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Thema: Probleme mit Medikamenten, Befinden wird nicht besser

  1. #61
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    Standard AW: Endlich Thybon - brauche Erfahrungen und Hilfe beim Einstieg

    Mitte 2021 war dein Zink im Serum recht niedrig. Man kann auch mit Zink im Referenzbereich einen Mangel haben und die TsH-Synthese in der Hypophyse ist teilweise zinkabhängig. Hast du in der Richtung was gemacht über Ernährung oder kurweise Ergänzung? Dein TsH-Wert sieht eben teils etwas unpassend zu den fT-Werten aus. *Ich*, aber nur ich persönlich, tät kurweise Zink für drei Monate ergänzen in moderater Menge und dann noch mal Werte schaun.

  2. #62
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    Standard AW: Endlich Thybon - brauche Erfahrungen und Hilfe beim Einstieg

    Noch eine Meinung: Ich würde kein T3 einsetzen. Sehe bei gemäßigterer Dosierung keine Konversionsprobleme bei dir. Angesichts deines Profils frage ich mich (wie jemand weiter oben es bereits tat), wie es zu den ziemlich großen Dosissprüngen gekommen ist, ob da nicht bereits am Anfang mögliche Dosierungen übersprungen wurden und danach nichts mehr gut wurde? Von 75 auf 100, ohne Zwischenstufen, dann, ohne dass man wertetechnisch einen Grund dafür sieht, bist du plötzlich auf 125 und hoppsala, es sind dann plötzlich 150 mcg. Und dies bei "normal größer unauffälliger Schilddrüse" (die mag sich unter 150 LT auf 6-7 ml verkleinert haben, aber 6-7 ml sind trotzdem nicht weg und können gerne was tun), an anderer Stelle: "echonormal".

    Plus deine Symptomatik, beschrieben auch im Eingangsbeitrag - es kommt mir nicht so vor, dass dir ausgerechnet T3 fehlt. Frage mich vielmehr, wie es kommt, dass du 150 mcg nimmst, zumal der ganzen LT-Substitution eigentlich keine klare Indikation zugrundelag. Jedenfalls, 150 LT bleibt unter Umständen nicht ohne Auswirkung auf die T3-Produktion.

    "Im Dezember erhöhte ich das LT von 125 auf 150. Hm, eine Woche später eine Panikattacke und ziemliche Unruhe. Danach wurde es allerdings besser. Leider nur für ganze zwei Wochen." :
    An sich ein übliches Zeichen, dass die Erhöhung falsch war?

    Dito auch hier, als du auf 125 warst und der Arzt dir eine Senkung vorschlug, Beiträge #51 und #52: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...-anderes/page6
    Geändert von panna (06.09.22 um 21:23 Uhr)

  3. #63
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    Standard AW: Endlich Thybon - brauche Erfahrungen und Hilfe beim Einstieg

    Vielen Dank erstmal für diese Rückmeldung. Leider bin ich jetzt unsicherer aufgrund dieser Meinungen.

    Zink habe ich tatsächlich durch Zinklieferer, wie in dem Befund beschrieben, mehr eingenommen, was ich aber vorher schon getan habe. Für 2 Monate auch als Kapsel aber alle haben mich irre gemacht (Zink nicht zu lange einnehmen), dann wieder abgesetzt. War Anfang 2022.

    Der TSH scheint auch jeden zu stören, weiß halt leider nur nicht wie es dazu kam. Ist aber jetzt definitv dauernd unter 1. Teilweise auch unter der Norm (immer bei einem psychischen Zusammenbruch/depressive Episode). Werte vom 30.07.19 zum Beispiel war einer dieser Episoden.

    Zum LT: diese Sprünge musste ich gezwungenermaßen machen, da mir der Arzt nur diese verordnet hat. Ich habe, trotz mehrmaliger Bitte, kein LT25 oder 50 dazu bekommen, um geringer zu erhöhen. Teils habe ich bei der Erhöhung was mehr gemerkt, teils aber auch gar nicht.
    Die Werte vom 20.02.2020 zeigen aber tatsächlich eine Drückung am t3, was ich aber scheinbar im Laufe der letzten zwei Jahre wieder gelegt hat.

    Ich versteh es einfach nicht. Meine Symptomatik passt irgendwie nicht zu diesen Werten. Ich kann den Symptomen dabei zu sehen schlimmer zu werden (Müdigkeit, Akne, Haarausfall, Gewichtszunahme). Und sofern ein Rückfall da ist, freien Werte steigen und TSH sinkt, geht es mir was diese Symptome angeht besser. Dann vergehen wieder 6 Wochen und es fängt wieder an. Auch alles andere wie Konzentration, weniger Schlaf benötigen, lustlos werden besser. Also sofern ich wieder aus dem schwarzen Loch gekrochen komme. Das verstehe ich eben nicht.

    Auch wenn ft3 runterrutschen kann durch zuviel LT, sind das eben nicht die Werte mit denen ich mich wohlfühle und angefangen habe.

    Seit 5 Jahren herrscht Katastrophe und es nervt nur noch. Ich supplementiere, erhöhe, nehme D3, egal was ich mache, es passt einfach nichts. Daraufhin wollte ich es eben mit T3 versuchen. Vielleicht hilft es das T4 runterzudosieren und T3 anzusetzen, weil irgendwas scheint da ja nicht zu stimmen.

  4. #64
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    Standard AW: Endlich Thybon - brauche Erfahrungen und Hilfe beim Einstieg

    Gibt es von Juni 2022 einen TsH-Wert? Im Profil sah ich ihn nicht, vielleicht hab ich ihn hier in deinem Thread überlesen?

  5. #65
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    Standard AW: Endlich Thybon - brauche Erfahrungen und Hilfe beim Einstieg

    TSH: 0,60 (0,3-3,6)

    Sorry, bin heute wieder etwas durcheinander..

  6. #66
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    Standard AW: Endlich Thybon - brauche Erfahrungen und Hilfe beim Einstieg

    Es gibt durchaus auch renommierte Forscher, die meinen, dass man bei anhaltendem Unwohlbefinden unter LT4-Medikation unabhängig vom fT3-Wert eine Kombitherapie versuchen könnte. Die Gefahr ist eben, wofür es hier im Forum mancherlei Beispiel gibt, dass man in eine Hochdosierungsspirale herein gerät und aus dieser nur schwer wieder herausfinden kann. Aber wenn du es selber einfach als Versuch siehst und dich in deinen Erwartungen soweit bremst, dass du eben nicht sinnfrei immer weiter hochdosierst, sehe *ich* da jetzt nicht den überzeugenden Grund, der gegen einen Versuch mit etwas T3 spricht.

  7. #67
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    Standard AW: Endlich Thybon - brauche Erfahrungen und Hilfe beim Einstieg

    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen
    Es gibt durchaus auch renommierte Forscher, die meinen, dass man bei anhaltendem Unwohlbefinden unter LT4-Medikation unabhängig vom fT3-Wert eine Kombitherapie versuchen könnte.
    Die Gefahr ist eben, wofür es hier im Forum mancherlei Beispiel gibt, dass man in eine Hochdosierungsspirale herein gerät und aus dieser nur schwer wieder herausfinden kann.
    Aber ja, sicher kann man das versuchen. Das Problem ist nur, und deswegen meine Skepsis in diesem Fall, genau die Spirale, aber anderswie: Wenn man sich evtl. längst in jener Spirale befindet und das T3 dann draufpackt. Das ist dann unter Umständen kein Versuch, sondern ein Weiterdrehen der Spirale. Versuch ist sehr sinnvoll bei nicht bereits eskalierter T4-Dosis, denke ich.

