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Thema: Wie Werte von verschiedenen Ärzten vergleichen ?

  1. #1
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    Standard Wie Werte von verschiedenen Ärzten vergleichen ?

    Folgende Aussage glaube von Ness verstehe ich nicht ganz:

    Welchen Wert du in einem anderen Labor hättest, kannst du nur Wissen, wenn du in dem anderen Labor messen lässt. Beim fT4-Wert ist zwar die Messabweichung zwischen unterschiedlichen Herstellern der stärkste Faktor für Unterschiede der Referenzbereiche, aber sie bestimmen diese eben auch alle auf unterschiedliche Weise an unterschiedlich ausgewählten Populationen. Kann also sein, dass dieser 6-11-Bereich tatsächlich vergleichsweise niedrig ist und du im anderen Labor eher 16 hättest, kann auch umgekehrt sein. Daher kann man eben die Prozentwerte nicht vergleichen. Aber wegen dem, was ich oben schrieb, würde der Wert im anderen Labor sicher höher sein, als die jetzt gemessenen 11 ng/l. Daher ist es wirklich Unsinn, diesen Wert zu nehmen und einfach mit dem anderen Referenzbereich zu vergleichen.
    Mein Problem ist dass ich 1-2x im Jahr beim NUK der 200 km weit weg ist Werte machen lass.
    Rest vom Jahr beim Hausarzt.
    Beide haben andere Referenzbereiche.

    Wie vergleiche ich beide Werte ? Wert nicht möglich und prozentual auch nicht ?

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Wie Werte von verschiedenen Ärzten vergleichen ?

    Zitat Zitat von gagga Beitrag anzeigen


    Wie vergleiche ich beide Werte ?

    Nirgendwie. Vergleiche nur Werte aus demselben Labor (und idealerweise: gleiche/ähnliche Tageszeit, somit gleiche LT-Karenz).

  3. #3
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    Standard AW: Wie Werte von verschiedenen Ärzten vergleichen ?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Nirgendwie. Vergleiche nur Werte aus demselben Labor (und idealerweise: gleiche/ähnliche Tageszeit, somit gleiche LT-Karenz).
    Gut, wärs überhaupt nötig zu vergleichen ? Seh ja auch so anhand der neuen Werte ob Mehr oder weniger LT nötig ist, nur dann eben nicht wie sich die Werte anhand der neuen Dosis entwickelt haben ?

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Wie Werte von verschiedenen Ärzten vergleichen ?

    Zitat Zitat von gagga Beitrag anzeigen
    Gut, wärs überhaupt nötig zu vergleichen ? Seh ja auch so anhand der neuen Werte ob Mehr oder weniger LT nötig ist, nur dann eben nicht wie sich die Werte anhand der neuen Dosis entwickelt haben ?
    Werte sagen dir nicht unbedingt, ob du mehr oder weniger nehmen sollst. Es geht ja nicht um Werteakrobatik oder Werteoptimierung.

    Ich kann dir nur einen Hinweis geben, auf Grund derjenigen Werte, die du (leider ohne Referenzbereiche, dafür mit überflüssigen Prozenten) in deinem anderen Thema präsentierst, das sind Werte vor Hinzunahme von Thybon: Bei den Werten ist es mir rätselhaft, wieso Thybon dazu genommen wird. Für ein nicht ganz 100%-iges Wohlgefühl gibt es Tausende von Gründen. Gerade die Umwandlung würde ich bei deinen Werten (vorausgesetzt: Halbwegs üblicher Referenzbereich) in keiner Weise verdächtigen.

  5. #5
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    Standard AW: Wie Werte von verschiedenen Ärzten vergleichen ?

    Werte sagen dir nicht unbedingt, ob du mehr oder weniger nehmen sollst. Es geht ja nicht um Werteakrobatik oder Werteoptimierung.
    Nein man entscheidet anhand Befinden. Werte helfen dabei dann aber auch ....

    Ich kann dir nur einen Hinweis geben, auf Grund derjenigen Werte, die du (leider ohne Referenzbereiche, dafür mit überflüssigen Prozenten) in deinem anderen Thema präsentierst, das sind Werte vor Hinzunahme von Thybon:
    Wenn man wie du selbst sagst Werte und % untereinander nicht vergleichen kann ist es völlig egal das ich % statt Referenzbereiche geschrieben habe ;-) Denn hiermit weist du jetzt wo in der Referenz meine Werte ca. liegen. Also VÖLLIG aussagekräftig. Hierzu musst Du nicht meine Referenz kennen.

