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Thema: Arsaneus T3-Tagebuch [Diskussionen über SD-Themen aller Art sind erwünscht!]

  1. #1
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    Standard Arsaneus T3-Tagebuch [Diskussionen über SD-Themen aller Art sind erwünscht!]

    Hallo!

    Nachdem ich zuerst beschlossen hatte, diesem Forum den Rücken zu kehren, habe ich diese Entscheidung heute aus aktuellem Anlass zurückgezogen. Aber lest selbst. Ich verfasse wie immer alles so, dass auch Neulinge problemlos einsteigen können.

    Was aktuell passiert ist und mich zu meiner Rückkehr und diesem Thread bewegt hat:
    Meine Mutter hat ebenfalls Hashimoto und war bereits seit 2 Jahren nicht mehr zur Kontrolle. Die Werte davor sahen auch nicht gut aus (TSH ca. 2 µU/mL, fT4 untere Norm). Beschwerden waren für mich deutlich sichtbar, auch wenn meine Mutter meinte, sie fühle sich eigentlich gut und das läge alles nur am Wetter. (stilisiert ausgedrückt und gleichzeitig eine Warnung an alle, die das Wetter für Symptome verantwortlich machen)

    Medizinische Unterlagen und Fachwissen über Hashimoto waren nicht vorhanden. Daher legte ich zuerst einen Ordner mit allen bisherigen Unterlagen an und bestellte ihr zusätzlich das Buch "Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis: Ein Ratgeber" von Prof. Heufelder und Dr. Brakebusch. Meine Mutter war sehr interessiert und las sich ein grundlegendes Wissen an, trotz ihres Alters. Ich schickte sie zum Hausarzt (gleiche Hausärztin, die ich habe) zwecks Kontrolle.

    Heraus kam, dass sie komplett in UF war (TSH ca. 4,5 µU/mL, fT4 ca 1,1 ng/dL) und zudem aufgrund ihrer Leberzirrhose bereits einen Gamma-GT von ca. 550 U/L (< 66) hatte. Zudem war Vitamin B12 trotz Autoimmungastritis und jahrelang fehlenden NEMs/Spritzen weit über die Norm geschossen, was für mich auf eine Schädigung der Leberzellen schließen lässt. Daraufhin hörte sie zum ersten Mal seit Jahren schlagartig mit dem Trinken auf (da ich ihr eindringlich verdeutlicht hatte, was passieren würde, wenn sie weiter trinkt, inkl. unappetitlichen Details), nimmt jetzt Zink und Selen, hat von 75µg auf 100µg LT erhöht und lässt nach insgesamt 6 Wochen neue Werte machen. Zudem bekommt sie nun wieder/überhaupt mal intramuskuläre B12-Spritzen, auch wenn ich das angesichts des erhöhten B12-Werts für verfrüht halte. Kalium im Serum war niedrignormig (kratzte an der Grenze), deshalb riet ich ihr zu Kalium Verla. Vitamin D war bei ca. 15 ng/mL, weshalb ich ihr sagte, sie solle unsere Ärztin mal nach Dekristol 20.000 IE fragen und davon tgl. eine Vierteltablette nehmen.

    Um euch den üblichen Zirkus zu ersparen, kürze ich an dieser Stelle ab. Es endete damit, dass meine Hausärztin mir durch meine Mutter mitteilen ließ, dass sie mit meinem Verhalten nicht einverstanden wäre. Sie sei die Ärztin und ich solle mich nicht in die Behandlung ihrer Patienten einmischen. Meine CD mit dem Dokumentarfilm über Jod gab sie kommentarlos zurück (sie verschreibt gerne Thyronajod), und die schriftlichen Notizen, die ich meiner Mutter geschrieben hatte, kommentierte sie deutlich wütend. (z.T. mit blankem Unsinn, z.B. hatte ich für die Biotinbestimmung 1 Heparin-Serumröhrchen aufgeschrieben, sie schrieb daneben das ginge nur aus dem Vollblut, sie hätte mit dem Labor telefoniert bla bla... --> ich selbst hatte es damals aus dem Serum bestimmen lassen und ein Blick auf die Website des Labors offenbart dasselbe)
    Das Buch, das meine Mutter im Übrigen ebenfalls vorgezeigt und als Referenz für ihre Bitte nach Selen usw. verwendet hatte, wurde (obwohl ich betont habe, dass es von zwei Medizinern geschrieben wurde) vollständig im Gespräch übergangen, als sei es gar nicht existent.

