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Thema: Ab mittags benommen - Cortisol? Eisen? Mir gehts mies....

  1. #11
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    Standard AW: Ab mittags benommen - Cortisol? Eisen? Mir gehts mies....

    PS
    guck dir mal die schöne bunte Tabelle hier an, in Anlehnung an Hollick, den VitD-Papst, wo man da mit 100 ng/ml wäre:

    http://www.labor-enders.de/vitamin_d.html

  2. #12
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von RalfWei
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    Standard AW: Ab mittags benommen - Cortisol? Eisen? Mir gehts mies....

    Ja, die Tabelle ist schön. Wie ich ihr entnehmen kann ist 100 ng/ml nicht toxisch sondern höchstens überdosiert. Ich sprach ja auch nicht von der oberen - hab es aber nicht sprachlich ausgedrückt - sondern von der unteren Grenze und da sehe ich 30-50 wäre optimal, 50-70 obere Norm. Insofern denke ich das ich mit meiner Argumentation das wenn ein Labor 50 ansetzt es nicht unbedingt realitätsfern ist wenn man es unter dem Aspekt der optimalen Versorgung bei einer BE im Sommerhalbjahr ansieht.
    Geändert von RalfWei (15.09.17 um 23:18 Uhr) Grund: Rächtschreibfehler korrigiert

  3. #13
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    Standard AW: Ab mittags benommen - Cortisol? Eisen? Mir gehts mies....

    Dass du es für OK hältst, ist ja auch OK. Hab kein problem mit persönlichen Ansichten.

    Ich möchte dennoch (und bloß) wissen, ob Schnarchkatzes Daten vom Originalbefund stammen und Referenzbereich wie Werte dort so stehen.

  4. #14
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    Standard AW: Ab mittags benommen - Cortisol? Eisen? Mir gehts mies....

    Hallo panna,
    Ja der Ref Bereich für Vit D steht so auf meinem Befund vom NUK. Ich erinnere mich, dass die Untergrenze bei 20-30 und die obere bei 70 angesetzt war, mein Nuk aber den wünschenswerten Bereich im Befund angibt. Er hat mal gssagt, dass man in Forschungen eher den Ref Bereich und den wuenschenswerten Bereich gerade nach oben schiebt.

    Mein Vit D schwankt schon ewig um die 50, ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass mein Befinden damit zu tun hat. Ich habe seit einiger Zeit Probleme, Dekristiol zu nehmen. Anfangs gab es mir richtig Schub, zuletzt wurde ich am Tag danach extrem zittrig, benommen und hatte Angstygefuehle, die auch mit viel Magnesium nicht weg gingen. Daher hab ich seit Frühjahr mal auf Sonnenbaden gesetzt. Ich wollte Medikamenten Nebenwirkungen aus meinem Befinden rauslassen. Hat ja auch ganz gut funktioniert, der Sommerurlaub am Pool war erst nach. Der BE.... Und über den Winter schau ich nach ner kleiner Dosierten Vit D Variante. Ausser, jemand weiss, warum ichs plötzlich nicht mehr vertrage und weiss ben Tip?...

    Ich spekuliere gerade eher , ob mein T3 durch die Nachteinnahme von 25 ng Thyroxin so gestiegen sein kann, dass ich erstmals weniger Thybon nehmen sollte. Jedenfalls probiere ich das gerade, versuche 5 ng zu senken und kleinere Stücke einzunehmen bzw morgens die Dosis wegzulassen. Das hat noch nie funktioniert, jetzt aber schon. Also denke ich, dass es am ehesten am hohen t3 liegt. Fühle mich etwas gebremst, aber das ganz schlimme Tief ist etwas leichter geworden. Zur Hypothese mit dem hohen t3 passt, dass ich mit extrem hohen Temperaturen dieses Jahr Probleme in Form von Kreiskaufkrisen oder Angstgefuehlen hatte, was nicht mein Normalfall ist.

