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Thema: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

  1. #21

    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Ich gewinne nicht den Eindruck, dass es etwas ist, was du jetzt hören magst, aber denke daran ggf. zurück. Diese "Weisheiten" sind durch die leidvolle Erfahrung vieler Leute entstanden. Es lohnt sich wirklich, den recht guten Hashi-Infobeitrag zu verinnerlichen.

    Bei der Einstellung ist v.a. Geduld gefragt, denn man muss sich an die passende Hormondosis herantasten und sollte dabei eher in Monaten als in Wochen denken.
    Das ist leider auch nicht leicht zu verstehen, wenn man beim Arzt das Gefühl gemacht bekommt, eine Memme zu sein, wenn man 25 Mikrogramm nicht auf Anhieb wegsteckt.
    Ich sage ja, dass ich mir das gut vorstellen kann, dass ich Zeit brauche, mein Arzt dagegen hat sich geweigert, mir die Tropfen zu verschreiben, mit denen ich besser und sparsamer hätte dosieren können.

    Ich fühle mich auch nicht optimal beraten, durch meine Ärzte. Leider habe ich mich hier schon durch den Ärztethread gelesen und festgestellt, dass es hier bei mir eigentlich wirklich niemanden gibt, an den ich mich mal wenden könnte.

  2. #22
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    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Du musst gar nichts, außer möglichst Wohlbefinden erreichen. Eine Freundin von mir nimmt 12,5 oder 18,5, je nach Jahreszeit, glaube ich. Und Samia nimmt gerade ... wie viel ist das nochmal, Samia?
    2 µg ^^

  3. #23
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    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Zitat Zitat von MissPeppermint Beitrag anzeigen
    Magnesium nehme ich 375 mg am Tag. bei der nächsten Blutuntersuchung lasse ich das mal mitbestimmen. Wird der Arzt zwar nicht machen wollen, aber das kostet ja nicht viel, wenn man es selbst zahlt.
    Magnesium zu testen bringt meist nicht viel aus biochemischen bzw. physikalischen Gründen, da würde ich es eher im Hinterkopf behalten und bei Vitamin D-Steigerungen darauf achten, also die Symptome beobachten: Verspannungen überall, Kopfschmerzen, Verstopfung usw. Der Magnesiumbedarf kann auch stark schwanken, beispielsweise bei Sport, oder Aufdosierung eben.

    Grüße, Samia

  4. #24

    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    2 µg ^^
    Ich erblasse vor Neid, wenn du einen Arzt hast, der das mit dir so fein justiert.
    Wie gesagt: Der Radiologe meinte einfach, ich soll die 25µg wieder absetzen, wenn ich sie nicht vertrage. Damit war das abgehakt.

    Wie viel Magnesium nehmt ihr denn so im Durchschnitt?

  5. #25
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    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Meine Ärzte kümmert das wenig, sie sparen ja durch meine niedrige Dosis. Und ich habe mir schon sehr lange kein LT mehr verschreiben lassen müssen.

    Ich hatte ja Angst, dass Panna mich auffordert, Belege zu bringen wegen dem Magnesiumspiegel (nicht weils keine gibt, sondern weil ich keine Lust zum Suchen habe ^^), und jetzt habe ich grad beim Nachlesen was Jutta K. aktuell so schreibt das hier gefunden: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3663403 - da ist das ganz ausführlich erklärt mit dem Magnesium. Es lohnt aber wohl doch einmal zu testen, falls Dein Wert wirklich sogar erniedrigt ist, aber wenn er es nicht ist, kannst Du genau so Magnesiummangel haben und das nicht ausschließen. Da steht auch etwas von Mengen. Bei mir würden die nicht reichen, aber sie sind höher als Deine, da mehrfach täglich.

    Mir hilft Magnesium übrigens auch etwas wenn die Kopfschmerzen von ungewohnten LT-Mengen kommen.

  6. #26

    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Danke für den Link. Ich habe bisher im Netz nur gefunden, wann die Gefahr von Überdosierung besteht, aber zwischen 375mg und 2400 mg ist viel Raum zum Ausprobieren, denke ich. Man muss ja nicht gleich die Höchstdosis nehmen, sondern kann erstmal ein bisschen erhöhen und schauen, was passiert.
    Bei der nächsten Untersuchung lasse ich es ggf. trotzdem mal bestimmen.

  7. #27
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Zitat Zitat von MissPeppermint Beitrag anzeigen
    Man muss ja nicht gleich die Höchstdosis nehmen
    Sicher nicht, vom Vierstelligen (2400) stockte mir gleich der Atem, wo hast du das her? hoffe, dass das nicht dein Ernst ist. Aber du bist ja vorsichtig.