    Daher habe ich für mich persönlich die Entscheidung getroffen, nochmals den Arzt zu wechseln und meine Mutter gebeten, sich eigenständig um ihre Behandlung zu kümmern. Ich hatte mich eigentlich gefreut, nun bald den T3-Versuch starten zu können, aber nach dieser Aktion habe ich größte Zweifel, ob die Ärztin da nicht nur leere Worthülsen geworfen hat, und/oder ob sie sich durch den T3-supprimierten TSH dann wieder zum panikartigen Absetzen durchringen wird. Zudem sind mir die angestrebten 6-8 Wochen Wartezeit höchst zuwider, da ich so den T3-Beginn in den Semesteranfang legen muss. Da ich jetzt eh den Arzt wechsle, kehre ich daher zu meinem ursprünglichen Plan zurück. (den ich unten weiter ausführen werde)

    In Kurzform gesagt: Ich werde heute Abend erstmalig mit T3 anfangen (5 µg direkt vorm Schlafengehen) und mir parallel dazu einen neuen Arzt suchen. Über meine Fortschritte werde ich hier Tagebuch führen, da ich der Meinung bin, dass das Forum davon profitieren könnte. Es wird sicherlich Leute geben, die von meinem Selbstversuch profitieren könnten, abseits von mir selbst natürlich.

    Mein Ziel bleibt weiterhin: Eine vernünftige Grobeinstellung bis zum Semesterstart (8.10.2012) hinzubekommen!

    Was dieser Thread ist:
    Dieser Thread soll...
    ...erstens ein T3-Tagebuch sein, in dem ich meine Erfahrungen mit T3 schildere.
    ...zweitens ein Austauschbereich für alle sein, die gerne auf naturwissenschaftlich-fundiertem und/oder naturwissenschaftlich-spekulativem Level über Hashimoto und alles was dazu gehört reden möchten. Es sollen, ganz im Gegensatz zu dem was ich sonst im Forum oft erlebt habe, ganz bewusst auch neuartige und spekulative Meinungen und Ideen offen diskutiert werden. Ich bin selbst ein sehr experimentierfreudiger Mensch, meine Behandlung nehme ich gerne selbst in die Hand. Ich habe mich eingehend über Hashimoto informiert und auch mal ein paar interessante Studien gelesen, insbesondere zum Thema circadiane Rhythmen und zum Thema T3/T4-Kombinationstherapie.
    ...drittens ein Tagebuch und Austauschbereich für das Thema Kraftsport/Bodybuilding plus Hashimoto sein. Ich bin neu in diesem Sport, hatte letztes Jahr gerade 2 Monate damit angefangen, als ich plötzlich nach dem Training zweimal in Folge kollabiert bin, ca. 12-15 Std. pro Tag geschlafen habe und so überhaupt erst auf meine Hashimoto-Thyreoiditis aufmerksam geworden bin. Mein Ziel ist es, speziell den Aspekt "Hashimoto + Bodybuilding + Ektomorph/Hardgainer" zu beleuchten, d.h. es soll insbesondere ein Bereich für Leute sein, die essen können was sie wollen und nur sehr schwer zunehmen.

    Damit diese Idee funktioniert, bin ich aber darauf angewiesen, dass sich alle in diesem Thread ordnungsgemäß und "sauber" verhalten. Das heißt: Keine Beleidigungen, keine Intoleranz gegenüber Andersdenkenden und neuen Ideen, keine Provokationen, sondern ein offener und friedlicher Umgang miteinander. Keine Statements á la "Sachverhalt XY ist halt so, kann ich zwar nicht erklären, aber hab ich schon so oft gehört und ist schon immer so gewesen", sondern fundierte Meinungen, die aber wie gesagt gerne auch spekulativ sein dürfen. Gestaltet eure Beiträge in sich schlüssig und naturwissenschaftlich nachvollziehbar. Geht respektvoll miteinander um.
    Und am Wichtigsten: Alle bisherigen, für gültig befundenen Annahmen über die SD bitte draußen an der Tür abgeben! Eigene Schlussfolgerungen ziehen. Diese dürfen natürlich gerne zu demselben Ergebnis führen wie die gängigen akzeptierten Meinungen, aber sie sollen bitte durch Logik und Nachdenken entstanden sein anstatt durch mündliche Überlieferungen nach dem Stille-Post-Prinzip. Ausnahme: Erfahrungswissen, da dieses durch direktes Beobachten gewonnen wurde.


    Die aktuelle Ausgangssituation:
    Seit genau 2 Wochen (28.8.2012) nehme ich konstant eine Dosis von 112,5µg LT/T4. Die Überfunktion müsste sich durch die zuvor erfolgten 4 Tage komplettes Aussetzen sowie durch die 2 Wochen Reduktion nun gelegt haben. Die freien Werte müssten jetzt einigermaßen stabil in der Norm liegen, aber natürlich etwas oberhalb der unter 100µg gemachten Werte.
    Meine Symptome sind praktisch alle verschwunden, abgesehen von typischen T3-Mangelsymptomen wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, "brain fog", Konzentrationsprobleme.
    Ich habe Montag zum ersten Mal seit knapp einem Jahr wieder mit Kraftsport/Bodybuilding angefangen. Meine Ernährung ist zurzeit stabil bei ca. 2300 kcal/Tag.

  2. #2
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    Standard AW: Arsaneus T3-Tagebuch [Diskussionen über SD-Themen aller Art sind erwünscht!]

    Mein Plan für das weitere Vorgehen:
    Ich werde nun, wie gesagt, zu einem SD-Spezialisten gehen. Dieser steht erstens in Bens Liste, zweitens hat er hier im Forum einen guten Ruf mit viel positivem Feedback. Alle vorherigen Ärzte werde ich nicht mehr aufsuchen, da sie meinen Wunsch nach einer patientenzentrierten, "demokratischen" Behandlung (als Gegenstück zu einer wertezentrierten, "diktatorischen" Behandlung) nicht verstanden und/oder nicht unterstützt haben.

    1. Beibehalten der T4-Dosis von 112,5µg.
    Grund: Der fT4 müsste jetzt nach 2 Wochen einigermaßen stabil im Korridor zwischen 1,2-1,6 ng/dL liegen. Da ich unter 100µg nachweislich UF-Symptome hatte, und unter 137,5µg nachweislich überdosiert war, bleiben nur noch die Zwischenschritte 125µg und 112,5µg als in Frage kommende Wohlfühldosis übrig. Ich möchte daher das T4 nun für weitere 6 Wochen konstant lassen und schauen, ob das Befinden stimmt. Sollte das Befinden nicht stimmen, so kommen nur noch die 125µg in Frage. Möglicherweise werde ich wegen dem Kraftsport langfristig auf 125µg erhöhen müssen. In jedem Fall ist der "T4-Korridor" nun auf 2 Werte eingeschränkt. Der Setpoint x muss zwangsläufig im Korridor 100µg < x < 137,5µg liegen!
    Für die Grobeinstellung reichen 12,5µg-Schritte aus.

    2. Einstieg mit einer T3-Dosis von 5µg ab heute.
    Grund: Die letzten verbliebenen Symptome (Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, "brain fog" usw.) sind erstens hier im Forum als typische T3-Mangelsymptome bekannt, zweitens sind sie die einzigen Symptome, die sich durch eine LT-Dosisveränderung (egal welcher Höhe und Dauer) nicht nennenswert beeindrucken ließen. Es kommt mir fast so vor, als würden diese Symptome gar nicht auf LT reagieren. Ausnahme: Die Überfunktion. Hier verschlechterten sich diese neurologischen Symptome. Ich persönlich sehe da einen Zusammenhang mit der Dejodase II, die in den Gliazellen des Gehirns exprimiert wird, und durch zuviel T4 verstärkt abgebaut wird. Das führt, meiner Meinung nach, zu einem künstlich erzeugten T3-Mangel im Gehirn, trotz im Blut normalem fT3. (Genaueres hatte ich in Samileins T3-Tagebuch ausgeführt)
    Durch eine Gabe von 5µg T3 erhoffe ich mir einerseits eine Linderung (oder gar Beseitigung) der Symptome, andererseits eine einigermaßen Wiederherstellung des natürlichen circadianen fT3-Rhythmus.

    Einnahmezeitpunkte:
    T4 wird direkt nach dem Aufwachen mit ca. 200 mL Leitungswasser eingenommen. Danach mind. 30 min. nüchtern bleiben.
    T3 wird direkt vor dem Schlafengehen mit ca. 200 mL Leitungswasser eingenommen. Auf eventuell vorherige Mahlzeiten wird keine Rücksicht genommen.
    Erste Einnahme von T3: heute Nacht!

    Dauer der Einnahme/nächste Kontrolle:
    Die Dosierungen werden beide bis zum ca. 10.10.2012 konstant gehalten (erste Woche der Uni). Daraus ergibt sich eine konstante Einnahmedauer von:
    43 Tage = 6 Wochen LT/T4
    28 Tage = 4 Wochen T3
    Ich gehe davon aus, dass das genügt, um aussagekräftige neue Blutwerte zu bekommen. Veränderungen an den Werten und Symptomen sollten sich bei T3 aufgrund der viel geringeren Plasmahalbwertszeit schneller einstellen als bei T4, daher genügen mir dort 4 Wochen konstante Dosis. Einen eventuellen Effekt, den die T3-Einnahme auf den fT4 hat, schätze ich als so gering ein, dass er binnen 4 Wochen kompensiert werden kann.

