Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 18

Thema: Tsh 5,85! Blutdruckentgleisung, Krankenhaus

  1. #1
    Benutzer
    Registriert seit
    29.03.16
    Ort
    Brandenburg
    Beiträge
    50

    Standard Tsh 5,85! Blutdruckentgleisung, Krankenhaus

    Hallo,

    ich war im Krankenhaus wegen einer Blutdruckentgleisung (Blutdruck 198/135 Puls 112). Meine Symptome wie folgt:

    Rotes Gesicht, zittrige Beine, Gefühl von verspannter Oberschenkelmuskulatur, extremes Frieren mit Schüttelfrost, kein Fieber. Aus dem Blutdruck folgend Unruhe und Angstgefühle.

    Es ist aber keine Panik- oder Stressreaktion gewesen. Da ich mitten in der Nacht mit den Symptomen aufgewacht bin. Ich hatte auch keinen Albtraum.

    Das Blut, was in der Notaufnahme abgenommen wurde, zeigte einen erhöhten Tsh-Wert von 5,85. Die freien Werte waren im oberen Bereich. Außerdem zeigte siche eine Eiweißausscheidung im Harn von 1,5 g/l. Was lt. Hausärztin sehr viel ist. In der Vorgeschichte habe ich eine membranöse Glomerulonephritis (bei Diagnosestellung mit einem nephrotischen Syndrom - also 5,9 g/l Eiweiße im Harn). Dies ist eine Autoimmunerkrankung.

    Nun hat meine Hausärztin nochmal die ganze Schilddrüsendiagnostik gemacht. Der Tsh ist von allein wieder auf 1,29 gesunken. Die freien Werte sind auch normal. Die Antikörper bzgl. Hashimoto waren auch negativ. Die Sonografie zeigte eine zu kleine SD mit 7 ml. Das Geweben sei normal und es gäbe keine Entzündungszeichen sowie keine Knoten oder Zysten.

    Nach Rücksprache mit der Ärztin, sagte man mir, dass die Akutsituation im KH die SD-Werte wohl negativ beeinflusst haben. Die Tsh-Werte sollen weiterhin kontrolliert werden. Wenn sie dauerhaft über 4,0 steigen, dann soll ich LT nehmen.

    Da ich schon seit 20 Jahren eine zu kleine SD habe, wurden die Werte immer kontrolliert. Sie lagen zwischen 1,45 und 3,22. Die Antikörper wurden auch schon mehrfach kontrolliert. Sie waren immer negativ. Die Sonografien ergaben bei verschiedenen Ärzten eine Größe zwischen 4 ml, 5ml, 6,5 ml, 7 ml. Aber immer mit normalen Gewebe.

    Was ich auffällig finde ist, dass es zwischen Nierenfunktion und Schilddrüsenfunktion irgendeinen Zusammenhang geben muss. Als ich als Teenager das obig beschriebene nephrotische Syndrom hatte, lag der Tsh auch leicht erhöht bei 4,77. TPO- und TG-AK negativ. Freien Werte normal. Als die Eiweißausscheidung zurückging, war auch der Tsh normal. Von allein.

    Jetzt hatte ich im KH eine Eiweißausscheidung von 1,5 g/l schon war der Tsh 5,85. Jetzt ist die Eiweissausscheidung auf 300 mg runter und der Tsh auch auf 1,2.

    Hat diesbezüglich auch jemand Erfahrungen gemacht?

    Ich mache mir Gedanken, ob ich nun Hashimoto bekommen könnte oder nicht. Und warum ist meine SD so klein? In meiner Familie haben 3 Personen Hashimoto. Eine hatte Basedow.

    Was meint ihr...kann man das mit dem Tsh erstmal ohne LT weiter beobachten? Blutabnahme soll nochmal in 5 Wochen sein.

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    02.04.16
    Beiträge
    326

    Standard AW: Tsh 5,85! Blutdruckentgleisung, Krankenhaus

    Wie gehts Dir denn unabhängig von der Akutsituation. Wenn es Dir sonst gut geht, würde ich sicher nicht, weil ein Mal der TSH hoch war mit LT anfangen!

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    25.04.12
    Ort
    Ein Forum lebt von der öffentlichen Diskussion! Daher PN's nur für Privates!
    Beiträge
    12.178

    Standard AW: Tsh 5,85! Blutdruckentgleisung, Krankenhaus

    Du hast eine Nierenbeteiligung. Das heißt gut einlesen und vlt. Jutta K eine PN schicken. Sie ist durch pers. Erfahrung in diese Thematik sehr belesen, hat allerdings viel um die Ohren, aber die beste Anlaufstelle hier im Forum.

  4. #4
    Benutzer
    Registriert seit
    29.03.16
    Ort
    Brandenburg
    Beiträge
    50

    Standard AW: Tsh 5,85! Blutdruckentgleisung, Krankenhaus

    Hallo,

    Jutta K. Ihr Postfach ist überfüllt,so dass man keine Nachricht mehr schicken kann.

    Nun steh ich vor dem nächsten Rätsel....heute kam ein Brief vom Endo mit dem Wortlaut 5,85 tsh ist eine latente Hypothyreose LT 25 empfohlen.

