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Thema: Extrem verzweifelt wegen Schilddrüsenunterfunktion und diffusem Haarausfall

  1. #11
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    Standard AW: Extrem verzweifelt wegen Schilddrüsenunterfunktion und diffusem Haarausfall

    Hmm okay, also von der Beschreibung der Haare her klingts wirklich nicht nach Androgenen... Schade. Also wenn du auch Probleme mit Antrieb etc hast, was mir bei deinen Schilddrüsenwerten auffällt ist, dass das fT3 mir zu niedrig wäre. Da hat aber jeder unterschiedliche Wohlfühlwerte. Solltest du jetzt mit der T4 Dosis langsam hochgehen und merken, dass das fT3 nicht großartig mitgeht und Symptome auch nicht besser werden, könnte man überlegen ob man noch zusätzlich T3 mit reinnimmt (evtl. rT3 Spiegel mal messen). Die Schilddrüse schüttet physiologischerweise eigentlich nicht nur T4 aus, sondern auch geringe Mengen T3. Zusätzlich scheint es bei manchen so zu sein, dass sobald LT4 dazukommt, die normalen Mengen Beziehungen zwischen den Hormonen (v.a. für TSH und T4 beschrieben, aber auch für T4 und T3) nicht mehr stimmen. Der Körper bildet vermehrt rT3, dieses verdrängt das fT3 von seinen Rezeptoren. Hier in dieser Sammlung von Studien kann man das z.Bsp. nachlesen: https://www.researchgate.net/publica...yroid_Function. Ich komm zum Bsp. alleine mit LT4 überhaupt nicht klar.

  2. #12
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    Standard AW: Extrem verzweifelt wegen Schilddrüsenunterfunktion und diffusem Haarausfall

    Ich werde jetzt erstmal versuchen mit LT weiter zu steigern, also zunächst um 12,5 und mal schauen wie das sich entwickelt. Die anderen Symptome sind seit der Erhöhung von 112 auf 125 etwas gemildert worden. Das Problem bei den Haaren ist immer die zeitverzögerte Reaktion darauf wegen des natürlichen Haarzyklus, sodass ich frühestens je 2-3 Monaten nach Erhöhung wenn überhaupt eine Veränderung bemerken könnte.

  3. #13
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    Standard AW: Extrem verzweifelt wegen Schilddrüsenunterfunktion und diffusem Haarausfall

    Das kannst du so machen. Zu deinen Haaren: Ich als Frau hab die Hälfte meiner Haare verloren und für eine Frau ist das wirklich der Horror. Es war auch schlimm für mich aber man muss einfach bedenken, dass Haare kommen und gehen. Haarausfall ist oft (nicht immer) ein Zeichen dafür, dass etwas in deinem Körper nicht stimmt. Deswegen ist es sogar gut, dass dein Körper dir Signale gibt und du daran arbeiten kannst. So wirst du dann auch an deinen Haaren sehen können wo deine Wohlfühldosis liegen wird. Du musst Geduld mitbringen, das ist das A und O. Dann klappt alles von alleine. Ich weiß es ist einfacher gesagt als getan aber du schaffst das schon. Wenn du dann gut eingestellt bist und merkst, dass der Haarausfall immernoch nicht aufhört, kannst du es mit anderen Dingen, zb. einer Ernährungsumstellung, mit Vitaminen oder OPC (regt das Haarwachstum an) probieren. Viel Glück und liebe Grüße

  4. #14
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    Standard AW: Extrem verzweifelt wegen Schilddrüsenunterfunktion und diffusem Haarausfall

    Danke.

    Ich bin nach fast 5 Jahren mit dieser Situation mit den Nerven und der Geduld am Ende.

    Ich habe auch Fotos gemacht von Phasen wo es zwischendrin besonders schlimm war (ähnlich wie aktuell) und muss schon sagen, dass das aus der Perspektive noch katastrophaler aussieht.
    Selbst meine Dermatologin war ein wenig schockiert und hat mich schon ziemlich bemitleidet. Sie meinte wenn das mit der Endo und SD nix wird sollte ich mit einer Überweisung von ihr in eine spezielle Haut- und Haarklinik gehen. Ich bezweifle aber sehr stark, dass die was machen können.

    Bis dahin hoffe ich doch sehr, dass sich mit der SD noch was positives ergibt...

