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Thema: *neu hier*bitte werte experten*wechsel zu schweinethyroxin*wer hat erfahrungen*

  1. #1
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    Ausrufezeichen *neu hier*bitte werte experten*wechsel zu schweinethyroxin*wer hat erfahrungen*

    Hallo an alle hier im Forum,

    nach langem Stöbern im Netz bin ich jetzt doch auch mal hier gelandet.
    Man macht ja über all die Jahre hinweg so seine Erfahrungen und ich denke, dass solche Foren doch oft mehr helfen können als Ärzte..traurig aber wahr..
    Nachdem ich seit 17 Jahren mit diesem Thema mein Auf und Ab erlebe, bitte ich nun um all Euer Wissen und ihr dürft mich gerne damit bombadieren;-)
    seit 17 Jahren kämpfe ich nun, mein altes Ich irgendwie wieder herzustellen und möchte jetzt unbedingt das Schweinthyroxinthema in Angriff nehmen.
    Im Netz findet man ja auch schon mehr Infos dazu als Früher aber dennoch möchte ich Euch nach Eurer Erfahrung fragen.
    Worauf muss man denn da am meisten achten? also muss man da das Steigern beachten oder geht man da nun gleich auf die Dosi?, auch ca 30 min vor dem Essen?
    und v.a. ist es egal welches man nimmt???
    Ich glaube gelesen zu haben das Armour wohl mit am besten vertragen werden soll???
    stimmt das?
    Meine NUK hat mir ein Rezept für Thyreogland 20 ausgeschrieben..nimmt das auch jemand???
    noch dazu bin ich ja in Múnchen, da bezieht man es glaube ich am besten aus der Klösterl Apo oder???
    Falls jetzt doch das Armour besser sein sollte, kann ich dann einfach sagen, dass ich das möchte, denn privat zahlen muss ich ja so oder so oder??
    soooorrryyy...sooo viele Fragen

    nun zu meinen Werten.
    vor ca.17 Jahren ging es mir mit meinen Angstattacken etc und schlecht eingestellt eigentlich am schlechtesten..dafür aber körperlich am besten.
    heute sind die psychischen Beschwerden wohl besser aber dafür körperlich am Ende.
    Dauerverspannungen und Schmerzen bei dennen keiner was findet.
    immer wird es nur auf die Muskulatur geschoben.
    Alle Physio und Nahrungsergänzung von D3 oder Magnesium helfen nicht wirklich.
    Damals hatte ich eine Dosis von 100 l-Thyroxin. Als ich dann vor 6 Jahren ein Kind bekommen habe, habe ich 3 Jahre null,null l Thyroxin genommen und mir ging es soooooo gut wie nie????!!!!!
    und nach ca 3 Jahre gings wieder bergab.
    Immunsysthem ist ständig schwach und Infekte oder Schmerzen oder sonstiges sind Dauerzustand..ich nehme momentan 37, 5 l Thyroxin und mein tsh ist eigenlich einigermaSen ok.
    Also bitte bitte---falls jemand Ideen dazu hat--her damit;-)

    Zu meiner SD.
    ich habe eine rechtsbetonte SD, welche einen groSen, echokomplexen Knoten kaudal mit 29x17x15mm hat. Im Verlauf zu den letzten 3 Jahren ist er nicht gewachsen.
    Allerdings war er vor 17 Jahren noch nicht da. Das erste Mal wurde er 2014 erkannt. Also nachdem ich 3 Jhare kein L-Thyroxin genommen hatte.
    Damals war er 1,9x1,6x0,7. Danach habe ich dann eben wieder mit l-Thyroxin angefangen und seit den letzten drei Jahren bleibt er wohl bei diesen fast 3 cm.

    Man gibt mir auch zweierlei Meinungen ob es nun Hashi ist oder nicht.
    Denn es wurde bisher wohl nur einma letzes Jahrl AntiTPO AK leicht positiv gefunden.
    der linke Lappen ist sehr klein.

