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Thema: Ich spinne mal wider, kein Arzt sieht Probleme mit der Schilddrüse

  1. #21
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    Standard AW: Ich spinne mal wider, kein Arzt sieht Probleme mit der Schilddrüse

    Hatte denn dein Burnout damals hormonellen Zusammenhang? (Sorry falls das eh schon hervorging). Mhm die Dosis wurde ja über die Jahre nicht verändert oder? Natürlich kann man auch psychisch bedingte Angstattacken haben, nur wie dann damit umgehen? Antidepressiva probieren sicher, aber das ist auch nur eine vorrübergehende Medikation? Das mit der Periode würde ich auf jeden Fall bald mit der Frauenärztin klären! Darf ich fragen wie alt du bist?

  2. #22
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    Standard AW: Ich spinne mal wider, kein Arzt sieht Probleme mit der Schilddrüse

    Hallo Noce,

    klar darfst du das ich bin 42, Depression und Burnot hatte ich 2005, da hat niemand meine Schilddrüse untersucht, und da ich hashimoto nicht kannte wäre ich auch nicht auf die idee gekommen das zu erfragen. es wurde Blut abgenommen aber keine Ahnung ob da so genau nachgesehen wurde. Ich habe 1,5 Jahre gebraucht wieder aus der Depression zu kommen, und hab die antidepressiva noch insgesamt 8 Jahre genommen, da ich angst eines Rückfalls hatte. ich war weiterhin selbständig und konnte mir keinen Rückfall erlauben, aber es ging mir sehr gut damit. Ich denke meine Werte scheinen jetzt sicher normal, aber es fühlt sich an als hätte ich einen heftigen Schub gehabt und daraus resultierene Depression. Alles meine Vermutungen.

    Ich staune, das ich so oft lese, das kleine Unterschiede im FT3 und FT4 Wert schon Unwohlsein hervorrufen könne, und bei mir nun gar nichts an den Werten liegen soll, Was wenn die vor diesem Schub ganz anders aussahen. Ales fühlte sich doch an wie eine Überfunktion, alle Symptome die ich aufgezählt habe. Und während eines Schubs hat man doch diese Symptome, wieso schlisst das jeder aus. ich fühle mich wieder so wie vor meiner Diagnose, es kann nicht die Schilddrüse sein, und am Ende ist es wieder meine Psyche.

    Leider rückt mein alter Arzt die Werte nicht raus, so da sman nicht vergleichen kann, aber das sogar ind iesem Forum fast jeder sagt das könne nicht davon kommen, meine Werte wären gut, hat mich endgültig entmutigt. Ich habe keinen Arzt der mich weiter untersuchen wikll aufgrund der Blutergbenisse, ich mus jetut also Antidepressiva nehmen und das wars. Furchtbar

  3. #23
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    Standard AW: Ich spinne mal wider, kein Arzt sieht Probleme mit der Schilddrüse

    na na cindy, nun gehts aber sehr durcheinander. vorab das wichtigste: du musst gar nichts!

    und nun nochmal zum hashimoto. schübe gibt es, wenn überhaupt, selten. die meisten erleben nie einen, ärzte kennen sie nicht. das wort ist beliebt im internet, aber bitte vorsichtig anzuwenden. die symptome, die du schilderst, gehören keineswegs genau zu hashimoto, egal ob nun schub oder überfunktion oder unterfunktion. was du berichtest, ist derart vielfältig, das dürfte auf halbe medizinlehrbücher passen. probleme wie übelkeit, brechreiz, schüttelfrost oder herzschmerzen lassen an alles mögliche und unmögliche denken, aber nicht an hashimoto. das ist eine zwar manchmal auch unangenehme erkrankung, aber so schwer krank liegt man nicht auf der nase.
    aus einem schildrüsenschub resultiert auch keine depression. wohl jedoch könnte es zu panik, angstattakcen etc. kommen. allerdings sehen deine werte nun auch nicht aus nach einer ordentlichen überfunktion, wie sie bei den äußerst seltenen zersetzungsschüben zu erwarten wäre. wenn du etwas überdosiert bist, und das ist schon möglich bei einem tsh von 0,2, dann dürfte das liegen an deiner eigenmächtigen erhöhung der hormondosis ohne laborkontrollen. daher riet ich dir ja auch, einfach mal 2 tage auszusetzen. denn das kannst du risikofrei tun, ohne einen arzt zu brauchen.