    Die nächste Kontrolle wird wie gesagt bei einem Arzt stattfinden, der einen guten Ruf im Bereich SD-Autoimmunerkrankungen genießt. Ich weiß zudem, dass er T3 verschreibt.

    Krafttraining: Ein Ausblick auf Training und Ernährung
    Mein Krafttraining wird, nach der ersten heftigen Belastung am Montag, nun für eine Woche ausgesetzt. Hierdurch möchte ich meinem Körper die Zeit geben, die Schäden zu reparieren und den Muskelkater auszukurieren, der durch zu hohe Gewichte entstanden ist (merke: HST mit monatealten Maximalkraftwerten kannste knicken, zwischenzeitlich baut sich zu viel Muskelmasse ab, und dann sind die berechneten Anfangsgewichte plötzlich zu schwer).
    Nächste Woche Montag versuche ich dann, mein Krafttraining 3x wöchentlich durchzuziehen, d.h. Montags/Mittwochs/Freitags. Trainingsmethode ist an HST angelehnt, auch wenn ich jetzt keine konkreten Maximalkraftwerte mehr habe. Ich trainiere 3 Sätze á 10 Wdh. mit einem fast erschöpfend schweren Gewicht, das aber nicht (!) zum Muskelversagen führt. Sondern nur bis kurz davor. (wer sich dafür interessiert, warum Krafttraining dann überhaupt funktionieren soll, möge sich über HST-Training einlesen) Satzpausen zwischen 1-2 Minuten.

    Trainingsplan:
    Kniebeugen 30kg (3x10)
    Bankdrücken 30kg (3x10)
    Rudern (3x10)
    Lower Back 25kg (3x10)
    Military Press 17kg (3x10)
    Klimmzüge max.
    Bauchpresse 25kg (3x10)
    Seitheben mit Kurzhanteln je 2,5kg (3x10)

    Ernährungsplan:
    Ziel: 3000 kcal pro Tag, bestehend aus grob geschätzt 20% Proteinen, 60% Kohlenhydraten und 20% Fetten.
    Allgemein gesunde Ernährung, z.B. nach der Definition von Koerber et al.. Das bedeutet zusammengefasst: ballaststoff- und vitaminreiche Ernährung mit vorwiegend ungesättigten Fetten, vorwiegend Grundnahrungsmitteln, und hoher Nährstoffdichte.
    Abweichend davon liegt der Fokus auf genügend Protein, das zum Muskelaufbau zwingend erforderlich ist. Zudem soll ein Energieüberschuss erzeugt werden, da ich wie gesagt nur sehr schwer zunehme (das war schon immer so, seit ich denken kann!). Für Ektomorphe bzw. Hardgainer ist in Bodybuildingkreisen 3000 kcal pro Tag die Richtschnur. Wem das jetzt viel vorkommt: Manche Empfehlungen gehen bis 5000 kcal.

    Wie sieht nun die Kalorienbilanz aus?
    3000 kcal insgesamt.
    Kohlenhydrate: 80% = 2400 kcal
    Fette: 20% = 600 kcal
    Proteine: 20% = 600 kcal

    600 kcal Proteine entsprechen etwa 250g gegartem Fleisch. Das ist weit unterhalb des von Bodybuildern oft praktizierten Werts von 1-2g Protein pro kg Körpergewicht, wobei man noch den Proteingehalt der Lebensmittel (Fleisch: ca. 17%) und deren biologische Wertigkeit (Fleisch: ca. 80) einbeziehen muss. Wer wirklich 2g pro kg Körpergewicht essen will, käme, wenn er all das mit einrechnet, bei meinem Gewicht (63kg) problemlos auf 800-900g Fleisch am Tag! Daher hier der Hinweis: 250g Fleisch sind quasi die Untergrenze, das essen normale Menschen ja schon zu Mittag. Ich orientiere mich da eher in Richtung 500g pro Tag. Ohne Baustoff (und Muskeln bestehen nunmal aus Protein) nützt der ganze Aufwand mit dem Training nichts!

    600 kcal Fette entsprechen ca. 70g Raps-, Oliven-, Lein- oder anderem "gesunden" Öl, d.h. Öl mit vielen ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Gesättigte Fette bekommt man durch die proteinreiche Ernährung sowieso genügend. Wichtig: Linolsäure und Linolensäure sind essenziell, d.h. der Körper kann sie - ähnlich wie Vitamine - nicht selbst herstellen und ist auf externe Zufuhr zwingend angewiesen! (soviel zu "Fett ist böse" und fettreduzierter Kost)
    Für Männer noch besonders relevant: Alle Sexualhormone basieren auf Cholesterin, also auch Testosteron! Zu wenig Cholesterin in der Nahrung (z.B. bei extrem fettarmer oder cholesterinreduzierter Kost) führt über kurz oder lang zu einer verminderten Testosteronsynthese - und damit kann man den Muskelaufbau mal wieder vergessen!

