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Thema: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

  1. #121
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von cyrillz Beitrag anzeigen
    Karenz bis zur BE sind meistens 12 Std, genau. Du schreibst "bedeutend höheres fT3", das ist aber nur eine Vermutung,
    Nein, wenn es eine Vermutung meinerseits wäre, würde ich es entsprechend kennzeichnen. Es ist doch allgemein bekannt, darum die Probleme mit und um T3.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Unter Kombitherapie T3+T4 war die fT3-Hormonspitze irgendwann innerhalb der ersten 4 Stunden nach Einnahme ca. um 42 % höher als vor Einnahme, bleibt moderat höher als der (Tiefst-)Wert direkt vor Einnahme für ca. 16 Stunden.
    Kontext (und Quelle im Eingangsbeitrag dort):
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3504788

    Außerdem ist der Serumwert nicht alles:
    Auf der Ebene der Zellen wird T3 aktiv, wenn es durch die Hormonrezeptoren gebunden wird. Das Ausmaß der Aktivität innerhalb einer gegebenen Zelle ist vom Ausmaß der Besetzung dieser Rezeptoren abhängig, das wiederum durch die intrinsische Affinität der Rezeptoren für T3 sowie von der T3-Konzentration im Zellkern bestimmt wird. Diese Parameter sind so beschaffen, dass bei einer normalen T3-Konzentration im Serum, der Beitrag des Serum-T3 für die Besetzung der Hormonrezeptoren in den meisten Gewebearten annäherend 50% beträgt.
    https://www.ht-mb.de/forum/entry.php?872-Das-Sorgenkind-fT3-Wert

    aber ich muss dich wirklich nicht überzeugen, wenn du dich an ihm orientieren willst.
    Insofern: (Rück-)Frage beantwortet, over and out

  2. #122
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von cyrillz Beitrag anzeigen
    Weil? Dieser Zielwert ist ja nicht beliebig gewählt, sondern orientiert sich an bekannten Wohlfühlwerten.
    Du kannst das versuchen ja. Klammer dich aber nicht zu sehr daran.

    Aber: Sogenannte "Wohlfühlwerte" können sich auch ändern. Ich brauche jetzt mit Mitte 50, nach den Wechseljahren und um einige chronisch Erkrankungen "reicher" niedrigere Werte als vor 20 Jahren um mich wohlzufühlen. Mit den "Wohfühlwerten" von damals würde ich mich heutzutage hoffnungslos überdosiert fühlen.

  3. #123
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Das mit den Tagesprofilen war mir in der Form nicht bekannt, insbesondere die starken prozentualen Peaks bei T4/T3 Kombi. Danke dafür.
    Interessant sind diese insbesondere im Vergleich mit denen von Gesunden, die du auch verlinkt hast.
    Hier klick.

    Die 40% sind natürlich ziemlich hoch, da würden mich die Rohdaten interessieren und die jeweiligen Dosierungen etc. Denke es gibt einige Faktoren, welche die Peaks beeinflussen.
    Ich habe nur eine Messung in meinen Unterlagen gefunden, welche sich in dieser Hinsicht einigermaße vergleichen lassen. Da lag der Unterschied im fT3 nüchtern und etwa 2-3 Std. nach Einnahme bei knapp über 20%.
    Das bei einer Dosierung von 175LT und 10 Thybon. Thybon damals als Einzeldosis.

    Interessant ist auch, dass T4/T3 Kombi einen Vorteil bzgl. der fT4 Peaks nach Einnahme hat, d.h. diese Peaks sind geringer als bei T4 Mono. Dieser Vorteil wird aber durch die starken Peaks im fT3 wieder "aufgefressen"
    Die Schlussfolgerung daraus ist für mich, dass ich das Thybon auch in Zukunft versuche auf 3 Dosen aufzuteilen, zumindest solange die Dosis >=10 ist, danach wird es mit den Tabletten unmöglich.
    Dadurch sollten sowohl die relativen Peaks kleiner werden, als auch der, im Vergleich zur gesunden SD, sehr volatile fT3 Spiegel deutlich konstanter sein.