    keiner hat hier gesagt, das wars, du musst antidepressiva nehmen. aber keiner kann was dafür, wenn du nicht mal vergleichswerte von früher hast. nebenbei muss dein alter arzt die rausrücken. aber sei es drum. wir können auch nichts dafür, das du gesteigert hast ohne jede laborkontrollen. und du kannst selbstverständlich erst einmal testen, ob du zu hoch dosiert bist, ehe du dich auf antidepressiva einlässt. umgekehrt eine erhöhung versuchen solltest du allerdings nicht ohne rücksprache mit einem arzt, denn gerade symptome wie herzbeschwerden sollten da doch geklärt sein. ein senk-versuch geht ohne arzt, da deine werte grenzwertig zu hoch liegen momentan und da ein senken die organe eher entlastet.

    also du bist schon selber groß, du musst gar nichts.
    Geändert von Larina (02.10.17 um 09:56 Uhr)

  4. #24
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    Standard AW: Ich spinne mal wider, kein Arzt sieht Probleme mit der Schilddrüse

    Hallo Cindy-Mindy,

    ich kann nicht inne halten Dir zu antworten.

    Es tut mir unendlich Leid was Du durchmachen musst.
    Ich fühle mit Dir!
    Mein geliebter Hund ist im Januar plötzlich verstorben. Das hat mir das Herz zerrissen!


    Die Trauer hat in mir unheimlich viel ausgelöst. Mir erging es genau so wie Dir. Ich hatte die selben Symptome und noch schlimmere.
    Das war purer Stress für den Körper. Die Werte sprangen seit dem hoch und runter.
    Ich kann dich etwas beruhigen. Es wird irgendwann besser. Auch wenn es sehr sehr traurig ist.

    Was DU für DICH tun kannst in der schweren Zeit ist Ablenkung, Trauer zulassen wann immer sie dich überkommt, Dir etwas nettes gönnen.
    Und erhöhen!
    Natürlich kommt Dir der Gedanke AD wäre das einzige was Dir jetzt noch helfen kann, ua auch um den Schmerz, die Angst und die Panik zu nehmen.
    Aber es wird dir auf Dauer nicht helfen. Hattest Du ja schon versucht.

    Im Moment würde ich zur Unterstützung starkes Baldrian nehmen. Hat mir gut über die schwere Zeit geholfen. Dazu nahm ich T3 auf anraten meines Arztes. Das hat dann mein Befinden stabilisiert. Musst Du aber nicht, verträgt nicht jeder.
    Ich würde etwas mehr LT nehmen. Der Körper ist im Stress und benötigt Unterstützung.

    Die Symptome sind nämlich ein Gemisch aus Stresshormonen und zu wenig SD Hormonen!

    Deswegen kann ich nicht verstehen, warum hier zur Senkung oder schlimmer noch Aussetzen geraten wird???!!!

    Wie bei jeder Geschichte und dem Verlauf, sollte man jeden hier individuell betrachten. Wir haben genug Ärzte erlebt die uns aus Unwissenheit erzählen, dass es die Psyche ist oder nicht von der SD kommt.
    Müssten wir es nicht besser wissen?

    Der Trend der hier im Moment herrscht, jedem zur Senkung zu raten ist meiner Meinung nach sehr merkwürdig. Schaut euch doch die freien Werte und die Situation von Cindy genau an. Stress und Trauer macht unheimlich viel mit dem Immunsystem und mit Grunderkrankungen wie Hashimoto!

