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Thema: Rezidiv, Zweifel an OP

  1. #1
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    Standard Rezidiv, Zweifel an OP

    Hallo Zusammen,

    Nach 5 Jahren Ruhe will es mein Basedow wieder wissen. Zur Zeit nehme ich also wieder Thiamazol (20mg). Und jetzt nach 2 Wochen geht es schon wieder gut. Der Trak war mit 4 nicht so extrem hoch (normal bis 1,7). Mit 24,9ml war die SD gerade noch normal in ihrer Größe aber sehr inhomogen laut Ultraschall. Ich habe keine EO bzw. nur trockene und etwas lichtempfindliche Augen.
    Die Ärzte drängen nun nach einer OP (Bestrahlung wurde mir abgeraten und das ich präferiere auch die OP). Wie jeder zweifel ich ein wenig.

    Eine Frage stellt sich mir dabei die ich hier noch nicht gefunden habe:

    Was ist wenn in 10-15 Jahren eine echte Therapie entwickelt wird. Dann wäre es evt. ratsam die Zeit zu überbrücken. Und sich nicht vorschnell die SD raus nehmen zu lassen.
    In meinem Fall schlagen die Hemmer ja gut an. Und wenn ich dann noch ein oder zwei mal eine Hemmertherapie nehme wäre das so schlimm?

    Vielen Dank im Vorraus

  2. #2
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    Standard AW: Rezidiv, Zweifel an OP

    Nein, unter den oben geschilderten Umständen (kein heftiger MB, niedrig dosierte Hemmung ausreichend, sonst keine groben Komplikationen, etwa viele Knoten, große Schilddrüse) ist das sicher machbar.

    Bei Kinderwunsch allerdings ... liegt die Sache etwas anders.

    http://www.ht-mb.de/forum/showthread...sierte-Hemmung

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von RalfWei
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    Standard AW: Rezidiv, Zweifel an OP

    Ich denke auch das wenn Du keinen KiWu hast es ruhig nochmal versuchen kannst.

  4. #4
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    Standard AW: Rezidiv, Zweifel an OP

    Hallo Carreidas,

    wenn ich das richtig verstehe, ist das dein erstes Rezidiv?

    Habe schon oft gehört, dass viele Ärzte dann zu einer definitiven Therapie drängen. Das kann man natürlich hinterfragen. Laut Studien sind die Chancen schon geringer, dass es sich nach erneuter Hemmerphase wieder länger beruhigt, ausgeschlossen ist es aber nicht. Die Hemmer haben halt schon ein paar stärkere Nebenwirkungen, sodass man sie vielleicht nicht unbedingt ein Leben lang nehmen sollte. Wenn du sie aber bisher gut verträgst und deine Leberwerte auch in Ordnung sind, sprichterstmal nichts dagegen.

    Mein Arzt hat zum Glück mit mir gemeinsam einen Therapieplan gemacht. Denke auch, dass es sehr wichtig ist von den nächsten Schritten überzeugt zu sein. Schließlich geht es hier um dich! Ich habe auch eine zweite medikamentöse Therapie gemacht. Als die dann auch scheiterte war ich echt bereit für die OP, weil ich auch keine Lust mehr auf das ständige auf und ab (mein Arzt hat mir übrigens eine dritte Runde angeboten) hatte.

    Liebe Grüße

  5. #5
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    Standard AW: Rezidiv, Zweifel an OP

    Danke für die Antworten!

    Nach 9 Wochen bin ich schon wieder in Eutyreose und es geht mir relatief gut. War jetzt zuletzt bei 30mg Thiamazol. Da ich zur Zeit "nur" bei meiner Hausärztin bin würde ich gerne eure Empfehlung für die weitere Thiamazol Dosierung haben. Tendiere zu 10mg die nächsten 4 Wochen und dann neue Werte bestimmen lassen. Was meint ihr??

    Tipp: Übrigens wird häufig empfohlen bei SD Problemen 100 oder 200 mg Selen zu nehmen (wisst ihr bestimmt). Ich essen seit dem Rezidiv jeden Tag Paranüsse. Eine Paranuss hat ca. 100mg Selen (Bioverfügbarkeit?). Werde die weiterhin essen. Schaden tuts bestimmt nicht.

    Machts gut!

  6. #6
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    Standard AW: Rezidiv, Zweifel an OP

    Selen ist eine gute Idee.
    Eine Einschätzung ist erst mit den freien Werte möglich.
    Sehr wahrscheinlich wirst Du die Dosis anpassen müssen,
    wieviel kann man aber jetzt noch nicht sagen.

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von RalfWei
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    Standard AW: Rezidiv, Zweifel an OP

    Hallo carreidas - oder soll ich sagen Frau Nachbarin ?

    Den Sprung 30 auf 10 finde ich schon etwas heavy. Ebenso die 4 Wochen Abstand zwischen den BEs. Ist für mich irgendetwas wie Flug im Nebel oder Blindflug.

    Falls Du noch jemanden suchst: in BN-Röttgen gibt es eine junge Ärztin die sich gut auskennt und wo Du auch nicht nach dem Schema F behandelt wirst. Bei Wunsch gerne per PN mehr.

  8. #8
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    Standard AW: Rezidiv, Zweifel an OP

    Hallo Zusammen,

    Welche Dosierung Thiamazol würdet ihr mir empfehlen?
    Ich bin seit kurzem wieder in Eutyreose (die genauen Werte bekomme ich noch). Sogar das TSH zeigt sich schon wieder. Die TRAKS sind nur noch leicht erhöht.
    Bis jetzt hatte ich 10mg genommen. Reichen jetzt schon die 2,5 erhaltungsdosis?

    Euch alles gute!

  9. #9
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    Standard AW: Rezidiv, Zweifel an OP

    Von 10 auf 2,5 ist nicht gerade die hohe Kunst der sanften Hemmerdosierung .

    Aber stelle doch bitte erst die Werten ein.

    Bei der vorletzten BE fehlt das Datum.
    Auch die Angabe, seit wann du die Dosis nimmst, fehlt, könntest du ergänzen?

  10. #10
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    Standard AW: Rezidiv, Zweifel an OP

    Danke Panna! :-)

    Ok werde dann doch lieber auf 5 mg gehen und in 2 Wochen noch mal zum Arzt (Werte stehen jetzt korrekt drin).

    Eine Frage, wie beurteilst du die Traks bei mir. Die sind jetzt ca. 3-4 Monate nach Beginne der Medikation noch etwas zu hoch. Zählt das deiner Erfahrung nach noch zu den guten Erfolgsaussichten? Soweit ich weiß spielt der Rückgang der Traks eine Rolle bei der Rezidiv Prognose.

    Alles gute!

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