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Thema: Wie langsam / wie schnell?

  1. #11
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    Standard AW: Wie langsam / wie schnell?

    Also jetzt nochmal ganz richtig:
    TSH: 1,40 (0,27-4,20)
    fT3: 2,5 (2,0-4,4)
    fT4: 14,2 (9,3-17,0)
    Das sind jetzt die originalen Werte und Referenzbereiche vom Laborbefund.
    Laut dem ist ja alles im guten Bereich!?

    Ich fühle mich aber (noch?) nicht so.
    Meine Symptome sind wie gesagt: Herzklopfen (nicht Herzrasen, es ist nur stark, laut und langsam), vibrieren/inneres Beben der Beine und des linken Arms, schlechter Schlaf, häufig Blähbauch bei meist Verstopfung und zeitweise Muskel- und Kopfschmerzen.
    Meine Frage also, dauert es einfach noch bis sich das einpendelt und die Sypmtome zurück gehen (also Geduld und versuchen sich nicht zu sorgen)...
    Es tut mir leid. Bisher habe ich mich ehrlich gesagt nie um die Hashimoto gekümmert sondern einfach nur den Anweisungen gefolgt und die Tabletten genommen.
    Jetzt merke ich aber doch dass die Krankheit mich ziemlich krass durcheinander bringt...Deshalb bin ich auch erst jetzt im Forum und recht hilflos

  2. #12
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    Standard AW: Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    Zitat Zitat von Eni Marlonski Beitrag anzeigen
    Ihr Lieben,

    ich habe die Werte nicht vertauscht. Ich habe sie online umgerechnet bzw. hat das die App mit der ich meine Werte tracke gemacht.
    Das Labor benutzt eine andere Maßeinheit:

    fT3 2,5 pg/ml (2,0-4,4)
    fT4 14,2 pg/ml (9,3-17,0)
    Laut diesen Werten und Referenzbereichen wäre alle in Ordnung. Das sagte auch mein HA und ich dachte, gut vielleicht dauert es mit den Syptomen. Dann habe ich aber in der App gesehen (sie verwenden da eine andere Einheit), dass das ft4 sehr niedrig und das fT3 sehr hoch ist.
    Wenn du diese Werte lieber in pmol hast ist das

    FT4 18,4 pmol/l (12-22)
    beim fT3 hat das Umrechnen jetzt ja geklappt.

    Das sind für jemanden, der LT nimmt normale Werte. Erhöhen würde ich nicht, eher in die andere Richtung. Wie waren denn deine Werte vor deiner zweiwöchigen Pause?

  3. #13
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    Standard AW: Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    Die Werte aus Post 11 sind nun die korrekten?

    Was wolltest Du denn da umrechnen... und warum?

    Ich würde erstmal unverändert weitermachen.

    Meine Frage aus Post 2 war so gemeint, ob Du jemals symptomfrei warst. Wenn nicht... wäre ich mir nicht so sicher, ob sich nach dem Wiedereinstieg irgendwas daran ändern wird.

  4. #14
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    Standard AW: Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    Gut möglich das es wieder passt. Da ist dann auch Geduld und Durchhaltevermögen gefragt. Evt. hat sich auch das Setting verändert. Dosisänderungen haben leider auch einen großen Einfluss auf die weiblichen. Bis das dann wieder richtig rund läuft...

    Meine Senkung war übrigens für die Tonne, musste wieder hoch nah 8 Wochen. Habe mir zusätzlich noch ne Zyste eingefangen und mit dem Arzt vereinbart, da nicht zu groß die zu beobachten. Man muss ja nicht gleich mit den Kanonenkugeln draufschießen.

  5. #15
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    Standard AW: Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    Vor dem Absetzen hatte ich "nur" Magen-Darm-Sypmtome (wobei da fraglich wäre, ob sie von der Schilddrüse kommen) und hatte einen TSH von 1,04 (die anderen Werte wurden da nicht gemacht).
    Aus bisher noch unerfindlichen Gründen hatte ich vor dem Absetzen starken Herzschlag und Panik. (Das war ca 1-2 Wochen vor dem Absetzen)

    Ohne LT hatte ich dann Muskelschmerzen, bleierne Müdigkeit, Weinerlichkeit, Schwäche, Atemnot etc. und eben dieses Vibrieren / Beben wie auch immer man es nennen will sowie extreme Nagelveränderungen an Händen und Füßen.

    Was jetzt noch übrig ist sind die Nagelveränderungen und dieses Vibrieren mit Herzschlag und Magen-Darm-Beschwerden.

    Es ist für mich sehr schwierig einzuschätzen was von was kommt. Ich vermute ich habe eine Histaminintoleranz (das ist aber nicht bestätigt... sei ja auch schwer zu testen) und habe eine diagnostizierte Fruktosemalabsorption.
    Meine sonstigen Blutwerte (Ferritin etc. ) waren alle im Normalbereich. Herz und Lunge sowie alle Organe im Bauchraum sind vollkommen unauffällig.

    Dieses innere Vibrieren und Beben sowie der Herzschlag machen mich fertig. Manchmal ist es wie eine Walze im ganzen Körper, manchmal nur in Arm und Beinen. Es fühlt sich an als hätte es etwas mit Herz/Blut zu tun. Dieses Symptom würde ich sagen hat sich ganz leicht verbessert seit dem Wiedereinstieg mit LT wird aber nun wieder immer mehr.

    Mir ist natürlich vollkommen klar, dass ich mit dem Absetzen einiges durcheinander gebracht habe, wobei sich die Werte ja erstaunlich schnell wieder normalisiert haben.
    Ich danke euch für eure Antworten.

    Dann bleibe ich nun erstmal bei der Dosis. Denkt ihr, dass die Symptome weiter zurück gehen können/ wieder weggehen? Im Buch von Frau Brakebusch steht ja, dass der TSH (wieder) normal, die körperlichen Symptome aber erst Wochen/Monate später wieder verschwinden können.

  6. #16
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    Standard AW: Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    Zitat Zitat von Eni Marlonski Beitrag anzeigen
    Es ist für mich sehr schwierig einzuschätzen was von was kommt. Ich vermute ich habe eine Histaminintoleranz (das ist aber nicht bestätigt... sei ja auch schwer zu testen) und habe eine diagnostizierte Fruktosemalabsorption. .
    Das kommt häufig vor. Ruhe, Geduld und Abwarten hilft.

    Zitat Zitat von Eni Marlonski Beitrag anzeigen
    Dieses innere Vibrieren und Beben sowie der Herzschlag machen mich fertig. Manchmal ist es wie eine Walze im ganzen Körper, manchmal nur in Arm und Beinen. Es fühlt sich an als hätte es etwas mit Herz/Blut zu tun. Dieses Symptom würde ich sagen hat sich ganz leicht verbessert seit dem Wiedereinstieg mit LT wird aber nun wieder immer mehr..
    Geduld und Abwarten hilft.


    Zitat Zitat von Eni Marlonski Beitrag anzeigen
    Dann bleibe ich nun erstmal bei der Dosis. Denkt ihr, dass die Symptome weiter zurück gehen können/ wieder weggehen? Im Buch von Frau Brakebusch steht ja, dass der TSH (wieder) normal, die körperlichen Symptome aber erst Wochen/Monate später wieder verschwinden können.
    Kommt drauf an... Der übliche Spruch. Aber da ist ein Körnchen Wahrheit drin... Du hattest vorher Symptome und warst LT-müde

  7. #17
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    Standard AW: Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    Aaah, ok Dann würde ich jetzt nochmal 4 Wochen bei gleicher Dosis abwarten. Die Symptome klingen im ersten Moment nach Überdosierung, aber das bist Du ja nicht.

    Also - weitermachen

  8. #18
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    Standard AW: Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    Vielen Dank für eure Zuwendung und Antworten.

    ich habe mich jetzt nochmal mit Überdosierung auseinander gesetzt. Ich hatte mich vorher nie damit auseinander gesetzt, weil ich (zumindest meines Wissens) noch nie in einer Überfunktion oder Überdosierung war. Einmal hatte der Arzt gesagt, dass ich laut Werten drin sei (vor einem Jahr oder so) und hatte reduziert. Diese Überdosierung hatte ich aber damals nicht gespürt.

    Jetzt scheint es mir plausibel. Ich habe hier im Forum nochmal eingehend die Möglichen Symptome studiert und muss sagen, dass davon einiges auf mich zutrifft. Gerade die Herzsymptome und auch dieses innere Zittern.

    Also vermutlich habt ihr Recht und ich bin überdosiert. Wäre nur die Frage, ob direkt dem Arzt sagen und runter gehen oder aushalten und der Körper kommt mit der Zeit damit klar?

    Ach, dieses Hin und Her in meinen Fragen und Aussagen tut mir wirlich Leid.

  9. #19
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    Standard AW: Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    Bei den Werten?
    TSH: 1,40 (0,27-4,20)
    fT3: 2,5 (2,0-4,4)
    fT4: 14,2 (9,3-17,0)
    Eher eine Nebenbaustelle wie Eisenmangel. Denn Verstopfung und Blähungen sind perse Unterdosierung. Die Herzproblematik deutet in diesem Zusammenhang auf Eisenmangel hin.

  10. #20
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    Standard AW: Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    Die letzten "Nebenbaustellen"-Werte vom 14.12.20:

    Eisen 16,6 (5,83-34,5)
    Ferritin 16,8 (13-150)
    Transferrin 3,2 (2,0-3,6)
    Transferrinsättigung 21 (16-45)
    Vitamin B12 233 (197-771)
    Folsäure 7,17 (3,89-26,8)

    Dazu muss ich sagen, dass ich die allermeisten NEMs nicht gut vertrage - auch schon vor Hashi-Diagnose. Ich muss davon meistens direkt Brechen. Ich vertrage lediglich FolPlus bzw. ähnliche (kleine, ohne Überzug und besonders viele Hilfsstoffe).

    Interessanterweise wechseln sich Verstopfung und eher normale Stuhlfrequenz bis Durchfall ab.

    Mein Arzt möchte, dass ich in der zweiten Märzwoche wieder die Schilddrüsenwerte kontrollieren lasse und hat beim letzten Gespräch schon angedeutet, dass er vermutet, dass wir dann wieder reduzieren sollten. Er möchte allerdings erstmal abwarten, da er ein Ergebnis nach 6 Wochen (also letzte Woche bei der BE) noch nicht aussagekräftig genug findet und da war ja alles in der Norm (der fT4 war eben schon eher oben aber noch normal).

    Ich habe noch eine Nebenthese/-frage: Seit vergangenem März nahm ich immer 112,5 mcg. Ich habe einen recht aktiven Beruf, mit viel stehen und gehen und habe auch regelmäßig Sport getrieben. Durch die Corona-Situation kann ich meiner Arbeit überhaupt nicht mehr so nachgehen wie sie ist und das etwa seit September. Ab Mitte November hatte ich schonmal diesen Herzschlag und ähnliche Symptome wie zuvor diese haben dann in drei Panikattacken und dem eingenmächtigen (idiotischen) Absetzen des LT geführt. Kann die veränderte Lebenssituation hinsichtlich Aktivität dazu führen, dass der LT-Bedarf sank und ich trotz gleichbleibender Dosis in ÜF kam? Oder ist das einfach Hashi und man rutscht mal nach da und dann nach da?

    Herzlich M

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