieser Dosis ca. 3 Monate lang schon, und erst seit 5 Wochen nicht, diese Dimensionen muss man wenigstens im Hinterkopf behalten, wenn du jetzt ändern möchtest (und wohl auch wirst). Als Option würde ich mir auch T3 offenhalten, aber das dann eher, wenn dich 156 nicht zufriedenstellen würde und du dann sowieso senken müsstest.

    Du hast ja damals kurz erwähnt, wie es dir unter 162 ging, zittrig, müde, schnell erschöpft usw., das ist auch etwas, was du im Kopf behalten kannst, zum Vergleichen.

  4. #114
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    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Ich würde auf das alte Präparat zurückgreifen. Du hast Ende Juni gewechselt und 6 Wochen später geht es Dir schlecht. Davor war es gut.
    Also zurück auf die Einnahme vor dem Wechsel.

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