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Thema: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

  1. #151
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von Judy76 Beitrag anzeigen


    Genauso mit Schwindel, Magenschmerzen, Durchfall, massive Schlafstörungen etc.... Also quasi bei jeder Senkung ÜF-Symptome!
    Hier genauso - es entbehrt wirklich jeder Logik, eine Senkung der LT kann eigentlich keine ÜF forcieren, eher ein Ungleichgewicht. Worauf kommt es an bei den Werten, den TSH fühle ich ja nicht, sollte daher nicht nach den freien Werten einjustiert werden? Oder stimmt das so auch nicht?

    LG, meiki

  2. #152
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hallo zusammen,
    nach einiger Zeit melde ich mich auch nochmal zurück. Die letzte Umstellung ist jetzt ca. 3 Monate her. Ich habe damals das LT von 137.5 auf 125 gesenkt (vor 14 Wochen) und das Thybon von 10 auf 15 erhöht (vor 11 Wochen).

    Am Dienstag habe ich neue Blutwerte gemacht:
    TSH: 0.44
    fT3: 3.41 (2.0-4.4)
    fT4: 1.22 (0.9-1.7)


    Meine aktuellen Beschwerden sind eigentlich "nur" noch die Erschöpfung. Die innere Unruhe und die ganzen sonstigen "Anfälle" von früher haben sich alle beruhigt.
    Es gab in den letzten 3 Monaten z.T. auch bessere Phasen in Bezug auf die Erschöpfung. Meistens komme ich morgens kaum aus dem Bett und werde frühestens zum Nachmittag etwas fitter.

    Nun bin ich bei diesen Blutwerten unsicher, was ich tun soll. Seit einigen Wochen nimmt die Erschöpfung gefühlt eher wieder zu.
    Mein Ziel war es eigentlich einen relativ hohen fT3 bei gleichzeitig niedrigem fT4 zu erreichen. Das Thybon nehme ich aktuell auf drei Dosen a 5mcg aufgeteilt über den Tag.
    Die letzten 5 Thybon habe ich ca. 11 Std vor der BE genommen.

    Ein innerer Reflex in mir will das LT jetzt wieder auf 137.5 erhöhen. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass mein TSH wieder da ist und ich will diesen nicht gleich wieder supprimieren.
    Ich benötige aber einen relativ hohen fT3 Wert, um überhaupt einigermaßen lebensfähig zu sein.

    Es erscheint mir bei den Werten zwar etwas kontraintuitiv, aber ich denke ich werde bei LT 125 bleiben und das Thybon von 15 auf 10 reduzieren.
    Längerfristig möchte ich auf LT 100 runter und evtl. sogar das Thybon ganz absetzen um meinen TSH nach oben zu bekommen. Es steht bei mir ja immer noch im Raum,
    dass meine SD nur etwas klein ist, aber an sich gesund. Als es mir früher noch gut ging, hatte ich immer relativ hohe TSH Werte (>4.0) bei hohem fT3 (3.9-4.1) und relativ niedrigem fT4 (1.1-1.2).
    Da versuche ich wieder hinzukommen.

    Außerdem überlege ich das gesamte Thybon morgens zu nehmen. Ich habe bisher keinerlei Vorteil feststellen können, wenn ich das Thybon splitte. Früher habe ich die 10 mcg auch immer morgens auf einmal genommen.

    Was denkt ihr?

    LG

  3. #153
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hallo,
    ich habe ja auch diesen Weg des senkens hinter mir. Auch ich war immer der Meinung höhere Werte zu brauchen. Jetzt geht es mir aber tatsächlich mit einem hohen TSH und niedrigeren Freien wesentlich besser.

    Die Erschöpfung hat sich erst gelegt als mein Körper nicht mehr von den offensichtlich zu hohen Werten, getrieben wurde.

    LG

  4. #154
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von Jula Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich habe ja auch diesen Weg des senkens hinter mir. Auch ich war immer der Meinung höhere Werte zu brauchen. Jetzt geht es mir aber tatsächlich mit einem hohen TSH und niedrigeren Freien wesentlich besser.

    Die Erschöpfung hat sich erst gelegt als mein Körper nicht mehr von den offensichtlich zu hohen Werten, getrieben wurde.

    LG
    Das freut mich jetzt echt, dass das anhaltend gut wurde , war ja eine schwere Geburt :-).

    Die Sache mit der Erschöpfung ist so typisch, schade, dass sich das nicht genug herumspricht.

  5. #155
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Leider stehen - zumindest bei meinem Hersteller - im Beipackzettel unter Nebenwirkungen einer Überdosierung nur typische Überfunktionssymptome (Herzklopfen, Schlaflosigkeit, ...). Vielleicht müssen einfach mehr Menschen die anderen Überdosierungssymptome melden, damit die irgendwann mal da auftauchen.

  6. #156
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hallo, danke für euren Input.
    Ich habe das Thybon vor ca. 2.5 Wochen reduziert. Mir geht es nun wieder richtig schlecht.
    Ich habe häufig Kopfschmerzen und die Erschöpfung ist wieder deutlich stärker geworden.
    Das Thybon teile ich doch weiterhin auf zwei Dosen auf.

    Vermutlich liegt ein großes Problem darin,
    dass ich seit 2015 eigentlich durchgehend mit suppr. TSH lebe. Wer weiß, was das langfristig auslöst bzw. wie lange es
    dauert, dass sich der Regelkreis davon erholt. Vllt. sind die Senkungen auch deshalb so schwierig?!
    Es ist auf jeden Fall wieder übel gerade, aber ich versuche durchzuhalten.

    Euch alles Gute. LG

  7. #157
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Hallo,
    bei mir hat es auch gedauert und ich hoffte auch bei jeder Senkung/Steigerung, dass es nun endlich die ultimative Einstellung gefunden habe.
    Leider braucht es tatsächlich Zeit. Ich habe auch festgestellt, dass senken wesentlich schwerer ist als steigern. Und auch beim senken ist es möglich an der Wohlfühldosis vorbei zu rauschen.
    Du kannst dir ja mal meinen letzten Strang durchlesen, oder auch mein Profil ansehen, dort ist alles beschrieben.

    Ich denke du bist noch zu hoch eingestellt.
    Zwischenzeitlch hatte ich ein TSH über 6 und da verschwand auch die Erschöpfung.
    Meine letzte BU im Mai letzten Jahres ergab:
    TSH*3,71
    ft3*2.3 (2,1-4,3) 9%
    ft4*1,15 (0,93-1,7) 28,5%
    Und damit fing ich mich an wohlzufühlen.
    Die Zeit war schwer, doch es hat sich für mich echt gelohnt.

    Hattest du schon mal tiefere Werte ausprobiert?

    Danke panna

  8. #158
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Was ich auch noch sagen möchte ist, ich habe auch herumprobiert, mal mehr mal weniger Hormone genommen. Nach dem Erhöhen geht es einem kurzzeitig besser da man plötzlich wieder "mehr Energiezufuhr" hat. Da der Körper aber eigentlich schon lange erschöpft ist durch das dauerhafte hohe Energielevel von zu viel Hormonen, erschöpft er weiter nach jeder Erhöhung, die ja noch mehr Energie bringt.
    Und da beißt sich die Katze in den Schwanz. Ich denke es ist nämlich ein Trugschluss zu glauben wenn es schlecht geht müsse man etwas mehr nehmen. Die kurze Besserung lässt uns das glauben, aber man wird ja dann doch ziemlich schnell eines Besseren belehrt.

  9. #159
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Zitat Zitat von cyrillz Beitrag anzeigen
    Danke für eure Antworten. Ich versuche auf Spur zu bleiben.

    Es bleibt aktuell bei den starken Schwankungen. Z.T. War es besser, dann ist es wieder katastrophal.
    Vor einigen Tagen war ich über Tag wieder unfassbar erschöpft und wurde zum Abend wieder fitter
    und war bis Nachts halb Vier wach. Es ist verrückt. Kein Muster erkennbar.
    Häufig wird es allerdings zum Abend besser als es über Tag ist.

    Aktuell habe ich auch wieder oft Kopfschmerzen. Kennt ihr das als Nebenwirkung einer Umstellung oder allgemein von der SD?
    Genau das hatte ich auch. Am Tag müde, am Abend wieder fitter.

  10. #160
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    Standard AW: Starke Probleme seit Reduktion von L-Thyroxin. Bin ich überdosiert?

    Danke Jula für deinen Erfahrungsbericht. Ich versuche ihn als Motivation zum Durchhalten zu verwenden.
    Mir geht es seit der letzten Reduktion durchgehend schlechter. Nun hatte ich auch noch meine Impfung und
    seitdem geht es mir noch schlechter. Ich bin gerade wieder ziemlich verzweifelt, weil es einfach nicht besser wird.
    Würden meine Beschwerden von einem Zuviel kommen, sollte es mir ja eigentlich langsam besser gehen. Das ist aber nicht der Fall.
    Ich bin mir auch sicher, dass ich keine niedrigen freien Werte brauche, im Gegenteil. Die bisher schlimmsten Phasen hatte ich bei verhältnismäßig geringem fT3.
    Ich versuche weiter durchzuhalten und in knapp 2.5 Wochen nochmal zur BE. Dann sind 6 Wochen vorbei.

    Viele Grüße und danke für den Input.

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