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Thema: Blutwerte und Thyboneinstieg nach total-OP mit EO? Sehr verunsichert...

  1. #11
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    Standard AW: Blutwerte und Thyboneinstieg nach total-OP mit EO? Sehr verunsichert...

    Zitat Zitat von Lilalin Beitrag anzeigen
    Worüber ich mich nun wundere ist, dass zwar der fT3 unter Norm gesunken ist, T4 und TSH aber nicht mucken. Ist das eine Konversionsstörung? Und warum signalisiert der Körper mehr Bedarf nicht durch steigenden TSH?
    Weil die TRAK ein wenig angestiegen sind? Wenn du das einbeziehst, passt es wieder besser zusammen ...

    Seltsam nur, dass der Sport den FT4-Wert nicht gesenkt hat. Was machst du - Ausdauer, Muskelaufbau oder beides?

    Wegen der TRAK ist es auch keine gute Idee, wegen des niedrigen TSH (oder ist Thybon der Grund ...) das LT so stark zu reduzieren. Sie sind zwar nicht sehr hoch, aber so verdrängen sie das TSH eben ein bisschen.

  2. #12
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    Standard AW: Blutwerte und Thyboneinstieg nach total-OP mit EO? Sehr verunsichert...

    Es sei denn, es ist ein einmaliger Wert, der fT3, nichts Dauerhaftes, das juckt dann das TSH nicht wirklich.
    Ich komme darauf, weil ich zuletzt auch so einen einmalig-niedrigen hatte (einen Monat darauf Kontrolle, um genau dies zu verifizieren).

  3. #13
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    Standard AW: Blutwerte und Thyboneinstieg nach total-OP mit EO? Sehr verunsichert...

    Danke für Eure Antworten.

    Ich trainiere beim Sport ne Mischung aus beidem, Langhatelkurs, Bauch Beine Po, mal aufs Laufband.. so in der Art. Das erste mal bewusst schlecht mit Schwitzen nachts usw. ging es mir nach nem Cardio-Training.

    Habs gestern nicht mehr geschafft, aber hier jetzt die Werte im Verlauf seit OP (9.3.16). Sind immer aus dem selben Labor mit identischem Referenzbereich, LT wurde (bis auf 1x) morgens vor BE nicht eingenommen:

    18.04.16 (125ug LT)
    TSH: 0,17 (0,3-3,5)
    FT3: 3,35 (1,9-4,8)
    FT4: 1,20 (0,8-1,8)
    TRAK: 6,03 (0-1,5)
    PTH: 20,4 (10-60)
    Calcium: 2,40 (2,15-2,55)
    Direkt nach OP haben meine NSDs gestreikt, wurde aber auch vom KH noch kontrolliert und war nach ein paar Tagen wieder ok.

    16.06.16 (125ug LT)
    TSH: 1,17 (0,3-3,5)
    FT3: 1,96 (1,9-4,8)
    FT4: 1,28 (0,8-1,8)
    Danach Dosis auf 137,5ug LT gesteigert

    12.08.16 (137,5ug - ich glaube, da hatte ich morgens LT genommen und war mittags zur BE)
    TSH: 0,32 (0,3-3,5)
    FT3: 1,94 (1,9-4,8)
    FT4: 1,39 (0,8-1,8)
    TPO-AK: 37 (<35)
    TRAK: 3,14 (0-1,5)
    Cortisol, ACTH, VitB12 getestet und in Ordnung

    27.10.16 (137,5ug) - BE wegen UF-Symptomen mit Bitte auch mal den Ferritin-Wert zu testen
    TSH: 0,38 (0,3-3,5)
    FT3: 2,73 (1,9-4,8)
    FT4: 1,21 (0,8-1,8)
    TPO-AK: 27 (<35)
    TRAK: 3,01 (0-1,5)
    25OH Vit D3: 11,9 (>20)
    Ferritin: 13,1 (28-148)
    Hämoglobin und Hämatokrit leicht unter Norm, Erys untere Grenze, Blutbild sonst unauffällig.
    Eisen (Ferro Sanol) und Dekristol (20.000 IE) eingenommen (und nehm ich auch immernoch alle paar Tage, zusätzlich meist 50ug Selen/Tag..)

    10.02.17 (137,5ug)
    TSH: 1,24 (0,3-3,5) (warum auch immer?)
    FT3: 2,46 (1,9-4,8)
    FT4: 1,17 (0,8-1,8)
    TPO-AK: 30 (<35)
    TRAK: 1,5 (0-1,5)
    VitD3: 35,1 (>20)
    Ferritin: 28 (28-148)

    17.08.17 (137,5ug)
    TSH: 0,27 (0,3-3,5)
    FT3: 2,55 (1,9-4,8)
    FT4: 1,29 (0,8-1,8)
    TRAK: 0,6 (0-1,5)

    13.11.17 (137,5ug, seit ca. 8 Wochen wieder Sport, vorher echt gaaanz unregelmäßig und nicht erwähnenswert)
    TSH: 0,29 (0,3-3,5)
    FT3: 1,84 (1,9-4,8)
    FT4: 1,29 (0,8-1,8)
    TRAK: 1,00 (0-1,5)
    TPO-AK: 13 (<35)
    Vit D3: 11,8 (>20)
    Eisen wurde leider nicht mitgemacht.. ich glaub, die spielen Bingo bei der Auswahl der Testparameter

    Ich verstehs irgendwie nicht. Mein fT3 liegt ja immer recht niedrig und fT4 ist auch nicht wahnsinnig hoch, oder seh ich das falsch?
    Wenn ich jetzt zusätzlich T3 einnehmen würde, besteht dann nicht die Möglichkeit, dass das den TSH komplett supprimiert? Dann wäre der Reiz zu Umwandlung erst recht verschwunden?
    Und ich dachte nach der OP wird das endlich einfacher mit der Einstellung

    Ach so, falls relevant.. Frühstücken tu ich immer erst relativ spät mit großem Abstand zur Einnahme und beim Kaffee halte ich morgens strikt die halbe Stunde Pause ein (wenn nicht LT schon vorher im Halbschlaf genommen und sowieso mehr Zeit vergangen ist..)

  4. #14
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    Standard AW: Blutwerte und Thyboneinstieg nach total-OP mit EO? Sehr verunsichert...

    Hier:

    12.08.16 (137,5ug - ich glaube, da hatte ich morgens LT genommen und war mittags zur BE)
    TSH: 0,32 (0,3-3,5)
    FT3: 1,94 (1,9-4,8)
    FT4: 1,39 (0,8-1,8)

    siehst du sehr anschaulich noch Spuren davon, dass dein fT4 nicht wirklich (bedenklich oder so) niedrig ist. Die Einnahmespitze ist da schon garantiert vorbei, wenn morgens Einnahme und Mittags Blutabnahme, aber dein Spiegel ist eben doch etwas höher, so tagsüber, als der nach 24-Stunden-Karenz gemessene Talspiegel/Niedrigstwert. Mit Nüchternwert kommst du nicht über (einmalig) 1,29 hinaus, eher darunter, hier 1,39 - das ist in einer gewissen Hinsicht zutreffender als der Nüchternwert. Ein hoher fT4-Wert befördert fT3 nicht unbedingt höher.

    Ja, dein fT3 ist eher niedrig, manchmal sehr niedrig. Du könntest ja auf 125 zurückgehen und ein wenig Thybon (2 x 2,5 mcg) nehmen, es besteht die Chance, dass das TSH dabei erhalten geblieben könnte.

    Aber, davor würde ich Ferritin ein wenig doch höher bringen, nicht unbedingt bis zum Anschlag, aber doch ein wenig - und dasselbe gilt für Vitamin D. Wenn sich dadurch nichts ändert, wäre obige Vorgehensweise evtl. denkbar.

  5. #15
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Blutwerte und Thyboneinstieg nach total-OP mit EO? Sehr verunsichert...

    ich würde bei 137,5µg bleiben und erst mal 5µg Thybon dazu nehmen.
    Ich finde ft4 alles andere als hoch - der liegt mittig und ft3 ist deutlich drunter.
    Da es auch die Variante gibt, dass bei T3-Gabe der ft4 absinkt, wäre mir bei bestehender EO das Risiko zu groß nun auch mit ft4 zu tief zu kommen.
    lG Karin

  6. #16
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    Standard AW: Blutwerte und Thyboneinstieg nach total-OP mit EO? Sehr verunsichert...

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Mit Nüchternwert kommst du nicht über (einmalig) 1,29 hinaus, eher darunter, hier 1,39 - das ist in einer gewissen Hinsicht zutreffender als der Nüchternwert. Ein hoher fT4-Wert befördert fT3 nicht unbedingt höher.
    Alle Werte sind zutreffend - im gemessenen Moment. Zutreffend, zutreffender, am zutreffendsten gibt es da nicht (und damit meine ich weniger die Grammatik).

    Aber nüchtern ist nüchtern, egal ob nach 20 oder 30 Stunden, während der Peak sich stundenlang verändert. Selbst wenn man sich darauf festlegen würde, z.B. immer sechs Stunden nach der Einnahme das Blut abnehmen zu lassen - was ist dann, wenn man mal eine Stunde warten muss? Macht man dann einen Thread auf, wie man das werten soll und hat hinterher noch weniger Durchblick? Daher misst man am besten nüchtern. Erst recht, wenn man die Werte mit Leuten diskutieren will, die die Nüchtern-BE selbstverständlich finden.

