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Thema: TRAK Interpretieren, verstehen, vergleichen

  1. #41
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    Standard AW: TRAK Interpretieren, verstehen, vergleichen

    Hey!

    Doch, du bist noch in einer Unterfunktion, s. fT4.
    ja, aber sehr knapp an der Grenze mit 0,67 (0,7). Ich habe mal zwei weitere Blutabnahmen in mein Profil geschrieben, das im August 20 war zwei Monate nach der Geburt meiner Tochter und im Januar 21 fiel dann erstmalig der niedrige TSH Wert auf. Sonst gab’s nie Auffälligkeiten mit der SD.

    aber fang ruhig vorsichtig an, dich normal zu ernähren.
    ja das ginge… oder ich setze die Blocker ab und hungere weiter bis die TRAK negativ sind…

    Super danke für die Links zu den TRAK!

  2. #42
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: TRAK Interpretieren, verstehen, vergleichen

    Zitat Zitat von Piggeldi Beitrag anzeigen
    oder ich setze die Blocker ab und hungere weiter bis die TRAK negativ sind…

    Super danke für die Links zu den TRAK!
    Keine gute Idee. Es sei denn, du nimmst sämtliche Unannehmlichkeiten einer immer stärker werdenden Unterfunktion in Kauf, inklusive des erhöhten Risikos für eine endokrine Orbitopathie.

    Da ist die Minidosis Hemmer, notfalls mit Minidosis Thyroxin, ein Fest dagegen. Das bisschen Thyroxin kann man schnell absetzen.

    Gefragt nach den Werten habe ich wegen des auffallend niedrigen fT4 (im Januar verknüpft mit supprimiertem TSH, oder hast du dich da vertippt?), sollte das längerfristig bleiben, könnte es sein, dass du sowieso Thyroxin brauchen wirst:

    26.01.2021
    TSH 0,01 (0,27-4,00) ?
    FT4 1,05 (0,93-1,7)
    FT3 3,22 (2,0-4,4)

    10.02.2021
    TSH 3,59 (0,3-4,00)
    FT4 0,73 (0,7-1,7)
    FT3 2,37 (2,15-4,12)

  3. #43
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    Standard AW: TRAK Interpretieren, verstehen, vergleichen

    Hmm okay dann bleibe ich jetzt erstmal bei der kleinen Dosis Thiamazol und schaue mal, ob ich wieder ein paar nicht-vegane Nahrungsmittel einbaue. Find ich eh angenehm

    im Januar verknüpft mit supprimiertem TSH, oder hast du dich da vertippt?)
    Nein, habe mich nicht vertippt, das war ja das Seltsame, weshalb wir überhaupt aufmerksam geworden sind und der Verdacht aufkam, dass etwas nicht stimmen könnte. Zuerst war die Vermutung Postpartum Thyreoiditis.
    Ich war dann beim SD Sono und habe monatlich (im Februar und im März) Antikörper und SD Werte kontrollieren lassen und sie haben sich wie im Profil zu sehen entwickelt.

    In meiner Pubertät stand mal der Verdacht auf SD-Überfunktion im Raum (der sich nicht bestätigte) und ich bin generell eher ein ÜF-Typ, wenn man das so sehen will. Also schneller Stoffwechsel, aktiv, brauche wenig Schlaf etc. Meine Mutter leidet allerdings an Hashimoto. Ich hoffe ja eigentlich immer noch, dass einfach alles wieder ausheilt.

  4. #44
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Zitat Zitat von Piggeldi Beitrag anzeigen
    Nein, habe mich nicht vertippt, das war ja das Seltsame, weshalb wir überhaupt aufmerksam geworden sind und der Verdacht aufkam, dass etwas nicht stimmen könnte. Zuerst war die Vermutung Postpartum Thyreoiditis.
    .
    PPT kommt üblicherweise so gegen 3 MOnate nach der Geburt, MB später, etwa ein halbes Jahr nach der Geburt, mit einer Prise Salz jeweils. Kannst ja beides erwischt haben.

    Ich hoffe ja eigentlich immer noch, dass einfach alles wieder ausheilt.
    Ausheilen tut es nicht, du hast die einschlägigen Antikörper. Auch wenn sie mal temporär weggehen würden, hast du die Autoimmunität am Hals. Und beim nächsten Kind, falls eines geplant ist, sind die Chancen natürlich nicht gering, dass das wiederkommt, dann erneut im Wechsel. - Man kann natürlich Glück haben. Aber "ausheilen" tut es nicht. Selbst PPT kann in Hashimoto übergehen. Ich habe so leise den Verdacht, dass du eventuell eine Mischform haben könntest.
    Autoimmunität heilt nicht und ist nicht heilbar, der Verlauf kann sanft oder weniger sanft sein.

    Wie gesagt - die Statistik sagt, dass es für eine Remission günstiger ist, wenn man die Hemmer nicht vorzeitig voll absetzt.

  5. #45
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    Standard AW: TRAK Interpretieren, verstehen, vergleichen

    MB später, etwa ein halbes Jahr nach der Geburt.
    ja, das war im Januar ziemlich genau ein halbes Jahr danach. Die Diagnose stand allerdings erst 9 Monate pp, als die TRAK dann auftraten.. wie auch immer.

