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Thema: Diagnose Basedow - Entwicklung der Werte unter Carbimazol

  1. #21
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    Standard AW: Diagnose Basedow - Entwicklung der Werte unter Carbimazol

    Vielen Dank für deine Antwort.
    Ich gehe dann mal auf die 15 mg. Mal schauen, was dabei raus kommt.
    Mein Verständnis wird ja langsam... Nur das TSH hatte ich immer ein wenig ausgeklammert und dass es ja auch mit den TRAK interagiert, hatte ich in meinem Gedankengang nicht berücksichtigt

  2. #22
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    Standard AW: Diagnose Basedow - Entwicklung der Werte unter Carbimazol

    Hallöchen.
    Ich habe mal wieder neue Werte von gestern, 21.12.2020, (unter 15mg Carbimazol):

    TSH 0,09 (0,27-4,2)
    fT3 2,52 (2,4-4,4)
    fT4 0,76 (0,9-2,0)

    Überraschend, dass ich das tatsächlich vom Gefühl her richtig eingeschätzt habe... Die Augen fühlen sich leicht verquollen und trockener als sonst an und ich bin müder als sonst. Der fT4 zu weit unten und das fT3 auch grenzwertig... Dafür ist das TSH wieder da - zumindest in Spuren.
    Mein Arzt meinte, er würde eine Dosis von 5 mg Carbimazol tgl. vorschlagen, war sich aber auch nicht ganz sicher, ob die Senkung dann nicht zu schnell ist. Da ich aber nach oben wieder "etwas mehr Luft" habe und auch wieder etwas höhere Werte haben möchte, würde ich da mitgehen. Die nächste BE ist dann für den 04.01.2021 geplant.
    Was meint ihr dazu?

  3. #23
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Diagnose Basedow - Entwicklung der Werte unter Carbimazol

    Vielleicht wäre eine Wechseldosis 15/10 besser gewesen. Hätte wäre ... ja.

    Mein Arzt meinte, er würde eine Dosis von 5 mg Carbimazol tgl. vorschlagen, war sich aber auch nicht ganz sicher, ob die Senkung dann nicht zu schnell ist.

    Da ich aber nach oben wieder "etwas mehr Luft" habe und auch wieder etwas höhere Werte haben möchte, würde ich da mitgehen.
    Ja, schon, aber was man möchte, ist eines, und was der Basedow möchte, ist manchmal was anderes. Eine denkbare Alternative ist auch hier die Wechseldosis (5/10).

    (Guckst du bei Nachbarin Siggibien, sie hat sich gerade gemeldet, war in Unterfunktion nach Senkung von 15 auf 10, ging also auf 5, weil sie Luft hatte und hat jetzt erneut eine ÜF. Keine zwei Leute und Verläufe sind total gleich - aber so kann man Möglichkeiten erkennen.)
    Geändert von panna (22.12.20 um 21:20 Uhr)

  4. #24
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Diagnose Basedow - Entwicklung der Werte unter Carbimazol

    auf 5mg finde ich schon heftig. Klar, Du bist mit ft4 drunter. Trotzdem würde ich da maximal auf 7,5mg gehen aber eher zu 10mg tendieren.

  5. #25
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    Standard AW: Diagnose Basedow - Entwicklung der Werte unter Carbimazol

    Vielen lieben Dank für eure Antworten! Ich muss da mal drüber schlafen. Wahrscheinlich läuft es auf 7,5 mg raus. Ich hab' auch 5mg-Tabletten daheim, da lässt sich das gut teilen...
    Das ist alles so unberechenbar - vielleicht sollte ich mir zu Weihnachten eine Glaskugel wünschen

  6. #26
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    Standard AW: Diagnose Basedow - Entwicklung der Werte unter Carbimazol

    So, ich hoffe, ihr seid gut in's neue Jahr gerutscht?!
    Ich hab' mich also für 7,5 mg Carbimazol tgl. entschieden und neue Werte von gestern, 04.01.2021:

    TSH 1,64 (0,27-4,2)
    fT3 3,16 (2,0-4,4)
    fT4 0,78 (0,9-2,0)

    Nun soll ich auf 5 mg Carbimazol tgl. reduzieren, um das fT4 auch wieder in die Norm zu bekommen. Das leuchtet mit auch ein, der vergleichsweise höher gestiegene fT3 irritiert mich aber etwas. Ist das denn nun schon eine kompensatorische Umwandlungssteigerung?

    Die TRAK wurden zuletzt bei der BE bei NUK am 17.12.2020 bestimmt: TRAK 5,76 (<1,0). Die zeigen doch an, dass der Autoimmunprozess noch im Gange ist?! Im Vergleich zu den letzten Werten sind die aber zumindest schon ein wenig zurück gegangen.

    Zur Zeit bin ich noch relativ müde, schlafe aber eher schlecht (Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen, Albträume) und bin sehr schnell gestresst... Und ich denke viel zu viel nach! :D

    Die Minidosis Betablocker werde ich jetzt mal absetzen und das Tromcardin Complex reduzieren.

