Ergebnis 1 bis 4 von 4

Thema: Wichtig: HASHIMOTO Infos für neue Mitglieder - BITTE ZUERST LESEN, DANN POSTEN!

Baum-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    10.08.06
    Beiträge
    5.271

    Ausrufezeichen Wichtig: HASHIMOTO Infos für neue Mitglieder - BITTE ZUERST LESEN, DANN POSTEN!

    Willkommen im Forum!

    Bitte lest euch diesen Beitrag durch, bevor ihr Fragen im Forum stellt. Die anfänglichen Fragen und Probleme ähneln sich erfahrungsgemäß, aus diesem Grund stellen wir euch die grundlegenden Informationen in kompakter Form bereit.

    Bitte unbedingt beachten:

    Die vorliegenden Informationen bieten einen ersten Überblick und sind von Laien verfasst worden. Sie ersetzen keinen Arztbesuch. Für Diagnose und Behandlung sind Fachärzte zuständig.

    Die Verfasser haben sich bemüht, korrekte Informationen bereitzustellen. Eine fachliche Kontrolle oder Korrektur findet jedoch weder im Forum, noch bei diesem Beitrag statt. Die im Impressum genannten Ärzte sind für die Inhalte außerhalb des Forums verantwortlich (http://www.hashimotothyreoiditis.de), jedoch nicht für die Inhalte der Forenbeiträge und auch nicht für diesen Einführungsbeitrag.



    Folgende Themen werden angesprochen:

    1. Was ist Hashimoto?

    2. Gibt es typische Symptome?

    3. Diagnose [klick]
    a) Blutuntersuchung
    b) Ultraschall
    c) Habe ich nun Hashimoto oder nicht?

    4. Wann wird behandelt? [klick]

    5. Wie wird behandelt?

    6. Die Einstellung mit Schilddrüsenhormonen [klick]

    7. Gibt es Dinge, die man als Hashimoto-Betroffene/r nun immer beachten oder gar meiden muss?

    8. Tipps zur Nutzung des Forums




    1. Was ist Hashimoto?

    Die Hashimoto Thyreoiditis ist eine autoimmune Entzündung der Schilddrüse. D.h., der Körper betrachtet die Schilddrüse als Fremdkörper und zerstört das Schilddrüsengewebe. Es gibt eine hypertrophe Form, bei der sich die Schilddrüse vergrößert (die eigentliche Hashimoto Thyreoiditis), und eine atrophe Form, bei der die Schilddrüse kleiner wird (heißt korrekt Ord-Thyreoiditis). Die atrophe Form ist in Europa häufiger als die hypertrophe, beide Formen werden in der Regel "Hashimoto-Thyreoiditis" genannt. Betroffen sind ca. 6 - 10 % der Bevölkerung, Frauen etwa zehn mal häufiger als Männer.

    Besonders zu Beginn der Erkrankung kommt es häufig durch die Freisetzung zerstörten Schilddrüsengewebes zu Überfunktionsphasen (Hashitoxikose), aber auch im Verlauf der Erkrankung kann es immer wieder Zerstörungsschübe geben. Mit fortschreitender Zerstörung des Schilddrüsengewebes kommt es dann meist zur irreversiblen Unterfunktion (primäre Hypothyreose).

    Nach derzeitigem Wissensstand sind die Ursachen der Hashimoto Thyreoiditis nicht bekannt, und sie gilt insofern als unheilbar, als man weder die normale Funktion der Schilddrüse wiederherstellen, noch den Autoimmunprozess grundsätzlich verhindern kann. Hashimoto ist eine Krankheit, die, wenn sie therapiert wird, eine normale Lebensführung in der Regel nicht beeinträchtigt, keine Behinderungen auslöst und die Lebenserwartung nicht verkürzt.


    2. Gibt es typische Symptome?

    Die möglichen Symptome sind vielfältig und unspezifisch, oft entwickeln sie sich schleichend. Sie erscheinen mitunter widersprüchlich, es kann bspw. Heißhunger auftreten oder Appetitlosigkeit, der Puls kann erniedrigt oder auch erhöht sein. Häufig wird von Müdigkeit, Leistungs- und Konzentrationsschwäche, Gewichtszunahme, Frieren, depressiver Gemütsverfassung, Antriebslosigkeit, Haarausfall, Gelenk- und Muskelbeschwerden, Infektanfälligkeit, Schlafstörungen, Angst- und Panikattacken, Gelenk- und Muskelschmerzen, Menstruationsbeschwerden usw. berichtet. Die Symptome können einzeln oder gemeinsam, schubweise oder auch ständig auftreten.

    Es kann also zu einer Vielzahl von belastenden Beschwerden kommen, ohne dass diese eindeutig und zweifelsfrei der Schilddrüse zugeordnet werden können bzw. ein typisches Bild ergeben. Dass die beschriebenen Symptome auch andere Ursachen haben können, kann dazu führen, dass die Schilddrüse gar nicht oder spät, häufig erst nach einer Ärzte-Odyssee, gründlich untersucht wird. Es empfiehlt sich also, selbst aktiv zu werden und sich zu informieren, um sowohl mit der Krankheit als auch mit Ärzten souverän umgehen zu können.
    Geändert von Dini (03.04.18 um 22:25 Uhr)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •