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Thema: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

  1. #1
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    Standard Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    In meinem letzten Treat ist der Titel nicht so passend, darum will ich hier nochmal direkt fragen. Warum geht es einem so schlecht wenn man T4 reduziert, wovon der Wert eindeutig schon länger zu hoch ist ?
    Ich fühle mich schrecklich.....die Reduktion ist fast 2Wochen her und seit zwei Tagen ist alles noch schlimmer geworden.
    Ich bitte um zahlreiche Erfahrungsberichte.
    LG von Angela

  2. #2
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Was du da beschreibst, ist ein paradoxes Phänomen. Bei Überdosierung zu reduzieren ist ja eine Entlastung, die nach und nach spürbar wird. Mir geht es in so einem Fall nach einiger Zeit besser in dem Sinn, dass die Symptome der Überdosierung nachlassen. Das dürfte bei den meisten so ähnlich ablaufen. Es stimmt ja nicht, dass man behutsam runterschleichen muss, wenn der zu hohe Spiegel bereits im Blut etabliert ist.

    Vielleicht kommen ja die Symptome daher, dass die Dosis immer noch zu hoch ist?

    Ich bitte um zahlreiche Erfahrungsberichte.
    Wenn du jetzt tatsächlich Bestätigung bekommst, dass das so sein muss wie bei dir - Entzugssymptome durch Minireduzierung - was hilft das dann? Klar, man fühlt sich weniger allein. Aber wenn die Symptomatik teils eine Nocebo-Kopfgeburt sein sollte (beruhend auf der Fehlannahme, dass bei Reduzierungen eine Erstverschlimmerung auftreten muss und dann auf der Lauer liegen), ist das eher kontraproduktiv.

  3. #3
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Auch noch eine Möglichkeit: die Werte entstanden während eines Entzündungsschubes, wobei SD-Hormone freigesetzt werden.
    Wenn man danach reduziert, kann es passieren, dass man eher mehr braucht als weniger (bzw. nur kurzzeitig weniger, danach entweder gleich oder etwas mehr).

  4. #4
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Ich würde gerne wissen ob es anderen auch so erging um besser durchzuhalten....ich wüsste die Quälerei leider hat sich.
    An einen Schub denke ich jetzt eher nicht, denn die Werte gingen vor 2,5 Jahren hoch zeitgleich mit dem Abfall der weiblichen Hormone. Die schwankten zu Anfang noch, sind jetzt aber seit einem halben Jahr nicht mehr messbar und seitdem geht es mir immer schlechter. Habe jetzt unter 112 T4 und 5 T3 die gleichen, manchmal sogar höhere Werte als mit 137/5 vor einem halben Jahr.

  5. #5
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Aber die Werte waren immer schon 8-12 Stunden nach LT entstanden. Vielleicht braucht dein Körper tatsächlich soviel LT?
    Wie ging es dir mit LT 125?

  6. #6
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Aber die Werte waren immer schon 8-12 Stunden nach LT entstanden. Vielleicht braucht dein Körper tatsächlich soviel LT?
    Oder die Überdosierung wurde damit wegerklärt. Der Wert ist ja immer noch hoch, auch nach 24 Stunden:

    FT 4 1,73. (0,73 - 1,95)
    Wenn du es nicht morgens ins Labor schaffst, kannst du ja trotzdem die Tablette am Morgen weglassen und dann am Nachmittag zur BE gehen. Nur Thybon solltest du nicht so lange absetzen.

  7. #7
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Bis zum 01.12. hatte ich meine BE morgens ohne Tbl. Da sieht man wie viel niedriger die Werte waren bei höherer Dosis.
    Mir ging es in meinen 20 Jahren Thyroxineinnahme immer schlecht bei Werten über 1,6 nach 24 Std. Messung.
    Ich habe Thybon nicht abgesetzt. Nur mehr als 5 µg kann ich nicht vertragen, das rast mein Herz und ich schwitze furchtbar, mir ist dann übel usw....Davon könnte ich eher weniger brauchen.

  8. #8
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Zitat Zitat von Angela Beitrag anzeigen
    Ich habe Thybon nicht abgesetzt. Nur mehr als 5 µg kann ich nicht vertragen, das rast mein Herz und ich schwitze furchtbar, mir ist dann übel usw....Davon könnte ich eher weniger brauchen.
    Mir ging es nicht darum, dir Thybon zu empfehlen oder davon abzuraten, sondern darum, dass die Zeit zwischen Einnahme und BE wegen der geringen Halbwertszeit nicht so lang sein darf wie bei T4.

    Bei T4 ist es egal, ob die letzte Einnahme 20 oder 30 Stunden her ist. Aber wenn es mal 12 und mal 8 und mal 15 sind, kannst du die Werte nicht vergleichen.

    Mir ging es in meinen 20 Jahren Thyroxineinnahme immer schlecht bei Werten über 1,6 nach 24 Std. Messung.
    Dann lebst du also seit einem Jahr mit einer bewussten Überdosierung? Warum?

  9. #9
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Ich habe immer weiter reduziert in der Zeit, nur die Werte blieben hoch. Nachdem ich gestern um 14 Uhr noch 2 Tropfen Liotir, also 3,4 T3 dazugekommen habe, konnte ich bis 3 Uhr nicht schlafen. Das war schon immer so.....ich kann nicht die Dosis aufteilen.....dann schlafe ich nicht und bin noch unruhiger.

  10. #10
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    Standard AW: Reduzierung bei Überdosierung, wie war das bei Euch ?

    Zitat Zitat von Angela Beitrag anzeigen
    Ich habe immer weiter reduziert in der Zeit, nur die Werte blieben hoch.
    Du hast von 150 auf 125 reduziert und warst zwischendurch wieder auf 137. Wenn eine Überdosierung und die Wechseljahre zusammen kommen, dann kann es halt sein, dass deine Reduzierung nicht reicht.

    Aus deinem Profil: "Ich finde keine gute Einstellung mit Thyroxin, egal welche Dosis seit den Wechseljahren."

    Sowas sollte man sich besser nicht einreden.

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