    Tja, nun ist der tsh von allein auf 1,29 und die freien im oberen Bereich. Nun weiss nicht,ob eine Substitution noch notwendig ist. Bisher war der tsh nie über 4,0, max. war er bei 3,22.

    Der Endo weiss noch nichts von den neuen "schönen" werten.

    Der 5,85 tsh wurde um Mitternacht gemessen. Vielleicht hat die Blutdruckentgleisung und die Proteiniris die SD gestresst?

    Ich weiss nicht was ich jetzt mache?

  5. #5
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    23.04.05
    Ort
    Norddeutschland
    Beiträge
    5.040

    Standard AW: Tsh 5,85! Blutdruckentgleisung, Krankenhaus

    Hallo kk9979!

    Ich hab 'ne Email bekommen, dass du mir eine PN schicken wolltest, daher hab ich mal geschaut, wer mir da denn schreiben wollte und bin dann auf deinen Thread hier gestoßen. Eigentlich bin ich gar nicht mehr im Forum aktiv und schreibe normalerweise nicht mehr hier (persönliche Gründe und sehr wenig Zeit), aber da ich grad doch mal etwas Luft habe und es u.a. um membranöse Glomerulonephritis (mein Mann ist auch davon betroffen) geht, hab ich mich entschlossen, dir doch mal was zum Thema zu schreiben.
    Das Blut, was in der Notaufnahme abgenommen wurde, zeigte einen erhöhten Tsh-Wert von 5,85. Die freien Werte waren im oberen Bereich.
    Magst du mal die genauen Laborwerte (inkl. Referenzbereiche) hier reinschreiben? Also nicht nur den TSH-Wert, sondern auch die fT3/fT4-Werte und am besten auch alles andere, was sonst noch so an Laborwerten in der Notaufnahme gemacht worden ist.

    Außerdem wäre es hilfreich, wenn du angeben könntest, ob und ggf. was für Medikamente du einnimst und was für Medikamente dir bei bzw. nach dem Krankenhausaufenthalt gegeben/neu verschrieben wurden. Ist wichtig, weil so einige Medikamente auch Einfluss auf den TSH und/oder fT-Werte nehmen können und deren Aussagekraft mindern können.
    Außerdem zeigte siche eine Eiweißausscheidung im Harn von 1,5 g/l. Was lt. Hausärztin sehr viel ist.
    Nein, so sehr viel ist das (zum Glück) nicht. Natürlich ist so eine Proteinurie aber nicht normal und auch nicht okay und könnte - insbesondere in Zusammenhang mit der kürzlichen Blutdruckentgleisung - darauf hindeuten, dass vielleicht die Glomerulonephritis bei dir wieder aufgeflammt ist und es erneut zur Entwicklung eines nephrotischen Syndroms kommen könnte. Von einem solchen würde man ausgehen, wenn die Eiweißausscheidung im Urin auf >3 - 3,5 g/l in 24 Stunden ansteigen sollte, das Gesamteiweiß im Blut vermindert ist und außerdem eine Hyperlipidämie und Ödeme auftreten.

    In Anbetracht des erhöht gewesenen TSH-Werts wäre es allerdings auch möglich, dass die Proteinurie bei dir Folge einer Schilddrüsenunterfunktion ist, denn auch eine UF kann (wenn auch eher selten) eine (milde) Proteinurie verursachen. Siehe http://www.gesundheits-lexikon.com/S...rankungen.html (Abschnitt Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane))

    Bist du bei eigentlich auch bei einem Nephrologen in Behandlung? Wenn nein, dann solltest du dich bitte umgehend nach einem guten Nephrologen umsehen, damit regelmäßige Kontrollen deiner Nierenwerte stattfinden können und damit man die Entwicklung einer erneuten Glomerulonephritis mit nephrotischem Syndrom und/oder eine evtl. Verschlechterung deiner Nierenfunktion frühzeitig erkennt und ggf. zeitnah eingreifen und behandeln kann.

    Außerdem wäre es bei einem erneuten Aufflammen der Glomerulonephritis sehr ratsam, deren Ursache dann auch ganz genau abzuklären, z. B. durch eine Nierenbiopsie und Bestimmung von (diversen) Antikörpern. Das wäre sehr wichtig, weil man dann - je nach Ursache - evtl. gezielt mit Medikamenten (Cortison, Immunsuppressiva, Therapie mit monoklonalen Antikörpern (Retumixmab)) in den Autoimmunprozess eingreifen könnte und so evtl. eine fortgesetzte Zerstörung der Glomeruli und damit die durchaus mögliche Entwicklung einer Niereninsuffizienz aufhalten (oder zumindest deutlich verlangsamen) könnte.
    In der Vorgeschichte habe ich eine membranöse Glomerulonephritis (bei Diagnosestellung mit einem nephrotischen Syndrom - also 5,9 g/l Eiweiße im Harn). Dies ist eine Autoimmunerkrankung.
    Ja, die membranöse Glomerulonephritis (MGN) ist eine Autoimmunerkrankung. Problematisch ist allerdings, dass es mehrere verschiedene Formen der MGN gibt. Es gibt die primäre MGN, aber es gibt auch sekundäre Formen der MGN; letztere sind entweder a) die Folge bzw. Begleiterscheinung anderer Autoimmunerkrankungen (z. B. bei Lupus erythematodes, rheumatoider Arthritis, Hashimoto-Thyreoiditis u.a.), b) die Folge von Infektionen mit bestimmten Krankheitserregern (z. B. Hepatitis C, Malaria u.a.), c.) die Folge von Medikamenten (z. B. NSAR), d) die Folge von Toxinen oder e) die Folge von bösartigen Tumoren.
    Siehe http://www.klinikum.uni-muenster.de/...onephritis.pdf

