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Thema: Einstellung auf neues Euthyrox

  1. #91
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    Standard AW: Einstellung auf neues Euthyrox

    Die Referenzbereiche aus dem KH sind alternative Referenzbereiche für Geräte des Herstellers Roche in pmol (standen nur nicht in meinem Blogbeitrag), da die Bereiche aus dem anderen Labor die üblichen aus den Packungsbeilagen sind, würde ich mal vorsichtig die Absolutwerte vergleichen. Allerdings haben unterschiedliche Geräte desselben Herstellers Messabweichungen bis um die 20% voneinander.

    Dann hast du jetzt einen fT3 von etwa 2,1 ng/l. Das wäre zwar im üblichen Referenzbereich noch knapp oberhalb der Untergrenze, ist aber eben deutlich niedriger als zuvor, selbst wenn man davon ausgeht, dass das KH-Labor 20% niedriger misst, dann entspräche das einem Wert von rund 2,4 im Standardlabor. Daher würde ich davon ausgehen, dass der fT3-Wert tatsächlich gesunken ist. Nochmals im gewohnten Labor messen würde ich auf jeden Fall, vielleicht war es wirklich nur ein Ausrutscher. Hast du eine neue Packung Thybon angefangen? Vielleicht ist bei den Tabletten etwas falsch.

  2. #92
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Einstellung auf neues Euthyrox

    Ammy nimmt doch bloß 2,5 mcg.

    Die Vorgeschichte: Herzbeschwerden und Betablocker bei hohem fT4 und Thybon, deswegen Reduktion und Thybon abgesetzt (woraufhin die Herzbeschwerden besser wurden/aufhörten, steht alles im Profil). Und ja, ein niedriges fT3 ohne Thybon (vor Wiederaufnahme von Thybon 2,2), aber keine krassen Beschwerden.

    Deswegen fände ich es sehr suboptimal, die mühsame monatelange Einstellungsprozedur ohne zuverlässige Werte auf den Kopf zu stellen. Ich würde diese Werte nicht als Absolutwerte nehmen - etwa statt im gewohnten Labor Werte zu machen.

  3. #93
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    Standard AW: Einstellung auf neues Euthyrox

    Mir geht es auf jeden Fall besser als gestern und die Tage davor, habe aber immer die Angst es könnte wieder schlimmer werden.
    Ohne einen erneuten Test im alten Lobor geht das nicht, sollten die Werte hier aber angeglichen denen vom 11.12.2020 sein, ist etwas faul. Denn die Beschwerden sind Arttypisch für Unterfunktion, und das im Krankenhaus gleich mehrere Werte nicht passen kann ich mir nicht vorstellen, TSH zeigt auf jenden Fall einen Mangel an. Alles nur Theorie, die Praxis wird es an den Tag bringen, sollte sich im Stammlabor ein Fehler eingeschlichen haben, werden sie diesen sicher nicht zugeben, vielleicht ist auch eine Fehler nicht nachvollziehbar!?

  4. #94
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    Standard AW: Einstellung auf neues Euthyrox

    Du nimnmst seit vielen Monaten 69/70 mcg T4, das Stammlabor zeigt das schön konsequent an (- und auch das Krankenhauslabor). Da vermute ich keinen Fehler. Außerdem wäre es dir ja nicht erst vor einer Woche schlecht gegangen.

    Du sagst, die Symptome sind voll die Unterfunktion. Aber bedenke bitte: du hast genug Substanz (T4) für die Umwandlung. Wenn fT3 derart eklatant abrutscht, dann fühlt sich das nicht wirklich wie eine "normale" Unterfunktion an, denn sowas passiert bei schwerstkranken Menschen (habe es bei meiner eigenen Mutter so gesehen, diese Konstellation, unter 75 LT). Aber da war sie bettlägerig und halb bewusstlos.

    Also gucken wir mal, was die normale BE sagt.

    PS
    dass du deine T4-Tabletten durcheinandergewürfelt und ein Paar Male was Falsches genommen hast, können wir ausschließen?

  5. #95
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    Standard AW: Einstellung auf neues Euthyrox

    Keine falschen Tabletten genommen und auch nichts verwechselt, Tabletten Packungen sind immer noch die gleichen.

  6. #96
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    Standard AW: Einstellung auf neues Euthyrox

    Guten Tag Panna,

    war heute bei meinem Facharzt, er war sehr schlecht auf mich zu sprechen, da ich in der Vergangenheit immer wieder auf eine Dosiseinstellung in Bezug der Werte und Befinden plediert habe. Er hat nicht das Gespräch gesucht, sondern einen Abschluss der Behandlung der SD in seiner Praxis und die Vorstellung bei einem Endo. Frage und Antwort waren nicht möglich, er meinte ich mach ja meine Einstellung sowieso selbst und wenn es dann nicht funktioniere, werde ich hier vorstellig. Kann nicht sagen ob er die Werte richtig angeschaut bzw. gedeutet hat, er meinte das der Grund der Beschwerden nicht durch die SD ausgelöst wurden, sondern durch Herz und Blutdruck! Habe zum Glück noch nach einer BE gefragt und diese auch bekommen, Werte morgen oder übermorgen? EKG und Blutdruckmessung durchgeführt BD 180/90, war auch sehr aufgeregt, wie auch die ganze Nacht über. Er hat Bluddrucksenker RamiLich 5 mg Dosis früh und abends 1/2 verschrieben, auch die Betablocker stehen weiterhin auf dem Medikationszettel und im März ist ein Langzeit-EKG anberaumt.