    Auch wenn mir klar ist, dass das keine Matheaufgabe ist, ist die Hoffnung, dass dann der relative Peak beim fT3 statt bei 40% eher bei 10% liegt und es auch keinen einmaligen Peak gibt, sondern diese 10% quasi über den Tag "konstant" sind.
    Nur wenn dieses Verhalten irgendwie "nachbaubar" ist, kann ich meine Werte von 2008-2010 annähernd als Referenz sehen. Mit diesen 10% wäre mein Zielwert für das fT3 allerdings nicht 3.8, sondern eher bei 3.6.

    Das behebt tatsächlich einen wichtigen Denkfehler bei mir und nimmt mir noch mehr die "Sorge" vor einem zu geringen fT3

  4. #124
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Da lag der Unterschied im fT3 nüchtern und etwa 2-3 Std. nach Einnahme bei knapp über 20%.
    Du kannst bloß nicht wissen, ob du deine Hormonspitze erwischt hast oder das Davor oder das Danach. Da müssen schon stündliche Messungen her. Die verlinkte Studie hat ihre Schwächen, wie beinahe jede Studie, gewiss. Aber die Werte wurden eben über 24 Stunden genommen und nicht einmal.

  5. #125
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Du kannst bloß nicht wissen, ob du deine Hormonspitze erwischt hast oder das Davor oder das Danach. Da müssen schon stündliche Messungen her. Die verlinkte Studie hat ihre Schwächen, wie beinahe jede Studie, gewiss. Aber die Werte wurden eben über 24 Stunden genommen und nicht einmal.
    Weiß ich doch panna
    Wäre tatsächlich sehr interessant solch ein komplettes Tagesprofil mal individuell zu erstellen.

  6. #126
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Für das Protokoll:

    Ich habe gestern das Thybon von 15 auf 10 reduziert. Aktuelle Dosis: 137.5 LT und 10 Thybon.
    Die letzte Umstellung ist 5 Wochen her. Ich hätte länger warten können, aber für mich gibt es mehrere Gründe dies nicht zu tun:

    1. Die Dosis von 137.5 LT und 15 Thybon entspricht ca. 180 LT. Das ist zu viel um meinen TSH wiederzubeleben.
    Unter LT 150 only hatte ich in der Vergangenheit immer ein messbares TSH von ca. 1.
    2. Das Verhältnis von nicht mal 1:10 von T3:T4 scheint mir nicht passend. Die neue Dosis ergibt ein Verhältnis von ca. 1:14.

    Außerdem geht es mir aktuell eh extrem schlecht, d.h. schlechter kann es durch die Umstellung auch nicht werden. Ich sehe also keinen Grund dafür weiter abzuwarten, in der Hoffnung, dass es besser wird, nur um dann direkt wieder umzustellen.
    Leider habe ich im letzten Jahr, nach Wiedereinstieg mit Thybon, zu schnell gesteigert. Unter LT 125 und Thybon 5 ging es mir eine Zeit ganz gut. Allerdings habe ich nach nicht mal 4 Wochen dann schon auf 10 erhöht. 6 Wochen nach dieser Umstellung dann,
    aus Angst vor zu geringem fT4, das LT erhöht. Und zeitnah dann auch das Thybon auf 20. Erst danach habe ich vor weiteren Umstellungen mind. 3 Monate gewartet.
    Hohe Dosierungen scheine ich nicht mehr zu vertragen. Unter LT 162.5 und Thybon 15 ging es mir auch nicht wirklich besser und es stellten sich wieder ÜD Symptome ein.

    Diese Dosierung versuche ich jetzt mind. 8 Wochen zu halten und dann nochmal zur BE.

  7. #127
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von cyrillz Beitrag anzeigen
    Unter LT 125 und Thybon 5 ging es mir eine Zeit ganz gut. Allerdings habe ich nach nicht mal 4 Wochen dann schon auf 10 erhöht.
    Ja dann, mach das doch, und das:

    Allerdings habe ich nach nicht mal 4 Wochen dann schon auf 10 erhöht. 6 Wochen nach dieser Umstellung dann,
    aus Angst vor zu geringem fT4, das LT erhöht. Und zeitnah dann auch das Thybon auf 20. Erst danach habe ich vor weiteren Umstellungen mind. 3 Monate gewartet.
    lieber nicht mehr .
    Am besten Umstellung und dann blind 3 Monate nicht einmal an die Dosis denken.

  8. #128
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?


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