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Thema: Geringere Dosis bei Sport und 16:8 Fasten?

  1. #51
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    Standard AW: Geringere Dosis bei Sport und 16:8 Fasten?

    Da schmeiße ich mal diese Forschungsergebnisse in den Ring: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...m-%C4rzteblatt

    Die Kernaussage:
    Interessant: Herzinsuffizienz könnte von guter Einstellung profitieren, bei Herzinfarkt ist sogar Euthyreose problematisch in den Versuchen mit Mäusen. Wie das dann auf den Menschen zu übertragen ist, bleibt noch an weiteren Versuchen zu testen.

  2. #52
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    Standard AW: Geringere Dosis bei Sport und 16:8 Fasten?

    Tschuldigung dass ich da einhake, ich habe diese "Kernaussage" im Artikel gesucht und nicht gefunden, sie steht ja auch nirgendwo im Artikel.

    Nämlich um die Einstellung durch Substitution von Hormonen geht es hier gerade nicht. Vielmehr geht es darum, dass die lokale Versorgung der Organe von der externen Thyroxin-Zufuhr unabhängig gut oder schlecht sein kann - wie es im Artikel tatsächlich steht:


    „Auch bei normalen Laborwerten kann ein funktioneller Mangel bestehen, wenn die Wirkung der Schilddrüsenhormone in den Zielorganen und -strukturen beeinträchtigt ist“, betonte Führer-Sakel.

    Wie gut Schilddrüsenhormone letztendlich in ihren Zielgeweben wirken, hängt von drei Faktoren ab:


    • der Funktion der lokalen Schilddrüsenhormontransporter,
    • der Metabolisierung durch Deiodinasen, die T4 in die aktive Form T3 überführen und
    • den Schilddrüsenhormonrezeptoren (TR).

    Diese drei Faktoren sind unabhängig von dem, was wir konventionell im Blut messen und entscheiden darüber, welche Wirkung die Schilddrüsenhormone in unserem Körper entfalten“, erklärte die Essener Endokrinologin.
    Schönes Forschungsthema, aber mit der Hormonsubstitution im Alltag hat das nichts zu tun, wie das Zitat zeigt. Die drei oben erwähnten Faktoren können wir nämlich nicht medikamentös oder sonstwie bewusst beeinflussen.

  3. #53
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    Standard AW: Geringere Dosis bei Sport und 16:8 Fasten?

    tada
    Im Mausmodell wurde nachgewiesen, dass das Infarktareal kleiner ist, wenn sich die Tiere in einer Hypothyreose befinden – statt in Euthyreose. Bei einer Hyperthyreose war das betroffene Areal dagegen größer. „Daraus lässt sich ablesen, dass eine vorbestehende Hypothyreose – zumindest im Mausmodell – beim akuten Myokardinfarkt kardioprotektiv wirkt, während eine chronische Hyperthyreose schädlich ist“, erläuterte Prof. Dr. med. Lars Möller von der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel am Universitätsklinikum Essen.

    ...


    Anders als beim akuten Myokardinfarkt scheint bei einer Herzinsuffizienz die Prognose bei Hypothyreose schlechter zu sein. „Hier erwarten wir ebenfalls günstige Wirkungen der Schilddrüsenhormone“, sagte Möller. Laut einer 2018 publizierten US- Studie ist die Wahrscheinlichkeit für ein ereignisfreies Überleben niedriger, wenn die Herzinsuffizienz-Patienten eine subklinische Hypothyreose aufweisen (2). „Die Assoziation zwischen Hypothyreose und einem schlechten Verlauf einer Herzinsuffizienz begründet natürlich keine Kausalität“, so Möller. „Aber Schilddrüsenhormone fördern eine kardiale Hypertrophie, die in Situationen der Herzinsuffizienz günstig sein könnte.“

  4. #54
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    Standard AW: Geringere Dosis bei Sport und 16:8 Fasten?

    Puh! Da ist einiges an Fachchinesisch drin. Ich werde mich mal mit den Aussagen beschäftigen.
    Bedeutet das, dass ich in den Jahren davor, insbesondere hinsichtlich des Sports und den Herzrhythmusstörungen, bei den T4 Werten in einem möglicherweise kritischen Bereich unterwegs war?
    Dann hätte ich ja mit der Umstellung auf 88 alles richtig gemacht….
    Seitens Ernährung bin ich seit rund 5 Jahren ausschließlich pflanzlich unterwegs, mit allen notwendigen Supplementen, wie D3 etc.

    Hinsichtlich des muskulären Themas recherchiere ich bei dem Blutdrucksenker.

    Besten Dank!
    Geändert von caymann (09.07.22 um 15:44 Uhr)

  5. #55
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    Standard AW: Geringere Dosis bei Sport und 16:8 Fasten?

    Ne, muss es nicht heißen. Herzrhythmussstörungen kommen bei UF und ÜF vor genauso wie bei Unterdosierung und Überdosierung. Nur wenn man im lethargischen Bereich ist (z. B. einer Unterdosierung geschuldet) nicht man das nicht als so unangenehm war. Wobei Herzrhythmussstörungen und Herzinsuffizienz mit Unterdosierung kritscher sind.

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