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Thema: Permanente Halsschmerzen

  1. #1

    Standard Permanente Halsschmerzen

    Hallo!

    ist es eigentlich ein "normales" Symptom, wenn man dauerhaft Halsschmerzen hat?

    Ich hatte meine letzte Untersuchung im Januar diesen Jahres, wo auch die Diagnose gestellt wurde. Beim Ultraschall keine Knoten, aber echoärmeres, aufgelockertes Reflexmuster. Schilddrüse 16 ml Gesamtvolumen.

    Seither versuche ich behutsam und langsam L-Thyroxin einzuschleichen, was mir (wie im Forum berichtet) anfangs starke Probleme bereitet hat, was zuletzt aber ganz gut funktioniert hat, wenn ich wirklich nur Minimalschritte (6,25) wähle und diese frühestens nach 2-3 Wochen steigere. Ich habe die vorgeschlagenen 50 Mikrogramm als erste Etappe noch nicht erreicht. Bin jetzt bei 31,25.
    Die Befindlichkeit fährt Achterbahn, zwischen Erstverbesserung nach jeder Steigerung und dann wieder Verschlechterung, bis zur nächsten Steigerung, ich schätze mal, das ist normal.

    Der Radiologe meinte eigentlich, ich soll erst nächstes Jahr wiederkommen und die Blutwerte bzw Medikamentendosis bis dahin vom Hausarzt kontrollieren lassen.

    Mir fällt aber auf, dass ich permanente Halsschmerzen habe. Nicht stark, sodass man normalerweise drüber weggehen würde. Nur in Coronazeiten achtet man vermehrt darauf, da es ja ein typisches Symptom sein könnte. Dabei fiel mir auf, dass sie wirklich immer da sind, mindestens seit Oktober.

    Ist das typisch und wird es sich ggf regulieren, sobald die Medis gut eingestellt sind, oder sollte ich da lieber sofort nochmal nachschauen lassen?
    Es sind wie gesagt keine starken Schmerzen, nicht dramatisch, aber konstant.

    Viele Grüße
    MissPeppermint

  2. #2
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    Standard AW: Permanente Halsschmerzen

    Weder mein Mann noch die anderen Corona-Infizierten, die ich kenne, hatten Halsschmerzen. Kann vorkommen, muss aber nicht, wie bei allen anderen Erkältungskrankheiten.

    Halsschmerzen ohne jegliche Rötung hatte ich monatelang. War bei mir ein Unterfunktionszeichen.

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: Permanente Halsschmerzen

    Wirklich Halsschmerzen, die man beim Schlucken merkt? Wie bei Infekten? Ist der Hals entzündet?

    Soweit ich die letzten 10 J meiner Erkrankung überblicke, ist das nicht „normal“.

    Was allerdings sein kann, ist ein Druckgefühl weiter unten. Das würde ICH allerdings nicht als „Halsschmerzen“ bezeichnen und dauert bei mir höchstens zwei, drei Wochen am Stück. Ich deute das als vermehrten Autiommunfraß an der Schilddrüse; durch Stress, durchs Wetter oder sonstwas.

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von roxanne
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    Standard AW: Permanente Halsschmerzen

    Ich hatte einige Jahre vor Beginn mit LT mal so ca. 6 Wochen lang Halsschmerzen für die der Arzt keine Ursache finden konnte. Abstrich war negativ, Mandeln nicht geschwollen aber er konnte Ödeme im Hals erkennen. Fieber hatte ich nicht.
    An SD hat er nicht gedacht. Die Halsschmerzen gingen irgendwann weg.

    Vielleicht war es ein Schub, keine Ahnung. Ich habe erst später gedacht, es gäbe möglicherweise einen Zusammenhang mit der SD.

    An deiner Stelle würde ich mögliche Ursachen abklären lassen.

  5. #5

    Standard AW: Permanente Halsschmerzen

    Weder mein Mann noch die anderen Corona-Infizierten, die ich kenne, hatten Halsschmerzen. Kann vorkommen, muss aber nicht, wie bei allen anderen Erkältungskrankheiten.
    Ja, aber es heißt ja immer so. Deswegen habe ich eben besonders auf solche Symptome geachtet, vor allem, wenn ich Kontakt zu Menschen aus der Risikogruppe haben musste und bin ein paarmal aus Vorsicht lieber nicht hingegangen.
    Dann hatte es uns tatsächlich erwischt, mein Mann war infiziert, ich bekam keinen Test, bin aber fest davon ausgegangen, dass ich es auch habe und es ggf sogar von mir ausgegangen ist, weil ich die Halsschmerzen hatte. Hinterher zeigte aber der Antikörpertest, dass ich gar nicht infiziert war, die Halsschmerzen hatte ich aber trotzdem. Da fiel mir zum ersten Mal auf, dass ich sie eigentlich immer habe.
    Als dann im Januar die Diagnose UF und Hashimoto kam, wunderte mich erstmal nichts mehr, aber es hält immer noch an. Das LT nehme ich nun seit Mitte Februar, allerdings, wie gesagt, bei sehr vorsichtiger Steigerung.

