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Thema: Hashi - möglicherweise Hinweis auf Morbus Basedow - Absetzen Euthyrox

  1. #1
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    Standard Hashi - möglicherweise Hinweis auf Morbus Basedow - Absetzen Euthyrox

    Hallölchen,

    ich hab da mal ein Frägelchen und zwar habe ich eigentlich seit Jahren Hashimoto und ganz gerne einen ziemlich schwankenden TSH. Ich habe letztes Jahr ca. 20 Kg (absichtlich, low carb) abgenommen und bis zum Juli noch 112 Euthyrox genommen. Da der TSH bei < 0.01 mU/l (Norm 0,27 - 4,20) lag, wurde auf 100er reduziert. Da sich der TSH kein Stück bewegt hatte, wurde im Dezember auf Euthyrox 75 reduziert mit davor 2 tägiger Pause. Da ich neu in der Stadt war/bin und mir die Hausärztin nicht so taugte, bin ich zu einer anderen Praxis und die haben mich, vorallem wegen dem Kinderwunsch, den ich geäussert hatte, zum Nuklearmediziner geschickt.

    Werte dort (Euthyrox 75 seit 25 Tagen):
    FT3 3,04 pg/ml (2,3 - 5,3)
    FT4 1,30 ng/dl (0,78 - 1,94)
    TSH < 0,01 MirkrolU/ml (0,3 - 4)
    Anti-TPO (MAK) 2968,4 IU/ml (<60)
    Thyreoglobulin AK (TAK) 80,97 UI/ml (<60)
    TSH-Rezeptor-AK 2,12 IU/l (<1,0: negativ; >1,5 positiv; 1-1,5 Übergangsbereich)
    Calcitonin 2,24 pg/ml (<20)
    Thyreoglobulin (hTg) 1,02 ng/ml
    iPTH 22,41 pg/ml (4-65)
    25-OH-Vitamin D3 6,65 Mikrog/l

    Im Befund steht nun noch, dass die gering erhöhter TSH-Rezeptor-Antikörper ein möglicher Hinweis auf einen Übergang in eine Imunhyperthyreose Typ Morbus Basedow sein könnte.
    Als Empfehlung wird ein Auslassversuch angegeben.

    Ich war nun beim Hausarzt, um mit ihm zu besprechen, wie es nun weitergeht. Er war etwas verblüfft, weil er (fast o-Ton) gar nicht wusste, dass so ein "Übergang" überhaupt existiert. Er verwies vernünftigerweise wieder auf den Nuklearmediziner, weil die die Profis sind. Jetzt ist es nur so mit den rar gesähten Terminen, dass es einen Termin erst am 20.03 gibt.
    Ich habe seit Samstag Euthyrox abgesetzt, aber mir scheint eine Pause von 6 Wochen bei einem Verdacht auf irgendetwas bei Symptomfreiheit als ein wenig arg lang.

    Ich hatte mit 112 Haarausfall, der hat sich bei 100 gelegt und alles war okay. Ich hätte die Werte nicht kontrollieren lassen, wenn die andere HA nicht gesagt hätte, dass sie mir sonst nix verschreibt.
    Mit 75 war jetzt eigentlich auch alles in Ordnung. War ja mehr so ein Zufallsfund, weil ich die SD-Sachen kontrollieren lassen wollte (hab n paar kleine Knötchen) wegen dem Kinderwunsch.

    Dass da jetzt sowas bei rauskommt hätte ich jetzt eigentlich nicht so gedacht.

    Hat hier schon mal jemand einen Auslassversuch über mehrere Wochen gemacht? Auf eine UF hab ich so gar keine Lust. Konnte ich Jahre lang studieren, fand ich scheiße, braucht echt niemand..
    Ich glaubs ja nicht, bzw wüsste nicht warum, aber ich war bei der Blutabnahme noch ziemlich erkältet. Kann das die TSH-Rezeptor-AK evtl. beeinflusst haben?

    Hat schon mal jemand was von einem uminösen Übergang gehört oder gehabt und wie lief das da dann ab?

  2. #2
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    Standard AW: Hashi - möglicherweise Hinweis auf Morbus Basedow - Absetzen Euthyrox

    Da würde ich mir mal schnell eine zweite Meinung einholen.

    25-OH-Vitamin D3 6,65 Mikrog/l
    Was unternimmst du gegen deinen massiven Vitamin-D-Mangel?

  3. #3
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    Standard AW: Hashi - möglicherweise Hinweis auf Morbus Basedow - Absetzen Euthyrox

    Vigantol 1000 IE eine pro Tag seit Samstag

    Das mit den zweiten Meinungen ist in kürze der Zeit recht schwierig. Die andere Nukl.medizinische Praxis wollte mir einen Termin in 9 (ja.. NEUN) Monaten geben.

    hmmm aber da würde ein Endokrinologe auch ausreichen, oder?

  4. #4
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    Standard AW: Hashi - möglicherweise Hinweis auf Morbus Basedow - Absetzen Euthyrox

    Vigantol 1000 IE eine pro Tag seit Samstag
    Is he kidding? Niedrig dosierter geht ja wohl nicht mehr.

  5. #5
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    Standard AW: Hashi - möglicherweise Hinweis auf Morbus Basedow - Absetzen Euthyrox

    die gibts noch in 500..
    die Dosierung steht halt so im Befund.

  6. #6
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    Standard AW: Hashi - möglicherweise Hinweis auf Morbus Basedow - Absetzen Euthyrox

    Zitat Zitat von cleolein Beitrag anzeigen
    hmmm aber da würde ein Endokrinologe auch ausreichen, oder?

    Ja sicher

  7. #7
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    Standard AW: Hashi - möglicherweise Hinweis auf Morbus Basedow - Absetzen Euthyrox

    Zitat Zitat von cleolein Beitrag anzeigen
    die gibts noch in 500..
    die Dosierung steht halt so im Befund.
    Muß man sich ja nicht dran halten
    Niemand hindert Dich eine höhere Dosis zu nehmen.
    Im I-Net gibt's auch andere Dosierungen zu kaufen und sind auch nicht so teuer.

    1000 IE bei dem Mangel zu verschreiben ist allerdings ein schlechter Witz über den niemand lachen kann.

  8. #8
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    Standard AW: Hashi - möglicherweise Hinweis auf Morbus Basedow - Absetzen Euthyrox

    Zitat Zitat von cleolein Beitrag anzeigen
    Er war etwas verblüfft, weil er (fast o-Ton) gar nicht wusste, dass so ein "Übergang" überhaupt existiert.
    Ja nun, ich habe mehrere davon hinter mir.

    Mit 75 war jetzt eigentlich auch alles in Ordnung. War ja mehr so ein Zufallsfund, weil ich die SD-Sachen kontrollieren lassen wollte (hab n paar kleine Knötchen) wegen dem Kinderwunsch.

    Dass da jetzt sowas bei rauskommt hätte ich jetzt eigentlich nicht so gedacht.
    Falls deine TRAK aktiv sind und schwanken, werden sich auch die Schilddrüsenwerte wieder ändern.

    Das heißt: Engmaschig beobachten, Thyroxindosis wenn nötig laufend an den fT4-Wert anpassen, Jod meiden.

    Ein Facharzt ist eine gute Idee, aber verlass dich nicht komplett darauf. Falls das auch eine Mischform sein sollte, musst du wahrscheinlich Expertin in eigener Sache werden, wenn du nicht als "nicht einstellbar" auf dem OP-Tisch landen willst.

  9. #9
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    Standard AW: Hashi - möglicherweise Hinweis auf Morbus Basedow - Absetzen Euthyrox

    Okay, also erstmal mehr Vitamin D einwerfen.

    Dann hab ich gerade mal die alten Befunde rausgekramt und gesehen, dass der TRAK im Juni 2015 das einzige mal überhaupt überprüft worden ist. da war er <1.0 (Ref. < 1.8).

    "nicht einstellbar" (zumindest dauerhaft) war ich schon seit der Diagnose 2010. Ich hab schon immer so zwischen Euthyrox 75, 88, 100 und 112 wechseln müssen. Jedes Jahr mindestens einmal und meistens aus meinem Unwohlsein. Eigentlich war bis Dato die Blutabnahme nur als Tendenzkontrolle für mich relevant, weil wenns mir super ging, dann war m.E. auch alles okay. Wenn mir die Haare ausgefallen sind (bei mir erstes Anzeichen, dass was nicht stimmt) dann ist der TSH entweder zu hoch oder zu niedrig. Wenn ich das dann doch mal ignorierte und ich hab quasi Herzrasen dazu gekriegt, dann war klar: zu niedrig. Auf Erschöpfung konnte/kann ich nicht achten, weil ich beruflich so eingespannt bin, dass es gar kein Wunder wäre müde etc zu sein ;P

    Heute hat nochmal die Dame vom Nuk angerufen, weil ich die 6 Wochen Wartezeit in Frage gestellt hatte. Sie meinte, dass sie mit der Ärztin geredet hat und die der MEinung ist, dass das genau die Spanne ist, die man braucht um festzustellen, um welche Krankheit es sich eigentlich handelt. Ich habe jetzt aber auch mal einen Blutabnahmetermin beim HA ausgemacht fast exakt zur Mitte der "Enthaltung".
    Mein Plan war jetzt:
    Ich lass den TSH bestimmen und leg vorher fest, obs mir gut oder dreckig geht . Wenns mir gut geht dann warte ich die weiteren 3 Wochen, wenn nicht, dann werf ich wieder Euthyrox ein und suche mir einen Spezi der erstmal engmaschig betreuen kann. Na eigentlich könnte man die Blutentnahme dann auch weglassen, wenns gut geht. hüm...

  10. #10
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    Standard AW: Hashi - möglicherweise Hinweis auf Morbus Basedow - Absetzen Euthyrox

    Wenn TRAK im Spiel sind, funktioniert die Einstellung nach TSH meistens nicht mehr.

    Eine LT-Dosisänderung ist nach vier Wochen mehr oder weniger angekommen. Kann aber durch Änderung der TRAK schon wieder konterkariert sein. Ob vier oder sechs Wochen abwarten besser ist, kann man in diesen Phasen nicht sicher sagen, aber du solltest dran bleiben.

    Auf Erschöpfung konnte/kann ich nicht achten, weil ich beruflich so eingespannt bin, dass es gar kein Wunder wäre müde etc zu sein ;P
    Da solltest du gegensteuern. Sowohl im Job als auch im Umgang mit der Gesundheit.

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