    Stress senkt durch das zu viel ausgeschüttete Cortisol den TSH. Die freien Werte sind mir zu niedrig. Und nur anhand des TSH zu senken finde ich nicht gerechtfertigt.
    Wir haben hier im Forum genug User, die den TSH "schön" gefeilt haben und das Befinden ging in den Keller. Nur ganz wenigen geht es mit einem TSH nach Lehrbuch und "normalen" Werten gut.
    Bitte überlegt vorher genau was ihr Usern raten möchtet, bevor ihr nur Dogmen folgt. Hand aufs Herz...

    Ich wünsche Dir alles Gute Cindy und hoffe, die Trauer ist bald nicht mehr so schwer.

    LG
    Naschi
    Geändert von Naschi (02.10.17 um 18:19 Uhr)

  5. #25
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    Standard AW: Ich spinne mal wider, kein Arzt sieht Probleme mit der Schilddrüse

    Zitat Zitat von Naschi Beitrag anzeigen




    Die Symptome sind nämlich ein Gemisch aus Stresshormonen und zu wenig SD Hormonen!
    hallo naschi,
    ja wenn man das sicher wüsste! du hast auch falsch gelesen, wenn du meinst, hier würde nur zum senken von lt aufgefordert.

    ich würde niemals in der sicherheit, die du hier siehst, sagen, das ist alles durch die trauer und stress ausgelöst, sprich psychosomatisch. die symptomatik ist schon schwer, und probleme wie herzbeschwerden, brechreiz oder schüttelfrost, da wäre ich viel vorsichtiger als du. zumal eben auffällige blutwerte vorhanden waren. daher hatte ich ja sowohl steigern wie senken von lt angesprochen, und darüberhinaus im falle fehlender besserung auch weitere diagnostik. als rheumakranke, die selbstverständlich auch in der psychosomatikschublade einen aufenthalt hatte, sehe ich eine menge mögliches.

    aber sogar wenn psychosomatisch, dann würde ich die therapie genau andersherum sehen. ich bin überzeugt, unser körper ist klug, und es ist sinnvoll, seine signale zu verstehen und anzunehmen. wenn also zu viel ausgeschüttetes cortisol das tsh gesenkt hat,( was wir nicht einmal wissen! chronischer stress senkt bekanntlich die cortisolausschüttung), dann würde ich sagen, das macht der körper nicht grundlos. das ist ein signal, zur ruhe zu kommen. weil der körper anders nicht mehr kann. was cindy mit sicherheit jetzt braucht, ist ruhe.
    insofern meine ich weiter, einen versuch, lt zu senken, kann man ohne arzt starten. umgekehrt ist ein erhöhungsversuch natürlich ein ankurbeln des stoffwechsels. da ist nun die frage, ob das gut tut, wenn man ruhe braucht. und wenn ich gar nicht weiß, ob das tsh wirklich gedrückt ist durch zu viel cortisol oder einfach niedrig ist, weil sie die dosis deutlich erhöht hatte, dann kann ich nicht raten, erhöhungen ohne ärztliche überwachung zu machen.

    insofern, eine psychosomatische erkrankung würde ich nie im leben mit hormonen therapieren, das ist hier die einzige option, die ich ausschließen würde. man soll nicht gegen seinen körper leben. alles andere wäre denkbar für mich.

  6. #26
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    Standard AW: Ich spinne mal wider, kein Arzt sieht Probleme mit der Schilddrüse

    [QUOTE=Larina;3514825]hallo naschi,
    ja wenn man das sicher wüsste! du hast auch falsch gelesen, wenn du meinst, hier würde nur zum senken von lt aufgefordert.

    ich würde niemals in der sicherheit, die du hier siehst, sagen, das ist alles durch die trauer und stress ausgelöst, sprich psychosomatisch. die symptomatik ist schon schwer, und probleme wie herzbeschwerden, brechreiz oder schüttelfrost, da wäre ich viel vorsichtiger als du.
    Hallo Larina und Cindy.
    Larina, ja es kann vieles möglich sein da gebe ich Dir recht und bin ganz bei Dir. Aber....
    Ich musste mich in der Zeit der Trauer mehrmals übergeben, hatte pektanignöse Herzbeschwerden (siehe broken Heart Syndrom), frieren und schwitzen, sogar manisch-depressive Phasen und vieles mehr! Die Trauer hat mit unter eine Gastritis ausgelöst/verursacht.
    Gsd geht es mir heute wieder gut. Der Schmerz über den Verlust bleibt natürlich. Aber es tut körperlich nicht mehr weh.....

    Jeder der mal eine starke emotionale Bindung zu einem Lebewesen aufgebaut hat, weiß wie sich das anfühlt wenn es verstirbt. Egal ob Mensch oder Tier.

    zumal eben auffällige blutwerte vorhanden waren.
    Sorry, wo? CRP von 6? Da lächelt jeder Mediziner und sucht nicht mal den Grund. Die anderen Werte zzgl. dem CRP gehen eher auf einen kleinen Infekt zurück. Können sogar einer leichten Gastritis geschuldet sein


    daher hatte ich ja sowohl steigern wie senken von lt angesprochen, und darüberhinaus im falle fehlender besserung auch weitere diagnostik. als rheumakranke, die selbstverständlich auch in der psychosomatikschublade einen aufenthalt hatte, sehe ich eine menge mögliches.
    Das ist auch richtig so Larina. Möglich ist ALLES! Naheliegend ist aber schon der Stress durch Trauer.


    aber sogar wenn psychosomatisch, dann würde ich die therapie genau andersherum sehen. Ich bin überzeugt, unser körper ist klug, und es ist sinnvoll, seine signale zu verstehen und anzunehmen.
    Bei Trauer und Stress sind alle Schutzmechanismen im Körper aus dem Ruder. Da kann der Körper nicht mehr "klug" handeln. Ich kann das behaupten, da ich bis vor kurzem in der selben Situation war. Ich habe mit 2 Medizinern gesprochen. Sie haben mir genau erklärt, wie Stress und/oder Trauer sich auf den Körper auswirkt und wie sehr das dazu eine Autoimmunerkrankung negativ beeinflussen kann.
    Lesen und hören wir doch überall.
    Stress vermeiden bei Hashi, Stress bei MS, Stress bei Rosacea, Stress bei PA... usw usw

    wenn also zu viel ausgeschüttetes cortisol das tsh gesenkt hat,( was wir nicht einmal wissen! chronischer stress senkt bekanntlich die cortisolausschüttung), dann würde ich sagen, das macht der körper nicht grundlos. das ist ein signal, zur ruhe zu kommen. weil der körper anders nicht mehr kann. was cindy mit sicherheit jetzt braucht, ist ruhe.
    Wenn die Cortisolausschüttung bei chronischem Stress sinkt, sind die NN erschöpft. Das ist der Grund.
    Nicht vergessen darf man das Adrenalin, Noradrenalin usw usw. DAS macht Symptome wie bei einer ÜF. Aber es ist keine "echte" wie man an der Werten bei Cindy genau sehen kann.


    insofern, eine psychosomatische erkrankung würde ich nie im leben mit hormonen therapieren, das ist hier die einzige option, die ich ausschließen würde. man soll nicht gegen seinen körper leben. alles andere wäre denkbar für mich.
    Wie kommst du darauf, dass Cindy eine psychosomatische Erkrankung hat? Hat dann jeder der trauert, mit Hashimoto nicht richtig eingestellt wurde, Stress in der Selbständigkeit hat, eine psychosomatische Erkrankung?
    Ich würde das als Phase deklarieren. Als temporäre Störung eines traumatischen Ereignisses (nicht PTBS). Erkrankungen der Psyche sind weitreichender. Und da rede ich auch (leider) aus Erfahrung.Ist lange her und es geht mir gut. Aber es hat mir geholfen den Unterschied bei Angstsymptomen, Psyche und Panik ausgelöst durch Hashi zu erkennen. Deshalb glaube ich, kann ich das schon gut raus lesen bei Cindy.


    Ich kann dir Cindy nur raten die Dosis zu erhöhen. 2 Mediziner haben mir trotz besserer Werte von Dir dazu geraten, Plus T3 dazu zu nehmen und sie behielten Recht.

    LG Naschi
    Geändert von Naschi (03.10.17 um 15:05 Uhr)

  7. #27
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    Standard AW: Ich spinne mal wider, kein Arzt sieht Probleme mit der Schilddrüse

    hallo naschi,
    ich kann nur sagen, ich kann mit deiner antwort einfach wenig anfangen. ich habe eine schwere autoimmunerkrankung, und nicht einmal da spielt stress eine herausragende rolle. das der mensch generell dazu neigt, krank zu werden, wenn er stress hat, ist klar. aber autoimmun sehe ich nicht. schon gar nicht bei einem hashimoto, der sowieso nur minimal autoimmun ist, und bei der fragestellerin ja auch nicht autoimmun aktiv ist.
    noch weniger ist mir dein verständnis von psychosomatik klar. psychosomatisch meint genau das, seelisch belastendes wirkt sich körperlich aus. so wie du es vermutest, wäre es ein klassisch psychosomatisches problem. wenn man trauert, und darüber körperlich krank wird, dann ist das psycho-somatisch. wie man damit verfährt, mag man unterschiedlich sehen. mir war es immer wichtig, mir auch zeiten der ruhe, der trauer , des rückzugs zu geben. weil ich denke, das brauchen wir ab und zu. das ist dieselbe nummer wie mit den erschöpften nebennieren. man haut entweder cortison rein, oder man behandelt es als burn-out.

    grundsätzlich würde ich niemals in einem forum wagen, konkret diagnosen zu stellen. ich bemühe mich, nur das zu sagen, was ich auch ohne anonymität vertreten kann. und da könnte ich z. b. t3-gabe bei einem grenzwertig tiefen tsh plus herzbeschwerden nicht verantworten. das sagt sich so einfach. aber ich gehe nicht von eigenen erfahrungen aus, sondern von allem, was möglich ist. das broken-heart-syndrom oder auch stress-kardiomyopathie kenne ich als intensivschwester. ein musterbeispiel dafür, wie vorsichtig man sein muss. wenn du jemand, der vielfach erhöhte katecholamine hat, noch t3 gibst, wo soll das denn hingehen? die patienten brauchen statt stoffwechselbeschleunigung eine verlangsamung, und zwar lebensnotwendig.

  8. #28
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    Standard AW: Ich spinne mal wider, kein Arzt sieht Probleme mit der Schilddrüse

    Mhm, ich würde immernoch aus meiner warte heraus eher erhöhen um 6 mcg dann Werte Kontrolle in 8 Wochen. Den Rat LT zwei Tage wegzulassen kann ich gar nicht nachvollziehen, da T4 eine lange Halbwertszeit hat, inwiefern soll das aussagekräftig sein? Wie gesagt nur du kannst Wissen wie deine Werte sein müssen. Das heißt du warst laut meiner Rechnung jetzt ca 4 Jahre ohne Antidepressiva, mit gleicher Dosierung T4 und mit gutem Befinden? Das was sich geändert hat ist nur dass deine Periode plötzlich nach 7 Jahren wieder kommt? Dann würd ich vielleicht wirklich Richtung Gyn. forschen. Mit T3 wäre ich vorsichtig, mir hat es anfangs gut geholfen, dann hat es mir den ft4 zusammen gehaut (vielleicht hätte ich auch T4 erhöhen sollen) und ich hatte tägliches Anfluten. Mit Antideppressiva hab ich keine Erfahrung, auch wenn ich schon kurz davor war, bei mir war es immer die Schilddrüse. Aber wenn du schon Mal gute Erfahrungen mit Antidepressiva gemacht hast wäre es vielleicht ne Notfalloption? Alles erdenklich Gute!
    Geändert von Noce (03.10.17 um 19:21 Uhr)

  9. #29
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    Standard AW: Ich spinne mal wider, kein Arzt sieht Probleme mit der Schilddrüse

    Liebe Larina,

    der Threat gehört Cindy-Mindy und nicht uns. Daher antworte ich dir nur ganz kurz und das letzte mal.-))
    Mea culpa Cindy!

    ich kann nur sagen, ich kann mit deiner antwort einfach wenig anfangen.
    Das war mir bewusst. Aber sorry, noch einfacher konnte ich es nicht schreiben. Dazu musst du nichts damit anfangen können, sondern Cindy.

    ich habe eine schwere autoimmunerkrankung, und nicht einmal da spielt stress eine herausragende rolle. das der mensch generell dazu neigt, krank zu werden, wenn er stress hat, ist klar. aber autoimmun sehe ich nicht. schon gar nicht bei einem hashimoto, der sowieso nur minimal autoimmun ist, und bei der fragestellerin ja auch nicht autoimmun aktiv ist.
    Das mit deinem Rheuma tut mir sehr leid. Wirklich. Kenne 2 Personen mit Rheuma. Seeeehr unschön!

    Aber bitte mehr Literatur über Hashimoto und das Immungeschehen lesen. Und da spielt Stress eine sehr große Rolle.-)) Woher ich das weiß? Von 3 Ärzten. Davon haben 2 Studien über Jahrzehnte in der eigenen Praxis vollzogen, Symposien, Kongresse und Lehrgänge besucht.
    Auch wenn man das bei Google eingibt, kann man genug darüber lesen.-)

    grundsätzlich würde ich niemals in einem forum wagen, konkret diagnosen zu stellen. ich bemühe mich, nur das zu sagen, was ich auch ohne anonymität vertreten kann. und da könnte ich z. b. t3-gabe bei einem grenzwertig tiefen tsh plus herzbeschwerden nicht verantworten.
    Wo habe ich eine konkrete Diagnose gestellt? Ich habe erläutert das die Symptome der Trauer ein Gemisch aus Stresshormonen und UF sind. Mehr nicht.

    Ich kenne viele die vor Thybon Herzbeschwerden hatten. Mich eingeschlossen. Seit ich T3 (Liotir) zu mir nehme, hat sich mein Herz seit Jahren beruhigt. Trotz supp. TSH! Und das war für die Ärzte auch völlig okay. Denn der TSH spielt bei Hashi nach ihrer Meinung eine untergeordnete Rolle.

    Wenn man weiß wie und wenn es nötig ist, kann T3 ein Segen sein. T3 habe ich aber nicht der TE empfohlen. Wieder habe ich erläutert was meine Erfahrung war. Wir befinden uns doch in einem Laienforum um Erfahrungen auszutauschen oder bin ich hier falsch? .-)))

    Und da Cindy mit 42 erwachsen ist, kann sie all das was hier als Rat von jedem einzelnen aufgeführt ist, ganz alleine sondieren. Ich denke auch nicht, dass sie ohne Arzt T3 nehmen würde, geschweige denn irgendwoher nur ein Rezept dafür bekommen würde. Auch nicht in Spanien.

    das broken-heart- syndrom oder auch stress-kardiomyopathie kenne ich als intensivschwester. ein musterbeispiel dafür, wie vorsichtig man sein muss. wenn du jemand, der vielfach erhöhte katecholamine hat, noch t3 gibst, wo soll das denn hingehen? die patienten brauchen statt stoffwechselbeschleunigung eine verlangsamung, und zwar lebensnotwendig.
    Jesus Maria Larina,
    DAS war ein Beispiel WAS bei Stress/Trauer im schlimmsten Fall passieren kann. Habe ich gesagt die TE hat das? Nein! Wusste nicht das ich das für dich hätte weiter erläutern müssen warum ich das dazu schrieb.
    Habe ich gesagt sie soll T3 nehmen? Nein! Schätzelein, richtig lesen!

    Das Broken Heart Syndrom ist noch dazu sehr selten wie du weisst, es fühlt sich dazu wie ein echter Herzinfarkt an. So hat sich die TE nicht angehört. Oder?
    Lass jetzt mal die Kirche im Dorf und lies noch mal in Ruhe und gerne mehrmals meinen Beitrag..-))) Nix für ungut.