    Wie lang kann so ein Schub denn andauern, wenn man einen hat?

    Wirklich Halsschmerzen, die man beim Schlucken merkt? Wie bei Infekten? Ist der Hals entzündet?
    Nein, nicht so stark wie bei einem grippalen Infekt, auch keine wirklichen Schluckbeschwerden, auch kein Kloß/Druck.
    ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll...Ein minimales Kratzen, ganz leichte Schmerzen, die aber ständig. Nichts, wofür ich Schmerzmittel, Chlorhexamed oder Dolodobendan nehmen würde. Aber ganz okay und schmerzfrei eben auch nicht. Der Hals ist oft auch sehr trocken.

    Halsschmerzen ohne jegliche Rötung hatte ich monatelang. War bei mir ein Unterfunktionszeichen.
    Okay, das würde ja passen. Die ist bei mir mit Sicherheit noch nicht behoben.
    Geändert von MissPeppermint (05.04.21 um 19:56 Uhr)

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Permanente Halsschmerzen

    Ich würde den Hals erstmal vom HNO-Arzt angucken lassen, ob da eine lokale Reizung aus welcher Ursache auch immer (etwa: Reflux) vorhanden ist.
    Denn eine ausgeprägte Unterfunktion ("jahrelanger Mangelzustand" hast du es in einem früheren Beitrag genannt) hattest du ja vor LT nicht wirklich:
    TSH 4,33 ?IU/ml (0,35-4)
    fT4 1,03 ng/dl (0,78-1,94)
    fT3 4,4 pg/ml(2,3-5,3)
    anti- TPO 39U/ml (<60)
    Jedenfalls, großartig steigern musst du ja bei diesen Werten nicht, so dass, wäre eine minimal unzureichende Schilddrüsenfunktion tatsächlich die Ursache, dann müssten die Halsschmerzen ja eigentlich binnen kürzester Zeit weg sein. Und wenn nicht: HNO.
    Geändert von panna (05.04.21 um 20:14 Uhr)

  7. #7

    Standard AW: Permanente Halsschmerzen

    Die Blutwerte waren bei mir all die Jahre unauffällig, wobei die Blutwerte für die Schilddrüse auch nur zweimal untersucht wurden, einmal vom Hausarzt und einmal vom Rheumatologen. Die Werte galten als unnauffällig, da der TSH-Wert immer <4 war. Er war aber im oberen Bereich, also >2,5.
    Ich hatte schon lange die typischen Symptome für UF, und teilweise auch sehr ausgeprägt. Es ging mir schon lange nicht mehr gut und ich hatte den dringenden Verdacht, dass was mit der Schilddrüse nicht stimmt, aber es wurde immer abgetan, weil ja die Blutwerte okay waren.

    Erst als ich mit Nachdruck drauf gepocht habe, bekam ich letztes Jahr dann meine Überweisung zum Radiologen. Der stellte schon beim ersten Mal das echoärmere, aufgelockerte Reflexmuster fest, aber immer noch bei normalen Blutwerten (also TSH <4). ich sollte nach einem Jahr zur Kontrolle kommen. Erst dieses Jahr wiesen neben der Auffälligkeit bei dem Ultraschall auch die Blutwerte auf eine latente UF hin. Da ging es mir aber auch schon hundeelend.
    Geändert von MissPeppermint (05.04.21 um 22:02 Uhr)

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Permanente Halsschmerzen

    Möge es dir bald besser gehen, Miss.

    Worauf ich dich aufmerksam machen wollte, ist der Umstand, dass eine suboptimal funktionierende Schilddrüse für vieles verantwortlich sein kann, aber nicht muss. Deswegen die Empfehlung, lass auch gleichzeitig den Hals angucken vom HNO und beobachte, ob der Hals nun bald besser wird oder nicht.

  9. #9

    Standard AW: Permanente Halsschmerzen

    Danke!
    Ja, kann schon sein, dass man Läuse und Flöhe hat.
    Man denkt halt immer erstmal an das Naheliegendste, aber es kann natürlich auch was anderes sein.

  10. #10
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    Standard AW: Permanente Halsschmerzen

    Schon mal an stillen Reflux gedacht?

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