Seite 5 von 5 ErsteErste ... 2345
Ergebnis 41 bis 46 von 46

Thema: Spontanheilung?

  1. #41
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    26.12.20
    Ort
    Grünstadt
    Beiträge
    20

    Standard AW: Spontantheilung?

    Hi zusammen,

    sorry, mit etwas Verspätung. Werte sind ergänzt. Der TSH bleibt stur.

    Nachdem ich mich beim Hausarzt, der mir am 09.04. 2021 Blut abgenommen hat, nicht gut aufgehoben gefühlt habe (Ich bin vor kurzem umgezogen.), habe ich nochmal gewechselt. (Anm.: Mein Chef war auch schonmal bei erstgenanntem, der seiner Erzählung nach vor seinen Augen seine Symptome gegoogelt hat.)

    Da ich mich Ende vorletzter Woche/Anfang letzter Woche nicht gut gefühlt habe, hab ich nach Rücksprache zur Wechseldosis (10 mg / 7,5 mg Thiamazol) gewechselt.


    Gruß,
    Matze

  2. #42
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
    Registriert seit
    05.07.05
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    12.971

    Standard AW: Spontantheilung?

    Wenn ist die nächste BE?
    Bei dem ft4 ist die Reduzierung richtig,aber ob sie reicht ist nicht sicher. Deshalb nächste BE in 14 Tagen.

  3. #43
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    26.12.20
    Ort
    Grünstadt
    Beiträge
    20

    Standard Neue Werte nach dem Schub

    Hi zusammen,

    von Anfang bis Ende diesen Jahres hatte ich einen Schub (TSH monatelang supprimiert) und habe entsprechend Thiamazol mit langsamer Steigerung auf bis zu 10 mg (Aristo) und erneuter Senkung auf heute 2,5 mg (Hexal) eingenommen. Siehe auch hier: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...Spontanheilung. (An dieser Stelle nochmal danke für die Hilfe.)

    In der Zwischenzeit litt ich einige Zeit unter Verdauungsstörungen (mal Verstopfung, mal Durchfall; Stress - privat, beruflich und nicht zuletzt auch aufgrund der momentanen allgemeinen Situation - hat sich nicht in positivem Sinne ausgewirkt.)

    Inzwischen nehme ich parallel zu den 2,5 mg Thiamazol wieder Thyroxin (Henning) ein. Beginnend bei 25 µg hatte ich noch Verstopfung, Durchschlafprobleme mit erhöhtem Puls beim Aufwachen (der sich dann jedoch gleich wieder normalisiert), gelegentlich leicht erhöhter Blutdruck und Palpitationen (oft nach dem Essen; bessert sich bei auch nur kurzer sportlicher Betätigung). Durch Erhöhung auf 37,5 µg hat sich die Verdauung normalisiert, die restlichen Beschwerden persistieren. Ich substituiere seit kurzem auch wieder Vitamin D.

    Mir kam dann die Idee, dass die Probleme auf eine eventuelle Unverträglichkeit von Henning (was hier im Forum ja anscheinend mehreren so geht), oder auch eine Unverträglichkeit der Kombination Henning + Thiamazol zurückzuführen sein könnte.

    Hat jemand Erfahrung mit dieser Kombination oder ging es jemandem ähnlich? Wäre evtl. ein Präparatwechsel sinnvoll? Oder sinds die Werte, die noch nicht optimal sind?

    Vielen Dank im Voraus. :-)


    Gruß,
    Matze

  4. #44
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    42.995

    Standard AW: Neue Werte nach dem Schub

    Grüß dich Matze,

    Zitat Zitat von Matze Beitrag anzeigen
    von Anfang bis Ende diesen Jahres hatte ich einen Schub (TSH monatelang supprimiert) und habe entsprechend Thiamazol mit langsamer Steigerung auf bis zu 10 mg (Aristo) und erneuter Senkung auf heute 2,5 mg (Hexal) eingenommen. Siehe auch hier: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...Spontanheilung. (An dieser Stelle nochmal danke für die Hilfe.)
    Entschuldige, dass ich dich korrigiere, du hattest keinen (Hashimoto-)Schub sondern du hast Morbus Basedow. Bei der Wertekonstellation

    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3663314

    (siehe Kommentar im darauffolgenden Beitrag) ist das nicht wirklich zweifelhaft. Die vorherige Thyroxineinnahme schließt das nicht aus.


    Mir kam dann die Idee, dass die Probleme auf eine eventuelle Unverträglichkeit von Henning (was hier im Forum ja anscheinend mehreren so geht), oder auch eine Unverträglichkeit der Kombination Henning + Thiamazol zurückzuführen sein könnte.
    Hast du denn vor der Hemmertherapie nicht Henning genommen? In der Regel gibt es damit keine Probleme. Thiamazol und Hormoneinnahme macht auch keine Probleme. Problematisch kann höchstens die nicht ganz ausbalancierte Stoffwechsellage unter gleichzeitig Bremse (Thiamazol, wenn auch nur noch wenig) und Gas (Thyroxin) sein. Ich hätte das hier nicht gemacht:

    07.10.2021

    Beginn Einnahme vom 25 µg Thyroxin und Senkung auf 2,5 mg Thiamazol täglich,
    Nämlich, du hast davor 5 mg Thiamazol genommen, das hemmt noch deutlich. Durch die Senkung auf 2,5 mg hättest du den erwünschten Effekt auch erreichen können, ohne Thyroxin. Zumindest hättest du eben dies abwarten sollen. Und der nächste Schritt wäre gewesen, den Hemmer weiter zu reduzieren, auf eine Wechseldosis 2,5/0. Erst wenn auch das noch eine Unterfunktion mit sich bringt, wäre es sinnvoll gewesen, die Thyroxineinnahme wieder aufzunehmen.

    Ist aber passiert. Aber die nächste Steigerung auf 37 mcg LT hätte ich dann echt sein lassen, denn:
    Durch Erhöhung auf 37,5 µg hat sich die Verdauung normalisiert, die restlichen Beschwerden persistieren.
    ich glaube, dass die restlichen Beschwerden genau dies zeigen: Die Erhöhung war verfrüht. Es ist auch nicht gesagt, dass du wieder so viel Thyroxin (oder überhaupt Thyroxin) nehmen wirst wie vor MB, das muss man abwarten.

    Ich würde jetzt irgendwann neue Werte machen unter der gegenwärtigen Dosis und dann könnte man schauen, was besser passen könnte, evtl. zurück auf 25 mcg LT und Thiamazol dann im neuen Jahr auf 2,5/0 zu reduzieren. Aber dazu sollten erst neue Werte kommen, möglichst auch die TRAK.

  5. #45
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    26.12.20
    Ort
    Grünstadt
    Beiträge
    20

    Standard AW: Neue Werte nach dem Schub

    Hi panna,

    danke für deine Antwort.

    Tut mir leid, hab mich leider von meinem (neuen) Endo verunsichern lassen. Eine etwas patzige Antwort-Mail von ihm hat mich dann zweifeln lassen...

    Doch, habe ich bereits davor, hatte nur die Idee, dass sich nach etwa 1 Jahr "Abstinenz" eine Unverträglichkeit einstellen könnte.

    Durchschlafprobleme hatte ich bereits phasenweise, als ich noch Thyroxin eingenommen habe, daher war mir das nicht unbekannt. Aber evtl. hatte ich bereits zu dieser Zeit einen unterschwelligen MB. TSH war bei der letzten Abnahme noch recht hoch, T4 im unteren Drittel, eine Erhöhung lag für mich daher nahe.

    Aber dann weiß ich Bescheid.

    Vielen Dank.

    @ Mod: Danke fürs Verschieben. Mein Fehler.

    Gruß,
    Matze

  6. #46
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    42.995

    Standard AW: Neue Werte nach dem Schub

    T4 im unteren Drittel unter Hemmertherapie ist normal. Du hast noch 2 Monate - das geht schnell rum und wenn (und nur wenn) deine TRAK negativ bleiben, kannst du Mitte Januar anfangen, langsam auszuschleichen, also mit Wechseldosis 2,5/0. Dann, wenn das Jahr um ist, eine Weile noch 2,5/0/0 und - ja, eben langsam weglassen.

    Und nein, diese Art Unverträglichkeit gibt es nicht. Eine wirkliche Normalisierung wird sich erst nach der Hemmertherapie einstellen.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •