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Thema: Ernährungsumstellung?

  1. #31
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    Standard AW: Ernährungsumstellung?

    Zum Thema "ungesunde Kohlehydrate" kann ich nur folgendes beisteuern:
    Am besten schlafe ich, wenn ich vor dem Schlafengehen ein kleines Stück von meinem selbst gebackenen Sauerteigbrot mit etwas Butter oder Olivenöl esse....
    Oder wenn wir am Abend selbst gebackene Pizza mit Gemüse und Käse hatten...

    Ich brauche zum Satt werden auch Kohlehydrate. Wenn ich Abends, wie ja oft empfohlen nur Eiweiß esse, habe ich nach 2 Stunden einen riesigen Hunger. Da hilft auch Fisch, Fleisch und Gemüse in großen Mengen nicht.

  2. #32
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Natur
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    Standard AW: Ernährungsumstellung?

    @KapscII
    Ja, ich verstehe das sehr gut. Ich kenne viele Menschen die ohne (leere) Kohlenhydrate sozusagen sich ihr Leben nicht vorstellen können... Mir ging’s ja auch Jahrzehnten genau so! Auch ich hätte damals "mein Brot" bis zum blutigen Ende und darüber hinaus verteidigt.
    Heute kann ich sehen, wie kurzsichtig und unwissend es doch mit mir damals war.

    Es ging dem Threaderöffner um die Frage der Ernährungsumstellung, darunter bez. Gluten, Milchprodukte und Nachtschattengewächse.
    So schildere ich darauf hin meine Ernährungsumstellung, nicht mehr und nicht weniger.
    Du kannst und darfst ebenso hier über Deine andere Erfahrungen bei der Ernährungsumstellung berichten.
    Der Threaderöffner ist letzendlich derjenige der dann eigene Entscheidungen trifft.
    Geändert von Natur (14.01.18 um 11:55 Uhr)

  3. #33
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    Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet ihr sie brauchen, um zu weinen...Paul Sartr
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    Standard AW: Ernährungsumstellung?

    Zitat Zitat von Natur Beitrag anzeigen
    Das glauben leider Gottes viele Menschen. Überall wo man sich umschaut stopfen sich Menschen von morgens bis Abends mit Kohlenhydraten voll. Brot, Brötchen, Döner, Donuts, Pizza, Croissant Waffeln, Nudeln usw... Ein echter Rauschzustand.

    Gute Fette und Öle, Gemüse, Wurzeln, Kräuter, Gewürze, Obst (in persönlich esse derzeit aus konkreten Gründen kaum Obst) , Eier, Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte & Fisch, Nüsse, Samen, Fermentierte Lebensmittel... usw.
    Selbstverständlich muss man dabei genau wissen, welche Lebensmittel in welchem Zustand einem gut bekommen, und das jeweilige Lebensmittel am verträglichsten für sich zubereiten. Einiges ist gut roh, das zweite wiederum etwas vorgewärmt und das dritte gekocht.
    KH machen richtig satt, diese Grundnahrungsmittel sind auch keineswegs ungesund, das wollen uns viele, sogenannte Ernährungsexperten heutzutage nur einreden. Ich kenne mich übrigens aus damit, ich habe es auch mal eine Zeitlang mitgemacht .

    Eiweiß und gesunde Fette sind auch wichtig, aber als Hauptnahrungsmittel taugen sie nichts. Vor allem Eiweiß sättigt überhaupt nicht gut, man bekommt schnell wieder Hunger. Durch tierisches Eiweiß kann der Blutzucker auch extrem steigen, was ebenfalls ungesund ist.

  4. #34
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Gummibaum
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    Standard AW: Ernährungsumstellung?

    Kinners, es sind ja eben nicht nur Kohlenhydrate. Da kleben Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und sonstwas dran

    Darauf ne Banane

  5. #35
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    Standard AW: Ernährungsumstellung?

