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Thema: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

  1. #41
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Zitat Zitat von aufs_Rennrad Beitrag anzeigen
    - okay danke, das Profil habe ich angepasst, sodass es jetzt konsistenter sein sollte.
    - die BE 24.03. war auch morgens, aber eher 2h nach LT (statt 1h wie bis eben im Profil stand); die BE 31.05. war früh morgens und nüchtern - bin mir nicht sicher welche du meinst
    OK, Frage war jetzt nur wegen TSH, da ist die Einnahme egal. TSH in der Früh höher als am Nachmittag.

    - ja also die kernfrage besteht für mich ja seit eröffnung dieses threads darin, wie mein befinden trotz normwerte zu erklären ist -
    "Normwerte" - da erinnere ich dich an die Turnschuhe. Natürlich fühlt man sich bei fT4=1,0 anders als bei fT4=1,7, beides sind aber "Normwerte". Wo dein guter Bereich ist, gilt herauszufinden. Natürlich ist dieser Bereich wahrscheinlicher bei 1,4 als bei den beiden extremen Enden der Normwerte. Fraglich ist, ob für dich vielleicht etwas tiefer - oder etwas höher - der Wohlfühlbereich liegt.

    mein bisheriges Verständnis war, dass eben diese kleinen Anpassungen schon ENTSCHEIDEND sein können. Deinen letzten Kommentar lese ich aber eher so als würde ich das überbewerten
    Wenn man so grob in einem guten Bereich ist, ja, und du bist jetzt grob in einem guten Bereich. Deswegen sind mir deine starken Symptome unerklärlich - kleine Restsymptome wären verständlicher. Zumal das Gefühl einer Erschöpfung unspezifisch ist, bei Unter- wie Überdosierung anzutreffen. Deswegen überlege ich mir, ob da nicht irgendwas anderes ist/war?

    Also wenn du den Hochdosis-Bereich für dich austesten willst, kannst ja machen. Aber 175, da schießt du dich auf den Mond.

    Kontrolle in 3 Wochen: Das ist ungut, wieder viel zu kurz - siehst ja an deinen eigenen Werten unter 150 mcg, Kontrolle nach 3 Wochen täuscht.

  2. #42
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    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Danke für obenstehende Hinweise!

    Hier ein kleines Update:
    - Nachdem Rücksprache mit SD-Doc nicht möglich war ("wenden sie sich für weiterführende Fragen an Ihren Hausarzt, der wird den Bericht bekommen"), wurde ich eben nochmal bei meinem Hausarzt vorstellig, um meine Unwohlsein und meine Verunsicherung auszudrücken und nach Therapieempfehlung zu fragen.
    - Er meinte er empfiehlt (weiterhin, das hatte er ehrlich gesagt vor 2 Wochen auch schon telefonisch empfohlen) die Dosis LEICHT zu steigern, auf 162,5 (ein Tag 175, den anderen Tag 150) und in 6 Wochen wiederkommen
    - Eine andere Ursache für mein Unwohlsein zieht er derzeit nicht in Betracht.
    - Zum Ausmaß meiner Symptome: ich fühle mich nach wie vor wenig belastbar, Müdigkeit, Kraftlosigkeit, schlechter Schlaf. Mittlerweile bin ich aber wieder arbeiten gegangen, was einigermaßen funktioniert. An Sport oder sonstige anstrengende Aktivitäten ist aber grad nicht wirklich zu denken, dennoch plane ich einfach mal ne lockere Runde laufen zu gehen, wer weiß, vielleicht schiebt das den Körper auch einfach so ein bisschen an.

    --> Ich folge der Empfehlung 162,5 zu nehmen auch in Kenntnis der Meinungen aus dem Forum Sprünge >12,5 tendenziell zu meiden.

    Wie immer, herzlichen Dank für Meinungen dazu!
    Geändert von aufs_Rennrad (04.06.21 um 09:35 Uhr)

  3. #43
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Schon wieder nur ich beim 2. Morgenkaffee , aber vielleicht kommen doch noch andere Kaffeetrinker dazu.

    Ich bin weiterhin komplett in *beide* Richtungen offen (d.h. nicht von einer schlichten Unterdosierung vollends überzeugt, Ähnliches oft gesehen). Probiere es mit 162,5, ja. Sollte es aber nicht besser werden, würde ich zurück in Richtung Sofaecke (1,6-1,8 mcg/Kg, vielleicht mit Muskelbonus eher 1,8) wandern. Du wärest nicht der Erste, es ist eher typisch, dass man denkt, man sei unterdosiert, aber das Umgekehrte war der Fall. Also bleib offen und versuche es.

    Den SD-Doc würde ich abschreiben, du bist gut genug im Bild, um deine Einstellung mit wohlwollender Begleitung des Hausdoc in die Hand zu nehmen. Und wenn er wohlwollend ist, dann bitte ihn doch, dir für 162,5 (und eventuell für weitere Dosisanpassungen) zu deinen 150-ern 25-er-Tabletten aufzuschreiben. Sie sind teilbar, und für jemanden ohne Schilddrüse ist die Gleichmäßigkeit der Versorgung schon ein Plus sein. Er wird sagen, das sei egal, sag ihm, du würdest gerne optimale Bedingungen schaffen.

    Auf Grund häufiger Erfahrungen hier: Es kann bei Erhöhungen passieren, dass es für 1-2 Wochen besser ist, dann aber wieder schlechter. Wenn es nicht extrem ist, sollte man schon den erhöhten Serumspiegel (mind. 6 Wochen) abwarten, wie der sich dann auf das Befinden auswirkt. D.h., Befinden dauert länger als Serumspiegel. Berichte jedenfalls, wie es dir geht!

  4. #44
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    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    ....Danke für das wrap-up dieser Fakten und meiner Situation, das mir sicherlich auch hilft jetzt erstmal wieder etwas Gelassenheit zu finden.
    Denn ich habe das Gefühl jetzt muss erstmal etwas Zeit vergehen.
    Gerne berichte ich weiterhin wie es mir geht! Idealerweise in Kürze mit einem Aufwärtstrend.

    Schönes Wochenende und zwischendurch nochmal danke für die Einschätzungen! BG und Tschöö

  5. #45
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    Standard AW: Einstellungsphase nach OP - schlechtes Befinden trotz Normwerte!?

    Moin,

    sofern von Interesse, hier ein kleines Update zu meiner Story mit vorsichtig guten Nachrichten:
    ich nehme jetzt seit knapp 4 Wochen eine erhöhte Dosis (162,5 statt 150) und spüre insgesamt eine positive Tendenz.
    Auch wenn es zwischendurch ein paar "schlechte" Tage gibt (u.a. Schlappheit, Hitzegefühl, trockene Augen) gibt es deutlich mehr "gute Tage" an denen ich auch leicht Sport treibe.
    Was das für die Blutwerte bedeutet weiß ich noch nicht.

    BG!

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