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Thema: Verdacht auf Hashimoto - sind das Symptome oder eine Angststörung?

  1. #21
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto - sind das Symptome oder eine Angststörung?

    Angesichts des hohen Ft3 und des niedrigen FT4 hätte ich erhöht und nicht gesenkt.

    Schau mal hier: https://www.ht-mb.de/forum/vbglossar...howentry&id=55


    Der Arzt hängt zu sehr am TSH.

  2. #22
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto - sind das Symptome oder eine Angststörung?

    Vielen Dank. Die Seite ist interessant. Sie hatte Probleme mit Herzrasen als sie Anfang des Jahres die Diagnose bekam. Deshalb müssen wir vielleicht aufpassen wegen Überfunktionssymptomen, aber langsam Richtung Erhöhung denken......

  3. #23
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto - sind das Symptome oder eine Angststörung?

    Hallo zusammen,
    ich möchte euch wieder um Rat bitten: Nachdem unsere Tochter, inzwischen 14 Jahre alt, im Sommer 2019 bei einer Dosis von 100 µg L-Thyroxin angekommen war, hatte sie eine einigermaßen entspannte Zeit.
    Seit Herbst 2020 klagte sie öfter über Luftnot. Erst nur ab und zu (vermehrt vor Ihrer Periode), dann immer häufiger. Pneumologen usw. haben nichts feststellen können.
    Sie begann erneut, wegen ihrer Beschwerden nicht in die Schule zu gehen. Ende April 2021 hat sie auf 112,5 µg L-Thyroxin erhöht, da war der fT3 deutlich gesunken. Nach der Erhöhung wurde es den Sommer über viel besser, auch die Atemprobleme wurden irgendwann nicht mehr erwähnt. Nur über den Sportunterricht meckerte sie immer.

    Ende November wurde es jedoch wieder deutlich schlechter. Sie geht seit über 4 Wochen nicht mehr zur Schule. Hauptgrund war Übelkeit, Luftnot ist jetzt auch wieder ein großes Problem. Das Ganze macht ihr wiederum Angst…

    Die Werte habe ich im Profil eingetragen. Die TPO-AK sind seit der Blutentnahme Ende April höher als vorher. Der TSH ist immer weiter gesunken. Nach den letzten Werten vom 08.12.21 hat sie wieder auf 100 µg gesenkt und teilt die Dosis jetzt auf, 75 µg morgens, 25 µg abends, um. Es wurden u.a. noch folgende Werte gemacht: Ferritin 30 ng/ml, Eisen 94 µg/dl, Vit D3 42,6 ng/ml.

    Hat jemand eine Idee? Macht es Sinn, Anfang Januar für eine Tendenz nochmal die Werte bestimmen zu lassen? Ihr Befinden wird gerade überhaupt nicht besser und so langsam sollte sie wieder am Unterricht teilnehmen. Ich hatte auf eine Besserung durch die Dosisänderung in den Ferien gehofft, aber die Hoffnung schwindet gerade.

    Von Januar bis Ende März 2021 hat sie Gluten weggelassen, ohne spürbare Auswirkungen. Zur Psychotherapie fahren wir auch regelmäßig, da sie in Phasen, in denen es ihr schlecht geht, immer sehr ängstlich ist. Gegen Corona ist sie am 30.08. + 11.10.2021 geimpft worden. Sie nimmt Selen und Vit. D. Mit Eisen war ich wegen der Übelkeit bisher vorsichtig. Ich würde ihr gerne helfen, weiß aber nicht wie und ob wir überhaupt auf dem richtigen Weg sind.

    Tausend Dank und liebe Grüße

  4. #24
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto - sind das Symptome oder eine Angststörung?

    Beobachte wenn möglich, wie es ihr mit welchen freien Werten geht. Die spürt man eher direkt, den TSH-Wert nur indirekt.

    Dabei kann man FT4 besser über die Dosis steuern als FT3. Voraussetzung ist natürlich, dass man die Tablette morgens vor der BE weglässt und evtl auch die Abenddosis. Und dass man beim selben Labor bleibt wegen Vergleichbarkeit. Die Prozente (klick) helfen da leider nicht viel.

  5. #25
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto - sind das Symptome oder eine Angststörung?

    Hallo,
    ich brauche nochmal Hilfe. Ich weiß nicht mehr, welche Veränderung eine Lösung bringen könnte.
    Meine Tochter hat immer noch Ängste und geht nicht zur Schule. Sie ist zur stationären Aufnahme in der Psychiatrie angemeldet, dazu ist sie selber aber freiwillig gar nicht bereit. Ob ihr das Schuljahr noch anerkannt wird, weiß ich noch nicht.

    Seit Februar nimmt sie zusätzlich 10 µg Thybon (5 morgens, 5 abends), L-Thyroxin haben wir auf 100 µg gesenkt. Den Schritt haben wir gewählt, weil der fT3 in der Zeit, als es ihr gut ging, teilweise sogar oberhalb der Grenzwerte war. Letztes Jahr sind die TPO-AK leider gestiegen. Könnte es sein, dass dadurch etwas durcheinandergeraten ist?
    Die Medikamente hat sie vor der Blutabnahme ca. 26 Std. zuletzt genommen. Der fT3-Wert ist ähnlich geblieben, fT4 ordentlich gesunken.

    Werte vom 08.12.21 mit 112,5 L-Thyroxin.
    fT 3 - 4,0 (91%), fT4 - 1,4 (71%), TSH - 0,08, dann Dosis auf 100 µg gesenkt
    Werte vom 13.01.22
    fT3 - 3,8 (82%), fT4 - 1,2 (43%), TSH - 0,26, Dosis auf 112,5 gesteigert
    Werte vom 25.02.22
    fT3 - 3,9 (86%), fT4 - 1,5 (86%), TSH - 0,07, Dosis auf 100 µg LT und 10 µg Thybon umgestellt
    Werte vom 19.04.22
    fT3 - 3,8 (82%), fT4 - 1,0 (14%), TSH - 0,03

    Eigentlich waren wir in den Osterferien der Meinung, dass es ihr gut geht. Die Atemnot ist weg, über Übelkeit, Kopfweg usw. klagt sie seltener. Da sie jetzt aber immer noch die Schule verweigert, möchte ich nicht unversucht lassen, dass man mit einer anderen Einstellung vielleicht doch etwas gegen die Ängste unternehmen könnte. Ich bin halt völlig unsicher, ob ein Aufenthalt in der Psychiatrie mit Einstellung auf Psychopharmaka die Lösung bringt oder ob die Schilddrüsenmedikamente angepasst werden müssen.
    Was meint ihr?
    Viele Grüße

  6. #26
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto - sind das Symptome oder eine Angststörung?

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Die Dosierung hängt wie auch bei Erwachsenen von den Werten (und auch vom Befinden) ab, nicht vom Alter.

    Mein Sohn war mit 8 Jahren schon auf LT 50, seit er 12 ist auf 100, das hat sich nicht mehr geändert (mittlerweile 19).

    Dafür hat er nach Jahren der Therapie (auch medikamentös) seine Panikstörung im Griff und braucht derzeit weder diesbezügliche Medikamente oder Therapie. Illusionen darf man sich aber keine machen, Rückfälle sind immer möglich. Aber jetzt hat er ja ein Instrumentarium an der Hand und einen Arzt, die ihm weiterhelfen.
    Meine Erfahrung zu SD und Psychopharmaka bei Kindern und Jugendlichen habe ich dir schon in Beitrag #17 vom 16.04.2018 kundgetan.

    Alles Gute!

  7. #27
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto - sind das Symptome oder eine Angststörung?

    Ich fürchte, mit den gleich 10 µg T3 wurde ihr kein Gefallen getan. Das ist eine bombastisch hohe Dosis. Entspricht von der Stoffwechselwirksamkeit her ca. 30 µg T4. Sprich eine deutliche Steigerung der Gesamtdosis war das auch noch. Der fT3-Wert zeigt das nach 26h Karenz am Papier klarerweise nicht an. (Bei einer Halbwertszeit von ca. 16h ist nach 26h vielleicht noch 1/3 des eingenommenen T3 im Blut. Den Großteil des Tages davor muss der fT3 viel höher gewesen sein.)
    Aber der TSH zeigt an, dass es deutlich zu viel ist. Der war zu ihren Wohlfühlzeiten nie annähernd so niedrig.

    Interessant wäre, ob das alles die selben Referenzbereiche sind/waren, auch die Wohlfühlwerte von früher. Wäre besser, die im Profil dazu zu schreiben statt nur Prozente. Gleiche Prozente sind bei unterschiedlichen Referenzwerten nicht das Gleiche.

    Aufgrund der Besserung war T3 vielleicht grundsätzlich keine so schlechte Idee. Aber eben weniger. Da 112,5 µg LT schon den TSH an die untere Grenze gebracht hat, würde ich in der Gesamtdosis nicht wesentlich darüber gehen. Z.B. 106,25+2,5 oder 100+5 würden von der Gesamtdosis her dem etwa entsprechen. (T3 ist ca. 3x stärker stoffwechselwirksam als T4.)

    Ob das die restlichen psychischen Symptome bessert, kann ich natürlich nicht vorhersagen. Es wäre ein Versuch. Von der hohen T3-Dosis würde ich schon aus körperlichen Gründen weggehen wollen.

  8. #28
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto - sind das Symptome oder eine Angststörung?

    PS:
    je 5 µg Thybon mittags und abends
    Wenn sie zur BE geht, sollte sie das T3 einen halben Tag vorher nicht auslassen, das gibt realistischere Werte. Also z.B. wenn sie in der Früh geht, das am Abend noch nehmen.

  9. #29
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    Standard AW: Verdacht auf Hashimoto - sind das Symptome oder eine Angststörung?

    Danke für die Antworten!
    Sie hat LT jetzt erstmal auf 106,25 erhöht und Thybon auf 5 gesenkt. Die Blutwerte wurden immer im gleichen Labor gemacht, daher sind die Referenzbereiche, ganz oben über den Werten in der Tabelle im Profil, für alle Werte gleich. Ich wundere mich nur, dass sie tatsächlich ganz gut drauf ist und die körperlichen Beschwerden deutlich weniger geworden - sind trotz dieser starken Erhöhung. Wir bleiben am Ball und behalten eine weitere Senkung im Blick. Sollte sie es allein mit den Schilddrüsenmedikamenten nicht bald in die Schule schaffen, testet sie die Psychopharmaka. Dann hat sie ggf. in Zukunft ein Mittel zur Verfügung, auf das sie zurückgreifen kann.

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