    Ja, die Werte sind während des Peaks höher als nüchtern - aber wenn man nicht ohne Grund bis an die Oberkante dosiert, ist das doch kein Problem und liegt in der Natur der Sache.

    Ich glaube, du machst es komplizierter als nötig, Panna.
    Geändert von Irene Gronegger (29.11.17 um 11:25 Uhr)

  7. #17
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    Standard AW: Blutwerte und Thyboneinstieg nach total-OP mit EO? Sehr verunsichert...

    Irene,

    Wenn du meinen Beitrag vielleicht noch einmal liest, wirst du merken, dass ich nirgendwo eine 6-Stunden-BE empfehle. Was ich geschrieben habe, war bloß, dass dieser einzige Nichtganznüchternwert ein anschauliches Beispiel dafür liefert, wie es im Vergleich zum Nüchternwert am Tag zuvor aussieht (gar nicht zur Spitzenwert-Zeit sondern bereits danach) - dass also der Nüchternwert einen Talwert/Tiefstpunkt darstellt.

    Diesen Hinweis werde ich auch in Zukunft immer wieder bringen, denn wenn man sieht, wie absolut die Leute ihren Nüchternwert sehen, finde ich das mehr als berechtigt.

    Ich habe es bloß versäumt, zum xxx-ten Mal hinzuschreiben, dass die Nüchtern-BE die verlässlichste Vergleichsgrundlage ist, wenn man den gesamten Verlauf beurteilen, die Werte im Vergleich zueinander sehen will. Aber ganz realistisch ist er eben nicht. Wenn man das weiß und berücksichtigt, ist alles gut, natürlich auch weiterhin die Nüchtern-BE.

    Was für den einen zu kompliziert, könnte für den anderen ein nützlicher Hinweis sein.

  8. #18
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    Standard AW: Blutwerte und Thyboneinstieg nach total-OP mit EO? Sehr verunsichert...

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen

    Wenn du meinen Beitrag vielleicht noch einmal liest, wirst du merken, dass ich nirgendwo eine 6-Stunden-BE empfehle.
    Das war von mir eine als Beispiel ausgedachte Zahl, deshalb habe ich nachträglich "z.B." eingefügt. Hast du vielleicht nicht mehr gesehen.



    Was ich geschrieben habe, war bloß, dass dieser einzige Nichtganznüchternwert ein anschauliches Beispiel dafür liefert, wie es im Vergleich zum Nüchternwert am Tag zuvor aussieht (gar nicht zur Spitzenwert-Zeit sondern bereits danach) - dass also der Nüchternwert einen Talwert/Tiefstpunkt darstellt.
    Ich würde das eher Talsohle nennen. Es sieht ja nicht aus wie ein umgekehrter Peak. Und wenn man keine neue Dosis nachlegt, müsste die Talsohle fast zur geraden Linie werden, die nur schleichend nach unten geht.

    Diesen Hinweis werde ich auch in Zukunft immer wieder bringen, denn wenn man sieht, wie absolut die Leute ihren Nüchternwert sehen, finde ich das mehr als berechtigt.
    Ich finde, in der Praxis folgt daraus irgendwie nichts, dass es den Peak auch gibt. Man sucht den individuellen Optimalbereich anhand des Nüchtern-FT4, und wenn man meint, einen sehr hohen Wert zu brauchen, sollte man das in Frage stellen, wenn man sich nicht gut fühlt.

    Bei FT3 ist es was anderes, weil es da keinen stabilen Nüchternwert gibt wegen der kurzen Halbwertszeit.

  9. #19
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    Standard AW: Blutwerte und Thyboneinstieg nach total-OP mit EO? Sehr verunsichert...

    6 Stunden nehme ich als Beispiel, weil die TE mittags zur BE gegangen ist.

    Ich würde das eher Talsohle nennen
    Kannst ja machen, wenn dir das adäquater erscheint, Talwert/Talwertmessung findet man bei manchen Labors.

    Man sucht den individuellen Optimalbereich anhand des Nüchtern-FT4,
    Ganz sicher. Aber richtig suchen kann man meines Erachtens erst dann, wenn einem klar ist, dass es der Talwert ist. Ich habe nirgendwo den Eindruck gewonnen, dass über diesen Umstand nachgedacht wird. So umfangreich inzwischen das Konzept der "Hormonspitze" verbreitet ist, weil überall darauf hingewiesen (und die Messung daher richtigerweise vermieden wird), so wenig scheint mir die Konsequenz der Talwertmessung in die Dosis-Überlegungen mit einzufließen.

    Daher ist und bleibt für mich der Hinweis darauf ergänzend genauso notwendig, wie der Hinweis auf die Nüchternmessung selbst.

    Und ja, bei fT3 ist das anders.

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