    2400 kcal aus Kohlenhydraten sind für Ektomorphe bzw. für Hardgainer eher die Untergrenze. Mehr ist besser. Je mehr KH, desto weniger Proteine und Fette müssen im Stoffwechsel "verheizt" werden. Logischerweise bleibt dann mehr für anabole Prozesse übrig.
    Die o.g. Menge entspricht etwa 600g Nudeln oder 600g Kartoffeln oder 600g Haferbrei (der Studententipp, 500g 25 Cent!). Das sollte das Minimum sein. Wer weniger isst, kann erfahrungsgemäß gleich einpacken, da wächst dann einfach überhaupt nichts. Man vergeudet dann nur Zeit im Studio.

    Zusammengefasst kann man diese Ernährungsform also ausdrücken als:
    1. Iss allgemein gesund. Getreideprodukte aus Vollkorn (nicht: Weißmehl) enthalten genug Spurenelemente und Mineralstoffe. Frisches Obst enthält Vitamine. Auf gekochtes Gemüse, insb. das totgekochte Gemüse aus unserer Mensa, würde ich mich als Vitaminlieferant nicht verlassen! Die Verluste sind m.E. zu groß.
    2. Iss mindestens 200-300g Fleisch oder andere Proteinquellen am Tag. Mehr ist besser. Es gibt kein zuviel Protein! (außer du hast Nierenschäden).
    3. Iss mindestens 2000-2500 kcal aus Kohlenhydraten! Mehr ist besser. Bevorzuge langkettige Kohlenhydrate (Stärke), enthalten in Grundnahrungsmitteln wie Nudeln, Kartoffeln, Haferbrei, allen Sorten von Getreide... . Vermeide Zucker, da er Schwankungen im Insulinspiegel erzeugt und das nicht gut für die insulinproduzierenden Zellen ist, die dann nämlich nach ein paar Jahren ermüden und dich zum Diabetiker machen würden. Haferbrei ist kostengünstig und davon kannst du insbesondere als Hardgainer so viel essen wie du willst! Mache dir klar, dass 2000-2500 kcal der Tagesbedarf eines normalen Menschen ist, den du hier nur aus Kohlenhydraten decken willst. Dementsprechend solltest du essen.
    4. Trink viel! 2 Liter sollten es schon sein. Wenn du zu wenig trinkst bzw. nicht mehr trinken "kannst", ist meiner Erfahrung nach die SD-Einstellung schuld. In UF habe ich max. 0,5-0,75 Liter getrunken. Inzwischen sind 2 Liter kein Problem.

  3. #3
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    Standard AW: Arsaneus T3-Tagebuch [Diskussionen über SD-Themen aller Art sind erwünscht!]

    Ich habe mal den Satz gelesen (sinngemäß): "Manche essen wie ein kleines Mädchen und wundern sich dann, warum ihnen keine Muskeln wachsen."
    Ich warne jeden davor, der sich noch in UF befindet, seinen Darm mit diesen Mengen zu belasten. Wer aber keine Symptome wie Durchfall und Blähungen mehr hat (hatte ich in UF ständig), der kann davon ausgehen, dass sein Darm wieder normal funktioniert und sollte dann auch diese Mengen essen. Der durch die korrekte SD-Einstellung bei Hardgainern wieder angekurbelte Stoffwechsel verlangt nach Sprit, und wenn der nicht geliefert wird, werden zuerst alle in der UF angelegten Fettdepots aufgebraucht, parallel dazu die Muskeldepots, bis ihr am Ende dann wieder wie ein armes kleines Würstchen mit dünnen Ärmchen wie Zahnstocher ausseht, das noch nie trainiert hat.

    Ist mir so passiert und deshalb möchte ich hier meine Erfahrungen weitergeben. Ganz egal ob es sich um SD oder Training handelt. Viel Spaß beim Lesen!

    Kleiner Hinweis am Rande: Sollte ich nochmal wegen Banalitäten gesperrt werden, hat sich das Projekt hier sofort erledigt. Das kündige ich fairerweise vorher an. Ich werde mich bemühen, die Regeln einzuhalten, auch wenn ich finde, dass sie übertrieben eng ausgelegt werden. Ich tue das hier aber in meiner Freizeit und dementsprechend sollte das auch gewürdigt werden.