    Einige Formen können leider schlimmer verlaufen als andere (höheres oder sogar sehr hohes Risiko für die Entwicklung einer Niereninsuffizienz bis hin zum terminalen Nierenversagen) und erfordern eine immunsuppressive Therapie; manche Formen wiederum verlaufen relativ unproblematisch und es kommt nach einfachen Basis-Therapiemaßnahmen (Blutdrucksenkung, Diät) meistens zu einer Spontanremission (Stillstand der Erkrankung) und die Entzündung der Glomeruli klingt meistens (weitgehend) folgenlos für die Nierenfunktion wieder ab.

    Wie schon oben erwähnt, hat mein Mann auch eine MGN - bei ihm es die primäre Form, also eine MGN als eigenständige Autoimmunerkrankung (und nicht die Folge anderer Autoimmunerkrankung, Infektionen etc.). Bei ihm hat man das 2010 durch einen speziellen Antikörpertest feststellen können.

    In dem oben verlinkten (älteren) Artikel steht zwar noch, dass das Zielantigen (Antigen, gegen das Immunsystem bei MGN die Antikörper richtet) unbekannt sei, allerdings hat man 2009 endlich das Zielantigen entdeckt und man weiß nun, dass bei der primären MGN Auto-Antikörper gegen den Phospholipase-A2-Rezeptor Typ M (ein Protein in den Podozyten der Nieren) gebildet werden. Mittlerweile kann man das Blut auch auf das Vorkommen dieses Antikörpers testen (Bestimmung der der PLA2-Rezeptor-Antikörper, siehe hier http://www.labor-gaertner.de/uploads...ntikoerper.pdf) und kann somit feststellen, ob es sich bei einem Patienten um eine primäre MGN handelt oder nicht.

    Falls bei dir die Glomerulonephritis wieder aufflammen sollte und es erneut zu einem nephrotischen Syndrom kommen sollte (was ich natürlich nicht hoffen will, aber möglich wäre es leider), würde ich dir empfehlen (falls noch nicht geschehen), dich auch mal auf diese PLA2-Rezeptor-Antikörper testen zu lassen, um eine primäre MGN ausschließen oder eben festzustellen. Denn im dem Falle könnte ggf. eine eine immunsuppressive Therapie und/oder eine Therapie mit monoklonalen Antikörpern sinnvoll sein, um die Zerstörung der Glomeruli und längerfristig die Entwicklung einer Niereninsuffizienz zu verhindern bzw. wenigstens aufzuhalten.

    Bei meinem Mann hat die immunsuppressive Therapie zwar leider auch nicht verhindern können, dass es durch die MGN zu einer Niereninsuffizienz und letztendlich leider sogar zum terminalem Nierenversagen gekommen ist (er hängt seit 2015 an der Dialyse ); allerdings hat die Therapie bei ihm zumindest die Entwicklung hin zum Nierenversagen noch um einige Jahre verzögern können (ohne diese Therapie wären seine Nieren sicherlich schon viel, viel früher "platt" gewesen).
    Nun hat meine Hausärztin nochmal die ganze Schilddrüsendiagnostik gemacht. Der Tsh ist von allein wieder auf 1,29 gesunken. Die freien Werte sind auch normal. Die Antikörper bzgl. Hashimoto waren auch negativ. Die Sonografie zeigte eine zu kleine SD mit 7 ml. Das Geweben sei normal und es gäbe keine Entzündungszeichen sowie keine Knoten oder Zysten.
    Könntest du bitte auch hier die genauen Werte inkl. der Referenzwerte reinschreiben?

    Hat deine Hausärztin eigentlich auch schon die Tg-AK (Thyreoglobulin-Antikörper) bestimmt? Die werden leider häufig nicht mitgemacht - sollten sie aber unbedingt, da es bei Hashimoto mitunter auch zu isoliert erhöhten Tg-AK kommen kann (während TPO-AK und TRAK negativ sind). Falls die noch nicht gemacht wurden, sprich die Ärztin darauf mal an und bitte sie, diese bei der nächsten Wertekontrolle ggf. auch noch zu bestimmen.

    Daneben sei gesagt, dass es aber durchaus auch seronegative Fälle von Hashimoto-Thyreoiditis gibt, also Fälle, wo trotz negativer Antikörper Hashimoto vorliegt. Dass deine Hausärztin das SD-Gewebe als normal beurteilt hat und keine Entzündungsanzeichen im Ultraschall gesehen hat, spricht zwar eher dagegen - andererseits ist deine SD mit 7 ml ja doch ziemlich klein und auch die MGN in der Vorgeschichte könnte durchaus ein Hinweis darauf sein, dass bei dir doch eine autoimmune SD-Erkrankung vorliegen könnte, da sich MGN und Hashimoto doch leider ganz gerne mal miteinander vergesellschaften, siehe auch https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14960028.