    Zitat Zitat von Gummibaum Beitrag anzeigen
    Kinners, es sind ja eben nicht nur Kohlenhydrate. Da kleben Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und sonstwas dran
    Und wenn nix anderes als Kohlenhydrate drin wären, böse, leere Kohlenhydrate oder gar reiner böser Zucker: dann wäre es leicht verwertbare Energie - evolutionstechnisch also eine richtig gute Sache. Die Perversion der Ernährung, sich die Mägen mit möglichst energiearmem oder schwer verdaulichen Zeug zu füllen, ist ja noch nicht so alt...

    Ich habe ernährungsexperimentell so ziemlich alles durch: Kaffeeverzicht, kein Schweinefleisch, Vollwertkost, Trennkost, Vegetarismus - alles jeweils über Jahre. "Zuckerknacker" schon vor 20 Jahren gelesen und ausprobiert, ebenso Strunz mit eiweißbetonter Ernährung und haufenweise Mikronährstoffen. Zwischendurch eine Immundiät nach IgG-Test (völlig beknackt), später LCHF (einige Monate). Außerdem zweimal Eliminationsdiät.

    Ergebnis: Haferflocken, Olivenöl, Walnüsse, länger haltbar gemachte Frischmilch und eine bestimmte Sorte Bäckerbrötchen vertrage ich nicht ganz so gut. Von Erdbeertiramisu wird mir richtig schlecht. Fisch mag ich eher nicht. Low Carb lässt fT3 abstürzen. Cola hilft gegen Migräne. Davon ab ist es völlig egal, wie ich mich ernähre. Es hat keinerlei Auswirkungen auf mein Befinden oder auf meine Autoimmunerkrankungen.

  6. #36
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    Standard AW: Ernährungsumstellung?

    Dini, so ist es mir auch ergangen.

    Zu "leeren" Kohlehydraten:

    https://www.naehrwertrechner.de/naeh...Mehl+Type+405/

    Alles lesen, bitte! Und das ohne die Pflanzenabwehrstoffe im VK-Mehl......

  7. #37

    Standard AW: Ernährungsumstellung?

    Ich persönlich habe Kohlenhydrate nie schlecht geredet. Man kann gerne auch Brot essen, solange das im Rahmen bleibt.
    Ob Vollkornbrot oder Weizenbrot ist ja egal, Vollkorn hat vielleicht mehr Mineralstoffe, ansonsten kaum Unterschiede.

    Rauchen und Kaffee sind ja selbst schulmedizinisch erwiesen nicht gerade förderlich, aber auch hier macht die Menge das Gift.
    Dazu ist Rauchen eine ganz schön unnötige Tätigkeit, dazu auch höchst unwirtschaftlich. Ich hoffe die Steuern werden weiterhin schön hochgepusht.

    Ein wichtiger Punkt ist aber durchaus, was den ganzen Industrieprodukten an Zusatzstoffen hinzugefügt wird.
    Meide persönlich Brot primär wegen dem viel zu hohen Salzgehalt, auch schulmedizinisch erwiesen und führt zu Bluthochdruck.

    Bin ein Fan von Gemüse / Hülsenfrüchten / Obst geworden. Davon werde ich locker Satt, sehe da kein Problem. Als Kohlenhydrate gerne Reis.
    Eben so viel wie möglich naturbelassen (soweit es heutzutage noch möglich ist :/)

    Ich finde dass man durch Weizenmehl viel schneller Fett wird und dass dann herzkreislauftechnisch in die Hose gehen kann, wie bei vielen Deutschen, da sie oft kein/zu wenig Sport machen.
    Mit genug Sport, der im Süden eher vorhanden ist, kann man aber auch gerne Weizenbrot essen, wieso nicht? Mir würden da bloß die Zusatzstoffe und beim Brot z.B. der hohe Salzgehalt stören.

    Nahrungsergänzungsmittel können sinnvoll sein, aber auch nur wenn die Blutanalyse einen Mangel zeigt. Bei Vitamin-B12 finde ich es fast schon unmöglich ohne Präperate nicht im Mangelbereich zu sein.
    Ging mir als jahrelanger Fleischkonsument zumindest so.

    Ich höre so oft das Wort Diät, aber nicht Sport. Das ist die Gewichtung schon mal Falsch
    Was für Sportarten betreibt ihr denn so und wie regelmäßig?

    Dazu muss man sagen, dass der medizinische Wissensstand in paar Jahrzehnten wieder anders aussehen kann. Who knows.
    Geändert von JohnSmith (14.01.18 um 23:09 Uhr)

  8. #38
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    Standard AW: Ernährungsumstellung?

    Zitat Zitat von JohnSmith Beitrag anzeigen
    Rauchen und Kaffee sind ja selbst schulmedizinisch erwiesen nicht gerade förderlich, aber auch hier macht die Menge das Gift.
    Rauchen - klar. Aber Kaffee ist kein Problem, im Gegenteil. Meinem Vater wurden bspw. von seinem Neurologen 3 - 4 Tassen Kaffee pro Tag ausdrücklich empfohlen.

    Zitat Zitat von JohnSmith Beitrag anzeigen
    Ein wichtiger Punkt ist aber durchaus, was den ganzen Industrieprodukten an Zusatzstoffen hinzugefügt wird.
    Kommt drauf an. Man mag Zusatzstoffe unappetitlich finden, aber sie sind nicht per se schädlich.

    Zitat Zitat von JohnSmith Beitrag anzeigen
    Meide persönlich Brot primär wegen dem viel zu hohen Salzgehalt, auch schulmedizinisch erwiesen und führt zu Bluthochdruck.
    Das ist unnötig. Salz führt nicht zu Bluthochdruck, sondern Bluthochdruckpatienten sollen Salz i.d.R. reduzieren - vermutlich weil bei ihnen der Ausgleich nicht mehr funktioniert.

    Zitat Zitat von JohnSmith Beitrag anzeigen
    Ich finde dass man durch Weizenmehl viel schneller Fett wird und dass dann herzkreislauftechnisch in die Hose gehen kann, wie bei vielen Deutschen, da sie oft kein/zu wenig Sport machen.
    Mit genug Sport, der im Süden eher vorhanden ist, kann man aber auch gerne Weizenbrot essen, wieso nicht?
    Das sind aber wohl Klischees...

    Zitat Zitat von JohnSmith Beitrag anzeigen
    Nahrungsergänzungsmittel können sinnvoll sein, aber auch nur wenn die Blutanalyse einen Mangel zeigt. Bei Vitamin-B12 finde ich es fast schon unmöglich ohne Präperate nicht im Mangelbereich zu sein.
    Ging mir als jahrelanger Fleischkonsument zumindest so.
    Eigentlich sollten die B12-Speicher sehr lange reichen. Wenn das anders ist, sollte man sich m.E. mal auf Ursachensuche begeben.

    Zitat Zitat von JohnSmith Beitrag anzeigen
    Ich höre so oft das Wort Diät, aber nicht Sport. Das ist die Gewichtung schon mal Falsch
    Was für Sportarten betreibt ihr denn so und wie regelmäßig?
    Ja, Bewegung ist erwiesenermaßen wichtig, bedeutet aber nicht notwendigerweise Sport. Bei mir war das über die Jahre unterschiedlich: lange Zeit intensiv Badminton, Jogging, Fitness, manchmal nichts, zur Zeit tägliche Waldspaziergänge mit Hund.

  9. #39
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    Standard AW: Ernährungsumstellung?

    Hallonin der Runde,

    ich als Zöliakie-Betroffene, immer mit einem Bein in Richtung magersüchtig oder hochkalorisch, da alle Ersatzprodukete zuviel KH haben... kann nur positives berichten.

    Ihr habt ja mitbekommen, dass ich durch HT zugenommen habe. Dann die glutenfreie Ernährung, wo man statistisch gesehen auch zunimmt... Ist mir auch so gegangen... ich bin dann anfangs zu Schlank im Schlaf und dann zu Low Carb und Paleo, dann zu IF+Paleo+Low Carb und die Kilos sind nu alle runter. War ja kein Verzicht, da ich Gluten und Miclhprodukte nicht vertrage. Ist amtlich bestätitg. Ich kann nur sagen, dass es wichtig ist zu wissen was der Körper verträgt. Die Koliken vor der Toilette sind echt kein Spaß und bei Zöliakie hat man immer das Risiko an Magersucht zu erkranken. Wir haben ja Panik vor dem Klo zu liegen ... Männe wird dann immer nervöser als ich. Sobald ich jammer und was von Bauchweh erzähl... bekommt der Panik, weil er weiß, dass er mich ins Bett tragen muss...Er passt sogar im Restaurant auf, dass nicht ein Krümmel auf meinem Teller landet. Gute Vorbereitung und Notfall-Paks sind daher das A und O.

    Aber, und das musste ich auch lernen, der Körper braucht nicht soviele Kohlenhydrate. Als Sportler, mit vielen Wettkämpfen und Lehrgängen lernt man das. Ich bin Sportwissenschaftler, einer meiner Berufe, die ich gelernt habe, ... Wichtig ist eine ausreichende Menge an Eiweiß, nur sie enthalten die notwendigen Aminosäuren für die Regenaration! In der richtigen Kombination machen Eiweiße satt! Wichtig ist, dass die Makros stimmen! Wer anfängt Fett zu sparen, der wird schnell merken, dass er egal ob KH-lastig oder EW-lastig Hunger haben wird! Der Mensch braucht nunmal auch Fettsäuren.

    Zudem gibt es Studien, die besagen, dass der Glukosespeicher nach 30 min eh leer ist. Egal wieviel KH man sich einverleibt. Danach sucht der Körper andere Reserven. Je besser man diesen Mechanismus trainiert, desto besser.

    Ganz nebenbei: Legominosen enthalten viel Eiweiß (Legominosen = Hülsenfrüchete), Kaffee wird viele positive Eigenschaften zugerordnet. Reis enthält viel Arsen. Mit weniger Gewicht haben wir weniger Gelenkprobleme wenn Rheuma, das habe ich auch, zuschlägt und auch sonst.

    BTW: Habe nun alle Hashi-Kilos runter, das 6-Pack kommt wieder hervor. Die Leistungswerte gehen wieder hoch. Bei den Regenerationswerten habe ich wieder eine 2, vorher eine 5.

    Heute Abend gab es eine Auberginen-Lasagne. Bin satt und war super Lecker.
    Geändert von Janne1 (15.01.18 um 00:04 Uhr)

  10. #40
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    Standard AW: Ernährungsumstellung?

    Zitat Zitat von Gummibaum Beitrag anzeigen
    Natur? Und was ist mit den ganzen NEMs? Wachsen die auf m Baum? Im Grunde tauscht man doch nur Lebensmittel gegen Chemiefabrik.

    Keine Ahnung, ob Du Kettenraucher werden willst. Sagt man nicht, Räucherfleisch hält länger

    Ich möchte nur anmerken, dass man auch ohne Internetz-Hypes uralt werden kann. Und das mit Genuss. Da frage ich mich sowieso, wie man unter den ganzen selbstauferlegten Einschränkungen (ich rede ausdrücklich nicht von den krankheitsbedingten Diäten) noch mit Freude leben kann. Wäre zumindest für MICH Stress, und Stress ist ungesund... Aber das muss wohl jeder mit sich selbst ausmachen.

    Ich werde jedenfalls nicht zum Ernährungsterroristen, wenn ich a mache und der andere b bevorzugt. Leben und leben lassen.

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