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Thema: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

  1. #11
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    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Ich hatte Kopfschmerzen wohl in einer früheren Überfunktion (Basedow oder Hashitoxikose).

    Mögliche Gründe, die mir zu dir einfallen: FT3 zu hoch, mit zu hoher Dosis eingestiegen ... oder es ist Zufall und hat andere Gründe.

    Bei TSH braucht man gar keine Einheit angeben, ist immer dieselbe.

  2. #12

    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Versuch es doch noch ml mit 25 mg. Es kann sein, dass es eine Erstverschlechterung war, weil sich dein Organismus, der jahrelang versucht den bestehenden Mangel selber zu kompensieren an die Substituierung mit Schilddrüsenhormonen gewöhnt.
    Habe ich schon vor, die Frage ist nur wann.
    Ich habe es jetzt zweimal probiert, immer mit demselben Effekt, jetzt ist es ggf sinvoller, eher nochmal länger zu warten, bis ich steigere, ggf braucht mein Körper die Gewöhnungszeit.

    Vitamin D nehme ich derzeit 3000 IE täglich. Magnesium 375mg.

    EDIT: Buch habe ich bestellt, dazu noch zwei andere.
    Diagnose kam vom Radiologen, aber die Fachärzte spielen den Ball immer gleich zurück an den Hausarzt.

  3. #13
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    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Hallo Peppermint,

    ja das ist so, die Fachärzte schicken dem Hausarzt den Arztbrief, in dem steht wie weiter behandelt werden soll.

  4. #14

    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Der Hausarzt kennt immerhin meine Krankengeschichte, denn eine anständige Anamnese wurde beim Schilddrüsenarzt auch nicht gemacht.

    Beim Endokrinologen schon, aber ich war mir im Nachhinein nicht sicher, wie viel davon angekommen ist und in die Diagnose einbezogen wurde.
    Er hat zum Beispiel übersehen, dass mein Vitamin D bei 8 ng/ml lag und es im Befund mit keinem Ton erwähnt. Stattdessen hat er solche Sachen erwähnt, wie wieviel Kaffee ich täglich trinke (zwei Tassen, bei zwei Litern hätte ich es verstanden).
    Im Nachhinein habe ich mir nochmal die genauen Laborparameter erkämpft und die Werte selbst überprüft, dabei fiel mir der Mangel auf.

  5. #15
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    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    3000 Vit. D ist ja nicht sehr viel, wie lange nimmst Du das denn schon?

    Bist Du sicher, dass Deine Kopfschmerzen vom LThyroxin kommen und nicht vom Vitamin D?

    Beim Aufdosieren von Vitamin D steigt auch der Bedarf an Magnesium an normalerweise, und nimmst Du Magnesium denn überhaupt? Ich würde als erstes versuchen die Kopfschmerzen mit Magnesium zu bekämpfen, am besten ein gemischtes Präparat, mit nur Magnesiumcitrat oder so da kann es auch ordentliche Reaktionen am Anfang geben, die ich auch nicht noch mal erleben möchte.

    Des Weiteren finde ich Deine Schilddrüsenwerte auffällig, aber man weiß nicht wie sie aussehen würden, wenn Du Deinen Vitamin D-Mangel mal ausreichend behandeln würdest. Ich hatte das auch, schon vor 20 Jahren. Immer unterm Normbereich das Vitamin D, immer sagte ich dem Arzt ich nehme meine 1000 iE doch brav und täglich, und nie hat er die Dosis erhöht, viele Jahre lang, und heute weiß man, dass bei versch. Autoimmunerkrankungen Vitamin D-Mangel Mitverursacher sein kann. Ich habe dann 5000 - 10000 am Tag für eine Weile genommen, und damit kam ich dann unter Laborkontrolle auch erst nach längerer Zeit in den Normbereich und dann in einen guten Bereich. Der Bedarf ist individuell unterschiedlich, den muss man mit Laborkontrollen finden, und er ändert sich auch im Weiteren wieder und sowieso nach Jahreszeit.

    Also ich würde denken, dass die Kopfschmerzen wahrscheinlicher vom Magnesiummangel kommen. Bei mir wäre das jedenfalls so.

    Grüße,
    Samia

  6. #16

    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    3000 Vit. D ist ja nicht sehr viel, wie lange nimmst Du das denn schon?
    Vitamin D nehme ich seit einem Jahr, mit jeder Kontrolle wurde es mehr, erst 1000, dann 2000, dann 3000.