    Weitere Informationen zu meinem Fall (medizinisch gesehen) kommen nun. Wer Interesse hat, der möge sich hier einlesen! Alle anderen können direkt zum Schreiben übergehen.

    Kurze Zusammenfassung meines Falls:
    Hashimoto-Thyreoiditis mit ungewöhnlicher Verlaufsform. SD sonografisch unauffällig (15 mL Gesamtvolumen, echonormal bis leicht echoreich, homogen). TPO-AK vorhanden, aber unterhalb von 50-60 IE/mL, also formal negativ. TG-AK positiv mit über 300 IE/mL. Typische UF-Symptome waren zu Beginn vorhanden und besserten sich durch LT deutlich. Familiäre Vorbelastung ist vorhanden (Mutter hat Hashimoto mit EO, Vater hat nicht näher bekanntes SD-Problem).

    Ich habe damals mit Frau Brakebusch Rücksprache gehalten und ihrer Meinung nach spricht alles für eine Hashimoto-Thyreoiditis. Ihrer Aussage nach gibt es auch bei Erwachsenen seltene Fälle von Hashi mit unauffälligem Sono. Mein Selenwert ist zudem, ohne dass ich jemals Selen subtituiert hätte, leicht über der Norm (genau: 137 µg/L [80-130]). Nach Aussage meiner NUK könnte dies das unauffällige Sono erklären.
    Meiner eigenen Recherche nach hat meine Mutter zudem dieselbe Konstellation (TRAK negativ, TPO-AK zwischen 50-60 IE/mL d.h. negativ, TG-AK allerdings unbekannt). Ihr Selenwert ist aber niedrig (gerade noch oberhalb der untersten Norm, ca. 80-85 µg/L). Dafür hat sie sonografisch eine typische Hashi-SD (klein, inhomogen). Ich vermute daher, dass trotz ähnlicher Gene (AK-Konstellation) der Selenwert den Unterschied macht.

    Sono-Bilder habe ich euch beigefügt. Zu sehen ist der linke und rechte SD-Lappen (jeweils Einzelaufnahme) von Januar 2012 und von Juni 2012.

    Ausschluss anderer (AI-)Erkrankungen:
    Zöliakie ausgeschlossen durch: 1. Magenspiegelung, 2. Transglutaminase-IgA-AK negativ
    Helicobacter pylori Infektion ausgeschlossen durch: Magenspiegelung
    Autoimmungastritis ausgeschlossen durch: 1. Magenspiegelung, 2. AK gegen Intrinsic Factor negativ

    Bei mir bekannte AI-Erkrankungen:
    Alopecia areata: Ich habe vor ca. 3 Jahren massiven kreisrunden Haarausfall gehabt. Betroffen waren beide Seiten des Kopfes (über den Ohren beginnend nach vorne hin, jeweils ca. 5x6 cm) sowie der rechte Unterarm (elliptische Stelle, ca. 3x6 cm).
    V.a. Vitiligo: Ich habe vor ca. 6 Jahren plötzlich mehrere weiße Flecken entdeckt, wo das Hautpigment zu fehlen scheint. Diese haben sich jedoch, anders als bei Vitiligo üblich, seit erstmaligem Auftreten nicht vergrößert. Ich sehe da eine Verbindung zum hohen Selenwert, der den AI-Prozess auf eine bestimmte Stelle einzudämmen scheint. Ärztlich ist nicht abgeklärt worden, ob es sich um Vitiligo handelt oder nicht. Bilder sind beigefügt.

    Bisherige Werte und Medikation:
    Einen Arzt zu finden, der mich behandelt, war schwer. Die Details könnt ihr in meinen vorherigen Threads nachlesen, ebenso frühere Wertekonstallationen. Für euch interessant sind v.a. meine Anfangswerte, meine Werte unter 100µg und meine letzten Werte:

    Anfangswerte ohne LT, 25.11.2011
    TSH 3,03 µU/mL (0,27-4,20)
    fT3 3,2 pg/mL (2,0-4,4)
    fT4 1,1 ng/dL (0,9-1,7)

    100 µg LT seit 4 Wochen, 20.6.2012
    TSH 0,4 µU/mL (0,3-0,8 unter Therapie)
    fT3 3,39 pg/mL (2,2-4,2)
    fT4 1,23 ng/dL (0,8-1,7)

    137,5µg LT seit 6 Wochen, 21.8.2012
    TSH <0,05 µU/mL (0,27-4,20)
    fT3 4,5 pg/mL (2,0-4,4)
    fT4 2,0 ng/dL (0,9-1,7)

    Seitdem habe ich 4 Tage komplett abgesetzt und dann auf 112,5µg LT reduziert. Erster Einnahmetag der neuen Dosis war der 28.8.2012.