    Bei den Werten ist es mir rätselhaft, wieso Thybon dazu genommen wird.
    Weil wie geschrieben vom Arzt schon mal empfohlen... Steht im anderen Topic wieso. (Tat mir auch unheimlich gut als ichs mal versuchsweise 2-3x für 1-2 Tage nahm)
    Ausserdem gibt es auch Ärzte u.a. in USA die immer Kombitherapien nutzen und erfolgreich sind.
    Desweiteren wieso nicht mal testen wenn man mit T4 nicht weiter kommt und alle Nebenbaustellen durch sind ? :-)


    Gerade die Umwandlung würde ich bei deinen Werten (vorausgesetzt: Halbwegs üblicher Referenzbereich) in keiner Weise verdächtigen.
    Umwandlung und was in den Zellen ankommt und verarbeitet wird sind ja 2 Paar Schuhe.

    Für ein nicht ganz 100%-iges Wohlgefühl gibt es Tausende von Gründen.
    Korrekt. Daher über die letzten !!JAHRE!! bevor ich NUN FINAL T3 starte folgendes probiert: Alle NEM genommen, Selen probiert um T3 zu pushen, Nebenbaustellen abgeklappert, Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausgeschlossen etc. pp. ... NEM nehm ich weiterhin und alle Werte passen. Nein ich poste keine Werte da das sicher 1h dauert um alles rauszusuchen und aufzuschreiben ...
    Geändert von gagga (27.03.21 um 00:39 Uhr)

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Wie Werte von verschiedenen Ärzten vergleichen ?

    Zitat Zitat von gagga Beitrag anzeigen
    Umwandlung und was in den Zellen ankommt und verarbeitet wird sind ja 2 Paar Schuhe.
    Ja natürlich. Aber das gilt als Argument eher für den Fall, dass das Serumniveau niedrig ist. Zu viel Eingenommenes, von was auch immer, kann darin resultieren, dass die Umwandlungsenzyme (ja eben auch die, die in den Zellen schuften) herunterreguliert werden.

    Aber egal - probiere es aus. Aber lass mich noch dazu sagen: Ich finde, die Fragestellung in deinem anderen Thread ("wann zieht fT4 nach/T4 nachlegen, wenn es sinkt") übersieht etwas zentral Wichtiges. Nämlich, wenn fT4 sinkt, dann oft nicht zufällig, es ist, jetzt sehr salopp gesagt, eine Art Abwehr - du brauchst ja logischerweise kein hohes fT4, wenn du sowieso mit T3 arbeitest. Einer der prominenten Fehler von T3-Testern ist gerade dies, nämlich, dass sie dann schnell T4 nachlegen. Nicht zufällig steht überall in der (ernsthaften) T3-Literatur, dass man einen Teil der T4-Dosis bei *beinahe* aber noch nicht ganz gutem Befinden im Verhältnis 1:3 durch T3 ersetzen sollte, wenn man einsteigt und das hat einen guten Grund. Wer das nicht ausreichend beachtet, kann unangenehme Erfahrungen machen, es kann nämlich insgesamt alles zu viel werden.

    Bei Bedarf ein kleines Literaturangebot zu T3 in meinem Blog:
    https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...nkind-fT3-Wert
    https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...on-%DCbersicht
    https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...3-Substitution

    **

    PS
    Ich sehe im Profil Biotin-Einnahme. Je nach Testkit kann dies die Werte verfälschen. Angeblich erst bei höherer Dosis, aber besser eine Weile absetzen vor BE.
    Geändert von panna (27.03.21 um 09:48 Uhr) Grund: PS zu Biotin dazu

  7. #7
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    Standard AW: Wie Werte von verschiedenen Ärzten vergleichen ?

    Zitat Zitat von gagga Beitrag anzeigen
    Folgende Aussage glaube von Ness verstehe ich nicht ganz:



    Mein Problem ist dass ich 1-2x im Jahr beim NUK der 200 km weit weg ist Werte machen lass.
    Rest vom Jahr beim Hausarzt.
    Beide haben andere Referenzbereiche.

    Wie vergleiche ich beide Werte ? Wert nicht möglich und prozentual auch nicht ?
    Richtig. Du kannst die Messwerte nicht vergleichen, wenn unterschiedliche Messverfahren verwendet wurden und du kannst keine Prozente vergleichen, weil die Hersteller die Referenzbereiche unterschiedlich festlegen. Manchmal erwischst du auch zwei Labore mit gleichem Hersteller, aber unterschiedlichem Referenzbereich (dann kannst du eben doch die Werte vergleichen). Um welche Bereiche geht es denn? Bei den üblichen Verdächtigen (also den Referenzbereichen, die man sehr häufig sieht) kann man vorsichtig anhand Vergleichsstudien vergleichen.