    Da ich es zeitversetzt angefangen habe zu nehmen bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass das nicht der Auslöser war. Ich musste nach Ankunft des Befundes nochmal zweieinhalb Wochen auf den Arzttermin warten, bei dem ich das LT verschrieben bekam, habe das Vitamin D dann aber schon hochdosiert. Da passierte nichts.

    Vitamin D nehme ich auch immer noch so hoch, mit dem LT bin ich auf eine verträgliche Dosis (12,5) runtergegangen. Da waren die Kopfschmerzen weg. Das war definitiv der Auslöser, bzw die Dosis. Ich habe jetzt im dritten Anlauf noch langsamer hochdosiert und habe jetzt die 18,75 gut vertragen (beim ersten Mal gab es ja Augenzucken, dieses Mal nicht).

    Ich wage jetzt wieder den Schritt auf die 25 und hoffe das Beste. Falls es wieder fehlschlägt, habe ich vorsorglich für den Tag danach schon einen Arzttermin gemacht. Falls es gut läuft, habe ich die Bestätigung, dass ich das sehr langsame Hochdosieren brauche. In dem Fall wäre ich dankbar für Tropfen, denn die Tabletten zu vierteln ist wirklich kein Spaß.
    Falls es schlecht läuft, hat der Arzt hoffentlich noch eine Idee.

    Magnesium nehme ich 375 mg am Tag. bei der nächsten Blutuntersuchung lasse ich das mal mitbestimmen. Wird der Arzt zwar nicht machen wollen, aber das kostet ja nicht viel, wenn man es selbst zahlt.

  7. #17
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Zitat Zitat von MissPeppermint Beitrag anzeigen
    Ich wage jetzt wieder den Schritt auf die 25 und hoffe das Beste. Falls es wieder fehlschlägt, habe ich vorsorglich für den Tag danach schon einen Arzttermin gemacht. Falls es gut läuft, habe ich die Bestätigung, dass ich das sehr langsame Hochdosieren brauche. .
    Nicht jeder braucht ein Hochdosieren. Auffällig finde ich deine Schilddrüsenwerte nicht, beachte bitte die Zeilen aus dem Einführungsbeitrag:

    Normwerte sind statistische Größen, sie beschreiben relativ große Bereiche, die für die Mehrheit passen. In welchem Teilbereich sich der Einzelne wohl fühlt, lässt sich so nicht vorhersagen. Man kann das mit Schuhgrößen vergleichen - die meisten haben eine Schuhgröße zwischen 36 und 50. Trotzdem wird jemandem mit Größe 39 ein Schuh der Größe 44 nicht passen, außerdem gibt es Menschen mit kleineren und solche mit größeren Füßen. Auf TSH, fT3 und fT4 übertragen heißt das, dass scheinbar normale Blutwerte bei den Betroffenen bereits durch die Krankheit verändert sein können und kein individuelles Optimum mehr darstellen, wie dies bei Gesunden der Fall wäre. Andererseits können auch scheinbar auffällige Blutwerte (am oberen oder unteren Rand bzw. darüber hinaus) für den Einzelnen das individuelle Optimum sein.
    Du musst gar nichts, außer möglichst Wohlbefinden erreichen. Eine Freundin von mir nimmt 12,5 oder 18,5, je nach Jahreszeit, glaube ich. Und Samia nimmt gerade ... wie viel ist das nochmal, Samia?

    Dein TSH ist nicht gerade niedrig, Miss P., aber bitte - es ist auch nicht krankhaft. Die Sache mit der 'Schuhgröße bezieht sich genauso auch auf den individuellen TSH-Setpoint.


    Also eile mit Weile. Verweilen statt eilen kann manchmal die bessere Option sein.

    ****

    PS
    beinahe das Wichtigste vergessen :

    was aber stark unter der eigentlich empfohlenen Zieldosis liegt.
    Vergiss die "Zieldosis". Kein Mensch, kein Arzt weiß, ob und wenn, dann wie viel du brauchst.
    Geändert von panna (13.03.21 um 20:13 Uhr)

  8. #18

    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Dein TSH ist nicht gerade niedrig, Miss P., aber bitte - es ist auch nicht krankhaft. Die Sache mit der 'Schuhgröße bezieht sich genauso auch auf den individuellen TSH- Setpoint.
    Die Sache ist halt die: Ich habe heftige Beschwerden.