    Mir hat Magnesium null und nichts gegen Kopfschmerzen geholfen, obwohl sie viel mit Verspannungen zu tun haben.
    Aber so einfach ist es nicht mit Kopfschmerzen, auch wenn sie spannungsbedingt sein sollten.

  8. #28

    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Sicher nicht, vom Vierstelligen (2400) stockte mir gleich der Atem, wo hast du das her? hoffe, dass das nicht dein Ernst ist. Aber du bist ja vorsichtig.
    Nein, um Himmels Willen!
    Ich haben nur im Internet nachgeschaut, ob man es auch überdosieren kann, was dann passiert und wann es gefährlich wird. Da fand ich den Hinweis, dass ab einer Dosis von 2400 schwere Nebenwirkungen eintreten können. Das hatte ich so nicht vor.

    Ich weiß, dass eine leichte Überdosierung einen schnell mal an den Topf fesselt, damit kann man ja ggf leben und wieder zurückrudern. Ich wollte nur sicher gehen, dass man nicht zu schnell über das Limit geraten kann, und das ist wohl nicht der Fall.

  9. #29

    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Hallo nochmal!

    Leider hat sich das Problem nicht verbessert, eher verschlechtert. Ich habe es geschafft, in wirklichen Minimalstdosen zu steigern (bis ca 38µg). Das machte keine Probleme. Körperlich ging es mit LTyroxin sehr viel besser. Hausarzt riet dazu, noch weiter zu steigern.
    Nur habe ich nun anhand meiner Aufzeichnungen bemerkt, das sich seit der Einnahme von LT die Migräneanfälle verdreifacht, fast vervierfacht haben. Das kann nicht gut sein. Auch wenn es akut bei der Steigerung keine Probleme gibt, unterm Strich gibt es sie schon.

    Meine aktuellen Werte sind:
    TSH: 1,37 µIU/ml (0,35-4)
    ft3: 4,4 pg/ml (2,3-5,3)
    ft4: 1,14 ng/dl (0,76-1,94)
    anti-TPO: 17 U/ml (<60)
    TAK: 12 U/ml (Norm bis 115)

    Alles im Normbereich. Aber es war ja schon immer alles fast im Normbereich, nur die Symptome und der Ultraschall wiesen auf Probleme hin.
    Ich warte gerade auf den Arzttermin (leider nur Hausarzt, habe keinen anderen Ansprechpartner), um zu besprechen, ob das LT absetzen soll. Viel nehme ich ja sowieso nicht. Nur waren halt vorher (auch bei fast normalen Blutwerten) schlimme Sypmtome einer Unterfunktion vorhhanden. Die werden dann wohl wiederkommen.

    Was seltsam war, bei der letzten Untersuchung: Das Gesamtvolumen meiner Schilddrüse ist innerhalb eines Jahres von 16ml auf 8 geschrumpft. Der Radiologe hat sich gar nicht dran gestört, und es nicht mal im Befund erwähnt. Ich habe das beim Abgleich meiner Daten entdeckt. Der Hausarzt meinte, das könne nicht sein, das sei wahrscheinlich ein Messfehler. Und ich hänge nun in der Luft und frage mich, ob es wirklich einer war oder was das sonst bedeuten könnte.
    Auch auffällig: Ich habe irrsinnigen Durst. Sonst keine ÜF-Symptome. Blutzucker ist normal.

    Schrumpft die Schilddrüse bei einer Einnahme von LT? Ggf bei Überdosierung?
    Irgendwas will mir mein Körper doch auch mit den Kopfschmerzen sagen.

    Habt ihr schon mal Ähnliches beobachtet? Was hat euch geholfen?

    Falls es ein Endokrinologe gewesen sein sollte, der geholfen hat: Ich warte nun schon seit 9 Monaten auf einen Termin bei einem, und drei Monate habe ich noch vor mir. ich muss vorher was machen, es geht nicht mehr. Und die Garantie, dass ich dort auf das richtige Pferd gesetzt habe, gibt mir leider auch keiner. Die Bewertungen sind durchwachsen, aber es ist der einzige hier weit und breit.

    Viele Grüße
    Miss Peppermint
    Geändert von MissPeppermint (01.11.21 um 18:42 Uhr)

  10. #30
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    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Folgendes… Ich kenne diese Art von Kopf- und Rücken-/Nackenschmerzen sehr genau - sogar haargenau. Es sind Unterfunktionssymptomr, die mit entsprechender Steigerung langsam wieder verschwinden. Da hilft kein Magnesium oder Vitamin D, sondern nur ausreichend Hormone! Ich steigere immer im 6,25mcg, sonst wird es zuviel auf einmal.

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