    Sicherheitshalber würde ich dir empfehlen, eine zweite Meinung von einem Facharzt (Nuklearmediziner/Radiologe oder Endokrinologe) einzuholen, zumal die meistens deutlich mehr Erfahrung mit SD-Ultraschall (und häufig auch bessere Geräte) als Hausärzte/Allgemeinmediziner haben.

    Fortsetzung ...
    Geändert von Jutta K. (13.10.17 um 19:53 Uhr)

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    23.04.05
    Ort
    Norddeutschland
    Beiträge
    5.040

    Standard AW: Tsh 5,85! Blutdruckentgleisung, Krankenhaus

    Nach Rücksprache mit der Ärztin, sagte man mir, dass die Akutsituation im KH die SD- Werte wohl negativ beeinflusst haben.
    Möglich wäre das, da eine Proteinurie zu einem verstärkten Verlust von SD-Hormonen über die Nieren führen kann.

    Nähere Erklärung: SD-Hormone im Blut sind zum Großteil (>99%) an bestimmte Transportproteine gebunden, nur ein sehr geringer Anteil der SD-Hormone ist frei und ungebunden. Normalerweise schützt die Bindung an die Transportproteine die SD-Hormone davor, dass sie zu rasch über die Nieren ausgeschieden werden, da die SD-Hormone an die Transportproteine gebunden nicht durch die Nierenfilter passen und darum im Blut zurückgehalten werden.

    Sind die Nierenfilter allerdings undicht (lassen Proteine durch) und kommt es darum zu einer Proteinurie, ist es durchaus möglich, dass SD-Hormone vermehrt über die Nieren flöten gehen. Um diesen vermehrten Verlust von SD-Hormonen abzufangen und die SD zum Ausgleich des vermehrten Verlusts anzuspornen, könnte TSH angestiegen sein (TSH stimuliert ja die SD-Hormonproduktion).

    Üblicherweise würde man allerdings eher erst bei einer längerfristigen und/oder schwereren Proteinurie (wie bei nephrotischem Syndrom) mit auch schon vermindertem Gesamteiweiß im Blut damit rechnen - eine doch eher milde Proteinurie von nur 1,5 g/l wie du sie hattest, macht einen gravierenden SD-Hormonverlust über die Nieren mit deutlichem TSH-Anstieg doch eher unwahrscheinlich (vor allem, wenn Gesamteiweiß im Blut bei dir noch nicht vermindert war).

    Falls du Hashimoto hast, wäre es allerdings vielleicht auch denkbar, dass deine ziemlich kleine SD in ihrer Funktion bereits mehr oder weniger eingeschränkt ist, so dass sie zwar unter normalen Umständen (soll heißen: keine Proteinurie und kein verstärkter SD-Hormonverlust) eine ausreichende SD-Hormonproduktion noch ganz gut hinbekommt, ihre Funktionsreserve aber dann in Verbindung mit der Proteinurie und dem damit verbundenen vermehrten SD-Hormonverlust über die Nieren dann doch nicht mehr so ganz ausreichte.

    Ich gestehe allerdings - das ist bisher nur reine Spekulation und es ist im Moment leider unmöglich zu sagen, was bei dir nun "Henne" und was "Ei" ist: Ist die MGN wieder aufgeflammt und die Proteinurie (und der (vorübergehende) TSH-Anstieg kam durch den Proteinverlust/SD-Hormonverlust? Oder liegt evtl. doch Hashimoto/UF bei dir vor und hat die UF vielleicht auch die Proteinurie bei dir verursacht?

    Aufklärung werden vermutlich nur weitere Kontrollen und der weitere Verlauf bei dir bringen.
    Die Tsh- Werte sollen weiterhin kontrolliert werden. Wenn sie dauerhaft über 4,0 steigen, dann soll ich LT nehmen.
    Es sollte bitte nicht nur TSH kontrolliert werden, sondern bitte auch die fT-Werte (und wenigstens ab und an auch die SD-Antikörper). Außerdem würde ich dir wie gesagt empfehlen, noch eine zweite Meinung von einem Facharzt einzuholen, vor allem wenn du Beschwerden/Symptome einer UF haben solltest. Bei Beschwerden/Symptomen und/oder erneutem TSH-Anstieg (>2,5 - 3) könnte der Facharzt evtl. auch mal einen TRH-Test machen (damit könnte man eine vielleicht doch schon vorliegende (latente) evtl. doch nachweisen, auch wenn TSH basal noch nicht über der Labornorm liegt).
    Da ich schon seit 20 Jahren eine zu kleine SD habe, wurden die Werte immer kontrolliert. Sie lagen zwischen 1,45 und 3,22. Die Antikörper wurden auch schon mehrfach kontrolliert. Sie waren immer negativ. Die Sonografien ergaben bei verschiedenen Ärzten eine Größe zwischen 4 ml, 5ml, 6,5 ml, 7 ml. Aber immer mit normalen Gewebe.
    Tja, stellt sich aber trotzdem die Frage, warum deine SD denn so klein ist (4 -7 ml ist eher Kleinkind- als Erwachsenengröße). Hast du die Berichte von damals eigentlich vorliegen? Falls ja - war das Gewebe wirklich durchweg als homogen und echonormal beurteilt worden (und nicht doch irgendwie einschränkend wie z. B. "stellenweise regressiv verändert" oder "weitestgehend homogen")?
    Was ich auffällig finde ist, dass es zwischen Nierenfunktion und Schilddrüsenfunktion irgendeinen Zusammenhang geben muss. Als ich als Teenager das obig beschriebene nephrotische Syndrom hatte, lag der Tsh auch leicht erhöht bei 4,77. TPO- und TG- AK negativ. Freien Werte normal. Als die Eiweißausscheidung zurückging, war auch der Tsh normal. Von allein.

    Jetzt hatte ich im KH eine Eiweißausscheidung von 1,5 g/l schon war der Tsh 5,85. Jetzt ist die Eiweissausscheidung auf 300 mg runter und der Tsh auch auf 1,2.
    Klar, mögliche Zusammenhänge gibt es (siehe obige Erklärungen).
    Ich mache mir Gedanken, ob ich nun Hashimoto bekommen könnte oder nicht.
    Die Frage wäre m. E. eher, ob du Hashimoto bereits hast oder nicht und (noch viel wichtiger) ob deine SD noch ausreichend Hormone produzieren kann oder nicht.
    Und warum ist meine SD so klein?
    Gute Frage! Was für eine Erklärung haben denn deine Ärzte dafür gehabt?
    In meiner Familie haben 3 Personen Hashimoto. Eine hatte Basedow.
    Bei der Familienanamnese und vor allem auch wegen der MGN in deiner Vorgeschichte ist (trotz negativer AK und unauffälligem Ultraschall) m. E. Hashimoto durchaus nicht unwahrscheinlich bei dir.

    Ich denke, du solltest da auf jeden Fall am Ball bleiben und weiterhin regelmäßig deine SD-Werte kontrollieren lassen. Und natürlich unbedingt auch immer die Nieren im Auge behalten und regelmäßige Checks beim Nephrologen machen lassen.

    Liebe Grüße
    Jutta

  7. #7
    Benutzer
    Registriert seit
    29.03.16
    Ort
    Brandenburg
    Beiträge
    50

    Standard AW: Tsh 5,85! Blutdruckentgleisung, Krankenhaus

    Hallo Jutta,

    endlich habe ich jemanden gefunden, der genau meine Fragen versteht und sich mit der MGN so gut auskennt. Leider ist bei mir das Szenario nicht so einfach, weil für mich die Forschung etwas spät gekommen ist, um die Ursache vielleicht 100% zu klären. Vielleicht fange ich mal ganz vorn an:

    Ich bin jetzt 36 Jahre alt. Damals machte sich bei mir das nephrotische Syndrom bemerkbar mit Wassereinlagerungen im Gesicht und den Beinen. Ich war gerade 17 Jahre alt. In der Uniklinik machte man dann eine Nierenbiopsie. Diese wurde von der behandelten Uniklinik selbst und von einer weiteren untersucht. Man kam zu dem Schluss einer membranösen Glomerulonephritis Stadium III. Da es damals die besagten Pla2-Rezeptor - AK usw. nicht gab, machte man bei mir eine Ausschlussdiagnostik. Ich hatte keinen Tumor, keine Infektion, keine Medikamenteneinnahme, keinen Lupus, keine Sarkoidose, kein Hashimoto etc. pp. So, dass man dann die Diagnose bestätigte primäre (idiopathische) membranöse GN.

    Die Schilddrüsenwerte von der Uniklinik damals waren wie folgt. Tsh 4,77 (leicht erhöht), TPO- und TG- sowie TRAK negativ. T4 normal. SD-Sonografie: Schilddrüsenvolumen im unteren Grenzbereich, keine Knoten oder Zysten, jedoch deutlich vermehrte Durchblutung. Mehr stand nicht drin. Und siehe da:...erhöhter Tsh = nephrotisches Syndrom.

    Ich wurde nur mit Bluttfettsenker und ACE-Hemmern behandelt und man wollte abwarten, wie es sich entwickelt und in 3 Monaten war dann die Therapie mit Methylprednisolon und Chlorambucil geplant. Allerdings verbesserte sich alles so gut, dass man es so beibehielt und keine aggressive Therapie veranlasste. Die Ärzte redeten immer von Spontanremission des nephrotischen Syndroms.

    Seither bin ich bis heute in nephrologischer Behandlung/Kontrolle.

    Dann ging es mir 10 Jahre hervorragend. Also bis 2008. Dann merkte ich, dass mir immer öfter schwindelig wurde und ich erzählte es meiner Nephrologin. Sie hatte daraufhin den Verdacht, dass ich jetzt doch einen systemischen Lupus bekommen haben könnte, da viele Patienten der primären MGN wohl männlich wären und älter und ich ja bei Diagnosestellung 17 Jahre alt war und eben weiblich bin. Siehe da, sie fand einen Ana-Titer, den ich bis heute habe immer zwischen 1:160; 1:320, 1:640 und 1:1280. Aber die ENA sowie Antikörper gg. DsDNA waren negativ auch keine Komplementerniedrigung C3 und C4. So musste dass erstmal so abgehakt werden.

