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Thema: Hashimoto-Thyreoiditis und „extremer“ Ausdauersport

  1. #21
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    Standard AW: Hashimoto-Thyreoiditis und „extremer“ Ausdauersport

    Das mit den Kohlenhydraten und Sport ist wieder einer der häufigsten Irrtümer. Der Körper greift nur ca 30 Minuten lang auf die Glykogen-Speicher, danach holt er sich die Energie woanders her.

  2. #22
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    Standard AW: Hashimoto-Thyreoiditis und „extremer“ Ausdauersport

    Zitat Zitat von Yvonne13 Beitrag anzeigen
    Also ich finde es nicht schön, hier von vorne herein zu sagen... Marathon kannste knicken.
    Ich bin auch Sportlerin(41), spiele aktiv Eishockey, 4mal die Woche! Klar habe ich eine längere Regenerationsphase als Gesunde, aber hey, ich kann noch alles machen!
    Ich denke es liegt an jedem selbst, ich gebe mich dieser Krankheit nicht geschlagen!
    Also versuche dich gut einstellen zu lassen und hör auf dein Inneres und zieh dein Ding durch!
    Vielen Dank für deine aufmunternden Worte.
    Eishockey ist auch recht intensiv. Das kommt eher meinem Wintertraining nahe, als dem Sommertraining. Aber 4 mal die Woche ist schon ein Brett. Die langen oder längeren Regeneratinsphasen hatten mir bisher nie Problems gemacht. Zumindest hatte ich nie das Gefühl das es nicht ok ist. Bei mir waren es dann immer lange Ausfälle die überraschend kamen. Da bin ich mir eben nicht sicher ob ich das besser in den Griff bekomme. Bein „Inneres“ hat mich quasi schon 3 mal hinter das Licht geführt. Diese Ausfälle machen das meiste eben zunichte was ich bis dahin erreicht habe. Das ewige von 0 anfangen ist dabei mein Problem. Bisher sind die Erfolgsaussichten recht gering. Aktuell warte ich eh noch auf die schriftliche Diagnose und die Werte.... Denke dann lasse ich es erst einmal deutlich ruhiger angehen und schaue wie es sich entwickelt.

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Das mit den Kohlenhydraten und Sport ist wieder einer der häufigsten Irrtümer. Der Körper greift nur ca 30 Minuten lang auf die Glykogen-Speicher, danach holt er sich die Energie woanders her.
    Mein Wissensstand ist da ein anderer. Soweit ich weiß, braucht der Körper immer Kolehydrate, ganz ohne geht es nicht. Sprichwörtlich verbrennt das Fett im Feuer der Kohlehydrate. Es ist aber richtig das bei längeren Einheiten die Kolehydrate nicht der Energieträger sind, der die Menge an Energie bereit stellt. Das ist das Fett. Da man aber Kolehydrate braucht um das Fett zu verbrennen, und die Speicher der Kolehydrate nicht ausreichend sind, muss man welche zuführen.

  3. #23
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    Standard AW: Hashimoto-Thyreoiditis und „extremer“ Ausdauersport

    Denke dann lasse ich es erst einmal deutlich ruhiger angehen und schaue wie es sich entwickelt.
    Ja, mach das. Rechne mit einem halben bis ganzen Jahr Einstellungszeit. In dieser Phase wird die Leistungsfähigkeit höchstwahrscheinlich nicht so gut sein, wie sie später noch werden kann. Also nicht gleich die Nerven wegschmeißen, wenn es in dieser Zeit nicht besser oder vielleicht sogar phasenweise schlechter geht als vorher. Der Anpassungsprozess des Körpers an die neue Hormonsituation braucht seine Zeit.

  4. #24
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    Standard AW: Hashimoto-Thyreoiditis und „extremer“ Ausdauersport

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Ja, mach das. Rechne mit einem halben bis ganzen Jahr Einstellungszeit. In dieser Phase wird die Leistungsfähigkeit höchstwahrscheinlich nicht so gut sein, wie sie später noch werden kann. Also nicht gleich die Nerven wegschmeißen, wenn es in dieser Zeit nicht besser oder vielleicht sogar phasenweise schlechter geht als vorher. Der Anpassungsprozess des Körpers an die neue Hormonsituation braucht seine Zeit.
    Vielen Dank für deine ehrlichen und aufmunternden Worte.
    Habe schon gelesen das es vielleicht nicht ganz so schnell geht wie mein Arzt meint. Lasse mich jetzt aber mal überraschen wie es wird. Aktuell wird es gerade wieder besser, und bisher ging es dazwischen immer so 1,5 Jahre gut.

  5. #25
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    Ich hab's innerhalb eines halben Jahres geschafft. Es ist also möglich. GSD habe ich auf einige Ratschläge nicht gehört und mit meinem Arzt zusammen die Entscheidungen getroffen. Die wichtigste: T3. Da wurde mir hier im Forum von einer TE abgeraten. Heute steht fest, dass ich es brauche und zwar in einer relativ hohen Dosis.

    Lies dich gut ein, denn du bist für dich selbst verantwortlich.

  6. #26
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    Standard AW: Hashimoto-Thyreoiditis und „extremer“ Ausdauersport

    Das es anscheinend sehr große Unterschiede gibt von Person zu Person ist mir schon aufgefallen. Auch das es sehr auf das Zusammenspiel von Arzt und Patient ankommt. Befürchte da muss ich mir eventuell noch einen Arzt suchen der zu mir passt. Mein Hausarzt war bisher überzeugt das es bei meinen Werten nicht die Schilddrüse ist, ansonsten aber sehr bemüht. Mal schauen wie das nach der Diagnose jetzt wird. Mein Endokrinologe war fachlich anscheinend gut, aber sehr nüchtern. Er hat mir alle Fakten genannt, aber wenig erklärt. Mir Vorgespräch und Untersuchung hat das kein 15 Minuten gedauert. Vorläufige Diagnose Hashimoto. Befund dauert etwas wegen der Laborwerte und weil er noch geschrieben werden muss. Wenn es so ist, liegt das Rezept und die Einnahmeempfehlung dabei damit ich nicht noch einmal kommen muss. In zwei Monaten passt dann alles. Bin dann hier auch erst mal erschrocken, weil es anscheinend oft nicht ganz so gut läuft.

    Was meinst du mit GSD?

  7. #27
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    ich antworte mal kurz: GSD heisst (denke ich) gottseidank

  8. #28
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    Danke.

  9. #29
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    Standard AW: Hashimoto-Thyreoiditis und „extremer“ Ausdauersport

    Hallo Hawaii,

    auch Leistungssport ist mit Hashimoto kein Ding der Unmöglichkeit. Nachdem du aber erst am Anfang der Diagnosestellung stehst, brauchst du vor allem nur eines: viel Geduld. Wichtig ist vor allem auch, dass viel nicht immer viel hilft. Manche brauchen zusätzliches T3, viele aber auch nicht. Das ist eine ganz individuelle Geschichte. Wann kriegst du denn die Werte vom Endokrinologen?

  10. #30
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    Zitat Zitat von Beamuc Beitrag anzeigen
    Hallo Hawaii,

    auch Leistungssport ist mit Hashimoto kein Ding der Unmöglichkeit. Nachdem du aber erst am Anfang der Diagnosestellung stehst, brauchst du vor allem nur eines: viel Geduld. Wichtig ist vor allem auch, dass viel nicht immer viel hilft. Manche brauchen zusätzliches T3, viele aber auch nicht. Das ist eine ganz individuelle Geschichte. Wann kriegst du denn die Werte vom Endokrinologen?
    Geduld ist nicht meine Stärke. Mir hat das ziemlich auf den Magen geschlagen mit den Pausen...
    Aber da es anscheinend eh keine Alternativen zur Gedult gibt, sind mir eh die Hände gebunden.

    Angehört hat es sich als wenn es ewig dauern würde. Werte müssen vom Labor kommen, Diagnose auf Band gesprochen und dann der Befund abgetippt werden. Warte selbst sehnsüchtig drauf, weiß es aber leider nicht wann ich sie bekomme

    Auch dir danke für deine Antwort.
    Geändert von Hawaii (16.04.18 um 20:21 Uhr) Grund: Danksagung vergessen. :-)

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