    LG

  5. #15
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    Standard AW: Extrem verzweifelt wegen Schilddrüsenunterfunktion und diffusem Haarausfall

    Wenn du davon ausgehst oder dir sicher bist, dass der Haarausfall mit der Schilddrüse zusammenhängt, dann würde ich mir den Weg in eine Haut-/Haarklinik und zu anderen Ärzten ersparen. Ich denke nicht, dass die viel helfen können und du dadurch möglicherweise frustriert wärst. Ich würde an deiner Stelle die Einstellung mit der Schilddrüse abwarten und währenddessen kannst du über eine Enährungsumstellung nachdenken. Dein Cholesterinwert ist ja erhöht, sowas kann Haarausfall begünstigen. Informier dich einfach mal. Und schau mal bei youtube, da gibt es einige Videos von Leuten, die ihren Haarausfall selber bremsen konnten. Dazu würde ich dir noch ein Koffeinshampoo (z.B. von Alpecin) empfehlen, da Koffein die Haarwurzel anregt. Mir hat es in der Phase auf jeden fall geholfen. Meine Tipps nochmal zusammenfassend: 1. richtige Einstellung der SD 2. gesunde und vitaminreiche Ernährung 3. Koffeinshampoo 4. Opc. Damit kannst du wirklich nichts falsch machen. Lg

  6. #16
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    Standard AW: Extrem verzweifelt wegen Schilddrüsenunterfunktion und diffusem Haarausfall

    Ich stecke leider gerade in einer ähnliche Situation wie du. Meine Werte sind eigentlich gar nicht sooo schlecht (TSH bei 0,91 und freie Werte in mittleren Bereich) und mir geht es aber hundsmiserabel - starker Haarausfall (sie wachsen zwar nach, aber fallen offenbar schneller aus als sie nachwachsen, sodass mein Haar mittlerweile ca. 2/3 Volumen verloren hat), Verstopfungen, ständiges frieren, Gewichtszunahme trotz 3x pro Woche Sport und Ernährung im Kaloriendefizit sowie arge Müdigkeit. Nebenbaustellen (Ferritin, Vitamin D, Vitamin B12, Zink, Selen) werden alle 3 Monate kontrolliert und passen. Adrogene bekomme ich sowieso schon seit Jahren zusätzlich, daran kann es bei mir also auch nicht liegen.
    Cortison nehme ich zwar in Langzeittherapie seit 2017, aber nur 5 mg und das hat mir auch noch nie solchen Ärger beschwert, selbst in hohen Dosierungen nicht. Blutzuckerwerte sind auch komplett in Ordnung, es bahnt sich auch keine Insulinresistenz an, auch das wurde kürzlich erst getestet.

    Klar ist bei freien Werten in mittleren Bereich Luft und ein TSH supprimiert sich unter Thybon (nehme 5 mg morgens), aber ich hatte noch nie so krasse Beschwerden bei so vergleichsweise guten Blutwerten.
    Nun hatte ich vor 4 Wochen schon LT um 6,25 mcg erhöht, da hatte ich einen deutlichen Aufschwung, der nun im Verlauf der letzte Woche aber wieder deutlich abflachte. Rein vom Befinden her muss ich weiter erhöhen. Meine SD-Ärztin hat mich morgen in die Telefonsprechstunde reingequetscht. Mal sehen was sie sagt.

    Lange Rede, kein Sinn: ich möchte den Thread hier nicht "beanspruchen", sondern mitteilen, dass es mir gerade genauso geht und wir bei mir auch noch keine Lösung gefunden habe, ich mich aber gern melde, wenn dem so ist :-)

  7. #17

    Standard AW: Extrem verzweifelt wegen Schilddrüsenunterfunktion und diffusem Haarausfall

    Zitat Zitat von Axs589 Beitrag anzeigen
    Danke.

    Ich bin nach fast 5 Jahren mit dieser Situation mit den Nerven und der Geduld am Ende.

    Ich habe auch Fotos gemacht von Phasen wo es zwischendrin besonders schlimm war (ähnlich wie aktuell) und muss schon sagen, dass das aus der Perspektive noch katastrophaler aussieht.
    Selbst meine Dermatologin war ein wenig schockiert und hat mich schon ziemlich bemitleidet. Sie meinte wenn das mit der Endo und SD nix wird sollte ich mit einer Überweisung von ihr in eine spezielle Haut- und Haarklinik gehen. Ich bezweifle aber sehr stark, dass die was machen können.

    Bis dahin hoffe ich doch sehr, dass sich mit der SD noch was positives ergibt...

    LG
    Schon mal Haarverdichter/Streuhaar wie zB. Toppik oder Fidentia probiert? Einem Kumpel von mir wurde das von nem Friseur empfohlen. Dauert morgens 5 Minuten und du hast volles Haar.

    Seiten und Nacken so kurz wie möglich schneiden (am besten 0-3mm). Die Haare oben deutlich länger und dann eben mit Haarverdichter arbeiten.

  8. #18
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    Standard AW: Extrem verzweifelt wegen Schilddrüsenunterfunktion und diffusem Haarausfall

    Zitat Zitat von Kittieeee Beitrag anzeigen
    Ich stecke leider gerade in einer ähnliche Situation wie du. Meine Werte sind eigentlich gar nicht sooo schlecht (TSH bei 0,91 und freie Werte in mittleren Bereich) und mir geht es aber hundsmiserabel - starker Haarausfall (sie wachsen zwar nach, aber fallen offenbar schneller aus als sie nachwachsen, sodass mein Haar mittlerweile ca. 2/3 Volumen verloren hat), Verstopfungen, ständiges frieren, Gewichtszunahme trotz 3x pro Woche Sport und Ernährung im Kaloriendefizit sowie arge Müdigkeit. Nebenbaustellen (Ferritin, Vitamin D, Vitamin B12, Zink, Selen) werden alle 3 Monate kontrolliert und passen. Adrogene bekomme ich sowieso schon seit Jahren zusätzlich, daran kann es bei mir also auch nicht liegen.
    Cortison nehme ich zwar in Langzeittherapie seit 2017, aber nur 5 mg und das hat mir auch noch nie solchen Ärger beschwert, selbst in hohen Dosierungen nicht. Blutzuckerwerte sind auch komplett in Ordnung, es bahnt sich auch keine Insulinresistenz an, auch das wurde kürzlich erst getestet.

    Klar ist bei freien Werten in mittleren Bereich Luft und ein TSH supprimiert sich unter Thybon (nehme 5 mg morgens), aber ich hatte noch nie so krasse Beschwerden bei so vergleichsweise guten Blutwerten.
    Nun hatte ich vor 4 Wochen schon LT um 6,25 mcg erhöht, da hatte ich einen deutlichen Aufschwung, der nun im Verlauf der letzte Woche aber wieder deutlich abflachte. Rein vom Befinden her muss ich weiter erhöhen. Meine SD-Ärztin hat mich morgen in die Telefonsprechstunde reingequetscht. Mal sehen was sie sagt.

    Lange Rede, kein Sinn: ich möchte den Thread hier nicht "beanspruchen", sondern mitteilen, dass es mir gerade genauso geht und wir bei mir auch noch keine Lösung gefunden habe, ich mich aber gern melde, wenn dem so ist :-)
    Welche Dosis LT nimmst du? Ich nehme an, dass du HT hast? Wenn ja, könntest du denk ich noch hlher mit der Dosis (ob LT und/oder Thybon hängt natürlich von deinen fT3/ ft4-Werten ab), aber da kennen sich andere hier im Forum wohl besser aus.

    Je mehr „Leidensgenossen“ ihre Erfahrungen (positiv und negativ) teilen, desto eher kommt man vllt zu einer Lösung auch wenn es kein Trost sein kann, nicht der Einzige zu sein. Ich würde aber bei einer SD-Erkrankung immer erst alle anderen mgl. Ursachen für Haarausfall bzw. Ausdünnung versuchen auszuschließen und mich dann an der Einstellung der Werte versuchen.

    Leider ist es wie man auch bei mir sieht extrem kompliziert, da die Dosisfindung sehr kleinlig ist wegen der Empfindlichkeit ggü kleinsten Schwankungen bei den Hormonen ist.
    Ich kann die Frustration sehr gut verstehen, sich in Geduld üben zu müssen. Bin leider schon einem Punkt angekommen, wo ich mit den Nerven am Limit angekommen bin....

    LG

    Ich hoffe auch ich kann bald Besseres berichten.