    Hier meine Werte der NUK


    30.8.17 7.4.17 14.6.16 Normbereich/Einheit

    FT4 11,6 13,1 9,2 8,6-18,0 pg/ml
    FT3 2,5 2,5 2,2 1,8-4,3 pg/ml
    TSH b 1,2 0,7 1,1 0,4-4,0 uU/ml
    TgAK <50 <50 U/ml
    Anti TPO <50 <50 149 <50 U/ml
    hTg 8 10 2-70 ng/ml
    Calcitonin 4,2 1,2 Frauen <15 pg/ml

    Ich hatte bis ca feb 2017 immer nur 25 LThyroxin genommen und da einen einigermaSen konstanten tsh um die 1...da fühle ich mich immer am besten. Als es mir dann im Apr nicht besonders Gut ging kam ein TSH Wert von fast 3 raus und bei mir ging es schon immer mir 2,5 richtig ab....ich habe dann immer Überfunktions-
    symptome in der Unterfunktion. also habe ich um 12, 5 erhöht und mein Befinden wurde besser.
    Allerdings erhoffe ich mir doch irgendwie von dem Schweinethyroxin mich endlich wieder herzustellen.
    Denn irgendwie funktioniert alles nur noch durcheinander.
    Seit neuestem habe ich jettz eine Fructoseintoleranz und vertrage aber seit ca 3 Jahren keinerlei Antibiotika ohne wie ein psychisches Wrack schlaflos mit ohrensauSen und allem drum u dran umherzueiern.

    Ich habe auch schon mal von einer Umwandlungsschwäche gelesen von FT3 und FT4..woran erkannt man die denn??

    ich hoffe mein Text ist jetzt nicht zuuuu lange und nicht zu durcheinander.
    Denn wenn man dann das gnaze angesammelte Erfahrene doch irgedwie mal niederschreiben soll--ist das doch komplizierter als gedacht;-))

    Ich bedanke mich für Eure Zeit und hoffe es gibt den Einen oder Anderen der mir irgenwie helfen kann meine FRagen zu beantworten..
    schönen Feiertag
    Geändert von litos (03.10.17 um 10:13 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: *neu hier*bitte werte experten*wechsel zu schweinethyroxin*wer hat erfahrungen*

    Ich finde Deine freien Werte sehr niedrig. Hattest Du auch schon mal höhere? Nur nach TSH einstellen funktioniert meistenes nicht.
    Wegen der Umwandlungsstörung kannst Du auf das Wörtchen klicken und bekommst Infos dazu. Diese sehe ich aber bei Dir nicht. Würde fT4 höher kommen, zieht wahrscheinlich fT3 mit. Wobei das jetzt besser zu sehen wäre, hättest Du Werte mit höherem fT4...
    Schweine-Thyroxin hat einen sehr hohen Anteil T3 und wenig T4. Der Mensch braucht im Normalfall ein anderes Verhältnis. Daraus ergibt sich dann meistens, dass man wohl noch LT zusätzlich braucht. Sonst würdest Du einen sehr hohen fT3 und einen niedrigen fT4 bekommen.
    Im vorliegenden Fall hätte ich erstmal mit mehr LT probiert. Den Sinn von Schwein kann ich aus dem Text nicht ersehen, oder Du hättest erstmal mit Thybon versucht, wenn Du der Meinung bist, dass Du so viel mehr T3 bräuchtest.

    Ich selber habe keine Erfahrungen mit Schwein. Es gibt auch nur wenige hier, die sich auskennen. Vielleicht hast Du trotzdem Glück...
    Das was ich bisher hier mitgenommen habe war aber so, dass ich auch nicht auf die Idee käme es auszuprobieren. Mal abgesehen vom Preis, den man sich auf Dauer leisten können muss, manche konnten es nicht und mussten wieder auf LT umsteigen, oder es wird verzweifelt nach einer anderen Bezugsquelle gesucht, gibt es in meinen Augen auch viel zu wenige Ärzte die sich damit wirklich auskennen. Entweder man hat dann selber ein glückliches Händchen oder man scheitert daran. Und diese Erfahrungen muss ich nicht haben.
    LG

  3. #3
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    Standard AW: *neu hier*bitte werte experten*wechsel zu schweinethyroxin*wer hat erfahrungen*

    Hallo,

    ich würde es wohl auch so machen, also erst mal noch nur mit Thyroxin die freien Werte etwas anzuheben versuchen (unter ärztlicher Aufsicht natürlich immer alles), wenn das nichts bringt, Thybon dazu nehmen (einschleichen mit 2,5mcgr am besten und Thyroxin dabei nicht unbedingt automatisch senken am Anfang, und wenn dann nur minimal, kann sonst starke Unterdosierung bewirken), und wenn das immer noch nichts bringt, dann Schweinehormone probieren.

    Eine Umwandlungsschwäche kann man übrigens nicht sicher an den freien Werten sehen, im Gegenteil. Man kann man eine genetische Veränderung haben die einen Enzymmangel verursacht, der die Umwandlung von T4 in T3 in den peripheren Zellen verhindert/verringert. Und man hat trotzdem "schöne" freie Werte. Dieser Enzymmangel ist sogar recht häufig unter Hashimoto-Patienten.