    Und beim nächsten Kind, falls eines geplant ist, sind die Chancen natürlich nicht gering, dass das wiederkommt
    ja, darauf bin ich eingestellt. Eigentlich würde ich gern bald wieder schwanger werden, habe die Planung aber jetzt erstmal aufgeschoben, bis die Antikörper unauffällig sind und die SD euthyreot. Obgleich mein bereits erwähnter Gyn und auch mein Hausarzt meinten, in der SS würden Autoimmunerkrankungen erstmal oft besser - danach verschlechtern sie sich dafür leider oft.

    Autoimmunität heilt nicht und ist nicht heilbar,
    ja, zumindest ist das die gängige Meinung. Für mich ist jemand geheilt, der keine Antikörper mehr im Blut, eine funktionierende SD und keine anderweitigen negativen Symptome hat.
    Ich weiß es heißt Remission, bei dem Begriff schwingt aber immer auch die Angst vor einem Rezidiv mit und ich mag mich nicht als chronisch krank bezeichnen, nur weil mein Immunsystem in der Vergangenheit Antikörper gebildet hat.

  6. #46
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Zitat Zitat von Piggeldi Beitrag anzeigen
    Für mich ist jemand geheilt, der keine Antikörper mehr im Blut, eine funktionierende SD und keine anderweitigen negativen Symptome hat.
    Ich weiß es heißt Remission, bei dem Begriff schwingt aber immer auch die Angst vor einem Rezidiv mit und ich mag mich nicht als chronisch krank bezeichnen, nur weil mein Immunsystem in der Vergangenheit Antikörper gebildet hat.
    Das ist deine willkürliche Wortwahl, kannst natürlich machen, mit dem Zusatz "für mich". De facto stimmt es nicht, und es ist nicht die "gängige Meinung", sondern mit Fakten untermauertes Wissen. Aber - wenn du dir da gerne etwas vormachst und es dir so besser geht, spricht nicht viel dagegen. Ich habe in meiner eigenen Autoimmun-Karriere auch Phasen ohne messbare Antikörper gehabt - dann kamen sie eben wieder. Wurde ich dann etwa erst geheilt und dann ganz neu wieder krank?

    Dumm wird es nur dann, wenn es ggf. nicht nur um dich geht, sondern um einen Fötus. Denn ja, es ist richtig, in der Schwangerschaft wird das Immunsystem etwas niedergefahren. Aber wie es aussieht, nicht sofort, die MB-Rezidive passieren ganz gerne im ersten Trimester, was dumm ist, weil Organbildung und Hemmer suboptimal zueinander passen.

  7. #47
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    Standard AW: TRAK Interpretieren, verstehen, vergleichen

    Ich habe nicht alles gelesen, bin aber hier hängen geblieben:

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    .... nachgeholt. Da dein TSH trotz gesunkener freier Werte weiterhin supprimiert ist, muss man aufpassen und in 14 Tagen kontrollieren, ob die Senkung zu viel des Guten war und zumindest das fT3 unterwegs zur oberen Normgrenze ist. Über- wie Unterfunktion begünstigen eine Augenbeteiligung, darum gilt es, die Dosis möglichst gut und rechtzeitig anzupassen.
    Dass dein TSH supprimiert ist, ist bei hohen Antikörpern NORMAL. Das sollte man gar nicht mit Hemmern wegbehandeln. (Für später: Steigendes TSH kann ein Zeichen sein, dass die TRAK gesunken sind, oder auch, dass die Hemmer überdosiert wurden, oder beides.)

    Ein hoch-normales FT3 fände ich nicht schlechter als ein erniedrigtes FT4. Ärzte finden Überfunktion schlimmer als Unterfunktion, aber das muss man nicht generell so sehen.

    Wenn FT3 höher liegt als FT4, muss man jedenfalls Kompromisse machen, bis sich das ändert.

  8. #48
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: TRAK Interpretieren, verstehen, vergleichen

    Niemand will das supprimierte TSH "wegbehandeln". Aber ob das TSH supprimiert ist oder nicht mehr, das spielt für mich immer eine Rolle bei den Überlegungen zur Dosis. Bei bereits halbwegs stabil vorhandenem TSH kann man in bestimmten Wertelagen eher sagen: "du könntest eine Kleinigkeit reduzieren" , hingegen, wenn das TSH noch feste supprimiert ist, tendiert man eher zum "noch eine Runde halten". Alles natürlich werteabhängig, aber keineswegs unabhängig von der jeweiligen Lage des TSH, die doch beinahe immer wertvolle Rückschlüsse erlaubt.

  9. #49
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    Wurde ich dann etwa erst geheilt und dann ganz neu wieder krank?
    naja, in dem Fall nicht. Aber wenn jemand in seinen jungen Erwachsenenjahren einen einzelnen MB Schub hat und danach nie wieder Symptome (was ja vorkommt), ist er/sie meiner Meinung nach geheilt und nicht in Remission. Aber egal, man muss es nicht so nennen wenn es einem besser geht mit dem Gedanken, dass man jederzeit wieder erkranken kann. Und ich habe ja „für mich“ gesagt.

    was dumm ist, weil Organbildung und Hemmer suboptimal zueinander passen.
    Genau, darum gebe ich mir auch noch Zeit. Letztendlich besteht bei einer Schwangerschaft natürlich für immer ein gewisses erhöhtes Risiko.

  10. #50
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    Wenn FT3 höher liegt als FT4, muss man jedenfalls Kompromisse machen, bis sich das ändert.
    was meinst du damit konkret?

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