  8. #8
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    Standard AW: Wie Werte von verschiedenen Ärzten vergleichen ?

    Danke Panna !
    Les ich mir nochmal in Ruhe durch !

  9. #9
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    Standard AW: Wie Werte von verschiedenen Ärzten vergleichen ?

    Wenn du dauerhaft zwischen den beiden Praxen wechselst, ergibt es sich vielleicht, dass du die Werte aus Erfahrung provisorisch vergleichen kannst.

    Du könntest Blut von einer BE in beide Labore geben, um das zu beschleunigen. Eine Umrechnungsformel hast du dann aber auch nicht.

  10. #10
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    Standard AW: Wie Werte von verschiedenen Ärzten vergleichen ?

    Also die beiden Labore wie folgt:

    Arzt A: TSH 1,3 (0,39-2,6) / ft3 2,6 (2,2-4,4) 18% / ft4 1,0 (0,8-1,6) 25% (Dezember 2020)
    Arzt B: TSH 1,3 (0,4-4) / ft3 3,4 (2,2-4,5) 52% / ft4 1,1 (0,7-1,6) 44% (Februar 2021)

    Sind die nicht fast 1:1 vergleichbar ?


    @Panna

    wenn fT4 sinkt, dann oft nicht zufällig, es ist, jetzt sehr salopp gesagt, eine Art Abwehr - du brauchst ja logischerweise kein hohes fT4, wenn du sowieso mit T3 arbeitest. Einer der prominenten Fehler von T3-Testern ist gerade dies, nämlich, dass sie dann schnell T4 nachlegen. Nicht zufällig steht überall in der (ernsthaften) T3-Literatur, dass man einen Teil der T4-Dosis bei *beinahe* aber noch nicht ganz gutem Befinden im Verhältnis 1:3 durch T3 ersetzen sollte
    Sehr wertvoller Hinweis ! Allerdings steht hierzu im Formuswissen folgendes:

    https://www.ht-mb.de/forum/vbglossar...owentry&id=257

    Gründe, warum man trotz T3 mehr T4 brauchen kann sind folgende: a) TSH-Absenkung und darum weitere Drosselung der SD und ihrer Eigenhormonproduktion und b) vermehrte Aktivierung des Leberenzyms Cytochrom P450 durch mehr T3 mit daraus resultierender beschleunigter T4-Clearance über die Leber und darum auch erhöhtem T4-Verbrauch.
    (eventuelle weitere mögliche Faktoren, wie z. B. durch T3 verstärkte Aktivierung der Typ-I-Dejodase (T3 induziert nämlich interessanterweise auch seine eigene Bildung durch Aktivierung dieser Dejodase) und damit Zunahme der Umwandlung von T4 zu T3 lass ich jetzt mal außen vor, ist eh schon kompliziert genug )

    Wenn TSH auch unter T4 schon ganz supprimiert war oder man keine SD mehr hat, dann fällt Punkt a) natürlich flach, das ist klar. Und kann natürlich ein Grund sein, warum man bei T3-Hinzunahme nicht unbedingt mehr T4 braucht, sondern u.U. genauso viel wie vorher oder sogar etwas weniger. War bei mir z. B. so, hab ja aber auch keine Kröte mehr.

    Bleibt aber immer noch Punkt b). Die Wahrscheinlichkeit, daß Punkt b) "zuschlägt" nimmt meiner Erfahrung nach dann ab, wenn fT4 bei T3-Einstieg schon auf einem relativ hohen Level war, so daß die vermehrte T4-Clearance in Folge von mehr T3 dann nicht sooo stark ins Gewicht fällt.

    ODER wenn man zufällig (zufällig deswegen, weil genaue Regeln, ab welcher T3-Menge die P450-Aktivierung und damit vermehrte T4-Clearance einsetzt, gibt es wohl nicht, zumal dieses wohl auch vor allem von (meistens ja unvermeidlichen) Wertespitzen nach der Einnahme von T3 abhängig ist) die genau zur T4-Menge passende T3-Menge findet und damit den Balanceakt zwischen weniger T4-Verbrauch aufgrund von weniger benötigter Umwandlung von T4 zu T3 und mehr T4-Verbrauch aufgrund durch mehr T3 stimulierter T4-Clearance genau hinkriegt.
    Sprich es kann wohl durchaus doch vorkommen dass man MEHR T4 benötigt wenn man mit T3 startet !
    Was meinst dazu ?
    Geändert von gagga (28.03.21 um 20:29 Uhr)

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