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Thema: Novothyral, Euthyrox oder gar nichts?

  1. #71
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    Standard AW: Novothyral, Euthyrox oder gar nichts?

    Zitat Zitat von Phanta Beitrag anzeigen
    Zudem war die obige BE am Abend nach Einnahme von LT, alle anderen Werte waren immer morgens mit mindestens 24-stündiger Karenz.

    .
    Das wäre an sich egal, die Abend-BE, bezüglich fT4. Aber ein wenig doof bezüglich TSH, weil das TSH einen zirkadianen Rhythmus hat (morgens hoch, spätnachmittags Tiefpunkt, gegen Abend fängt es an zu steigen), von dem man nicht einmal genau wissen kann, ob und wie stark er unter Thyroxin beibehalten wird ... also gleicher Zeitpunkt wäre schon besser.

    Ich war selbst vorige 'Woche bei Synlab, also Abbott, weil es mir komisch geht, und habe nur ein TSH gemacht. Lag bei 0,6, was wesentlich tiefer ist, als meine üblichen labors.at-TSH-Werte von Roche (zwischen 1 und 2).

    1,6 ist schon recht hoch, phanta, passt jedenfalls zum Befinden.

  2. #72
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    Standard AW: Novothyral, Euthyrox oder gar nichts?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Das wäre an sich egal, die Abend-BE, bezüglich fT4. Aber ein wenig doof bezüglich TSH, weil das TSH einen zirkadianen Rhythmus hat (morgens hoch, spätnachmittags Tiefpunkt, gegen Abend fängt es an zu steigen), von dem man nicht einmal genau wissen kann, ob und wie stark er unter Thyroxin beibehalten wird ... also gleicher Zeitpunkt wäre schon besser.
    Ja, hab ich mir eh auch gedacht. War wegen was anderem beim Arzt und er hat gemeint, dass man es doch gleich mitmachen könnte.

    Naja, ich bin auf jeden Fall gespannt und wäre weniger LT eh nicht abgeneigt, wenn es denn machbar wäre. Neben den ganzen Symptomen, habe ich auch den Eindruck, dass die Regeneration bei mir unter weniger LT wesentlich besser ist. Bei 100 LT war ich nach meinen Sporteinheiten häufig am nächsten Tag vollkommen platt, bei niedrigeren Werten geht das bei mir irgendwie besser. Wäre natürlich auch sehr interessant zu wissen, ob es dort einen biochemischen Zusammenhang gibt.

  3. #73
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    Standard AW: Novothyral, Euthyrox oder gar nichts?

    Und mein TSH bei dem Abbott-Labor:

    TSH: 4.67 (0.35 - 4.94)

    Also ein bisschen niedriger scheint es ja schon bei dem Labor B zu sein, ist ja gut zu wissen. Die 75 mcg passen aber immer noch nicht, so langsam nervt es nach 6 Jahren immer noch keine passende Dosis gefunden zu haben.

    Ich schwanke gerade dazwischen, es mit 62,5 mcg zu probieren (68,5 hatte ich ja schon), oder langfristig vielleicht sogar noch einen Auslassversuch zu probieren, aber mit viel langsamerem Ausschleichen, vielleicht wäre da ja noch was machbar.

    Wäre es denn bei dem Sonographie-Ergebnis und den positiven AKs überhaupt sinnvoll, LT nochmal irgendwann abzusetzen? Immerhin hatte ich vor der Einnahme von LT mal eine BE, bei der alles normal aussah, aber Symptome. Ich war einmal bei einem NUK, der mir die Bilder der Sono ausführlich erklärt hat und ich konnte die inhomogene Struktur auch selbst gut nachvollziehen.

    Mir ist übrigens als Muster über all die Jahre aufgefallen, dass ich fast immer sehr gute Tage vom Befinden her habe, wenn ich das LT komplett weglass bei Dosisänderungen oder bei BE, aber nur an den Tagen, an denen ich es nicht nehme. Fühle mich dann häufig toll. Meistens geht es mir auch bei Dosisänderungen für 1-2 Wochen gut, egal ob ich mehr oder weniger nehme, bevor das Befinden danach dann immer wieder kippt. Daraus kann man wegen der Halbwertszeit vermutlich nichts ableiten, das ist mir schon klar, ich finde es trotzdem bemerkenswert.


    (Zur Erinnerung:

    NUK schreibt:

    "Der rechte Schilddrüsenlappen misst 16 x 16 mm im Querdurchmesser, der linke
    Schilddrüsenlappen misst 16 x 12 mm im Querdurchmesser.
    Beidseits zeigt sich eine inhomogen echoarme Binnenstruktur ohne
    umschriebene Knotenbildungen."

    Ein Radiologe hielt auch fest:

    "Die Schilddrüse misst rechts 45 x 20 x 13 mm und links 44 x 14 x 12 mm. Der Isthmus ist zart. Die gesamte Schilddrüse etwas inhomogen mit zahlreichen kleinen und kleinsten Hypoechogenitäten. Zusätzlich diffus über beide Lappen und den Isthmus verteilt einzelne punktförmige Verkalkungen. Keine umschriebene Knotenbildung."

    2016: TSH 1,3 (0,35-4,94) FT4 1,2 (0,7-1,5))
    Geändert von Phanta (31.05.22 um 17:57 Uhr)

  4. #74
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    Standard AW: Novothyral, Euthyrox oder gar nichts?

    TSH abends (TSH hat Niedrigstand) 6 bei Nicht-Abbott-Labor, wäre morgens u.U. höher
    TSH morgens (TSH Hochstand) 4,6 bei Abbott-Labor, wäre abends u.U. niedriger.

    Also es stimmt, Abbott misst niedriger. Ignoriere dein TSH einfach. Geht natürlich eher nur, wenn du weiterhin LT nimmst, zweistelliges TSH muss ja nicht sein, aber einstellig ginge doch.

    Zitat Zitat von Phanta Beitrag anzeigen
    Ich schwanke gerade dazwischen, es mit 62,5 mcg zu probieren (68,5 hatte ich ja schon), oder langfristig vielleicht sogar noch einen Auslassversuch zu probieren, aber mit viel langsamerem Ausschleichen, vielleicht wäre da ja noch was machbar.
    Du hast mal auf diesen Seiten irgendwo geschrieben, dass du relativ schnell hin- und hergeflitzt bist mit den Dosierungen zwischen 50 und 100. Das würde ich nicht mehr machen. Du sagst, 68 hattest du schon, aber wie lange?

    Es bleibt dir nichts anderes übrig, als auszutesten, bei welcher Dosis es dir gut geht. Auf die Werte brauchst du eigentlich kaum zu achten, sie sind entweder "gut" oder sogar sehr hoch. Und ein Abbott-Labor wäre für die Seelenruhe nützlich ... es käme nur darauf an, dass du einen Arzt überreden kannst, dir Labor-Überweisungen zu geben statt Blutabnahme durch den Arzt. Das ist machbar und vernünftig, man muss nur wen finden, der das macht.

    Absetzen - das hattest du ja bereits, war kein Erfolgsmodell, auch abgesehen vom TSH?

  5. #75
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    Standard AW: Novothyral, Euthyrox oder gar nichts?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Du hast mal auf diesen Seiten irgendwo geschrieben, dass du relativ schnell hin- und hergeflitzt bist mit den Dosierungen zwischen 50 und 100. Das würde ich nicht mehr machen. Du sagst, 68 hattest du schon, aber wie lange?
    Auf den 68,5 war ich ca. 8 Wochen. Ja, ich bin sicherlich zu schnell hin- und hergeflitzt, deswegen möchte ich die nächste Entscheidung mindestens 3 Monate durchziehen.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Es bleibt dir nichts anderes übrig, als auszutesten, bei welcher Dosis es dir gut geht. Auf die Werte brauchst du eigentlich kaum zu achten, sie sind entweder "gut" oder sogar sehr hoch. Und ein Abbott-Labor wäre für die Seelenruhe nützlich ... es käme nur darauf an, dass du einen Arzt überreden kannst, dir Labor-Überweisungen zu geben statt Blutabnahme durch den Arzt. Das ist machbar und vernünftig, man muss nur wen finden, der das macht.
    Ich denke auch, dass ich das hinbekomme. Habe ich schon einmal geschafft, indem ich lieb gefragt habe und gesagt habe, bei mir um die Ecke sei ja ein Labor, das sei viel bequemer für mich.


    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Absetzen - das hattest du ja bereits, war kein Erfolgsmodell, auch abgesehen vom TSH?
    Ich hatte viel zu schnell abgesetzt, von 100 auf 0 fast ohne Zwischenstufe. Laut meinen Aufzeichnungen hatte ich vor allem körperliche Symptome wie Druck in der Brust, sehr langsamen Puls und niedrigen Blutdruck und war ziemlich erschöpft. Ich denke, ich werde nochmal zurück auf 68,5 oder 62,5, 3 Monate abwarten und dann je nach Blutwerten weitersehen.

  6. #76
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    Zitat Zitat von Phanta Beitrag anzeigen
    und dann je nach Blutwerten weitersehen.
    Eher je nach Befinden. Deine freien Werte sind immer akzeptabel im Sinne von normgerecht, dabei eher hoch als sonstwas.

    Ich habe noch nicht raus, ob Kassen-Hausärzte an den Blutentnahmen verdienen oder ob sie, egal was sie tun, eine Quartalspauschale pro Patient bekommen. Wenn dem so wäre, könnte es ihnen wirklich egal sein. Dann mach eben Abbott für mehr Seelenruhe

  7. #77
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    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Eher je nach Befinden. Deine freien Werte sind immer akzeptabel im Sinne von normgerecht, dabei eher hoch als sonstwas.
    Ja, bleibt mir ja nichts anderes übrig. Ich hoffe, dass es irgendwann mal gut wird.


    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Ich habe noch nicht raus, ob Kassen-Hausärzte an den Blutentnahmen verdienen oder ob sie, egal was sie tun, eine Quartalspauschale pro Patient bekommen. Wenn dem so wäre, könnte es ihnen wirklich egal sein. Dann mach eben Abbott für mehr Seelenruhe
    In Österreich kannst du dir in deinem Online-Konto von der Versicherung (Meine ÖGK) unter "Krankenbehandlungen anzeigen" ansehen, was die Kassenärzte so der Kasse verrechnen. Blutentnahme ist mit 4,69 € dabei, also arm wird er durch die Labor-Überweisung wohl nicht werden.

    (So bin ich übrigens darauf gekommen, dass mein Zahnarzt anscheinend immer ominöse Stromatitis-, Zahnals- und Zahnsteinbehandlungen verrechnet, an die ich mich aber nie erinnern kann. So viel zur kreativen Einnahmeoptimierung...)
    Geändert von Phanta (31.05.22 um 19:55 Uhr)

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