    Ich bin so ein Fall, und nachdem ich viel zu lange nur mit Thyroxin herumgeeiert bin und mir oft anhören musste wie schlecht doch Thybon sei, habe ich nach dem ersten Krümel Thybon einige massive Probleme weniger gehabt. Leider wissen auch 7 Jahre nach dieser Studie die wenigsten Ärzte diese Fakten bzw. ignorieren sie: https://www.aerztezeitung.de/medizin...ser-t4-t3.html

    Diesen Enzymmangel kann man nur über eine genetische Analyse nachweisen, und das scheitert in D schon daran, dass kein Humangenetik-Labor diesen Test für Patienten anbietet. Dann wäre er natürlich auch selbst zu zahlen.
    Wenn man aber weiterhin nicht akzeptable Beschwerden hat unter Mono-Thyroxin und scheinbar "normale" freie T3 Werte, und dann durch die Zugabe von T3 (Thybon z.B.) deutliche Verbesserung(en) erfährt, wäre das schon mal ein starker indirekter Nachweis. Allerdings muss man sehr aufpassen, es ist Standard dass man bei Einführung von Thybon Thyroxin senkt, was je nach TSH und freien Werten richtig nach hinten losgehen kann. Bei mir wurde zunächst Thyroxin um 1/4 gesenkt, und natürlich wurden die dann nach ein paar Wochen massiv auftretenden Beschwerden sofort aufs Thybon geschoben. Da aber zusätzliches T3 auch T4 senken kann, hatte ich einfach nur eine massive Unterdosierung, die dann noch nicht mal richtig zugeordnet wurde. Wenn man jetzt nicht gerade freie Werte an der Oberkante hat würde ich persönlich wohl mit einer Minidosierung T3 (z.b. 2,5) anfangen, die man dazu nimmt zum Thyroxin, ohne das Thyroxin zu senken. Und dann beobachten was passiert, kann bei jedem anders ausfallen.

    Allerdings ist die Wirkung der Kombitherapie bei mir auch nach längerer Zeit nicht annähernd befriedigend. Deswegen stelle ich demnächst im letzten Schritt auf Schwein um, um zu sehen ob noch etwas mehr rauszuholen ist. Es gibt gar keinen Grund, nicht alle Therapieoptionen auszureizen und auszutesten, solange sie alles in allem seriös sind.
    Ich finde es spricht aber auch nicht unbedingt etwas dagegen, wenn man nach Diagnosestellung probehalber gleich mit Schweinehormonen einsteigt, statt es erst mit Thyroxin und dann Kombi Thyroxin/T3 zu versuchen. Leider haben die wenigsten Patienten die Wahl Man muss sich aber über Vor- und Nachteile ausreichend selbst informieren. Es ist z.B. zu bedenken, dass Schweinehormone nicht so leicht und schnell verfügbar sind wie synthetische, wenn einem also die synthetischen Sachen helfen, ist der "Versorgungsweg" weniger anfällig. Und wegen des hohen T3 Anteiles in Schwein müssen einige Personen dann trotzdem noch Thyroxin dazunehmen, um auf ein akzeptables T4/T3-Verhältnis zu kommen.

    Wenn man (du) jetzt aber sowieso gerade schon Thyroxin nimm(s)t, kann man das erst einmal "ausreizen" und dann weitersehen.

    In jedem Fall muss natürlich auch sonst alles möglichst optimiert sein/werden, spätestens wenn man mit der "untersten Stufe" Thyroxin anfängt, also Ernährung, körperliche Bewegung, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, Streßbewältigung; Nebennierenschwäche (umstritten) usw.

    Achso und noch etwas, wenn man keine Antikörper hat, dann heißt das nicht, dass man keinen Hashimoto hat, auch wenn das immer und immer wieder falsch behauptet wird.
    Interessant und wahrscheinlich weiterführend wäre dagegen auch die Struktur der sonstigen SD im Ultraschall (echoarm usw.) und auch die Größe der SD (also auch der Lappen ohne Knoten), sowie die Größenveränderungen über einen längeren Verlauf. Ist sie z.B. schon vor Medikamenteneinnahme (Thyroxin) über einen längeren Zeitraum geschrumpft, falls es Ultraschalluntersuchungen gab usw.

    Sowas könntest du z.B. chronologisch in einer Übersicht im Profil reinstellen und auch sonstige Blut- und SD-Werte.


    Lg Avo
    Geändert von avocado (12.10.17 um 17:12 Uhr)

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