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Thema: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

  1. #31
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    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Du bekommst eher einen Termin beim Nuklearmediziner. Das kann schon sein, dass die Schilddrüse so klein geworden ist. Versprich dir nicht zu viel von einem Termin beim Endo. Ich war bei mehreren und habe dort keine wirkliche Hilfe gefunden.

  2. #32

    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Beim Nuklearmediziner war ich ja erst, aber ich bin mit der Praxis sehr unzufrieden. Das ist eine Behandlung wie am Fließband. Die betreiben nur Laborhygiene und scheren sich einen Dreck darum, wie es einem geht.
    Viele Alternativen gibt es leider nicht, als neuer Patient muss man ewig warten. Die Praxis, die mir empfohlen wurde, wollte mir einen Termin für Ende 2023 geben!

    Ich kann nicht mehr steigern. 6,25 auf einmal mehr ist schon viel zu viel. Schon ein ganzes µg mehr löst solche Kopfschmerzen aus. Aber das ist ja nicht das einzige. Mit der sehr langsamen Steigerung kam ich ja voran, nur wurden die Migräneanfälle immer mehr. Und das sind Anfälle, die sich gewaschen haben. Kein Vergleich zu früher. Das löst im Kopf irgendwas aus, das nicht gut ist.
    Bevor nicht geklärt wurde, woran das liegt, sollte ich auf keinen Fall mehr steigern. Ich wüsste nur gerne, wo ich graben muss.

    Ich habe heute mit dem Hausarzt abgesprochen, erstmal um ein Drittel der Dosis, auf 25 µg runterzugehen. Damals (auf dem Weg nach oben) lag bei der Dosis der TSH-Wert bei rund 3, also im grünen, wenn auch nicht im optimalen Bereich.
    Er war auch mehr oder weniger ratlos. Wir machen jetzt nochmal eine Blutuntersuchung, keine Ahnung, was er da alles checkt.

  3. #33
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    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Sind die Migräneanfälle auch bei längerer Einnahmedauer einer Dosis so häufig geblieben, oder vermehrt in den Wochen nach dem Steigern?

  4. #34

    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Sie sind erst durch die Einnahmedauer so häufig geworden.

    Beim Hochdosieren hatte ich immer Kopfschmerzen, wenn ich zu schnell vorgegangen bin. Eher Spannungskopfschmerzen, die aber auch Migräne triggern konnten. Und zu schnell heißt bei mir mehr als 0,2µg alle zwei Tage.
    Einmal da, blieben die Kopfschmerzen aber auch. Ich habe das mal 14 Tage ausprobiert, weil ich dachte, das gibt sich, dann habe ich aber aufgegeben, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Zurück zur alten Dosis und sie waren sofort weg.

    Beim sehr langsamen Steigern hatte ich die Kopfschmerzen nicht, aber das war eigentlich auch schon extrem, sodass man eigentlich sagen müsste, da stimmt was nicht.
    Ich hatte dazwischen auch normale schmerzfreie Tage. Nur eben viele Migränetage.
    Vor LT hatte ich 0-3 Migränetage im Monat, Anfälle, die auch kurz und leicht sein konnten. Seit LT sind es 8-10, und es sind richtig üble Anfälle. Der Schnitt ist eigentlich nicht zu leugnen. Als ich meine Aufzeichnungen angesehen habe, ist mir das wie Schuppen von den Augen gefallen.
    Schade nur, dass sich alles andere total gebessert hatte, aber das mit dem Kopf geht so nicht.
    Geändert von MissPeppermint (03.11.21 um 01:00 Uhr)

  5. #35
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    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Wie lange hast du die jetzige Dosis letztlich gehalten? Mit längerer Einnahmedauer meinte ich natürlich nicht ein paar wenige Wochen, sondern eher Monate.
    Da du dich so mühsam nach oben gekämpft hast und ansonsten viel Besserung gehabt hast, wäre alternativ auch zu überlegen, einen kleineren Schritt als gleich 1/3 nach unten zu machen und zu schauen, ob nicht das Senken an sich schon bessert.