  8. #68
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    Standard AW: Endlich Thybon - brauche Erfahrungen und Hilfe beim Einstieg

    Wenn die geposteten Werte die aktuellen sind, mit an der Grenze kratzenden fT3 und im unteren Quantil befindlichen fT4, dann ist von einer Spirale wenig zu sein. Wenn auch alle Nebenschauplätze abgegrast sind, macht ein T3-Versuch durchaus Sinn.

  9. #69
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    Standard AW: Endlich Thybon - brauche Erfahrungen und Hilfe beim Einstieg

    Ich habe mir jetzt mal einige Studien durchgelesen bezüglich Zink und ft3. Scheint definitiv etwas dran zu sein und würde mal einen Supplementversuch starten. Hättest du denn irgendwie eine Empfehlung welches magenschonend und Abends einnehmbar ist?

    Ich versteh halt leider nur nicht, wo in meinem letzten Befund eine sichtbare Überdosierung ist. Ft4 ging ja schließlich auch wieder runter. Auch wenn ich extreme Sprünge gemacht habe, würde es dennoch nicht meine Symptome anzeigen, welche eben vorhanden sind und die Zeit von 2 Jahren besteht.

    Meine Vermutung ist eben, dass ich alleine mit LT nicht richtig beschwerdefrei werde. Schon nachdem ich es begonnen habe zu nehmen, kam es nie auf einen Nenner. Es sei denn ich habe einen Rückfall erlitten, dann wurde das körperliche besser. Ganz merkwürdig.

    Auch bei keiner Konversionsstörung, janne?

  10. #70
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    Standard AW: Endlich Thybon - brauche Erfahrungen und Hilfe beim Einstieg

    Zitat Zitat von hiiamsanolus Beitrag anzeigen

    Ich versteh halt leider nur nicht, wo in meinem letzten Befund eine sichtbare Überdosierung ist. Ft4 ging ja schließlich auch wieder runter. Auch wenn ich extreme Sprünge gemacht habe, würde es dennoch nicht meine Symptome anzeigen, welche eben vorhanden sind und die Zeit von 2 Jahren besteht.
    Kurz noch hierzu etwas. Es ist nicht nur eine sichtbare Überdosierung, die dem Wohlbefinden im Wege stehen kann. Du hast geschrieben:

    Zitat Zitat von hiiamsanolus Beitrag anzeigen
    Seit 5 Jahren herrscht Katastrophe und es nervt nur noch. Ich supplementiere, erhöhe, nehme D3, egal was ich mache, es passt einfach nichts.
    Ja, da stimmt etwas nicht, deswegen habe ich ja in dein Profil geguckt. Was für mich nicht stimmig war: Dein fT3 war keineswegs vom Anfang an tief oder schlecht oder was auch immer und trotzdem hast du offensichtlich kein Wohlbefinden gefunden. Deswegen fällt es mir schwer zu meinen, dass du es wegen der Monotherapie (also wegen T3) nicht findest. Dass fT3 unter einer hohen Dosis T4 leiden kann, ist ja nicht neu. Ich gewann den Eindruck: Eine sehr junge Frau, irgendwo stand irgendwas über 70 Kg oder so und eine an sich keineswegs kaputte Schilddrüse - wie kommt es da zu 150 mcg? Eine der Möglichkeiten ist, dass es durch die Dosissprünge dazu kam, weil ein bekömmliches Wohlbefinden vielleicht doch irgendwo auf der Strecke geblieben und durch Weitersteigern nicht zu erreichen ist. Deine momentanen Werte machen den Gedanken nicht ungültig - es ist ja nicht ausgechlossen, dass es dir unter Mitarbeit der eigenen Schilddrüse plus ergänzend etwas Thyroxin besser gegangen wäre als bei relativ stark unterdrückter Eigenfunktion mitsamt hierdurch beeinträchtigter Konversion.

    Ich sage nicht, dass das so ist, sondern nur, dass das so sein könnte. Also eine Erklärung für meine Aussagen und meinen Gedankengang. Könnte evtl. noch nützlich werden, falls der T3-Versuch nicht den gewünschten Erfolg bringen sollte, was ich dir natürlich nicht wünsche.

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