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Thema: Spontanheilung?

  1. #41
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    Standard AW: Spontantheilung?

    Hi zusammen,

    sorry, mit etwas Verspätung. Werte sind ergänzt. Der TSH bleibt stur.

    Nachdem ich mich beim Hausarzt, der mir am 09.04. 2021 Blut abgenommen hat, nicht gut aufgehoben gefühlt habe (Ich bin vor kurzem umgezogen.), habe ich nochmal gewechselt. (Anm.: Mein Chef war auch schonmal bei erstgenanntem, der seiner Erzählung nach vor seinen Augen seine Symptome gegoogelt hat.)

    Da ich mich Ende vorletzter Woche/Anfang letzter Woche nicht gut gefühlt habe, hab ich nach Rücksprache zur Wechseldosis (10 mg / 7,5 mg Thiamazol) gewechselt.


    Gruß,
    Matze

  2. #42
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Spontantheilung?

    Wenn ist die nächste BE?
    Bei dem ft4 ist die Reduzierung richtig,aber ob sie reicht ist nicht sicher. Deshalb nächste BE in 14 Tagen.

  3. #43
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    Standard Neue Werte nach dem Schub

    Hi zusammen,

    von Anfang bis Ende diesen Jahres hatte ich einen Schub (TSH monatelang supprimiert) und habe entsprechend Thiamazol mit langsamer Steigerung auf bis zu 10 mg (Aristo) und erneuter Senkung auf heute 2,5 mg (Hexal) eingenommen. Siehe auch hier: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...Spontanheilung. (An dieser Stelle nochmal danke für die Hilfe.)

    In der Zwischenzeit litt ich einige Zeit unter Verdauungsstörungen (mal Verstopfung, mal Durchfall; Stress - privat, beruflich und nicht zuletzt auch aufgrund der momentanen allgemeinen Situation - hat sich nicht in positivem Sinne ausgewirkt.)

    Inzwischen nehme ich parallel zu den 2,5 mg Thiamazol wieder Thyroxin (Henning) ein. Beginnend bei 25 µg hatte ich noch Verstopfung, Durchschlafprobleme mit erhöhtem Puls beim Aufwachen (der sich dann jedoch gleich wieder normalisiert), gelegentlich leicht erhöhter Blutdruck und Palpitationen (oft nach dem Essen; bessert sich bei auch nur kurzer sportlicher Betätigung). Durch Erhöhung auf 37,5 µg hat sich die Verdauung normalisiert, die restlichen Beschwerden persistieren. Ich substituiere seit kurzem auch wieder Vitamin D.

    Mir kam dann die Idee, dass die Probleme auf eine eventuelle Unverträglichkeit von Henning (was hier im Forum ja anscheinend mehreren so geht), oder auch eine Unverträglichkeit der Kombination Henning + Thiamazol zurückzuführen sein könnte.

    Hat jemand Erfahrung mit dieser Kombination oder ging es jemandem ähnlich? Wäre evtl. ein Präparatwechsel sinnvoll? Oder sinds die Werte, die noch nicht optimal sind?

    Vielen Dank im Voraus. :-)


    Gruß,
    Matze

  4. #44
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    Standard AW: Neue Werte nach dem Schub

    Grüß dich Matze,

    Zitat Zitat von Matze Beitrag anzeigen
    von Anfang bis Ende diesen Jahres hatte ich einen Schub (TSH monatelang supprimiert) und habe entsprechend Thiamazol mit langsamer Steigerung auf bis zu 10 mg (Aristo) und erneuter Senkung auf heute 2,5 mg (Hexal) eingenommen. Siehe auch hier: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...Spontanheilung. (An dieser Stelle nochmal danke für die Hilfe.)
    Entschuldige, dass ich dich korrigiere, du hattest keinen (Hashimoto-)Schub sondern du hast Morbus Basedow. Bei der Wertekonstellation

    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3663314

    (siehe Kommentar im darauffolgenden Beitrag) ist das nicht wirklich zweifelhaft. Die vorherige Thyroxineinnahme schließt das nicht aus.


    Mir kam dann die Idee, dass die Probleme auf eine eventuelle Unverträglichkeit von Henning (was hier im Forum ja anscheinend mehreren so geht), oder auch eine Unverträglichkeit der Kombination Henning + Thiamazol zurückzuführen sein könnte.
    Hast du denn vor der Hemmertherapie nicht Henning genommen? In der Regel gibt es damit keine Probleme. Thiamazol und Hormoneinnahme macht auch keine Probleme. Problematisch kann höchstens die nicht ganz ausbalancierte Stoffwechsellage unter gleichzeitig Bremse (Thiamazol, wenn auch nur noch wenig) und Gas (Thyroxin) sein. Ich hätte das hier nicht gemacht:

    07.10.2021

    Beginn Einnahme vom 25 µg Thyroxin und Senkung auf 2,5 mg Thiamazol täglich,
    Nämlich, du hast davor 5 mg Thiamazol genommen, das hemmt noch deutlich. Durch die Senkung auf 2,5 mg hättest du den erwünschten Effekt auch erreichen können, ohne Thyroxin. Zumindest hättest du eben dies abwarten sollen. Und der nächste Schritt wäre gewesen, den Hemmer weiter zu reduzieren, auf eine Wechseldosis 2,5/0. Erst wenn auch das noch eine Unterfunktion mit sich bringt, wäre es sinnvoll gewesen, die Thyroxineinnahme wieder aufzunehmen.

    Ist aber passiert. Aber die nächste Steigerung auf 37 mcg LT hätte ich dann echt sein lassen, denn:
    Durch Erhöhung auf 37,5 µg hat sich die Verdauung normalisiert, die restlichen Beschwerden persistieren.
    ich glaube, dass die restlichen Beschwerden genau dies zeigen: Die Erhöhung war verfrüht. Es ist auch nicht gesagt, dass du wieder so viel Thyroxin (oder überhaupt Thyroxin) nehmen wirst wie vor MB, das muss man abwarten.

    Ich würde jetzt irgendwann neue Werte machen unter der gegenwärtigen Dosis und dann könnte man schauen, was besser passen könnte, evtl. zurück auf 25 mcg LT und Thiamazol dann im neuen Jahr auf 2,5/0 zu reduzieren. Aber dazu sollten erst neue Werte kommen, möglichst auch die TRAK.

  5. #45
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    Standard AW: Neue Werte nach dem Schub

    Hi panna,

    danke für deine Antwort.

    Tut mir leid, hab mich leider von meinem (neuen) Endo verunsichern lassen. Eine etwas patzige Antwort-Mail von ihm hat mich dann zweifeln lassen...

    Doch, habe ich bereits davor, hatte nur die Idee, dass sich nach etwa 1 Jahr "Abstinenz" eine Unverträglichkeit einstellen könnte.

    Durchschlafprobleme hatte ich bereits phasenweise, als ich noch Thyroxin eingenommen habe, daher war mir das nicht unbekannt. Aber evtl. hatte ich bereits zu dieser Zeit einen unterschwelligen MB. TSH war bei der letzten Abnahme noch recht hoch, T4 im unteren Drittel, eine Erhöhung lag für mich daher nahe.

    Aber dann weiß ich Bescheid.

    Vielen Dank.

    @ Mod: Danke fürs Verschieben. Mein Fehler.

    Gruß,
    Matze

  6. #46
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    Standard AW: Neue Werte nach dem Schub

    T4 im unteren Drittel unter Hemmertherapie ist normal. Du hast noch 2 Monate - das geht schnell rum und wenn (und nur wenn) deine TRAK negativ bleiben, kannst du Mitte Januar anfangen, langsam auszuschleichen, also mit Wechseldosis 2,5/0. Dann, wenn das Jahr um ist, eine Weile noch 2,5/0/0 und - ja, eben langsam weglassen.

    Und nein, diese Art Unverträglichkeit gibt es nicht. Eine wirkliche Normalisierung wird sich erst nach der Hemmertherapie einstellen.

  7. #47
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    Standard AW: Neue Werte nach dem Schub

    Hallo zusammen,

    neue Werte im Profil.

    Ich solle auf 50 µg Thyroxin erhöhen, was ich mich aber nicht wirklich traue, da die oben beschriebenen Symptome (Durchschalfprobleme, Palpitationen) persistieren. Aufgrund des Ultraschallbildes der Schilddrüse solle ich das Thiamazol lieber noch 3 Monate weiter nehmen, um nicht in eine ÜF zu rutschen.

    Welche Aussagen mich außerdem irritiert haben: Bezüglich TSH sei alles zwischen 0,0 und 10,0 in Ordnung und die Durchschlafprobleme würden nicht von der Schilddrüse herrühren. (was ich aber nicht glaube)

    Kurz: Bin verunsichert.

    Danke im Voraus. :-)


    Gruß,
    Matze

  8. #48
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    Standard AW: Neue Werte nach dem Schub

    Hallo Matze,
    wie waren denn deine Werte unter Thyroxin und vor MB - wenn es geht, aus dem Labor, aus dem die letzten Werte stammen, kann Endo oder Hausarzt sein?

    Grund der Frage: Ist dein relativ strammes fT3 normal auch so? Ich würde das sonst mit den Schlafproblemen und erst recht mit den Palpitationen in Verbindung bringen.

    Ultraschallbild der Schilddrüse: Könntest du das mal konkretisieren? Steht da was von Durchblutung? Hast du keinen Nuklearmediziner? Mir ist (d)ein Endo nicht ganz geheuer für gute Sonografie.

    Ich war ja, wie du oben siehst, skeptisch mit der Erhöhung auf 37 mcg, weil sie einzig auf Grund des TSH erfolgte und während einer laufenden Hemmertherapie sollte man doch eher so lange mit der Hemmerdosis alleine spielen wie es irgend geht, statt Gas und Bremse zu spielen. Deine freien Werte waren nicht besorgniserregend. Es ist natürlich ein Widerspruch, wenn er sagt, TSH zwischen 0 und 10 sei in Ordnung und andererseits dir eine Erhöhung auf Grund des TSH (denn die freien Werte geben keinen Anlass hierfür) empfiehlt. Es ist in Ordnung, solange es keine manifeste Unterfunktion ist, so allgemein mal dahergesagt.

    Eine Möglichkeit wäre ja, auf 2,5/2,5/0 als Wechseldosis zu gehen und Thyroxin zureduzieren. Aber das täte ich nur, wenn die Schilddrüse sonografisch unauffällig wäre. Ist sie das nicht wirklich, würde ich 2,5 noch einen Monat oder so beibehalten, aber ... vielleicht überlegen, ob du trotz TSH reduzieren magst, sei es auf 31 (eine 25-er plus ein Viertel 25-er) oder auf 25 LT. Ich würde das wegen deiner Symptome und des hohen fT3 erwägen.

  9. #49
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    Standard AW: Neue Werte nach dem Schub

    Hi panna,

    danke für deine schnelle Antwort.

    Ich bin 2020 öfters umgezogen und im März letzten Jahres in eine ganz andere Gegend. Seit Februar letzten Jahres nehme ich Thiamazol, daher habe ich leider keine Blutwerte von den Laboren hier aus der Gegend VOR meiner MB-Zeit. Ich habe jedoch die alten Werte noch ergänzt. Die T3-Werte waren so wie ich das sehe immer eher im mittleren bis oberen Bereich.

    Er meinte, dass eine Seite noch verstärkt durchblutet sei und er deshalb Thiamazol nicht absetzen würde. Das seh ich auch ein, daher würde ich die 2,5 mg Thiamazol auch weiternehmen.

    Beim Nuklearmediziner war ich noch nie.

    Ich würde mich ebenfalls wohler fühlen mit einer Reduktion auf 25 µg Thyroxin. Letzte Nacht war ich total unruhig, mir war heiß und kalt und ich hatte wieder starken Puls.

  10. #50
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    Standard AW: Neue Werte nach dem Schub

    Aha, ich sehe es schon. Nebenbei, ich ich weiß nicht, warum du vor MB o hoch gegangen bist mit LT. Über 75 wäre ich nicht gegangen, jetzt rein wertetechnisch.

    Dein fT3 war meist gut, besser als bei den normalen LT-Nehmern, wie es dann bei über 75 LT war, sieht man leider nicht mehr, hätte mich interessiert, aber OK, hat jetzt nicht direkt mit deiner Therapie zu tun.

    Nur eine Seite verstärkt durchblutet: Nich unbedingt das typische MB-Bild, einseitig, aber OK.

    Ja, mache es dann doch, du solltest weder Schlafprobleme noch, vor allem, Palpitationen und hohen Puls haben und berichte dann bitte, ob es so besser wurde.
    TRAK 1,1 ist fein, aber unter 1 oder beinahe weg wäre natürlich schöner.

    Nuklearmediziner: Tja, wäre evtl. nicht verkehrt, bevor du dann langsam ausschleichst, ein zweiter Blick auf das einseitig Aktive?

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