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Thema: Verunsicherung nach Thiamazol- und Cortison-Therapie und OP-Entscheidung steht an

  1. #21
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von RalfWei
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    Standard AW: Verunsicherung nach Thiamazol- und Cortison-Therapie und OP-Entscheidung steht an

    Ich schließe mich der Meinung von Panna an. Das Cortison würde ich so auch nicht nehmen. Bei mir war es ja nur ein Nebeneffekt den ich feststellte weil es um die Zähne ging.

  2. #22
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    Standard AW: Verunsicherung nach Thiamazol- und Cortison-Therapie und OP-Entscheidung steht an

    Ich möchte schon seit Mitte August einen Termin in der Augenklinik, habe aber immer noch keinen. Und selbst wenn sich da dann darstellen würde, dass die EO aktiv ist (was ich annehme), würdest du dann nochmals eine Cortison-Stoßthherapie machen? Ich suche nach Alternativen, weil ich nicht glaube, dass man mir das gleich nochmal reinhaun würde ... Ich hab das ja auch alles gelesen, aber man liest immer nur von EINER Cortison-Stoßtherapie ...

    Rückmeldung zur Vorgehensweise/Dosis bekomme ich erst morgen, habe heute nur die Werte beim HA abgeholt.

    Meinst du, dass es charakteristisch für einen aktiven MB ist, dass das TSH sogar supprimiert bleibt, obwohl ein fT4 unter der Norm ist?

  3. #23
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    Standard AW: Verunsicherung nach Thiamazol- und Cortison-Therapie und OP-Entscheidung steht an

    Achso, du hattest das schon mal. OK, aber es kann schon vorkommen, dass jemand wiederholt eine Cortison-Therapie haben muss. Normalerweise läuft es ja so, dass man spätestens im Laufe der Cortison-Therapie schafft, eine gute Hemmer-Einstellung und somit Werte zu erreichen, die überhaupt, aber in dem Fall eben für die EO gut sind. Bei dir ist leider eine derart seltsame Hemmertherapie gemacht worden (siehe oben), die ihresgleichen sucht ... das ist eben weder die normale Dosis, noch der normale Verlauf, und so kam es, dass du sogar am Ende der 12-wöchigen Cortisontherapie in starker Unterfunktion warst - wirklich, ein Unding, das Ganze. Wenn das so ist und die EO wieder aktiv wird, dann ... ja dann hilft nichts anderes wirklich, für gute Werte sollte man selbst sorgen. Deine sind nicht wirklich gut in dem Sinn, dass du eine Minidosis fährst bei grenzwertigem fT3 - und ein solcher ist normalerweise ein Indikator, dass da was köchelt, zumal, wie schon gesagt, das TSH noch immer supprimiert ist (und da es genau hier einen Zusammenhang gibt, zwischen hohem fT3 und TSH, sollte/kann man das supprimierte TSH nicht einfach als Begleitumstand beiseiteschieben, weil er für etwas steht, was wichtig ist).

    Meinst du, dass es charakteristisch für einen aktiven MB ist, dass das TSH sogar supprimiert bleibt, obwohl ein fT4 unter der Norm ist?
    Natürlich, wenn die TRAK quasi "stärker" sind, die Aktivität also stark genug. Normalerweise beendet ein guter Arzt diesen Zustand umgehend, gerade auch wegen EO-Gefahr. Im übrigen siehst du ja, dass dein TSH irgendwann doch hochgekrochen ist - aber auch an dessen (geringer) Höhe bei derart lang anhaltender manifester und starker Unterfunktion meine ich zu sehen, dass der Autoimmunprozess schon außergewöhnlich hartnäckig war. Komisch ist, dass er es noch immer zu sein scheint, obwohl die TRAK momentan runter sind. Zumindest für die Augen gilt allerdings, dass es nicht alleinig die TRAK sind/sein müssen, die da hinterm Auge wirken.

  4. #24
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    Standard AW: Verunsicherung nach Thiamazol- und Cortison-Therapie und OP-Entscheidung steht an

    Hallo zusammen! Ich brauche mal wieder Unterstützung. Habe am 16.10. Thiamazol reduziert (Werte s. unten) und mir damit eine ÜF beschert, danach Thiamazol wieder erhöht und die Werte sind wieder schnell gesunken. Statt wieder Thiamazol zu reduzieren, habe ich 25 L-Thyroxin dazugenommen, um die Verträglichkeit zu testen, weil ich eine OP in Erwägug ziehe. Jetzt bin ich so ziemlich mittig in den Referenzbereichen und weiß nicht, ob es nicht noch weiter abwärts geht. Ich glaube, eig. wäre es am 16.10. am besten gewesen bei 2,5 mg Thiamazol täglich zu bleiben. Erste Frage: Was soll ich nun tun?