  6. #36

    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Der Hausarzt meinte, wir müssen nun entweder rausfinden, was das auslöst, oder irgendeinen Kompromiss bzw. eine Dosis finden, mit dem Kopf und Körper einverstanden sind. Ich vermute, dass das eher noch weniger sein wird.

    Man kann von mir eigentlich nicht von einer richtigen Dosis sprechen, manche nehmen von Beginn an mehr, als ich jemals genommen habe. Und selbst für sehr sensible Patienten ist das schon sehr extrem, was ich gemacht habe.

    Mein Gefühl sagt mir, dass es eher ein Fehler war, sich überhaupt so mühsam nach oben zu kämpfen. Eigentlich hätte man sich nach den kleinsten Dosen, die unverträglich waren, schon fragen sollen, was da nicht stimmt. Ich vermute auch, dass der Hund irgendwo anders begraben liegt. Nährstoffmangel, Fehldiagnose, Umwandlungsstörung, irgendetwas, das übersehen wurde...Was auch immer.

    Gestern meinte ich zu meinem Arzt: Was, wenn das wirklich kein Hashimoto ist, sondern eine einfache Unterfunktion, und ich eigentlich besser damit beraten wäre nur Jod zu nehmen. Sollte man das nicht mal näher untersuchen?
    Da sagt er: Sie haben keinen Jodmangel.
    Das sieht man mir anscheinend im Gesicht an. Getestet wurde das jedenfalls nie. Ich wohne 450 Km vom Meer entfernt und esse nie Fisch. Das nur so nebenbei. Hashimoto ist ja bislang nur eine Verdachtsdiagnose, da seronegativ.

  7. #37
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Eine Freundin von mir nimmt (inzwischen seit Jahren, mit erfolglosen Ausflügen auf 15 oder gar 18 mcg) 12,5 mcg.

    Sie hat definitiv Hashimoto (plus die typische Begleiterin Vitiligo), aber ihre freien Werte sind eigentlich durchweg gut. Thyroxin war ein Versuch wegen diverser Beschwerden, unter anderem: schmerzmittelresistente Kopfschmerzen. Sie sind bei 12,5 ganz selten (und meist beherrschbar) geworden. Sonstige Beschwerden (starke Gelenk-/Muskelschmerzen ohne rheumatischen/orthopädischen Befund) sind gänzlich unverändert. Aber die Kopfschmerzen - das ist ein eindeutiger Sieg.

    Ich schreib dir das, damit du dich nicht zwingend unbedingt an Fragen Hashimoto oder nicht, Unterfunktion oder nicht, wie viel nehmen andere, was sagt der Hausarzt usw. festklammerst (deine Werte kenne ich nicht, Profil leider leer). Erkunde, was für dich gut ist, und glaube niemandem, dass man bei lächerlich kleiner Dosis steigern "muss".

    Ich sehe gerade, genau dasselbe ("du musst nicht steigern") habe ich dir bereits im April geschrieben: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3666982 . und auch im März: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...09#post3664409

    Also hätte ich mir den Beitrag jetzt sparen können *seufz*. Jetzt lasse ich ihn stehen, egal.

  8. #38

    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Tut mir leid, dass du denkst, deine wertvolle Zeit umsonst geopfert zu haben.

    Ich hatte vorher keine Kopfschmerzen, die habe ich erst mit LT bekommen. Stattdessen hatte ich vorher aber starke körperliche Beschwerden, die sich vom LT gebessert haben und garantiert noch weiter bessern würden, wenn ich noch weiter steigern würde. Nur hält das der Kopf nicht aus. Da passt halt irgendwas nicht zusammen, was sich nicht so einfach durch die Dosis erklären lässt.

