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Thema: reverse T 3 erhöht, Unterfunktionssymptome

  1. #11
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    Standard AW: reverse T 3 erhöht, Unterfunktionssymptome

    Nein, Flamme, da ging es mir keineswegs besser. Ich bin dazu übergegangen, dass ich im oberen Drittel des Referenzwertes sein muss, um mich besser zu fühlen. Als ich noch kein Novothyral hatte, musste ich jahrelang mit Euthyrox 100 auskommen und hatte neurologische Beschwerden (Lähmungserscheinungen in den Beinen). Nein, es ging mir zuletzt besser im Jahr 2017, da hatte ich Novothyral 125 plus Euthyrox 12,5.

  2. #12
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: reverse T 3 erhöht, Unterfunktionssymptome

    Zitat Zitat von Carola01 Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass der R T3 Wert erhöht ist, weil ich zu viel LT genommen hatte, sondern weil ich endlos und über viele Jahre hinweg super viel Stress gehabt hatte. ...

    dass der Körper in Situationen, in denen er kurzfristig Energie für wichtigere Dinge wie z.B. eine Grippe benötigt, mehr T4 in rT3 umwandelt.
    Entschuldige, aber beides ist wirklich unhaltbarer Unfug.

    Der Körper wandelt bei Krankheiten etc. weniger um, nicht mehr. Bei schweren Krankheiten wird rT3 hochgefahren, gerade damit weniger T3 umgewandelt wird.
    ... several studies have revealed the re-expression of D3 in different pathophysiological conditions, among which cancer, cardiac hypertrophy, myocardial infarction, chronic inflammation and critical illness (Gereben, et al. 2008b). Because of its presence in fetal as well as in malignant tissues, D3 is referred to as an “oncofetal enzyme”. ,
    Quelle s. hier:

    Und von außen zugeführtes Zuviel von T3 führt klar zur Erhöhung des reverse T3:


    "Indeed, although hepatic D3 expression is limited to embryonic life in most vertebrates, during adulthood the enzyme is also expressed in the liver of those omnivorous species that devour whole pray. This finding, which is in accord with the protective role of D3 during embryogenesis, has led to the proposal that hepatic D3 helps to prevent an inappropriate systemic overload of exogenous T3 after feeding (Martínez et al, 2008; Villalobos et al, 2010)."

    Übersetzt:
    Obwohl die Dejodase D3 (=die Umwandlung T4 in reverse-T3 statt in fT3) in den meisten Wirbeltieren vor allem im embryonalen Status stark ausgeprägt ist, findet man die stärkere Ausprägung dieses Enzyms bei denjenigen Allesfressern, die ihre Beute im Ganzen verzehren. Die Erhöhung der Dejodase D3 (sprich: die vermehrte Umwandlung in inaktives rT3 statt fT3) entspricht der Funktion der Dejodase D3 bei Embryonen - nämlich: eine Schutzfunktion gegen eine systemische Überladung durch exogenes (=von außen zugeführtes) T3 nach dem Verzehr (auch der Schilddrüse) der Beute.
    Quelle ist hier angegeben:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3066424

  3. #13
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    Standard AW: reverse T 3 erhöht, Unterfunktionssymptome

    Zitat Zitat von Carola01 Beitrag anzeigen
    Nein, Flamme, da ging es mir keineswegs besser. Ich bin dazu übergegangen, dass ich im oberen Drittel des Referenzwertes sein muss, um mich besser zu fühlen. Als ich noch kein Novothyral hatte, musste ich jahrelang mit Euthyrox 100 auskommen und hatte neurologische Beschwerden (Lähmungserscheinungen in den Beinen). Nein, es ging mir zuletzt besser im Jahr 2017, da hatte ich Novothyral 125 plus Euthyrox 12,5.
    Was erwartest du denn von uns? Dein ft3-Wert ist nach Einnahmepause an der Oberkante, also nichts oberes Drittel, sondern im Klartext eigentlich weit drüber. Was das bedeutet, weisst du und wissen wir. Aber ich habe den Eindruck, du willst Zustimmung, das du T3 steigern sollst? Na, das musst du schon alleine und mit deinem Arzt verantworten. Dazu raten kann dir bei solchen Werten niemand.

  4. #14
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    Standard AW: reverse T 3 erhöht, Unterfunktionssymptome

    laut werten im profil warst du 2017 mit dem ft3 so bei 60-70%. Jetzt bist du weit drüber.
    übrigens habe ich nichts gegen eine hohe t3 dosis, wenn die werte damit passen. bei dir sind die werte aber so, dass es nicht passt.
    ft3 werte am oberen normrand sind echt nicht zu empfehlen.
    splittest du das t3? das wäre wichtig.
    wenn du zweifelst, ob der rat zum senken richtig ist, würde ich eine be machen mit vernünftigem abstand zur t3 einname. (so, dass du nichts auslässt, bzw. vor der morgeneinnahme zur be gehst und am abend das t3 noch normal nimmst)
    lg delija

  5. #15
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    Standard AW: reverse T 3 erhöht, Unterfunktionssymptome

    ich danke euch bis hierhin erst einmal für eure Meinungen! Bin ziemlich aufgewühlt heute. Und kann in dem Zustand keine neuen Entscheidungen fällen. Mich wundert halt total, dass meine freien Werte so hoch sind, obwohl ich mit derselben Dosierung früher überhaupt nicht zu hoch eingestellt war.