    Zweite Frage: Ich tendiere immer mehr dazu, eine OP unter Kortisonschutz anzustreben, weil ich das Gefühl habe, dass das bei mir alles sehr hartnäckig ist. Wenn ich sorgenfrei ein Kind bekommen möchte, gibt es doch eh keine Alternative, oder seh ich das falsch??

    Danke euch!

    Werte:

    16. Oktober 2017, Thiamazol reduziert auf 2,5 mg jeden 2. Tag wg. UF-Symptome und da keine TRAK, außerdem Start neue Cortison-Stoßtherapie (500 mg iv) wg. starker Augensymptomatik

    23. Oktober 2017, Thiamazol 2,5 mg/ 0 mg abwechselnd, 500 mg iv Cortison
    fT3 5,5 (Referenz 2,0-4-4)
    fT4 19,2 (Referenz 8,0-17,0)
    TSH <0,01 (Referenz 0,35-4,5)

    30. Oktober 2017, Thiamazol wieder erhöht auf 2,5 mg/ 5 mg abwechselnd wg. Werte vom 23.10.

    6. November 2017, Thiamazol 2,5 mg / 5 mg abwechselnd, 500 mg Cortison iv
    fT3 3,9 (Referenz 2,0-4-4)
    fT4 13 (Referenz 8,0-17,0)
    TSH <0,01 (Referenz 0,35-4,5)

    11. November 2017, Thiamazol 2,5 mg / 5 mg abwechselnd + 25 L-Thyroxin, um L-Thyroxin-Verträglichkeit zu testen, weil ich eine OP in Erwägung ziehe

    13. November 2017, immer noch Thiamazol 2,5 mg / 5 mg abwechselnd + 25 L-Thyroxin, 500 mg Cortison iv

    20. November 2017, immer noch Thiamazol 2,5 mg / 5 mg abwechselnd + 25 L-Thyroxin, 500 mg Cortison iv
    fT3 3,2 (Referenz 2,0-4,4)
    fT4 12,1 (Referenz 8,0-17,0)
    TSH <0,01 (Referenz 0,35-4,5
    Geändert von Spirodela (22.11.17 um 15:03 Uhr)

  5. #25
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    Standard AW: Verunsicherung nach Thiamazol- und Cortison-Therapie und OP-Entscheidung steht an

    Zitat Zitat von Spirodela Beitrag anzeigen
    16. Oktober 2017, Thiamazol reduziert auf 2,5 mg jeden 2. Tag wg. UF-Symptome und da keine TRAK (so besprochen mit Fr. Dr. in Konstanz), außerdem Start neue Cortison-Stoßtherapie (500 mg iv) wg. starker Augensymptomatik
    Für mein Empfinden war das keine gute Idee, zumal deine freien Werte alles eher nahelegen konnten als eine Reduktion ... :

    6. Oktober 2017, weiterhin 2,5 mg Thiamazol
    fT3 4,3 (Referenz 2,0-4-4)
    fT4 14,9 (Referenz 8,0-17,0)
    TSH <0,01 (Referenz 0,35-4,5)
    ein satter fT4 gut oberhalb der Mitte und ein beinahe grenzwertig hoher fT3 bei supprimiertem TSH - da wäre eine leichte Erhöhung besser gewesen, jedenfalls keine Reduktion. Die Quittung hast du bekommen in Form einer manifesten Überfunktion - und solche Sprünge sind alles, nur nicht gut für die Augen:

    23. Oktober 2017, Thiamazol 2,5 mg/ 0 mg abwechselnd, 500 mg iv Cortison
    fT3 5,5 (Referenz 2,0-4-4)
    fT4 19,2 (Referenz 8,0-17,0)
    TSH <0,01 (Referenz 0,35-4,5)
    OK, danach hast du wieder erhöht -

    11. November 2017, Thiamazol 2,5 mg / 5 mg abwechselnd + 25 L-Thyroxin, um L-Thyroxin-Verträglichkeit zu testen, weil ich eine OP in Erwägung ziehe
    aber wozu bloß Thyroxin dazu nehmen? Du brauchst keine Verträglichkeit zu testen, Thyroxin ist chemisch exakt dasselbe wie das, was deine Schilddrüse herstellt. Ehrlich, keine Ahnung, wozu das gut sein soll.