    Vertragen habe ich 12,5, aber da hatte ich dann immer noch Haarausfall, Gliederschmerzen, Müdigkeit, habe zugenommen, war Leistungsschwach und fühlte mich insgesamt nicht gut. Das wurde erst mit den höheren Dosen besser, aber die Migräne kam und blieb auf sehr hohem Niveau. Daher ist es leicht gesagt, ich hätte eben weniger nehmen sollen. Das hätte ggf keine Migräne verursacht, hat aber leider auch nicht geholfen.

    Wenn die Migräne mit der niedrigen Dosis wieder weggeht, ist das erfreulich, Sieg würde ich es aber trotzdem nicht nennen, weil dann lediglich der vorherige schlechte Grundzustand wiederhergestellt wird.

    Es ist nicht leicht, herauszufinden, was das Beste für mich ist, wenn ich den Teufel nur mit dem Beelzebub austreiben kann. Im Moment ist aber die Migräne das schlimmste, weil ein normales Leben damit überhaupt nicht möglich ist. Daher nehme ich halt lieber die Gliederschmerzen und den ganzen Rest zurück, bin damit aber alles andere als glücklich.

  9. #39
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    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Hast du schon mal Schilddrüsentabletten von einem anderen Hersteller ausprobiert? Welchen nimmst du zur Zeit? Es könnte ja evt. an den Zusatzstoffen liegen. Nimmst du noch Vitamine oder dergleichen als Ergänzung für Mängel? Vielleicht liegt ja da der Hase begraben.

    Ich war auch schon bei verschiedenen Nuklearmedizinern. Es ist wirklich schwierig, einen guten Arzt zu finden. Du könntest zu einem anderen als dem letzten gehen mlt dem du unzufrieden warst.

    Vielleicht schreibst du hier aus welcher Stadt oder Region du kommst. Evt. gibt es hier Leute, die dir einen NUK nennen können mit dem sie gute Erfahrungen gemacht haben.

    Starke Migränekopfschmerzen sind wirklich kaum auszuhalten und stellen eine große Beeinträchtigung dar.

    LG

    Artista

  10. #40

    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Ich habe einmal gewechselt, erst hatte ich Henning, jetzt Eferox.

    Im Ärztebereich habe ich natürlich schon nachgeschaut, da gruseln sich alle vor dem Endokrinologen, bei dem ich auch war. ;0)
    Der neue in der Nachbarstadt hat durchwachsene Bewertungen. Aber da habe ich ja sowieso erst nächstes Jahr einen Termin. Einen Versuch wird er wert sein.
    Ich versuche immer mal Termine bei einem neuen zu machen, aber viele nehmen keine neuen Patienten auf. Wie gesagt, eine Praxis wollte mir einen Termin in zwei Jahren anbieten. Ich weiß nicht, ob das wirklich sein kann, oder ob das eine Abschreckungsmaßnahme war, weil sie einfach keine neuen Patienten wollen.
    Wenn sie spitzkriegen, dass man aus einer anderen Stadt kommt, machen sie auch schnell dicht.

    Das ist der Haken, ggf fehlt wirklich was im Bereich Vitamine oder Micronährstoffe, aber blind einfach was nehmen will ich nicht, und die Ärzte wollten das bisher immer nie testen. Ich hoffe mal, dass der Hausarzt das dieses mal mittestet, ansonsten muss ich es mal selbst bezahlen.

    Vitamin D nehme ich viel (3000IE täglich), trotzdem komme ich nie in den optimalen Bereich. Wenn ich meinen Hausarzt drauf anspreche, meint er, dass ich keinen Mangel habe und doch alles okay ist. Ja, Mangel nicht, aber dafür, dass ich soviel einnehme, ist es eben doch sehr wenig. Das ist ein Wert, den ich eigentlich ohne alles erreichen sollte. Ich bin jetzt auch wirklich kein Stubenhocker. Im Winter komme ich dann auch mit Tabletten wieder in die Mangelzone, vor allem, wenn ich weniger nehme. Da scheint die Aufnahme irgendwie gestört zu sein.

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