    Mikronährstoffmängel und deren Behebung:
    Ferritin 66,0 ng/mL (30-400)
    --> 4 Wochen lang tgl. 80mg Eisen(II)sulfat zu Vit. C-haltigem Essen

    Biotin [1./2. Messung] 145/116 pg/mL (>200)
    --> 4 Wochen lang tgl. 5000µg Biotin

    25-Hydroxyvitamin D3 8,75 ng/mL (Mangel: <10)
    --> 3 Monate lang tgl. 6000 IE, dann ca. 3 Monate Pause, seit August 2012 tgl. 4000 IE. Jeweils zu fetthaltigem Essen.

    Holo-TC 15,7 pmol/L (Mangel: <35)
    --> 4 Wochen lang tgl. 10000 µg (kein Tippfehler) S-Adenosylcobalamin sublingual, dann 2 Wochen lang tgl. 5000 µg. Jeweils nüchtern 30 min. nach LT, und nach B12 60 min. nüchtern.

    Magnesium 33,00 mg/L (34,0-36,0)
    --> 2 Wochen lang tgl. 900 mg Mg aus Magnesiumcitrat, dann ca. 2 Monate lang tgl. 600 mg, seitdem sporadisch 300 mg.

    Kupfer 0,95 mg/L (1,10-1,20)
    --> 4 Wochen lang alle 2 Tage abends 6 mg Kupfersebacat. Im Wechsel mit Zink.

    Zink 7,25 mg/L (7,30-7,70)
    --> 4 Wochen lang alle 2 Tage abends 30 mg Zinkmethionin. Im Wechsel mit Kupfer.

    Folsäure in Erythrocyten 4,2 ng/mL (180-590)
    --> 2 Wochen lang tgl. 4800 µg Folsäure, dann 2 Monate lang tgl. 2400 µg.

    In Ordnung waren hingegen Vit. B2 und Vit. B6. Zur Vit. D-Aufsättigung nahm ich parallel 2000mg Calcium aus der Nahrung auf, indem ich jeden Tag ca. 200g Hartkäse gegessen habe. Der Heißhunger auf Käse war kaum zu stillen - und normalerweise hasse ich Käse abgrundtief, was nach Beendigung der Aufsättigung auf wiederkam.

    Inzwischen sind alle Nährstoffmängel behoben. Prophylaktisch nehme ich:
    - 30 mg Zinkmethionin abends, im Wechsel mit 95 mg Eisen(II)succinat
    - 4000 IE Vitamin D
    - sporadisch 300 mg Mg aus Magnesiumcitrat nach Bedarf, immer wenn Verspannungen spürbar werden

    Hormone (gemessen am 21.8.2012 nüchtern gegen 8:45 Uhr):
    Cortisol im Serum 8,9 µg/dL (3,7-19,4)
    Testosteron gesamt 5,52 ng/mL (2,49-8,36)
    SHBG 38,1 nmol/L (13,5-71,4)
    Albumin 51,0 g/L (36,6-51,0)
    DHEA: 183 µg/dL (161-562)
    Freies Testosteron*: 0,100 µg/L (0,026 - 0,167)
    Bioverfügbares Testosteron*: 2,721 µg/L (0,616 -3,920)
    *errechnet aus Testosteron ges., SHBG und Albumin

    Weitere Werte auf Anfrage erhältlich, falls sie euch interessieren und/oder jemandem nützlich sind.

    ---> UND JETZT: VIEL SPASS, ICH FREUE MICH AUF EURE KOMMENTARE! <---

  4. #4
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    Standard AW: Arsaneus T3-Tagebuch [Diskussionen über SD-Themen aller Art sind erwünscht!]

    Alle vorherigen Ärzte werde ich nicht mehr aufsuchen, da sie meinen Wunsch nach einer patientenzentrierten, "demokratischen" Behandlung (als Gegenstück zu einer wertezentrierten, "diktatorischen" Behandlung) nicht verstanden und/oder nicht unterstützt haben.
    super Einstellung

    Schade, dass nicht jeder die Möglichkeit dazu hat (mangels Ärzten).

    Meine HÄ ist sehr aufgeschlossen und läßt mich machen, solange die Werte nicht aus der Norm springen. Suppr. TSH findet sie nicht toll, aber solange es mir gut geht, verschreibt sie mir was ich möchte

    Ich habe nicht alles gelesen, war mir zuviel

  5. #5
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    Zitat Zitat von Arsaneus Beitrag anzeigen
    ... weshalb ich ihr sagte, sie solle unsere Ärztin mal nach Dekristol 20.000 IE fragen und davon tgl. eine Vierteltablette nehmen.
    Das funktioniert nicht. Dekristol besteht aus Weichkapseln, die eine ölige Lösung enthalten. Man muss sie im ganzen nehmen, wogegen auch nichts spricht.