    Für eine sorgenfreie Schwangerschaft sehe ich auch keine Alternative, die Cortisonbegleitung kann abgesprochen werden, allerdings ist dadurch die Wundheilung etwas schlechter, also muss man abwägen.
    Auch ist es so, dass wenn du jetzt die intravenöse Stoßtherapie machst, du ein klein wenig mit der OP warten sollst, eben wegen der Wundheilung - wie lange, das kann ich so nicht sagen, vielleicht weiß das KarinE oder sonst jemand.

  6. #26
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    Standard AW: Verunsicherung nach Thiamazol- und Cortison-Therapie und OP-Entscheidung steht an

    Hallo,
    Bitte nehme den Arztnamen aus Deinem Beitrag, sonst wird das Thema verschoben.
    Du solltest Dir wirklich etwas Zeit nehmen, zwischen dem Cortison und der OP.
    Nutze die Zeit um Dir einen wirklich guten Chirurg zu suchen, der viele total-OPs hatte.
    Bei EO ist es ganz wichtig, möglichst alles raus zu bekommen.
    Und bleibe bei dem LT, damit die fts nicht zu tief liegen.
    Bereite Dich gut auf die OP vor. Im Einführungsbeitrag stehen die Dinge auf die Du unbedingt achten solltest.
    Hebe Dir das Cortison für nach der OP auf. Da kann es nochmal sehr hifreich sein.
    Bespreche das mit Deinem AA.
    lG Karin

  7. #27
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    Standard AW: Verunsicherung nach Thiamazol- und Cortison-Therapie und OP-Entscheidung steht an

    Soll ich dann jetzt bei abwechselnd 2,5 mg/ 5 mg thiamazol + 25 L-Thyroxin bleiben? Bin mal wieder total verunsichert, denke aber, dass die Werte so evtl noch weiter sinken. Was heißt 'cortison für nach OP aufheben'? Die stosstherapie möchte ich jetzt nicht abbrechen, die hilft und läuft bis Mitte Januar. Wie lange soll ich dann ab Mitte Januar mit der OP warten? Und dann vorher gar kein Kortison nehmen? Habe leider keinen kompetenten AA, sondern war als Notfall in der Augenklinik und das Kortison bekomm ich jetzt vom HA. Danke euch.

  8. #28
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    Standard AW: Verunsicherung nach Thiamazol- und Cortison-Therapie und OP-Entscheidung steht an

    vom 6.11 bis jetzt sind die Werte nur leicht runter gegangen. Das könnte auch heißen, dass sie sich jetzt in der Höhe einpendeln werden. Du könntest Die Dosis weiter halten und die Werte dabei im Blick behalten oder eben gerinfügig reduzieren auf 2,5-2,5-5-2,5-2,5-5....
    Da Durch das Cortison jetzt auch das Immunsystem runter gefahren wird, wird sich auch das Autoimmungeschehen beruhigen, zumindestens solange, wie das Cotison noch wirkt.
    Du bist jetzt in kurzer Zeit bei der 2. Cortisontherapie. Das kann man so weit ich das in Erinnerung habe nicht unbegrenzt machen.
    Guck Dich doch erst mal nach einer geeigneten Klinik und besonders nach einem sehr guten Chirurgen um. Vereinbare OP-Beratungsgespräch. Spreche die Cortisonbehandlung un Deine EO-Problematik unbedingt an.
    Ich habe mal von Grenzen in der Dosierung pro Jahr gelesen, weiß aber nicht mehr wo. Bin ja auch nur Laie und gut informierter Patient .
    lG Karin

  9. #29
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    Standard AW: Verunsicherung nach Thiamazol- und Cortison-Therapie und OP-Entscheidung steht an

    Danke, Karin. Ich denke, ich werde thiamazol geringfügig reduzieren. Das mit dem Kortison ist mir bewusst. Ich habe mal von einer Obergrenze von 8 g pro therapiezyklus (weiß auch nicht wo und was genau 'therapiezyklus' heißt) gelesen. Und nach Abschluss der 2. Therapie bin ich schon bei 9 g. Aber nach der OP werde ich ja trotzdem Kortison brauchen wg der Augen. Ich habe jetzt zwei Termine für OP-Beratung ausgemacht, evtl bekomm ich noch einen dritten über einen bekannten. Kann ich einfach so drei Termine wahrnehmen? Oder krieg ich dann ein Problem mit der Krankenkasse?

  10. #30
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    Standard AW: Verunsicherung nach Thiamazol- und Cortison-Therapie und OP-Entscheidung steht an

    Du hast freie Arztwahl und um einen Arzt zu wählen muss man auch vergleichen können. Ich denke nicht, dass Du da Probleme mit der KK bekommst. Ich habe soetwas noch nicht erlebt.
    lG Karin

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