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Thema: große Probleme mit der Einstellung nach Total OP

  1. #31
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    Standard AW: große Probleme mit der Einstellung nach Total OP

    Guten Morgen schnergel. Denk daran - T4 ist vorwiegend als Speicherhormon zu sehen, eine unmittelbare Wirkung - naja, sie hält sich sehr in Grenzen. Die meisten Leute merken rein gar nichts von der Einnahme. Mir ist sehr bewusst, dass diese Dinge auch individuell und manche empfindlicher sind als andere. Hab Vertrauen, Abermillionen Menschen nehmen Thyroxin, das wird sich alles einrenken, mit oder ohne Hundebisse - die höchstens mit deiner Angst was zu tun haben. Sicher braucht dein ganzer Körper ganz einfach Zeit für die Umgewöhnung. Der Betablocker hemmt die Umwandlung (T4 in T3) ein wenig, eine gewisse Verlangsamung/Kreislaufsachen können auch von der Ecke kommen.

    Ich würde sagen, vielleicht gibst du dir jetzt eine gewisse Zeit fürs Einrichten des Splittens, das Loswerden vom Betablocker und dann könnte man nochmal schauen, wie und in welche Richtung erhöhen.

    Dein Eisenstatus ist in Ordnung (Ferritin), Vitamin D und der Calciumhaushalt auch?

  2. #32
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    Standard AW: große Probleme mit der Einstellung nach Total OP

    Unterstützt du deinen Körper mit B-Vitaminen und Magnesium ?

    Da du in meinen Augen unterdosiert bist, auch mit 100µg , macht dies dem Körper zusätzlichen Stress , der den Nebenieren zu schaffen macht

    auch das *Anfluten * könnte ein Resultat davon sein , denn eine Dosis von 100 µg für einen SD-Losen bzw. bei dir , müsste verkraftet werden ohne unangenehme Symptomatik

    bzw. deine Werte , auch die vom Krankenhaus zeigen keinerlei ein Zuviel an

    auch für das Herz von Relevanz => Viatmine des B-komplexes und Magnesium

    bleibe bitte beim Splitten , damit dein Körper etwas entlastet wird und nicht so überschüssig reagiert
    Geändert von endaksi (07.12.17 um 10:12 Uhr)

  3. #33
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    Standard AW: große Probleme mit der Einstellung nach Total OP

    Zitat Zitat von endaksi Beitrag anzeigen
    ... denn eine Dosis von 100 µg für einen SD-Losen bzw. bei dir , müsste verkraftet werden ohne unangenehme Symptomatik

    bzw. deine Werte , auch die vom Krankenhaus zeigen keinerlei ein Zuviel an
    ja schon, keinerlei krasses Zuviel - aber bloß ca. 6 Wochen nach der OP - ich hüte mich davor, so genau beurteilen zu wollen, ob jemand unterdosiert ist, wenn die Werte keinen hundertprozentigen, allgemeingültigen Hinweis hierauf geben.

    Kann schon gut sein, dass es auf eine Dosismodifikation hinausläuft, klar. Aber wäre es nicht toll, wenn sie davor noch einen Modus findet, ihre krassen Beschwerden loszuwerden. 6 Wochen sind wirklich keine lange Zeit - auch nicht für die Werte.

  4. #34
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    Standard AW: große Probleme mit der Einstellung nach Total OP

    Dein Eisenstatus ist in Ordnung (Ferritin), Vitamin D und der Calciumhaushalt auch?

    Erstmal vielen Dank für die Hilfestellung . Ih fühle mich hier ja besser aufgehoben als bei meinem Doc :-) Der hält z.B. vom Splitten gar nichts.
    ALso Calcium war immer OK. Die anderen Werte weiß ich nicht . Das alles seine Zeit braucht verstehe ich, sehe ich auch so. Nur wenn es auf einmal sooo dermassen problematisch wird bekommt man es shconmal mit der ANgst zu tun. Da habt ihr - und insbesondere Du - auch ein ganzes Stück weit dazu beigetragen mir die ANgst etwas zu nehmen. Habe ja gestern und heute gesplittet und es geht damit auf jeden Fall besser. Das ist ja mal keine Einbildung :-) Werde heute abend nochmal die 25 nehmen ( bzw. 1/4) und das dann auch so, deinen Rat befolgend, so beibehalten. Dem Arzt werde ich sagen dass ih 2 TAge probiert hätte auf 55 zu gehen, aber das das nicht gehen würde.

  5. #35
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    Standard AW: große Probleme mit der Einstellung nach Total OP

    Das mit der Erhöhung sehe ich auch so. Erstmal festigen und stabil werden

  6. #36
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    Standard AW: große Probleme mit der Einstellung nach Total OP

    Zitat Zitat von endaksi Beitrag anzeigen
    Unterstützt du deinen Körper mit B-Vitaminen und Magnesium ?

    Da du in meinen Augen unterdosiert bist, auch mit 100µg , macht dies dem Körper zusätzlichen Stress , der den Nebenieren zu schaffen macht

    auch das *Anfluten * könnte ein Resultat davon sein , denn eine Dosis von 100 µg für einen SD-Losen bzw. bei dir , müsste verkraftet werden ohne unangenehme Symptomatik

    bzw. deine Werte , auch die vom Krankenhaus zeigen keinerlei ein Zuviel an

    auch für das Herz von Relevanz => Viatmine des B-komplexes und Magnesium

    bleibe bitte beim Splitten , damit dein Körper etwas entlastet wird und nicht so überschüssig reagiert
    ALso von B Vitamin hat mir noch keiner was gesagt. MAgnesium nehme ich schon länger. Was würdest Du denn da empfehlen?

  7. #37
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    Standard AW: große Probleme mit der Einstellung nach Total OP

    Zitat Zitat von schnergel Beitrag anzeigen
    ALso von B Vitamin hat mir noch keiner was gesagt. MAgnesium nehme ich schon länger. Was würdest Du denn da empfehlen?
    Schau dich um in Drogerien ,dort findest du so Einige , die nicht so hoch dosiert sind um zu schauen ob es dir etwas bringt nach einigen Wochen


    ich selber nehme fürs tägliche Wohl auch nur einen aus der Drogerie niedrig dosiert mit Zink

    soll ja nur unterstützend sein
    Geändert von endaksi (08.12.17 um 19:39 Uhr)

  8. #38
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    Standard AW: große Probleme mit der Einstellung nach Total OP

    Hallo schnergel,
    langfristig ist es sicher auch gut, wenn Du den Doc einweihst, dass Du von einem kompetenten Selbsthilfeforum beraten wirst und gut damit fährst.
    Er tut wahrscheinlich sein bestes, aber niemand hat so viel Grund, sich zu informieren, wie diejenigen, die selbst betroffen sind...

    Die Probleme, die du schilderst, klingen übel und ich fühle mit Dir! Mir hat man nach der total-OP auch nicht recht geglaubt, was ich so alles hatte. Und mehrmals Psychopharmaka angeboten, was ich als eine Geste der Hilflosigkeit interpretiert und dankend abgelehnt habe. Ich kenne Leute, die auf Neurexan (frei verkäuflich) gut reagiert haben in schlimmen SD-zeiten, kann aber keine eigenen Erfahrungen beisteuern. Psychopharmaka machen idR die Einstellung nur kompliziert (und den fT3 evtl noch weiter runter).

    Dein Körper muss sich an die andere Hormonverteilung gewöhnen, offensichtlich mag er den Schubs morgens momentan nicht. Das ist nicht selten bei total-Operierten, die ja etwas mehr Thyroxin brauchen. Auch dass dein fT3 in der Norm eher unten ist und der fT4 etwas davor ist bei Gesunden eine ungewöhnliche Konstellation. Wenn ich so was hab, spielt in meinem Körper alles verrückt und es ist sehr schwer zu beschreiben. Vor allem fühle ich mich wie gelähmt und extrem zittrig. Auch stundenlang Wände anstarren ist dann durchaus möglich.

    Mit einer guten Einstellung ist das aber weg!!! Und du fühlst dich wieder gut. Lass dir dafür Zeit. Mach nur das, was Dir gut tut. Betrachte deinen Körper als Langstreckenläufer, der sich gerade warmläuft. Und wenn der fT3 weiterhin so niedrig bleibt, ist pannas Tipp mit dem Thybon sicher gut. Ich nehms auch.

    Die krasse Unterfunktion nach der OP hat mir vielfältige Mangelerscheinungen beschwert, das Auffüllen war Gold wert für meine Erholung.
    Wasserlöslich sind meines Wissens zB die o.g. B-Vitamine. Von Ratiopharm gibt es 5 mg Folsäure die man 6 Wo zum Frühstück nehmen kann. Selen ist in Paranüssen. Biotin gibts für wenig Geld überall. Eisen im Auge behalten. Magnesium regelmässig versuchen. Auch ein Glas Basica Sport mit allen Mineralien drin hat mir aus irgendeinem Grund immer geholfen, wenn es ganz schlimm war, obwohl nie Mängel bei den Elektrolyten feststellbar waren. Wenn ich ink einnehme, bekomme ich allerdings Herzklopfen aus irgendeinem Grund. Veilleicht brauch ich es einfach nicht...

    Probier einfach aus, ich hab damals nach wenigen Tagen schon leichte Besserung verspürt.

    Die Medis auf die Hälfte reduzieren würde ich auf gar keinen Fall, s.o., Dein Stoffwechsel braucht eher Ruhe. Dein Arzt kann mit Deiner Reaktion auf das Anfluten wahrscheinlich nur nichts anfangen, das lernt man ja auch so glaub ich nicht als Mediziner.

    Du bist hier sicher gut aufgehoben. Ich drück Dir die Daumen.
    Bei mir liegen zwischen der totalen Verzweiflung und einer halbwegs aushaltbaren Woche manchmal nur wenige Tage. Das wünsch ich Dir auch!

  9. #39
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    Standard AW: große Probleme mit der Einstellung nach Total OP

    Kann mich Schnarchkatze voll und ganz anschließen. Habe vor 4 Jahren die Total OP gehabt und danach nur Probleme. Besonders das Anfluten am Vormittag habe ich in schrecklicher Erinnerung. Musste mich im Büro am Tisch festhalten, weil ich befürchtete umzufallen. Jedes - aus Verzweiflung - Herumschrauben an der Dosis hat noch mehr Chaos gebracht. Und jede notwendige Dosisanpassung auch. Inzwischen geht es mir gut, Nebenbaustellen und NNS sind behoben und die Dosis lange genug gehalten um sagen zu können, das passt jetzt. Ich gehe 2x im Jahr noch zur Kontrolle. Der Knackpunkt war einen Arzt zu finden, der einen ernst nimmt und weiß wie er helfen kann. Der Rest ist Geduld und Lernen am eigenen Körper. Also Viel Glück! ES ist zu schaffen. Ratte

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