    Sorry, mir sind deine vielen Beiträge auch zu lang.....aber ich wünsche dir viel Erfolg beim Einstellen. Und: Denke doch auch mal an was anderes als an deine Schilddrüse.

  6. #6
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    Standard AW: Arsaneus T3-Tagebuch [Diskussionen über SD-Themen aller Art sind erwünscht!]

    hey arsaneus,

    ich starte seit eben auch zum ersten mal mit thyb. (t 3 - ich achtel die tablette erstmal). darf ich dich mal fragen, welche abendeinnahme (uhrzeit) deines erachtens am besten ist ?

    lieben gruß


    tascha

  7. #7
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    Standard AW: Arsaneus T3-Tagebuch [Diskussionen über SD-Themen aller Art sind erwünscht!]

    Hallo Arsaneus,

    Respekt für die Mühe die du dir machst!

    Und Danke dass du uns teilhaben lässt, deine Beiträge fand ich immer sehr interessant!

    Gruß Kati

  8. #8
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    Standard AW: Arsaneus T3-Tagebuch [Diskussionen über SD-Themen aller Art sind erwünscht!]

    Hier die Fotos:

    @Tascha: Direkt vor dem Einschlafen. Optimal wäre meines Erachtens ca. 1 Uhr. Man sollte aber keinesfalls der natürlichen Schlafrhythmus nur wegen Thybon unterbrechen.

    @all: Die Anfangsbeiträge waren absichtlich so lang, damit jeder die Möglichkeit hat, sich auch nach 50 oder 100 folgenden Seiten noch über die Ausgangssituation zu informieren. Selbst dann, wenn ich selber nicht mehr alles genau im Kopf hab. Niemand muss das alles lesen! Es sind halt meine Hintergrundgedanken, warum ich mit T3 und Kraftsport etc. anfange und wieso ich es genau so machen werde wie ich es vorhabe.

    @Kati: Danke!
    Geändert von Arsaneus (12.09.12 um 20:27 Uhr)

  9. #9
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    Standard AW: Arsaneus T3-Tagebuch [Diskussionen über SD-Themen aller Art sind erwünscht!]

    danke arsaneus,

    auch fuer deine interesannten beitraege. uuuf nachts, nee - da werde ich mein t 3 besser nach dem aufstehen nehmen.

    lieben gruß


    tascha

  10. #10
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    Standard AW: Arsaneus T3-Tagebuch [Diskussionen über SD-Themen aller Art sind erwünscht!]

    Es gibt hier im Forum einen interessanten Thread, wo du dir die circadianen Rhythmen von TSH, fT3 und fT4 bei Gesunden und unter Hormonsubstitution anschauen kannst. Also, wie die Werte im Tagesverlauf schwanken. Du wirst feststellen, dass bei Gesunden der fT3 nachts um ca. 4 Uhr ein Maximum hat, das bei T4-Monotherapie (also wenn man nur LT nimmt) fehlt. Wenn man T4+T3 nimmt, und den Einnahmezeitpunkt des T3 auf morgens legt, hat das m.E. zwei ganz gravierende Nachteile:

    1. Doppelte Hormonspitze im Blut! Das mag die Hypophyse nicht (bzw. allgemein ist es unnormal für die Körper). Die Folge ist v.a. ein supprimierter TSH.
    2. Der fT3-Anstieg, der normalerweise nachts kommt, ist plötzlich vormittags. Was das für Auswirkungen hat, weiß keiner so genau.

    Meine Idee ist, den Einnahmezeitpunkt auf spät abends vor dem Einschlafen zu legen. Man erzeugt somit einen nächtlichen fT3-Anstieg, genau wie bei Gesunden. Der kommt dann halt nur ein paar Stunden früher als üblich, aber wer weiß, vielleicht kann der Körper sich daran anpassen? Es ist in jedem Fall "natürlicher" als ein fT3-Anstieg morgens. Insbesondere, weil bei Gesunden fT3-Maximum = fT4-Minimum und fT3-Minimum = fT4-Maximum ist! (so über den Daumen gepeilt...schau dir die Graphen an)
    Die Rhythmen arbeiten also genau gegeneinander, und wenn man beides zusammen einnimmt, arbeiten sie plötzlich parallel...

    Eine T3-Einnahme spät abends halte ich daher für natürlicher als morgens!

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