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Thema: Wie langsam / wie schnell?

  1. #1
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    Frage Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    Ihr Lieben,

    nach einem gefährlichen plötzlichen Absetzen und Aussetzen des LT im November/Dezember '20 (eigen"verschuldet" und mit heftigen Symptomen) fing ich Mitte Dezember wieder mit LT an. Meine Dosis habe ich jetzt 6 Wochen gehalten. Die meisten Sypmtome haben sich schon stark verbessert, manche sind verschwunden. Folgende Sypmtome sind noch da (wenn auch schon wesentlich milder): starker Herzschlag mit langsamem Puls, Vibrieren/inneres Beben/Zittern hauptsächlich in den Beinen, Blähbauch, Muskelzucken, schlechter Schlaf. Gestern hatte ich BE und bekomme morgen die Ergebnisse.

    Natürlich hängen solche Fragen auch vom TSH und den anderen Werten ab, aber würdet ihr (bei entsprechenden Werten) die Dosis nochmal etwas steigern um den Syptomen Herr zu werden oder mit Geduld noch auf der aktuellen Dosis beharren und warten ob auch so die gewünschte Verbesserung eintritt?

    Mein THS im Dez 16,2 (andere Werte wurden nicht gemacht). Dosis momentan 112,5 mcg LT.
    Vor dem Absetzen schwankte die Dosis immer zwischen 100 und 125 (wobei natürlich immer längere Perioden unter einer Dosis waren).

    Also nochmal konkret die Frage: Bezüglich Symptome eher nochmal erhöhen oder unter der jetzigen Dosis abwarten?

    Danke euch.
    Geändert von Eni Marlonski (27.01.21 um 23:02 Uhr)

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    Erstmal Werte abwarten - das könnten ebenso Überdosierungssymptome sein.

    Bei Luft im Bauch würde ich allerdings eher auf falsches Futter tippen.

    Warst Du denn vor dem Absetzen komplett symptomfrei?

  3. #3
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    Standard AW: Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    Nein - ich war gar nicht symptomfrei bzw. ich hatte direkt vor dem Absetzen Herzklopfen, Blutdruckabsacken und Magen-Darm-Probleme.

    Zu meiner Geschichte:
    Seit Diagnosestellung habe ich immer Magen-Darm-Probleme gehabt. Es wurde eine Magen- und Darmspiegelung, ein MRT des Oberbauches, MikrobiomAnalye und Unverträglichkeitstests sowie Allergietests gemacht. Das einzige was rauskam war eine Fruktosemalabsorption.
    Ich hatte mir langwierig den Weg zum Essen zurück gekämpft: Ich trinke keinen Alkohol, esse wenig und fruktosearmes Obst, trinke nichts mit Kohlensäure, esse keinen (sehr sehr wenig) Zucker und keine Milchprodukte, kein Fleisch und Fisch (B12 substituiere ich). Ich kann es nciht ganz ausschließen natürlich aber bezweifle doch sehr stark, dass es an der Ernährung liegt.
    Mit dieser Ernährung hatte ich sehr gute Phasen und auch mit dem LT und der Einstellung vor dem Absetzen. Aber immer wieder auch lange schreckliche Phase mit unglaublichem Blähbauch, Erbrechen und Schmerzen. Es gibt einen Verdacht auf Histaminintoleranz, da ich auf Soja und sehr viele Medikamente mit Brechen reagiere und auch bei anderen Lebensmitteln Reaktionen habe.

    Die Abwärtsspirale: Im November vergangenen Jahres wurde nochmal ein Stuhltest gemacht und dort wurde eine verminderte Elastase festgestellt. (1x Test, nicht 3x wie üblich) - deshalb wurde der MRT (dieser war dann vollkommen unauffällig) veranlasst und erstmal Kreon gegeben. Kreon hat mir gar nichts gebracht und seitdem ich Kreon genommen habe, habe ich Panikattaken, Herzstolpern etc bekommen. (Mein Herz wurde untersucht - auch hier ist nichts).
    Aus Dummheit (aber vor allem aus dem Gefühl der absoluten Hilflosigkeit) habe ich alle Medikamente abgesetzt - also auch LT. (etwa 2 Wochen nicht genommen)
    Da kam dann der Crash: Seit dem habe ich ein Vibrieren/inneres Beben, extrem langsamen und starken Herzschlag und alle möglichen anderen UF-Symptome und eben auch den entsprechenden TSH (16,2)
    Diese Woche wurde mein Blut untersucht:
    TSH: 1,4
    FT4: 3,22 pmol/L (9,30-14,70)
    FT3: 21,81 pmol/L (3,50-6,50)

    demnach wäre FT4 zu niedrig und FT3 zu hoch. Mein Hausarzt sagt, ich solle erstmal die jetzige Dosis beibehalten und wir kontrollieren Mitte März wieder. Er vermutet, dass steigern falsch wäre und mich in eine Überfunktion brächte. Es geht mir besser als zur Horrorzeit des Absetzens aber ich spüre auch wieder einige Symptome stärker. Vorallem dieses Vibrieren innerlich, was sich erst in der kompletten Unterfunktion überhaupt das erste Mal eingestellt hatte, macht mich verrückt

    Ist Geduld gefragt und die Sypmtome sowie die freien Werte kommen dem TSH hinterher aber einfach langsamer oder wäre steigern angebracht?

    Vielen Dank für das Lesen dieses ganzen Krams und die Hilfe!!!

    Grüße
    M

  4. #4
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    Standard AW: Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    N‘ Abend,

    könntest Du bitte checken, ob Du ft3 und ft4 vertauscht hast? Drei-bis vierfach erhöhtes ft3 fänd ich seeehr bedenklich...

    Und hast Du Deine Hormone vor der Blutabnahme eingenommen?

    Edit: Nimmst Du zufällig Süßstoffe? Oder isst Süßigkeiten mit Zuckeraustauschstoffen? Zuckerfreie Bonbons? Birkenzucker? Xylit, Sorbit bzw. Xylitol, Sorbitol? Dieses Zeug rächt sich bei mir ganz böse.

    Oder Süßstoff mit eingeschmuggelter Laktose - die Schmerzen werde ich nie vergessen
    Geändert von Schlomis Muddi (30.01.21 um 01:42 Uhr)

  5. #5
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    Standard AW: Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    Selbst wenn da fT3 und fT4 vertauscht sind, ist das erstmal eine schräge Wertekonstellation. Ich würde sie in einem anderen Labor gegenchecken. Ansonsten, Eni, bist du jung (unter 20)?, gibt es vorherige Werte? Nimmst du Medikamente oder Drogen regelmäßig? Sorry, möchte dir nichts unterstellen, aber selbst wenn du bei den Werten verwechselt hast, ist das erstmal ungewöhnlich.
    Geändert von Ness (30.01.21 um 11:23 Uhr)

  6. #6
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    Standard AW: Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    Ihr Lieben,

    ich habe die Werte nicht vertauscht. Ich habe sie online umgerechnet bzw. hat das die App mit der ich meine Werte tracke gemacht.
    Das Labor benutzt eine andere Maßeinheit:

    fT3 2,5 pg/ml (2,0-4,4)
    fT4 14,2 pg/ml (9,3-17,0)
    Laut diesen Werten und Referenzbereichen wäre alle in Ordnung. Das sagte auch mein HA und ich dachte, gut vielleicht dauert es mit den Syptomen. Dann habe ich aber in der App gesehen (sie verwenden da eine andere Einheit), dass das ft4 sehr niedrig und das fT3 sehr hoch ist.

    Ich nehme keine Drogen! Nie und noch nie! Ich trinke nicht und rauche nicht. Seit ca. 4 Wochen nehme ich Folplus (Folsäure, B12 und B6).
    Ich habe vor einem Monat etwa 4 Mal eine Tablette Pascoflair (planzliche Beruhigung) genommen - das hat mir aber nicht gut getan und seitdem nicht mehr.
    Ich bin 32. Vor der BE habe ich kein LT genommen. Sonst nehme ich die LT immer 1 Stunde vor dem Frühstück und halte das auch streng ein. Ich habe keine Übergewicht sondern normal bis eher an der unteren Kante.

    Durch das plötzliche Absetzen ist ja vermutlich einiges durcheinander geraten. Sollte ich vielleicht nochmal zu einem NUK/Endo? Findet ihr die vertauschten Werte besorgniserregend. Ungewöhlich sind sie zumindest. Weshalb hat das Labor den Referenzbereich so, dass alles gut ist und die Umrechnung zeigt etwas anderes an.
    Ich war damals nur zur Diagnostik vor etwa 3 Jahren. Meine Hashimoto wurde im Krankenhaus als Nebendiagnose zufällig entdeckt. Danach war ich beim Endo. Seitdem immer HA. Bin aber umgezogen und seit einem Jahr jetzt bei diesem Arzt.

    Ich danke euch wirklich von Herzen. Es ist schwer mit anderen darüber zu sprechen und mein HA ist zwar unendlich nett und hört auch zu aber dennoch kommen wir da irgendwie nicht weiter.

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Steigern LT: Wie langsam / wie schnell?

    Zitat Zitat von Eni Marlonski Beitrag anzeigen
    Ihr Lieben,

    ich habe die Werte nicht vertauscht. Ich habe sie online umgerechnet bzw. hat das die App mit der ich meine Werte tracke gemacht.
    Das Labor benutzt eine andere Maßeinheit:
    ... und dabei hast du einen falschen Referenzbereich verwendet, wie auch immer du es angestellt hast

    Die Werte gelten ausschließlich im Original-Referenzbereich des Labors. Da braucht man auch keine App dazu, man sieht ja, wo sie im Referenzbereich liegen.

  8. #8
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    Standard AW: Wie langsam / wie schnell?

    Update: Oh Sorry... ich hatte die Werte tatsächlich vertauscht!!!! Es tut mir Leid. Dennoch sind mir meine Symptome nicht erklärlich.


    Demnach ist
    fT3 3,84 pmol/L (3,50-6,50) -> normal
    fT4 14,20 pmol/L (9,30-14,70) -> hoch
    Danke für den Hinweis.

    Wie peinlich.

    Vielleicht gibt es dennoch Tipps.
    Heißt das dann ich steuere gerade eher Richtung ÜF ?

  9. #9
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Wie langsam / wie schnell?

    Zitat Zitat von Eni Marlonski Beitrag anzeigen
    Update: Oh Sorry... ich hatte die Werte tatsächlich vertauscht!!!! Es tut mir Leid. Dennoch sind mir meine Symptome nicht erklärlich.


    Demnach ist
    fT3 3,84 pmol/L (3,50-6,50) -> normal
    fT4 14,20 pmol/L (9,30-14,70) -> hoch
    Danke für den Hinweis.

    Wie peinlich.
    Nein, gar nicht peinlich :-)

    Das Labor benutzt eine andere Maßeinheit:
    Sind das jetzt wirklich die Original-Referenzbereiche *und* die Original-Maßeinheiten des Labors? Auch beim fT4? Und wo ist das TSH abgeblieben?

  10. #10
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    Standard AW: Wie langsam / wie schnell?

    Zitat Zitat von Eni Marlonski Beitrag anzeigen
    Update: Oh Sorry... ich hatte die Werte tatsächlich vertauscht!!!! Es tut mir Leid. Dennoch sind mir meine Symptome nicht erklärlich.


    Demnach ist
    fT3 3,84 pmol/L (3,50-6,50) -> normal
    fT4 14,20 pmol/L (9,30-14,70) -> hoch
    Danke für den Hinweis.

    Wie peinlich.

    Vielleicht gibt es dennoch Tipps.
    Heißt das dann ich steuere gerade eher Richtung ÜF ?
    Nein, wenn du den Referenzbereich umrechnest, musst du auch den Wert umrechnen, abgesehen davon rechnest du mit deiner App falsch. Es ändert sich aber rein gar nichts durch eine andere Maßeinheit, du wirst ja auch nicht größer, wenn du deine Körpergröße in Fuß statt Meter angibst.

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