    Es ließ mich allerdings nicht los, als ich immer mehr Symptome bekam wie Muskelschwäche, Müdigkeit, Schlappheit, Leistungsknick, Konzentrationsprobleme und das mit dem Schwindel wurde immer schlimmer. So ging ich mit dem Blutbefund des Ana-Titers in die Rheumatologie der Uni. Dort fand man allerdings weitherin keinen ausreichenden Hinweis auf eine Lupus und schickte mich nach 1 Woche Untersuchungen wieder nach Hause ohne Ergebnis, woher meine Symptomatik.

    Als ich das Thema abgehakt hatte habe ich mir den Befund von 1998 nochmal angesehen und bin nochmal auf das Schilddrüsenthema gekommen. Dann bin ich zu einer Internistin, die die SD nochmal geschallt hat. Dort kam raus, dass sie 6,5 ml wäre, keine Knoten und Zysten hat, gut durchblutet ist und homogen und echonormal ist. Die TPO und TRAK waren negativ. TG wurden nicht gemacht. Tsh 1,45 (0,30-3,94). ft 3 4,74 (3,71-6,70), ft 4 11,34 (12,3-20,2). Kein Anhalt für Hashimoto hieß es.

    Dann wurden von meiner Nephrologin wieder die Ana, ENA, dsDNA-AK bestimmt. Mit dem Ergebnis der Erhöhung des AnA-Titers, mehr aber auch nicht. Die Tsh-Werte bestimmte sie dann mit und es kamen Werte zwischen 2,12; 2,53; 3,22; 3,15;1,7, etc...nie über 4,0 raus.

    Dann bekam ich dann noch eine Rosazea sowie eine chronische Urtikaria mit Angioödemen. Ich hatte ständig zu tun mit Unverträglichkeiten - oft Medikamente -. Das ließ mir dann auch wieder keine Ruhe, so dass ich dann nochmals in der Rheumaambulanz war. Dort gab es wieder keinen ausreichenden Hinweis auf Lupus.

    Dann kam die SD wieder ins Spiel. Diesmal bei einer anderen Internistin. Sie hat 5 ml gemessen mit homogenen und echonormalen Gewebe. Die Größe ließ mich dann nicht mehr los, zumal dann 3 Personen in meiner Familie die Diagnose Hashimoto bekamen. Also habe ich mich in der Uni-Endo-Ambulanz angemeldet. Die Endokrinologin meinte, dass sie nur 4 ml misst. Sie wäre wirklich sehr klein, meinte während des Ultraschall leicht inhomogen. Die TPO- und TG sowie TRaK waren negativ. Im Befund stand dann homogen und echonormal, sowie aktuell Schilddrüsenhypoplasie sowie kein Anhalt für Autoimmunthyreoditits. Der Tsh war 1,65 (0,27-4,2), ft3 5,62 (3,13-6,76), ft4 17,34 (12-22).

    Also war das Thema erstmal weg vom Tisch. Dann wurde nochmal eine Tumordiagnostik gemacht, sowie Magen und Darmspiegeln. Nirgends ein Ergebnis. Also nochmals in die Rheumaambulanz. Dort Ana 1:640, aber kein ausreichender Hinweis für Lupus. Der Rheumatologe meinte dann, dass ich Proteine im Urin hätte. Es waren 326 mg. Nicht wirklich viel, aber dafür, dass vorher gar nichts drin war?

    So bin ich dann in die Nephro-Sprechstunde der Uniklinik gekommen. Der Arzt nahm dann erstmalig Pla2-Rezeptor-AK ab. Diese waren allerdings negativ.

    Mir hat das dann alles keine Ruhe gegeben, da auch zwischenzeitlich die Diskussion aufkam, dass der Tsh nicht mehr größer als 2,5 sein dürft und ich hatte ja auch Werte von 3,22. Also nochmal zur Internistin (die, die damals 6,5 ml Maß). Diesmal hatte sie 7,7 ml gemessen, aber das Gewebe hat sich nicht verändert, gleichbleibend homogen und Echonormal seit 2012 bis 2017. Kein Hashimoto.

    Nun hatte ich öfter Eisenmangel, Vitamin D und B12-Mangel. Das Thema hat mir keine Ruhe gelassen, sodass ich mich noch an die andere Uniklinik erinnert hatte, wo damals auch meine Nierenbiopsieprobe gelandet ist. Ich wollte nun endlich wissen, ob ich nun primäre membranös oder sekundär membranös bin.....Ich nahm Kontakt per Email auf und mir wurde auch prombt geantwortet. Ich durfte 2 Röhrchen Blut schicken, die dann kostenlos auf Pla2-R-AK und THSD7A (erst 2014 erforscht) untersucht wurden. Beide negativ.
    Lt. Arzt kann dies sein, weil ich gerade in Remission war. Der Pla2-R zeigt die Krankheitsaktivität, die ich ja so nicht mehr besitze, THSD7A ist mit Tumor assoziiert - da habe ich ja auch keinen und der Wert war Gott sei Dank negativ. Außerdem wird vermutet, dass es noch Antikörper gibt, die noch nicht bekannt sind. Dann kontaktierte ich den Pathologen. Der erklärte mir, dass man die Proben auch auf Pla2 und Thsd7a anfärben kann. Die Proben waren nicht mehr zu gebrauchen nach fast 20 Jahren. So kamen wir da auch nicht weiter. Der Pathologe schrieb mir allerdings aufgrund meiner eingereichten Biopsieberichte, dass ich in der Immunhistologie ein Full-house-pattern habe. Typisch für die primäre Form, wären Ablagerungen von C3 und IgG, ich hätte allerdings IgG, C3, C1q; IgA und IgM. Das wären Hinweise wiederum für einen Lupus, den wir ja bisher nie finden konnten.