    Auf jeden Fall würde ich es begrüßen, wenn hier auch noch jemand kommen würde, der/die selbst in der Situation war, dass der reverse T3-Wert deutlich zu hoch war. Das wäre schön!

    LG, Carola

  6. #16
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    Standard AW: reverse T 3 erhöht, Unterfunktionssymptome

    Bei mir wurd einmalig ein zu hoher fT3 gemessen: TSH 0,04; fT3 6,2 (2,0-4,2); fT4 1,5 (0,8-1,7). Das war teilweise mit Rinderhormonen, evtl. sogar Einnahmepeak oder vom Vorabend. Hab davon nix negativ gemerkt...

  7. #17

    Standard AW: reverse T 3 erhöht, Unterfunktionssymptome

    Zitat Zitat von Carola01 Beitrag anzeigen
    ich danke euch bis hierhin erst einmal für eure Meinungen! Bin ziemlich aufgewühlt heute. Und kann in dem Zustand keine neuen Entscheidungen fällen. Mich wundert halt total, dass meine freien Werte so hoch sind, obwohl ich mit derselben Dosierung früher überhaupt nicht zu hoch eingestellt war.

    Auf jeden Fall würde ich es begrüßen, wenn hier auch noch jemand kommen würde, der/die selbst in der Situation war, dass der reverse T3-Wert deutlich zu hoch war. Das wäre schön!

    LG, Carola
    Hi. Bei mir war mein rt3 sehr hoch in der norm. Dafür war auch mein ft4 zu hoch. Für mich zu hoch. Ich war eindeutig überdosiert. Hatte es damals nur nicht verstanden was mit mir los war. Der rt3 sank als ich reduziert hab. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ehrlich gesagt hat mich der rt3 nie interessiert.

  8. #18
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    Standard AW: reverse T 3 erhöht, Unterfunktionssymptome

    Zitat Zitat von Estefane13 Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt hat mich der rt3 nie interessiert.
    Und das muss es auch nicht tun. Das rT3 hat eine wirklich große Bedeutung beim Fötus, indem die Dejodase III, die aus T4 das rT3 macht, in der Plazenta in großer Anzahl anzutreffen ist. Aufgabe: Das Hineinströmen mütterlicher Hormone, genauer: T4, zu regulieren. Es wird ja nur wenig davon benötigt.
    Und sonst wird rT3 bei wirklich schweren Krankheiten aktiver.

    rT3 zu kontrollieren ist witzlos, weil - ich wiederhole:

    Zitat Zitat von Dini Beitrag anzeigen
    Es gibt überhaupt keine sinnvollen/verlässlichen Messungen und Interpretationen von rT3 bzw. einem Ratio fT3/rT3. Das könntest du genauso gut auspendeln oder via Volksbefragung einschätzen.

    Ich würde mir den Werteverlauf der klassischen drei SD-Werte (fT3, fT4 und TSH), Dosierung und Befinden anschauen und danach einstellen.
    Dass im Rahmen "alternativer Heilmethoden" eine Menge Obskures zusammengetragen wird, etwa über die Befreiung versklavter T3-Rezeptoren und so - da hält man sich lieber auf Distanz vom Murks.

  9. #19

    Standard AW: reverse T 3 erhöht, Unterfunktionssymptome

    Zitat Zitat von Carola01:
    Ich glaube nicht, dass der R T3 Wert erhöht ist, weil ich zu viel LT genommen hatte, sondern weil ich endlos und über viele Jahre hinweg super viel Stress gehabt hatte. ...

    dass der Körper in Situationen, in denen er kurzfristig Energie für wichtigere Dinge wie z.B. eine Grippe benötigt, mehr T4 in rT3 umwandelt.


    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Entschuldige, aber beides ist wirklich unhaltbarer Unfug.

    Der Körper wandelt bei Krankheiten etc. weniger um, nicht mehr. Bei schweren Krankheiten wird rT3 hochgefahren, gerade damit weniger T3 umgewandelt wird. Quelle s. hier:

    Und von außen zugeführtes Zuviel von T3 führt klar zur Erhöhung des reverse T3:


    Quelle ist hier angegeben:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3066424
    Ich nehme an, dass ihr beide im Grunde das gleiche gemeint habt. Carola schrieb ja, dass mehr T4 in rT3 umgewandelt würde bei Stress.(nicht normales t3)

  10. #20
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    Zitat Zitat von Alli-positiv Beitrag anzeigen
    Bei mir wurd einmalig ein zu hoher fT3 gemessen: TSH 0,04; fT3 6,2 (2,0-4,2); fT4 1,5 (0,8-1,7). Das war teilweise mit Rinderhormonen, evtl. sogar Einnahmepeak oder vom Vorabend. Hab davon nix negativ gemerkt...
    Bei mir war der reverse T3-Wert zu hoch - nicht der T3-Wert!
    Aber Danke für deinen Bericht!

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