    Habe nach dem Arztbesuch und Frühstück meinen Blutdruck gemessen, rechts/links ca 120/70 und Puls 70 im Schnitt nach drei Messungen nach geraumen Abstand. Was soll ich dazu sagen, ich fühle mich z. Z. auch bedeutend besser, kann das alles leider nicht richtig einordnen, mache mich natürlich selber auch verrückt und somit spielt das auch mit rein.

    Bin gespannt was die Werte sagen.

    Gruß Ammy
    Geändert von Ammy (20.01.21 um 09:20 Uhr)

  7. #97
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Einstellung auf neues Euthyrox

    Ja da bin ich auch gespannt. Gespannt wäre ich aber auch weiterhin auf den Original-Laborzettel des Krankenhauses...

    ich fühle mich z. Z. auch bedeutend besser,
    obwohl du die bisherige Dosis nimmst.

  8. #98
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    Standard AW: Einstellung auf neues Euthyrox

    Hallo Panna,

    hast du meinen Text #96 nicht gelesen?
    Bezugnehmend auf den Laborzettel KH (Notaufnahme vom 16.01.2021) das war ein Original, hier ging es um das Stammlabor, habe heute in der Praxis nachgefragt, man sagte die Werte werden digital vom Labor übernommen und keine händische Übernahme bzw. Eingabe gemacht. Muss man sich ja erstmal drauf verlassen, vielleicht gab es ja doch einen Laborfehler bei der BE 11.12.2020?
    Mal sehen was die neue BE von heute, 18.01.2021 dann aussagt?
    Geändert von Ammy (18.01.21 um 12:26 Uhr)

  9. #99
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    Zitat Zitat von Ammy Beitrag anzeigen
    Hallo Panna,

    hast du meinen Text #96 nicht gelesen?
    Ich antworte dir doch nicht, ohne deinen Text gelesen zu haben.

    Deine Stammlabor-Werte hast du gestern angezeweifelt - ich nicht :-) . Dass die Werte im Stammlabor nicht händisch eingetragen werden und dass die Übernahme zwischen Labor und Arzt (heute zumeist) auch digital/automatisch läuft, davon gehe ich aus.

    Muss man sich ja erstmal drauf verlassen, vielleicht gab es ja doch einen Laborfehler bei der BE 11.12.2020?
    Ich verstehe weiterhin nicht, wieso du alles anzweifelst, was bis jetzt stimmig war (nämlich dein bisheriger Werteverlauf aus deinem Stammlabor) Nichts deutet auf eine Unglaubwürdigkeit der Dezember-Werte hin, keine Auffälligkeit im Vergleich zu den früheren Werten. Auffällig sind nur die Notfallwerte. Und: Du bist nicht die erste Person, die Werte aus einer Notaufnahme bekommt, die "anders" sind. In die Notaufnahme geht man, wenn es einem schlecht geht - da können die Werte entsprechend abweichend sein (mal ganz abgesehen vom laborbedingten Unterschied).

    Ich kann natürlich nicht wissen, was du vorige Woche hattest. Da aber die Monate davor bei gleicher Dosis *nichts* dergleichen passierte und es dir wieder besser geht, liegt es doch nahe, dass du *irgendwas* hattest. Wegen eines tiefen fT3 ist man kein Notfall.

  10. #100
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    Standard AW: Einstellung auf neues Euthyrox

    Hier meine Blutwerte vom 18.01.2021, gemacht durch mein Stammlabor.

    BE- Werte vom 18.01.2021 (Stammlabor)

    Tsh = 5,21 (0,25-4,0) 132,27 %
    Ft3 = 2,40 (2,0-4,40) 16,67 %
    Ft4 = 1,30 (0,93-1,70) 48,05 %

    Auf keinen Fall nicht so krass wie nachfolgend über das Krankenhaus angezeigt wurde!
    BE 16.01.2021 (Notaufnahme anderes Labor als Stammlabor)

    TSH 10,46 (0,27 - 4,20) µU/ml 259,29 %
    fT3 3,30 (4,00 - 6,80) ng/l -25,00 %
    fT4 16,93 (12,80 - 20,40) ng/dl 54,34 %

    Hier nochmals die BE- Werte vom 11.12.2020 (Stammlabor)

    Tsh = 2,35 (0,25-4,0) 56,00 %
    Ft3 = 3,10 (2,0-4,40) 45,83 %
    Ft4 = 1,50 (0,93-1,70) 74,03 %

    Bin nun doch etwas beruhigter was die Werte angeht, was das Problem ausgelöst hat, kann mir natürlich niemand sagen.

    Diagnose Notaufnahme vom 16.01.2021: hypertensive Krise mit retrosternalem Druck.

    Bleibe vorerst bei meiner Dosis.
    Vielleicht vertrage ich doch das T3 nicht, was aber mit 2,5 µg sehr gering dosiert ist?
    Geändert von Ammy (20.01.21 um 09:48 Uhr)

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