  7. #27
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Diagnose Basedow - Entwicklung der Werte unter Carbimazol

    Zitat Zitat von VerenaV Beitrag anzeigen
    Nun soll ich auf 5 mg Carbimazol tgl. reduzieren, um das fT4 auch wieder in die Norm zu bekommen. Das leuchtet mit auch ein, der vergleichsweise höher gestiegene fT3 irritiert mich aber etwas. Ist das denn nun schon eine kompensatorische Umwandlungssteigerung?
    Das lässt sich aus folgendem Grund schwer sagen: Bei einer echten Kompensatorik müsste das TSH höher liegen (da wird T3 mit stimuliert). Aber dein TSH ist TRAK-bedingt "falsch". Da du also aktive TRAK hast (sonst wäre das TSH ja höher, bei der T4-Unterfunktion, dies ist auch die Antwort auf die Frage, ob dein Autoimmunprozess noch aktiv ist, also: Ja), gibt es auch die andere Erklärung für das fleißige T3, nämlich schlicht dein MB. Was es nun genau ist - kann man so nicht mit letzter Sicherheit sagen.

    Insofern schiele ich auf die 5 mg ein wenig misstrauisch - aber du hast kaum eine andere Wahl, also versuch es, und sei aufmerksam unterwegs, ob es auch gut geht. Eine erneut aufflammende ÜF würdest du ja merken.

    Das Tromcardin-Dings ist ja bloß eine NEM, das tut nichts Wesentliches für oder gegen deinen MB - das kannst du getrost auch lassen und lieber wahrscheinlichere Baustellen gezielt behandeln, sofern vorhanden (vor allem Vitamin D).

  8. #28
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    Standard AW: Diagnose Basedow - Entwicklung der Werte unter Carbimazol

    Vielen Dank für deine Einschätzung! Ich schau mal, was dann in zwei Wochen nach den 5mg raus kommt.

    Das Tromcardin hab' ich wegen andauerndem Herzstolpern aufgrund von Magnesiummangel bekommen. Je nachdem, was bei der nächsten BE raus kommt, wird das auch ganz abgesetzt. Vitamin D supplementier ich mit Dekristol.

  9. #29
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    Standard AW: Diagnose Basedow - Entwicklung der Werte unter Carbimazol

    Hallo mal wieder.

    Ich habe nun neue Werte von vorgestern, 18.01.21, unter 5 mg Carbimazol:

    TSH 1,70 (0,27-4,2)
    fT3 2,84 (2,0-4,4)
    fT4 0,80 (0,9-2,0)

    Erstaunlicherweise haben sich die Werte anders entwickelt, als ich es erwartet hatte... Der fT3 etwas gesunken, der fT4 minimal gestiegen.
    Vom Befinden her hätte ich eher eine größere "Schere" zwischen fT3 und fT4 erwartet. Dann habe ich jetzt also auch gelernt, dass ich da auch nicht allzu viel drauf geben darf.
    Meine Augen sind derzeit nicht mehr so trocken und an die Müdigkeit gewöhne ich mich inzwischen. Jetzt beginnt dann die stressige Zeit in der Arbeit, da bin ich schon gespannt, wie sich das auswirkt...

    Ich soll die 5 mg jetzt erst mal eine Runde halten und dann in zwei Wochen wieder BE.

    Sehe ich das richtig, dass man von "aktivem Basedow" spricht, solange man die Hemmer nimmt und noch nicht in Remission ist, oder?!

  10. #30
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Diagnose Basedow - Entwicklung der Werte unter Carbimazol

    Zitat Zitat von VerenaV Beitrag anzeigen
    Sehe ich das richtig, dass man von "aktivem Basedow" spricht, solange man die Hemmer nimmt und noch nicht in Remission ist, oder?!
    Nein, nicht wirklich. Aktiv ist der Basedow, solange aus den Werten ersichtlich ist, dass die TRAK noch in den TSH-Rezeptoren besetzen und den natürlichen Regelkreis (TSH steuert Hormonproduktion) an der Arbeit hindern. Und klar, ist man in Remission, ruht der MB. Der kommt aber bereits im Laufe der Hemmertherapie zur Ruhe, darum kann man die Hemmer langsam ausschleichen.


    Wenn du Hemmer nimmst, sinken ja deine freien Werte. Aber man merkt an gewissen Sachen, dass/ob der Autoimmunprozess noch aktiv ist, nämlich vor allem an einem eklatanten/anhaltenden Missverhältnis zwischen den freien Werten und dem TSH. Bei deinen freien Werten jetzt müsste das TSH inzwischen doch höher gehen, auch wenn es gerne hinterherhinkt, denn du hast ja eine T4-Unterfunktion und jetzt ist das fT3 auch nicht mehr unverhältnismäßig hoch. Aber das TSH wurde, wie du siehst, noch nicht wirklich höher, vermutlich weil die TRAK doch noch in den TSH-Rezeptoren sitzen. Allerdings kann man nicht mehr von sehr viel aktivem Wertehochtreiben reden, momentan. Ob aktiv oder nicht mehr, das ist also eine indirekte Folgerung aus der Entwicklung der Werte. Andererseits, die Hemmerdosis ist bereits niedrig, richtig sehr aktive TRAK könnten der Meinung sein, dass sie die Schilddrüse mehr antreiben möchten, was sie nicht mehr wirklich tun.

    Tja, nochmal 2 Wochen in Unterfunktion - hört sich nicht so prickelnd an. Andererseits, ich traue mich auch nicht wirklich zu sagen, dass du unter 5 mg reduzieren sollst. Vielleicht in diesen zwei Wochen je zweimal die Woche (Di, Do) 2,5 nehmen?

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