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Thema: TSH-Anstieg unter Thiamazol und EO - Dosierung?

  1. #51
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    Standard AW: Neue Werte - bitte Hilfe bei Dosierung

    Liebe Maali,

    wie geht es dir heute?

    Was du schilderst, kommt mir sehr bekannt vor.
    Einen Tag nach meiner OP hatte ich krasse ÜF-Symptome.
    Der Chirurg meinte, das sei völlig normal, weil bei der OP Tyroxin in Mengen ins Blut abgegeben wird.

    Aus diesem Grund begann ich auch erst am zweiten Tag nach der OP mit den LT 100.
    Aber es dauerte bestimmt 5-7 Tage, bis wirklich alle ÜF/UFSymptome verschwunden waren.
    Das war wirklich Chaos.
    Ich hatte immer die Worte des Chirurgen im Kopf, dass es vorübergehend ist.
    Ansonsten ging es mir gut. Besonders meine Haut machte gar keine Probleme mehr.
    Auch, dass ich es endlich geschafft hatte, pushte mich positiv und gab unheimlich Kraft.

    Vielleicht wartest du erstmal ein paar Tage ab, wie sich dein Befinden und das Körperliche entwickeln.
    Du bist frisch operiert und dein Körper noch im Ausnahmezustand!
    Ich denke, das Ausschlaggebende ist dein Befinden.

    Wenn es dir nach der kurzen Umstellungsphase besser geht, dann bist du mit den LT 100 auf dem richtigen Weg! Sollte es sich verschlechtern, kannst du reagieren.
    Aber es braucht wohl etwas Zeit, bis sich alles reguliert.

    Ganz liebe Grüße und gute Besserung!Ravi
    Geändert von Ravi (05.06.21 um 08:14 Uhr)

  2. #52
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Neue Werte - bitte Hilfe bei Dosierung

    Meine Lieben, ich möchte zu den Mengen an Hormonen im Körper doch nochmal sagen: Mit genau diesem Argument sagen die Ärzte in der Chirurgie, dass man erst nach der fertigen Pathologie Hormone bekommt, das mache nichts, es gibt genug Hormone im Körper. Wir sind hier damit skeptisch, weil die meisten Operierten schon am ersten Tag anfangen, ohne Symptome - und weil es Leute gibt, die nach wenigen postoperativen Tagen ohne Hormone in tiefer Unterfunktion waren (das gilt erst recht, wenn man nicht mit einer Überfunktion und übervoller Schilddrüse in die OP gegangen ist, sondern "gehemmt"). Es gibt aber diese Leute, und das ist der Närhboden für eine postoperative EO (auch hier schon mal vorgekommen).

    Also ein Tag macht wohl wirklich nichts, vor allem wenn am frühen Nachmittag operiert wurde, wie bei Ravi. Aber ich wäre vorsichtig mit der Erklärung des postoperativen Hochgefühls für 5-7 Tage alleine mit zu vielen Hormonen im Körper zu erklären, denn das kann sehr gut auch was anderes sein. 5-7 Tage jedenfalls sicherlich nicht. Denn:

    das hier waren nur drei Tage ohne Hormone:
    fT3: 1,7 (2-4.2)
    fT4: 9,5 (8-17)
    TSH: 41,62 (0,35-4,5)
    (Flo)

    und das Spektakuläre hier entstand nach 5 Tagen ohne Hormone (klausk, der prompt eine EO bekam):
    TSH 10,27 (0,3 - 3,5) µE/ml ++
    fT4 6,2 (10 - 25) pmol/L -- (-25%)
    fT3 2,3 (3,5 - 8,1) pmol/L -- (-26%)

    Und was Ärzteaussagen hierzu angeht, wenn ein Professor der Meinung ist, dass eine totaloperierte EO-Patientin auch--> für einen Monat genug Hormone im Blut hat - also bitte, man sollte schon gut zuhören, was Ärzte sagen, aber .... ja. Nicht alles glauben.

  3. #53
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    Standard AW: Neue Werte - bitte Hilfe bei Dosierung

    Natürlich Panna, das hatte ich alles selbst gelesen.

    Das wollte ich damit auch nicht sagen, lediglich erklären, warum ich erst an Tag 2 mit LT angefangen bin.

    Trotzdem denke ich, wenigstens ein paar Tage nach OP abzuwarten, bis man die Dosis ändert.

    Selbstverständlich kann ja jeder machen, was ihm beliebt. Ich kann ja auch nur von meinen eigenen Erfahrungen sprechen.

    Ich hatte mich auch missverständlich ausgedrückt. Der Chirurg sprach vom Tag nach der OP und nicht mehr. Er meinte, die LT Einstellung ginge nicht von heute auf morgen.

    Ich hatte bei mir den Eindruck, dass ich einige Tage brauchte, bis ich mich stabil gefühlt hatte.
    Liebe Grüße Ravi
    Geändert von Ravi (05.06.21 um 09:21 Uhr)

  4. #54
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    Standard AW: Neue Werte - bitte Hilfe bei Dosierung

    Guten Morgen!
    Danke für die Hinweise, ich war gestern in einem zu aufgeregtem Modus...
    Bin heute bei 100 LT geblieben und diese Unruhe von gestern ist jetzt weniger, alles fuehlt sich schon geschmeidiger an. Jetzt kann ich auch wieder klarer denken...

    Ich bin schon intuitiv, aber natürlich auch wegen der Hintrrgrundinfos hier, davon überzeugt, bei längerem Warten mit LT, wie in der Klinik gehandhabt, in eine gefährliche Lage zu kommen. Meine Augen sind derzeit ganz okay, aber seit der OP schon stärker geschwollen und mehr Traenenfluss und Brennen sind da.
    Ich bleibe also bei der Dosierung und warte ab.

    Seit heute Morgen spüre ich insgesamt mehr Vertrauen, dass nun auch die SD nicht mehr eigenständig reagiert und dass sich die Dosierung schon finden wird, mit Geduld und ohne hektisches Agieren.

    Also danke für die Unterstützung!

  5. #55
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Neue Werte - bitte Hilfe bei Dosierung

    Liebe Ravi, ich wollte und will deine persönlichen Erlebnisse ja nicht in Frage stellen, ganz klar! Es war mir nur wichtig, diese Sache ärztlicherseits ("die Hormone reichen für X Zeit aus") doch noch mal klarzustellen. Viel zu wichtig, das.

    Trotzdem denke ich, wenigstens ein paar Tage nach OP abzuwarten, bis man die Dosis ändert.
    Oh ja, das unbedingt! Man fühlt sich ja doch etwas "ungewöhnlich" nach der OP.

    @Maali, ja gucken wir mal, wie es dir morgen und am Montag geht.

  6. #56
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    Standard AW: Neue Werte - bitte Hilfe bei Dosierung

    Liebe Panna,
    natürlich sollte man möglichst früh nach der OP LT nehmen, um nicht in UF zu rutschen.

    Ich kann mich an Klaus(k) noch gut erinnern, der erst nach 4 Tagen LT bekam und prompt EO.

    Ich hatte mich nur einen Tag post OP nicht dazu durchringen können, wg. Herzrasen, schwitzen.

    Meine HA meinte dazu, dass Cortison auch solche NW machen kann und ich wurde ja unter Cortison-Stosstherapie operiert und nahm es noch ein paar Tage weiter.

    Aber eine UF nach der OP muss natürlich unbedingt vermieden werden, egal was einem erzählt wird!
    Wer möchte schon eine EO riskieren.
    Wenn es am zweiten Tag mit den Symptomen nicht besser geworden wäre, hätte ich auch ganz sicher mit LT angefangen, eben um eine UF/EO Trigger zu vermeiden!

    Maali, alles Gute wünsche ich dir und halte uns auf dem Laufenden!!
    Ganz liebe Grüße

  7. #57
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    Standard AW: Neue Werte - bitte Hilfe bei Dosierung

    Hallo Ihr Lieben,
    etwas erschoepfter heute, ich glaube das sind die Nachwirkungen vom Schlafmangel der letzten Tage, den ich nun aber auch immer mehr nachhole.

    Die Augen sind heute etwas weniger geschwollen, traenen auch nicht so viel wie gestern. Insgesamt bin ich zufrieden mit meinem Befinden.

    Aufgefallen war mir sowohl gestern als auch am Freitag, dass ich ca. 5 Stunden nach Einnahme des LT für einige Stunden ein irgendwie "elektrisches" Gefühl im Körper, vor allem Bauch und Herzbereich hatte, was ich am ehesten mit Uef assoziieren wuerde. Nach weiteren 4-5 Stunden war es dann nicht mehr spürbar. Ich will das nicht ueber interpretieren, letztlich war es auch nicht wirklich problematisch, habe mich aber gefragt ob das zu dem Verlauf des Auf- bzw. Abfalls des LTs passen wuerde. Mal sehen, wie es heute wird.

    Unterm Strich muss ich jetzt nichts verändern und bin recht entspannt.

    Noch ein schoenes Wochenende für euch!

  8. #58
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Neue Werte - bitte Hilfe bei Dosierung

    Hallo Maali,
    schön, dass Du alles gut überstanden hast.
    Das was Du beschreibst ist am Anfang ganz normal. Die OP ist ein großer Eingriff.
    Der Körper muss sich jetzt allmählich an die neue Situation gewöhnen, auch dass er die Tagesdosis an SD-Hormonen auf einmal bekommt.
    Aber mit genügend Geduld und Durchhaltevermögen, ist das gut zu schaffen.
    Ich wünsche Dir gute Genesung.

  9. #59
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    Standard AW: Neue Werte - bitte Hilfe bei Dosierung

    Danke KarinE für deine Grüße!
    Es ist nun doch wieder mehr "Bewegung" vorhanden als zum Zeitpunkt meiner letzten Nachricht, und es ist gut zu hören, dass dies auch anderen so ging.

    Mein Puls, der sich nach der OP wunderbar reguliert hatte, nachdem ich in den letzten Monaten einen Betablocker genommen hatte wegen ständiger Tachycardie, ist seit gestern wieder deutlich angestiegen und liegt jetzt auch bei Ruhe wieder etwas ueber 80. Das spüre ich dann eben auch als zusätzliche Anspannung und irritiert eben doch, da sich insgesamt nichts verändert hat, d. h. Ich bin nicht gestresst im eigentlichen Sinn, fühle mich insgesamt bis auf leichte Erschöpfung ganz gut. Vermehrtes Schwitzen gibt es auch seit gestern.

    So stelle ich mir dann doch wieder die Frage, ob ich um 6.25 LT reduzieren sollte?

    Eine Frage noch zum LT selber, ich habe Hexal bekommen. Ich hatte gelesen, dass je nach Präparat die Bioverfuegbarkeit schwankt, weiß aber nicht, wie es bei diesem Präparat ist?

  10. #60
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Neue Werte - bitte Hilfe bei Dosierung

    Die Bioverfügbarkeit schwankt nicht, sondern ist präparatespezifisch, deswegen wechselt man nicht ohne guten Grund. Eine gute Einstellung ist nicht von der Bioverfügbarkeit abhängig, denn ob sie höher oder niedriger ist, man nimmt eben entsprechend ein. D.h., man macht die Einstellung unter Berücksichtigung der präparatespezifischen Bioverfügbarkeit, ob man will oder nicht. Hohe Bioverfügbarkeit ist nicht "besser".

    Tja die 6,25 mcg. Weißt du, wenn die Dosis *ernsthaft* zu hoch ist, könnte 6,25 nichts Wesentliches ändert. Wenn die Dosis ein klein wenig zu hoch ist, frage ich mich, ob das dann störende Symptome macht, vor allem nach so kurzer Zeit, wo der Spiegel noch gar nicht "fertig" ist.

    Kannst du mal sagen, ob das, was du spürst (keine Tachykardie, oder? nur der Puls?) tageszeitspezifisch ist? Also ist es dies:

    Aufgefallen war mir sowohl gestern als auch am Freitag, dass ich ca. 5 Stunden nach Einnahme des LT für einige Stunden ein irgendwie "elektrisches" Gefühl im Körper, vor allem Bauch und Herzbereich hatte, was ich am ehesten mit Uef assoziieren wuerde. Nach weiteren 4-5 Stunden war es dann nicht mehr spürbar.
    ?

    Weil die einnahmebedingte Hormonspitze im Blut ist nicht nach 5 Stunden. Da ist sie vorbei. Sie ist irgendwann zwischen 2 und 4 Stunden da.

    Insofern tu ich mich schwer mit Rat geben - merke aber, dass du diese 6,25 weghaben willst, du brauchst unseren Segen ja nicht dazu :-) - Pro und Contra kennst du, dann musst du eben die Aufsättigungszeit um eine Woche verlängern. Ist auch kein Beinbruch, natürlich!

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