    Ich hatte auch noch mal mit dem Radiologen gesprochen, der meinte "wenn Sie Kopfschmerzen haben, setzten Sie die Tabletten eben wieder ab, Sie sind ja nur knapp über der Norm."
    Nur wäre mir damit nicht geholfen, damit wäre ich so weit wie vorher. Denn die Beschwerden habe ich ja, und leider schon lange, und sie wurden von den Ärzten schon viel zu lange ignoriert, weil die Werte "normal" waren.
    In den letzten zwei Jahren haben sie sich nochmal deutlich verschlimmert. Jetzt sind die Blutwerte zum ersten Mal nicht mehr normal und man sieht es auch am Ultraschall, dass was nicht stimmt. Das letzte, das ich jetzt möchte, ist noch länger ohne Therapie abwarten.

    Wenn ich meinen Ärzten was von 6,25-Dosen erzähle, halten die das für Homöopathie. Ich für meinen Teil denke, dass ich möglicherweise schon seit zwanzig Jahren auf Notwirtschaft fahre und finde es eigentlich nachvollziehbar, wenn mein Körper sich erstmal gegen die plötzliche Unterstützung sträubt.

    Also eile mit Weile. Verweilen statt eilen kann manchmal die bessere Option sein.
    Kann schon sein.
    Beim ersten Mal habe ich immer nach vier Tagen gesteigert, das ging nach hinten los.

    Dieses Mal habe ich abgewartet und bin bei 12,5 geblieben, weil ich mir nicht besser zu helfen wusste. Eigentlich wollte ich das noch vier Wochen durchziehen, bis zu nächsten Kontrolle. Dann habe ich aber beobachtet, dass es mir für zwei Tage supergut ging, dann aber schlug es innerhalb von kürzester Zeit wieder um und ich hatte wieder Gliederschmerzen und das Gefühl, ich laufe in 10kg schweren Moonboots herum. Ich habe das als "Schrei nach mehr" gedeutet und am nächsten Tag hochdosiert- und es ging gut. Keine großartige Besserung, aber auch keine Nebenwirkungen beim Hochdosieren mehr. Vielleicht muss man lernen, solche Zeichen zu deuten.
    Im Moment ist es leider so, dass ich die Gliederschmerzen immer noch habe und die Moonboots immer noch trage, und die supergute Phase bisher ausgeblieben ist.

    Hab mir auf jeden Fall jetzt mal Literatur zum Reinlesen besorgt.

  9. #19

    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    PS: Noch was ist mir aufgefallen. Ich habe ständige Halsschmerzen. Ganz minimal, normalerweise würde ich sie ignorieren. Aber wegen Corona achtet man mehr drauf, weil es ja ein Symptom sein könnte, dabei fiel es mir auf, dass ich sie wirklich ständig habe. Seit vier oder fünf Monaten schon.

    Kann es sein, dass da gerade ein aktiver Entzündungsprozess im Gange ist und das irgendwas ins Ungleichgewicht bringt?

  10. #20
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Kopfschmerzen von Minimaldosis L-Thyroxin

    Zitat Zitat von MissPeppermint Beitrag anzeigen
    dass es mir für zwei Tage supergut ging, dann aber schlug es innerhalb von kürzester Zeit wieder um ... Vielleicht muss man lernen, solche Zeichen zu deuten.
    Was man auf jeden Fall lernen muss, ist das Abwartenkönnen. Zeichen gibt es, viele - aber sie sind erst dann zuverlässig, wenn sie bleibend sind, wenn sie auch nach 8 und mehr Wochen noch da sind. Der Körper braucht Zeit und nicht wenig davon. - Ich gewinne nicht den Eindruck, dass es etwas ist, was du jetzt hören magst, aber denke daran ggf. zurück. Diese "Weisheiten" sind durch die leidvolle Erfahrung vieler Leute entstanden. Es lohnt sich wirklich, den recht guten Hashi-Infobeitrag zu verinnerlichen. Dort steht:

    Bei der Einstellung ist v.a. Geduld gefragt, denn man muss sich an die passende Hormondosis herantasten und sollte dabei eher in Monaten als in Wochen denken.

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