    Daraufhin bin ich nochmals zum Rheumatologen. Diesmal in eine andere Uni. Der Prof. dort bestätigte mir das mit dem Full-house-pattern, aber auch er konnte dann Schluss endlich keinen Lupus beweisen. Zu dem Zeitpunkt hatt ich Euthyrox 25 probieren sollen von der Endo aus, nur um zu sehen, ob meine Symptomatik verschwindet. Allerdings hatte ich nach 4 Tagen Einnahme Schweissausbrüche, Unruhe und Herzflattern und bin dann sogar fast zusammengeklappt. Das war für mich der Grund es zu beenden, zumal mit Tsh 3,2 noch nicht mal eine latente Unterfunktion vorlag. Eiweiß im Urin ist von 326 mg auf 615 mg gestiegen unter Euthyrox.

    Na ja, dann war ich nochmal bei NUk. Der machte aber Ultraschall und sagte, dass wenn ich eine 4 ml SD hätte, wäre das eine Restschilddrüse- Fragt sich nur von was-. Er guckte dann und sagte, er sehe schon auf der rechten Seite allein 4,5 ml. Er meinte, ich soll nochmal in einem Jahr wieder kommen. Von Hashimoto bzw. echoarm sagte er nichts.
    Geändert von kk9979 (15.10.17 um 19:14 Uhr)

  8. #8
    Benutzer
    Registriert seit
    29.03.16
    Ort
    Brandenburg
    Beiträge
    50

    Standard AW: Tsh 5,85! Blutdruckentgleisung, Krankenhaus

    -----FORTSETZUNG-----

    Dann kam jetzt mein Einbruch mit der Blutdruckentgleisung. Eine Woche davor fühlte ich mich schon leicht krank und bei jeder kleinen Bewegung schwitzte ich. Die Woche wo es passierte fühlte ich mich MOntag und Dienstag noch recht gut. Ab Mittwoch nahm ich dann ein Penicillin wegen einen möglichen Zahnabzess. Da fingen dann meine Probleme an. Erst fühlte ich mcih schwach und klapperig. Dann kam hinzu, dass mir abends immer so kalt war. Dann bekam ich an den Armen kleine Pickelchen. Ich nahm um meine Urtikaria zu unterdrücken, dann jeweils zusätzlich eine Telfast (Allergietablette). Am zweiten Tag der Einnahme von Penicillin hatte ich dann am Hals die Pickelchen und Striemen die brannten. Auch an diesem Tag wurde mir noch eine Zahnwurzel gezogen. Dann war ich so zittrig auf den Beinen, dass fast gar nichts ging. Am nächsten Tag hatte ich an der Zugenspitze wie hervortretene kleine Äderchen, ständig Sodbrennen und Aufstoßen, dazu lauter lila Streifen auf den Bauch. Na ja und dann ist es mitten in der Nacht passiert. Ich wurde wach- mir war sehr sehr kalt. ich hatte schon wie Schüttelfrost. Meine Temperatur allerdings 36,2. Meine Beine waren so schwer wie Muskelkater und steif. Ich fühlte mich Unwohl und wollte aufstehen. Da waren die Beine so klapprig. Ich habe dann Blutdruck gemessen 198/135/ Puls 112. Es ging und ging nicht runter.

    Also um Mitternacht in die Notaufnahme. Dort bekam ich Beloc gespritzt (ein Betablocker). Dananach wurde Blut abgenommen. Folgende Werte waren pathologisch:

    Eiweiß im Urin 1,5 g/l. Harnstoff 1,5 (2,7-8,1), Tsh 5,85 (0,30-3,94)

    diese WErte waren normal: ft3 6,45 (3,71-6,70), ft4 18,49 (12,3-20,2), ansonsten Erythrozyten, Hk, HB, MCH, MCV, MCHC, ERy-Verteilungsbreite, Leukozyten, Thrombozyten, Neuthrophile, Lymphozyten, Eosinophile, Basophile sowie die dazugehörigen Werte "absolut", Quick, INR, PTT, glukose, natrium, kalium, magnesium, calcium, kreatinin, GFR, GPT GOT, CRP, bilirubin, alkalische phosphatase alles im normalen Bereich.

    Die Ärztin im Kh machte ein Bauchultraschall. Da war alles in Ordnung, ich fragte sie, ob sie aufgrund des Tsh`s auch ein SD Ultraschall machen kann. Ich erzählte ihr auch, dass bei uns viele Hashimoto haben und ich eine zu kleine SD. Sie schaute es sich dann an und sagte, dass sie weder Knoten noch Zeichen für eine Entzündung sehen kann.