    Meinen Respekt für deine Tätigkeit als Intensivschwester! Das ist ein sehr schwerer Beruf.

    Kontrovers und quer denken finde ich gut Larina. Und wahrscheinlich ist das auch deine Intension, aber oft hören sich die Beiträge an wie die Aussagen genau der Ärzte, die viele von uns falsch oder gar nicht (über Jahre sogar) diagnostiziert haben.
    Aber ich vermute, du meinst es sicher anders.-))

    Und ja. Eine Erhöhung um 6,25LT wird Cindy mit Sicherheit nicht in eine ÜF katapultieren.-)))) Die freien Werte sind davon weeeit entfernt!!!

    Ich wünsche Dir Cindy alles erdenklich Gute! Drücke dir die Daumen.

    Liebe Grüße und ich bin weg....

    Naschi
    Geändert von Naschi (03.10.17 um 23:21 Uhr) Grund: kleiner Fehlerteufel.-))

  10. #30
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    Standard AW: Ich spinne mal wider, kein Arzt sieht Probleme mit der Schilddrüse

    Zitat Zitat von Naschi Beitrag anzeigen

    Aber bitte mehr Literatur über Hashimoto und das Immungeschehen lesen. Und da spielt Stress eine sehr große Rolle.-)) Woher ich das weiß? Von 3 Ärzten. Davon haben 2 Studien über Jahrzehnte in der eigenen Praxis vollzogen, Symposien, Kongresse und Lehrgänge besucht.
    Auch wenn man das bei Google eingibt, kann man genug darüber lesen.-)
    hallo naschi, auch wenn es cindys thread ist, aber manches kann man nicht so stehen lassen.
    1,. gegooglet habe ich auf deinen rat hin. außer fragwürdigsten privatpraxen, die leistungen verkaufen, habe ich wenig gefunden zum thema "stress löst autoimmunerkrankungen aus". das sind so typische interneterzählungen, an denen relativ wenig stimmt. und wenn deine ärzte in ihrer praxis studien machen, dann sind es keine studien. ich möchte bitte nicht von ärzten therapiert werden, die erstens zeit für studien haben und zweitens meinen, sie könnten welche durchführen. sofern es nicht ärzte sind, die forschen, etwa an unikliniken.

    2. du hast zumindest berichtet, dir habe in ähnlicher lage t3 besonders geholfen. schon das halte ich für fragwürdig. wenn man kein broken heart syndrom meint, soll man es auch nicht erwähnen. immerhin hattest du pektanginöse herzprobleme. wenn die mit t3 behandelt wurden, kannst du froh sein, es überlebt zu haben.

    3. die userin hatte übrigens angefragt, ob die ursache ihrer riesigen probleme eine überdosierung sein könne, nicht etwa unterdosierung. auch ihr war der tiefe tsh aufgefallen. daher kam mein rat, das selber zu testen. ich habe nichts dagegen, wenn leute, die individuell eine ungewöhnliche hohe einstellung benötigen, das verteidigen. aber zum standard kann man das nicht machen. jemandem, der solche werte hat, pauschal zu sagen, er sei sicherlich unterdosiert, geht einfach nicht. zumal es hier eine vorgeschichte gibt mit steigerung der lt-medikation ohne kontrollen. damals hatte sie erhöhte müdigkeit und erschöpfung, und das ist wirklich ein grund, an erhöhung zu denken. was die userin hier jedoch schildert als symptome, ist weit entfernt von typischen unterfunktionssynptomen.

    also irgendwo muss eine grenze sein, wo man so simpel erhöhungen der hormondosis anrät und t3 ins spiel bringt, auch wenn du nur zeilenweise davon schreibst, es aber nicht empfiehlst. was mich wundert, ist, du berichtest hier ab und an, es gehe dir gar nicht so richtig stabil gut? mich überzeugen die hochdosiseinnehmer, denen es prima geht, aber so habe ich damit schwierigkeiten.
    Geändert von Larina (04.10.17 um 05:38 Uhr)

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