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Thema: Spontanheilung?

  1. #31
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    Standard AW: Spontantheilung?

    Stimmt, hast Recht. Sorry. Ist ergänzt.

    Jup, so wars gemeint. Erscheint mir widersprüchlich...

  2. #32
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Spontantheilung?

    GPT war also vor Hemmereinnahme erhöht, aber das kommt bei Überfunktion schon mal vor. Nämlich, eine so geringe Dosis Hemmer (5 mg) macht eher selten schlechte Leberwerte. Musst beobachten, ob sich der wieder einkriegt.

  3. #33
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    Standard AW: Spontantheilung?

    Hi,

    Werte sind im Profil ergänzt.

    Zusammenfassung des Berichts:

    TSH basal supprimiert, reagiert verzögert, peripher besteht Euthyreose. Empfehlung: Thiamazol 2,5 und 5 mg im täglichen Wechsel. Leberwert hat sich gebessert. Nächste Kontrolle in 8 (?!) Wochen.

    8 Wochen erscheint mir doch sehr lang, oder?

    Hinweis: Ich nehme seit 13.03. 2,5 mg Bisoprolol täglich. Gesternabend hatte ich wieder starkes Herzklopfen, weshalb ich die Dosis wahrscheinlich auf 3,75 mg erhöhen werde. Ich ziehe außerdem demnächst um und werde mir daher einen neuen Haus- und neue Fachärzte/einen neuen Facharzt suchen müssen.


    Gruß,
    Matze

  4. #34
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    Standard AW: Spontantheilung?

    Nimmst du seit ... ja wann, 12.2.2021? 5 mg Thiamazol? Bitte schreib es deutlichkeitshalber zu jedem Kontrolldatum dazu, am besten so, wie ich das hier ergänze: :


    12.02.2021 - Endokrinologe, ohne Medikation
    TSH < 0,008 (0,3 - 3,6)
    fT3 11,24 (2,43 - 6,01)
    fT4 20,5 (9,0 - 19,1)
    TRAK 0,68 (0 - 0,099)

    18.03.2021 - Endokrinologe, unter 5 nmg Thiamazol seit 12.2.2021 (?)
    fT3 5,69 (2,43 - 6,01)
    fT4 13,9 (9,0 - 19,1)
    TSH < 0,008 (0,4 - 4,2)
    Der Hausarzt mit seinem TSH zwischendrin, das nützt ja nichts ohne freie Werte bei MB. Und ja, 8 Wochen sind zu viel, schlecht, wenn der Hausarzt nicht mit im Boot sitzt.

    Ich sehe eigentlich keinen Anlass zur Senkung, dein fT3 ist noch zu hoch, beinahe an der Obergrenze und das TSH ist supprimiert. Ich habe dir am 12.3. geschrieben: "Dass bei dir 5 mg zu wenig sind, habe ich anfangs schon vermutet.", und das hat sich leider bestätigt. Wenn du jetzt senkst, riskierst du, dass die Werte steigen, aber bei einem solchen Stand sollte man das eben nicht riskieren. Ich glaube, du wärest weiter, wenn der Endo damals mit 10 eingestiegen wäre.

    Ich würde entweder auf Wechseldosis 5/10 gehen, strikt auf 2 Wochen und dann Kontrolle (das wäre jetzt eine Erhöhung auf 7,5). Oder wenn du die Neigung hast, dem Endo zu folgen, dann wenigstens auf 5 bleiben, nicht senken.

    Es wird suboptimal sein, die Werte von immer unterschiedlichen Labors zu vergleichen, bzw. das geht leider nicht gut. Von daher würde ich den Endo eigentlich Endo sein lassen und mir einen Hausarzt suchen, der bereit ist, häufigere Kontrollen zu machen.

  5. #35
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    Standard AW: Spontantheilung?

    Ist ergänzt.

    Die Hausärztin hat nach Rücksprache mit mir den Termin beim Endokrinologen ausgemacht. Bei der Hausärztin muss ich fast schon betteln, dass alle Werte bestimmt werden, das Labor führt aber nicht entsprechend aus. Gleiches übrigens beim Radiologen: Lediglich wenn der TSH außerhalb der Norm liegt, werden auch die anderen Werte bestimmt. Laut Radiologe habe er darauf gar keinen Einfluss...

    Eine Steigerung auf 7,5 mg hab ich mir auch überlegt. Mach ich so.

    Ich weiß, dass es suboptimal ist, aber die Ärzte machens mir auch nicht gerade leicht...Wie gesagt ziehe ich demnächst um und muss mir daher sowieso einen neuen Arzt suchen.

    Man sollte denken, ein Endokrinologe kennt sich aus...

    Danke. :-)

  6. #36
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    Standard AW: Spontantheilung?

    Zitat Zitat von Matze Beitrag anzeigen
    Bei der Hausärztin muss ich fast schon betteln, dass alle Werte bestimmt werden, das Labor führt aber nicht entsprechend aus. Gleiches übrigens beim Radiologen: Lediglich wenn der TSH außerhalb der Norm liegt, werden auch die anderen Werte bestimmt. Laut Radiologe habe er darauf gar keinen Einfluss.
    Das sind Empfehlungen nur für einen Screening. Für eine Therapie, besonders bei MB-Hemmertherapie, gilt das nicht. Das sollten die Fachärzte eigentlich wissen. Wenn keiner eine Beschwerde an die Ärztekammer schreibt, wird sich nichts ändern....

  7. #37
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    Standard AW: Spontantheilung?

    Seit ich den MB-Hemmer nehme, war ich nicht bei besagtem Radiologen, daher kann ich leider nicht sagen, ob er in meiner momentanen Situation genauso verfahren würde.

    Aber während ich noch Thyroxin genommen habe, war das Vorgehen des Radiologens wie bereits beschrieben: Nur wenn der TSH nich i.O. war, wurden auch andere Werte bestimmt.

    Dass aber selbst auf Bitte - ich biete sogar an, die Bestimmungen der Werte notfalls selbst zu zahlen - die verlangten Werte nicht bestimmt werden, find ich frustrierend. Aber verschiedenen Aussagen aus dem Forum entnehme ich, dass das - zumindest bei den HAs - vom Arzt abhängig ist...

  8. #38
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    Standard AW: Spontantheilung?

    Zitat Zitat von Matze Beitrag anzeigen
    Ist ergänzt.

    Die Hausärztin hat nach Rücksprache mit mir den Termin beim Endokrinologen ausgemacht. Bei der Hausärztin muss ich fast schon betteln, dass alle Werte bestimmt werden, das Labor führt aber nicht entsprechend aus. Gleiches übrigens beim Radiologen: Lediglich wenn der TSH außerhalb der Norm liegt, werden auch die anderen Werte bestimmt. Laut Radiologe habe er darauf gar keinen Einfluss...
    Bei expliziter Angabe der Diagnosis Morbus Basedow müssten die freien Werte gehen. Bei mir war das ähnlich: Die HÄ hat die freien Werte vom Labor erbeten, das Labor machte sie nicht mit dem Argument, dass die Kasse das nicht zahlt. Aber bei Angabe der Diagnose MB schon, haben sie dann gesagt, seitdem pinseln wir jedes Mal die Diagnose aufs Laborblatt. Das TSH ist doch betroffen von MB, es ist also der Regelfall, dass das TSH aus dem Rahmen fällt ... Das müsste in DE ähnlich sein, außerdem haben wir hier genug Leute, an denen der Hausarzt bei MB nicht spart, man muss versuchen, den richtigen zu finden.

    Endos - es gibt gute, aber viele sind eben nicht allein schon dadurch, dass sie Endos sind, wirklich gut auf diesem Gebiet. Und Endos haben nicht viel Zeit, das ist für die hier sehr wichtige engmaschige Kontrolle ungünstig.

    Wenn du einen Hausarzt finden würdest, der die Kontrollen macht, dann reicht dir ein Radiologe alle 3-4 Monate oder auch nur an wichtigen Eckdaten der Therapie, die da sind: Anfang, nach 6 Monaten und gegen Ende. Das setzt natürlich voraus, dass dir unsere Dosierungshilfe geheuer ist und du dich bemühst, die Zusammenhänge selbst zu verstehen ... dann kannst ja jedes Mal mit dem neuen Hausarzt quasi abstimmen. Der wird auch nicht so gut Bescheid wissen, aber wenn deine Werte OK sind, kann es gut sein, dass er auf deine Dosisvorschläge eingeht.

  9. #39
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    Standard AW: Spontantheilung?

    Hi zusammen,

    aufgrund von Ostern hat sich die Blutentnahme etwas verzögert. Die Werte sind im Profil ergänzt. Den neuen Arzt (Ich bin vor kurzem umgezogen.) hab ich auch erst überzeugen müssen...

    Wie vermutet ist der TSH immer noch supprimiert, T3 an der obersten Grenze. Herzstolperer sind immer noch vorhanden, trotz Einnahme von 25 mg Metoprolol täglich, Blutdruck und Puls sind allerdings i.O. Grundsätzlich schwitze ich auch weniger als früher.

    Vorschläge des Arztes waren 7,5 mg und 10 mg Thiamazol im täglichen Wechsel oder ganz auf 10 mg zu gehen. Ich denke, ich versuche die 10 mg.

    Gruß,
    Matze

  10. #40
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    Standard AW: Spontantheilung?

    Tja man muss dem MB zeigen, wer der Herr im Haus ist oder wo der Hammer hängt ... bei dir war ja schon seit September etwas los, sonnenklar war es im Dezember, angefangen hast du aber erst im Februar - und da mit einer viel zu niedrigen Dosis. Und so köchelt der Autoimmunprozess still vor sich hin.

    Beide Vorschläge sind vertretbar, 10 mg würde ich nur für 2 Wochen machen, wenn du dann Kontrolle machen kannst. Allerspätestens 3, nicht länger. Oder die Wechseldosis.

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