    Dann bin ich nach 5 Tagen KH entlassen worden. Mit der Dosierung Carmen 10 mg statt 1/2-Tablette eine ganze Tablette zu nehmen. ACE-Hemmer und Sartane soll ich wegen der Angioödeme nicht nehmen. Das Antibiotikum habe ich seit Einlieferung nicht mehr genommen, weil mein Verdacht war, dass das vielleicht Schuld dran sein könnte. Am nächsten Tag waren dann bei der Hausärztin folgende Werte bestimmt worden:

    Tsh 1,29 (0,30-3,94),

    ft3 5,17 (3,71-6,70)

    ft4 19,24 (12,3-20,2)

    Calcitonin 0,50 (<6,40)

    TPO-AK 15,55 (Norm <16,0)

    TRAK 0,50 (Norm <1,50)

    TG wurde nachbestellt, Ergebnisse müssten nächste Woche vorliegen.

    Ich hatte zwischenzeitlich zu Hause einen Streifentest wegen dem Urin gemacht. Der zeigte Leukozyten + und bei Eiweiß war die Färbung ein Zwischending zwischen 300 mg und 1 g. Einen Termin beim Nephrologen habe ich auch für Anfang November bekommen. Habe nun zwischenzeitlich einen anderen Nephro, da meine Nephrologin wegen Krankheit aufgehört hat.

    Der Endo aus der Uni hatte ich den Tsh wert von 5,85 gefaxt. Daraufhin kam das Laborblatt mit der Anmerkung zurück ich solle LT25 wieder probieren. Allerdings habe ich es noch nicht getan und habe am Freitag das neue Laborblatt mit dem 1,29 Tsh hingeschickt. Daraufhin, wäre es ja dann wieder nicht notwendig.

    Tja, so ist meine Geschichte und das Wirrwarr um die MGN sowie, darum, ob die SD daran Schuld ist oder vielleicht doch ein Lupus oder eben gar nichts von beiden und es eine primäre GN ist.

    Jutta, du siehst, es ist nicht ganz einfach bei mir.
    Geändert von kk9979 (15.10.17 um 19:05 Uhr)

  9. #9
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    28.08.12
    Ort
    Aurich
    Beiträge
    2.405

    Standard AW: Tsh 5,85! Blutdruckentgleisung, Krankenhaus

    hallo kk9979,
    ich gehe es mal an von der praktischen seite: wichtig zu wissen ist, ein hashimoto löst weder einen lupus aus noch irgendwelche anderen autoimmunerkrankungen, also auch nicht deine nierenerkrankung. der einzige zusammenhang ist, wer hashimoto mit hohen antikörpern hat, bekommt relativ häufig weitere autoimmunerkrankungen. anders sieht es dagegen bei lupus und deiner nierenkrankheit aus, der lupus kann das auslösen.

    das bedeutet, die frage, ob du hashimoto hast, ist ziemlich unwichtig. nur insofern von bedeutung, als man versuchen könnte, bei einer unterfunktion lt zu geben. das aber hast du ja bereits probiert ohne erfolg, und das ist nicht so verwunderlich. denn deine schilddrüsenwerte geben keine unterfunktion her. das der tsh in stresssituationen hochgeht, liegt nicht an einer unterfunktion. das macht der gerne bei allen nur denkbaren krankheits-oder-stressituationen. schon schlafmangel reicht aus. wenn er sich nach beendigung der stresslage wieder normalisiert, kann man den hohen wert vergessen.

    was los war, als du plötzlich sehr hohen blutdruck hattest, wird vermutlich nicht restlos zu klären sein. eine reaktion auf die medikamente? dabei auch die betäubung beim zahnarzt nicht vergessen. da du wohl das carmen schon vorher hattest, ist also bluthochdruck bekannt? erkundigen würde ich mich, was man als nierenpatient beachten muss. ansonsten bin ich praktiker, lies dir einfach durch, was im entlassbrief steht als diagnose. wenn du den ekg-befund hast, könnte ich dir vielleicht noch etwas dazu sagen.

    aber nicht immer gehört alles zusammen, was einem so hinternander alles passiert. in deinem fall könnte irgendwann etwas schildrüsenhormon gut tun, wenn du eine unterfunktion kriegst. wobei es noch gar keinen hinweis gibt auf eine schildrüsenkrankheit. deine ärzte haben trotzdem nichts dagegen, lt zu testen. aber derzeit hilft es nichts. in jedem falle hat das nichts zu tun mit lupus und niere. ob das bei dir beides vorliegt oder nur die nierenkrankheit, wird wohl momentan nicht klärbar sein. aber das zu wissen, würde ja gar nichts ändern. manchmal darf man auch beruhigt und entspannt nicht alles genau wissen. hauptsache, du lässt die nierenerkrankung therapieren, und falls weitere probleme hinzukommen, würde man frühzeitig reagieren und erneut auf lupus testen.

  10. #10
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    25.04.12
    Ort
    Ein Forum lebt von der öffentlichen Diskussion! Daher PN's nur für Privates!
    Beiträge
    12.178

    Standard AW: Tsh 5,85! Blutdruckentgleisung, Krankenhaus

    Stop: Ana ist hoch. Entzündung ist hoch. TSH zeigt falsch niedrig an. So einfach ist das nicht.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •