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Thema: Jetzt mit Thybon und Hoffnung

  1. #61
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    Standard AW: Jetzt mit Thybon und Hoffnung

    ich heule mich jetzt einfach hier nur mal in meinem Thread aus: mir gehts so unfassbar schlecht. Ich muss mich zu allem zwingen, mein Hals fühlt sich an als ob er explodiet. Ich bin müüüüüüüüüüüde, hab 0 Energie, Gewichtszunahme, depressive Stimmung. OMG wenn das die nächsten Wochen so weiter geht.... wegen den UF Symptomen würd ich am liebsten meine Dosis erhöhen aber ne ich machs nicht. Will ja irgendwie durchhalten und irgendwie besseres Befinden erreichen auch wenn davon rein gar nix zu merken ist bisher - eher das Gegenteil.

  2. #62
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Jetzt mit Thybon und Hoffnung

    Zitat Zitat von Seniorita Beitrag anzeigen
    wegen den UF Symptomen .
    Es wäre so gut, wenn du deine Symptome nicht in jene Schublade legen würdest. Du weißt ja:

    Zitat Zitat von Seniorita Beitrag anzeigen
    Ich habe 125 gewählt da war mein TSH-Wert meist zw. 0,3 und 0,6. Kann zu viel sein, aber wird man sehen.
    Bei einem TSH in der Höhe ist es keine Unterfunktion, erst recht, wenn und weil 5,6 mcg T3 dazu kommen. Eigentlich wolltest du ja selbst 109 mcg wählen. Die ganze Arsaneus-Geschichte und eben auch die einschlägigen Kombitherapie-Richtlinien beruhen darauf, dass man einen Teil der T4-Dosis *nicht nimmt* sondern ersetzt durch T3.

    Wenn dein TSH unter 125 mcg in jenem Bereich war, dann hast du auch jetzt keine Unterfunktion, sondern eine unpassende Dosis.

    5,6 mcg T3 entsprechen in ihrer Auswirkung auf das TSH 3 x 5,6 mcg = etwa 17 mcg T4.

    Ich sollte nichts mehr schreiben, weil ich nicht glaube, dass ich dir damit helfen kann - nämlich dich vom Gefühl wegzubewegen, dass Nichtpassendes = Unterfunktion ist. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

  3. #63
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    Standard AW: Jetzt mit Thybon und Hoffnung

    ich meinte doch auch nur GEFÜHL weil die Symptome so sind aber natürlich kann ich eig. nicht in UF sein. Bloß kommt es mir so vor. Das ist ja das Paradoxe, dass man dann eben denkt man ist in UF. 109 kann ich wie gesagt nicht nehmen weil es die Tabletten nicht zulassen deswegen 112. Ich könnte mich halt nur wegschmeißen zurzeit und deswegen bekommt man dann Zweifel so generell an allem. Mir gehts zwar oft schlecht aber mies schon länger nicht mehr. Wohl gefühlt (ja das gabs auch mal tatsächlich) hatte ich mich meist wenn ich schon leichte ÜF Symptome hatte. Jetzt muss ich mich zu allem zwingen und komm kaum noch von der Couch hoch.

  4. #64
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    Standard AW: Jetzt mit Thybon und Hoffnung

    Liebe Seniorita,

    weißt du was ich nicht ganz verstehe? Du gerade, dass es dir so schlecht wie schon lange nicht mehr geht, bist aber der Meinung, dass Thybon trotzdem der richtige Weg sein muss. Wenn du aber in der Vergangenheit reduziert hast und vermeintliche UF Symptome bekommen hast, bist du schnell wieder zurück auf eine höhere Dosis. Korrigiere mich gerne, wenn ich das falsch interpretiert habe!

    Aber ich hab das Gefühl, dein Kopf und deine Psyche beeinflussen dich etwas zu sehr bei dem Ganzen. Ich hab mir damals auch die ganzen Arsaneus Threads durchgelesen und war der Meinung, das könnte der Königsweg sein. Mir ging es mit einer geringen Thybon Dosis tatsächlich auch länger besser. Aber eben nicht lange gut. Gut wurde es, als ich "radikal" reduziert hab und mich durch die Übergangsphase aus allen möglichen Symptomen durchgebissen habe. War dann im Winter 2020 auch tatsächlich mal unterdosiert. Das hab ich deutlich gemerkt, aber das war bei Weitem (!!!!!) nicht so schlimm wie die ÜD! Meiner Erfahrung nach ist Reduzieren auch viel viel schwieriger als Erhöhen. Und dauert wesentlich länger bis sich ein Gleichgewicht einstellt. Da sind die bekannten 6 Wochen gar nix, es sind in meinen Augen eher 6 Monate. Aber es hat sich gelohnt.

    Nur nochmal als Denkanstoß! Ich wünsche dir wirklich, dass es dir bald besser geht!

    LG

  5. #65
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    Standard AW: Jetzt mit Thybon und Hoffnung

    Hallo,
    danke also T3 probiere ich nach 12 Jahren erfolgloser THyroxin Only Therapie und deswegen wird es richtig sein. Ja in der Vergangenheit war das so: eine Dosis war erst ok dann radikal gings mir extrem schlecht => erhöht => besser. Die rechnung geht aber in den letzten 2-3Jahren immer weniger auf - Die Phasen in denen ich mich gut fühlte wurden immer kürzer und die schlechten immer länger.

    Ich traue mich ja jetzt an eine Reduzierung heran trotz heftiger UF Symptome (ich meine echt nur die Symptome!!!) die mich extrem verunsichern ob das nun auch wieder verkehrt ist. Ich meine wie kann es sein dass ich extrem schnell zunehme wenn ich angeblich überdosiert bin? Ich war auch schon mal in ÜD Phasen aber habe IMMER abgenommen. Das verstehe ich nicht. Aber ok vll bin ich überdosiert. Egal, ich mach nun das was er geschrieben hat. Gut gehts mir bisher nicht...

    P.S.: Habe nun bestätigt bekommen dass ich eine Histaminintoleranz habe. SUPER!1!

  6. #66
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    Standard AW: Jetzt mit Thybon und Hoffnung

    Also mir gings zB mit zu viel Thybon oder auch zu viel Thyroxin deutlich schlechter als mit zu wenig. Beides ist nicht optimal, aber bei zu hohen Werten war bei mir die Erschöpfung unerträglich. Da hatte ich dann auch immer die klassischen Unterfunktionssymptome und hätte ohne Werte vermutlich immer weiter gesteigert.

    Und grade am Anfang mit Thybon hatte ich ganz schwer mit Erschöpfung zu kämpfen. Das heißt nicht, dass Thybon nicht der richtige Weg sein muss für dich, aber grade anfangs würde ich dem Körper auch ein bisschen Zeit lassen- mich hat das anfangs echt umgehauen (und auch hier nur "Unterfunktionssymptome").

    Ich hab aber noch ein paar Fragen aus Eigeninteresse, falls jemand Zeit und Lust hat, darauf einzugehen (wenn nicht, nicht schlimm): Ich dachte bisher, dass man am Anfang von T3-Zugabe die Thyroxinmenge erstmal nicht verändert, solange der ft4 in Ordnung, also nicht zu hoch ist, weil man nie weiß, wie sich Thybongabe auf ft4 auswirkt- bei manchen sinkt er ja auch, sodass man dann durch eine gleichzeitige Thybongabe und Thyroxinsenkung den Mechanismus verstärkt. Außerdem dachte ich, dass man erstmal schaut, wie sich das neue Hormon auswirkt, was man ja nicht merkt, wenn man an zwei Stellschrauben dreht. Zumal mir der ft4 in dem Fall auch in Ordnung erschien und nicht so hoch, dass man eventuelle Risiken einginge.

    Das soll keine Kritik sein, sondern ist eher Interesse.

  7. #67
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    Standard AW: Jetzt mit Thybon und Hoffnung

    Zitat Zitat von humpel Beitrag anzeigen
    Ich dachte bisher, dass man am Anfang von T3-Zugabe die Thyroxinmenge erstmal nicht verändert, solange der ft4 in Ordnung, also nicht zu hoch ist, weil man nie weiß, wie sich Thybongabe auf ft4 auswirkt- bei manchen sinkt er ja auch, sodass man dann durch eine gleichzeitige Thybongabe und Thyroxinsenkung den Mechanismus verstärkt. .
    @humpel
    Nach meiner Erfahrung bzw. meinen Beobachtungen im Forum:
    fT4 sinkt gerne, wenn es für eine T3-Zugabe zu hoch war. Darauf beruht ja die ganze T4-Senkerei bei T3-Hinzunahme, die Arsaneus ja nicht erfunden, sondern popularisiert, erklärt und berechnet hat, dies ist ja auch die offizielle Empfehlung für eine Kombitherapie. Ich denke, ein vor T3-Zugabe noch vorhandenes TSH dürfte da mit eine Rolle spielen, denn wird dieses TSH niedriger durch T3-Zugabe, dürfte eine noch vorhandene Eigenproduktion an T4 sinken (so wie die TSH-Senkung durch externes T3 auch die eigene Umwandlung negativ beeinflusst, also drosselt). Ob bei einem Zuviel an T4 ein gewisser Anteil in rT3 umgewandelt wird - könnte sein, weiß ich nicht, ist auch nicht so interessant. - Dass man dann ein hohes T4 bewusst nicht senkt, weil man befürchtet, dass es infolge T3-Zugabe niedriger werden würde und man das höhere Niveau beibehalten möchte - ich glaube, da arbeitet man gegen sich. Ich glaube, es ist besser, man senkt "vorsorglich" und nimmt damit das Prinzip einer harmonischen Gesamtdosis durch T4+T3 zur Kenntnis, statt T3 immerzu als Zugabe anzusehen.
    Geändert von panna (06.05.21 um 17:54 Uhr) Grund: Grund: Antwort an humpel, Rest weg.

  8. #68
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    Standard AW: Jetzt mit Thybon und Hoffnung

    Ich weiß auch nicht warum Thybon hier bei allen anderen als ok angesehen wird aber wenn ich das nach 12 Jahren ohne Erfolg mit Thyroxin only Thybon ausprobiere ist das ein Problem? Wo ist da die Logik? Wie bereits erwähnt noch mal: mir ging es auch mit niedrigeren Thyroxin-Dosen schlecht.

    Und deswegen: Bitte spart euch die Kommentare, dass ich Thybon nicht nehmen soll. Ich habe sogar im ersten Post geschrieben, dass ich nix davon hören will. DANKE
    Geändert von Seniorita (06.05.21 um 17:01 Uhr)

  9. #69
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    Standard AW: Jetzt mit Thybon und Hoffnung

    Ach Seniorita, so ist es doch nicht. Nur nicht jeder wird hier antworten. Ich bekam damals bei Thybon auch vieles zu lesen von den selben Diskutanten. Am Ende musst du entscheiden. Für mich war mein Weg richtig.

  10. #70
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    Standard AW: Jetzt mit Thybon und Hoffnung

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Ach Seniorita, so ist es doch nicht. Nur nicht jeder wird hier antworten. Ich bekam damals bei Thybon auch vieles zu lesen von den selben Diskutanten. Am Ende musst du entscheiden. Für mich war mein Weg richtig.

    Seit wann nimmst du denn Thybon, Janne?

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