  9. #19
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    Standard AW: Extrem verzweifelt wegen Schilddrüsenunterfunktion und diffusem Haarausfall

    Schon mal Haarverdichter/Streuhaar wie zB. Toppik oder Fidentia probiert? Einem Kumpel von mir wurde das von nem Friseur empfohlen. Dauert morgens 5 Minuten und du hast volles Haar.

    Seiten und Nacken so kurz wie möglich schneiden (am besten 0-3mm). Die Haare oben deutlich länger und dann eben mit Haarverdichter arbeiten.
    Ich habe natürlich schon davon gehört, aber davon halte ich nicht so viel, dann würde ich die Haare lieber komplett auf 1mm runter rasieren. Für mich persönlich gibts da auch Grenzen wenns um „Kaschieren“ geht.
    Wie schon erwähnt kann ich etwas davon ablenken, dadurch dass ich i.d.R. nur einen Undercut trage um das Deckhaar „dichter“ wirken zu lassen.

    Versteh mich nicht falsch, natürlich gibt es zus. Möglichkeiten zumindest optisch das ganze etwas aufzubessern. Das ist aber nicht der Sinn der Sache, da man die Ursache ja damit nicht aus der Welt schafft.
    V.a. sollte man sich im jungen Alter, oder wie bei mir schon in der Jugend, damit nicht rumschlagen müssen. Das wünsche ich wirklich keinem Menschen.
    Umso schockierender finde ich deshalb die Ignoranz und Behandlungsmethoden vieler Mediziner, die meistens solche Symptome klein reden oder nicht ernst nehmen, da ihnen der Leidensdruck der Betroffenen gar nicht bewusst ist oder einfach nicht juckt.

  10. #20
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    Standard AW: Extrem verzweifelt wegen Schilddrüsenunterfunktion und diffusem Haarausfall

    Zitat Zitat von Axs589 Beitrag anzeigen
    Welche Dosis LT nimmst du? Ich nehme an, dass du HT hast? Wenn ja, könntest du denk ich noch hlher mit der Dosis (ob LT und/oder Thybon hängt natürlich von deinen fT3/ ft4-Werten ab), aber da kennen sich andere hier im Forum wohl besser aus.
    Ich habe definitiv noch Luft. In der Vergangenheit haben sich bei mir freie Werte im 70-75%igen Bereich als gut erwiesen.
    Problem sind hier aber wieder die Ärzte, die sich in die Hose machen, wenn sich der TSH verflüchtigt, obwohl ich ja auch Thybon nehme und das da durchaus normal ist.
    man "streitet" noch, ob ich Hashi habe oder nicht. AK habe ich keine, aber meine SD ist insgesamt nur noch 7 ml groß (rechts 3 und Links 4 ml). Dass eine SD grundlos atrophiert ist dann doch eher unwahrscheinlich.

    Je mehr „Leidensgenossen“ ihre Erfahrungen (positiv und negativ) teilen, desto eher kommt man vllt zu einer Lösung auch wenn es kein Trost sein kann, nicht der Einzige zu sein. Ich würde aber bei einer SD-Erkrankung immer erst alle anderen mgl. Ursachen für Haarausfall bzw. Ausdünnung versuchen auszuschließen und mich dann an der Einstellung der Werte versuchen.
    Sehe ich alles genauso. Haben wir bei mir auch gemacht, aber alle Nebenbaustellen sind in Ordnung und meine Rheumamedikamente kommen als Ursache auch nicht in Frage, zumindest nicht als Ursache all meiner Symptome, höchstens für 1-2. Wäre schon ein komischer Zufall, wenn Medikamente genau die gleichen Symptome in dieser Anzahl hervorrufen würden, wie es eine SD-UF tut.

    Leider ist es wie man auch bei mir sieht extrem kompliziert, da die Dosisfindung sehr kleinlig ist wegen der Empfindlichkeit ggü kleinsten Schwankungen bei den Hormonen ist.
    Ich kann die Frustration sehr gut verstehen, sich in Geduld üben zu müssen. Bin leider schon einem Punkt angekommen, wo ich mit den Nerven am Limit angekommen bin....
    Ha, da muss man leider geduldig sein, gerade beim Feintuning.


    Ich hoffe auch ich kann bald Besseres berichten.
    Ich hoffe ich kann auch bald positives berichten.

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