    Kann es sein, dass ich zuviel Thybon nehme, weil ich damit die Müdigkeit von Eisen- oder Cortsisolmangel uebertuenchen kann? Und wenn ich jetzt mit ThyboN runtergehe, merke ich die wieder? Und drum dreh ich mich im Kreis?

    Drückt der supprimierte TSH das ACTH und damit den Cortsiolwert? Das würde auch Ralphwei betreffen, oder? Ralphwei, ging es Dir diesbzgl noch besser, als dein TSH noch zu sehen war?

    wuerdet Ihr Ferritin bei 20 tolerieren, solange HB gut im mittleren Bereich ist?

    Bzgl. Cortisol:
    Marlene, ich werde die Alternativen Produkte im Kopf behalten, danke! Ich hab keine Lust auf noch mehr Hormone, wenn es nicht wirklich sein muss... Ichhab das Testkit für die Bestimmung von Cortisol im Speichel hier liegen und muss mal sehen, wann es sinnvoll wäre, zu testen.
    Geändert von Schnarchkatze (17.09.17 um 19:08 Uhr)

  5. #15
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    Standard AW: Ab mittags benommen - Cortisol? Eisen? Mir gehts mies....

    Zitat Zitat von Schnarchkatze Beitrag anzeigen
    Hallo panna,
    Ja der Ref Bereich für Vit D steht so auf meinem Befund vom NUK. Ich erinnere mich, dass die Untergrenze bei 20-30 und die obere bei 70 angesetzt war, mein Nuk aber den wünschenswerten Bereich im Befund angibt. Er hat mal gssagt, dass man in Forschungen eher den Ref Bereich und den wuenschenswerten Bereich gerade nach oben schiebt.
    Aaach ja - also ein Referenzbereich aus Endos Gnaden (- keineswegs schiebt jeder in Forschungen den wünschenswerten Bereich nach oben). OK, das wäre geklärt.

    Zu deiner Thybon-Dosis ... sage ich lieber nix. Zum Speicheltest und Cortisolmangel erst recht nicht. Nur überlege mal, ob das alles nicht doch hausgemacht ist.

  6. #16
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    Standard AW: Ab mittags benommen - Cortisol? Eisen? Mir gehts mies....

    Hallo panna,
    Das tue ich ja gerade.
    Ich finde es dennoch seltsam! Dass es mir einige Monate damit ganz gut ging. Ich habe die Dosis Thybon seit zwei oder so Jahren immer gleich und nie ft3 über der Norm gehabt. Ebenso habe ich seit langer Zeit ungefähr aehnliche Thyroxin Dosen. Das einzige, was ich verändert habe, ist das Splitten ca seit letzten Fruehsommer, also auch nicht seit sechs Wochen.
    Ich habe ungefähr zur selben Zeit begonnen, Muskelaufbau zweimal die Woche zu betreiben und das beibehalten. Das tut mir sehr gut. Und war ohne die Thybon Doisis damals nicht möglich. Ich konnte so erstmals seit 25 Jahren mit Freude Sport treiben! Drum wundert es mich, dass nach so langer Zeit der ft3 plötzlich steigt. Ich hab einfach nie lange stabile Dosen.
    Aber ich probieren ja gerade, sanft etwas zu senken.
    Weist du was über TSH und corstisol?
    Danke im Voraus!!!!

  7. #17
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    Standard AW: Ab mittags benommen - Cortisol? Eisen? Mir gehts mies....

    Nachtrag
    Ich hab jetzt eine Woche lang 5 ng Thybon weniger genommen. Die anderen vier Viertel ca alle sechs Stunden. Den Rest wie gehabt.
    Ergebnis: Ich kann schon jetzt nicht mehr. Ich könnte mich mittags ab elf heulend ins Bett werfen und meine Mundwinkel sind wie eingefroren. Ich hab Kopfdruck und bin 24 h lang benommen. Ich kann nachmittags ausser auf der Couch liegen gar nichts mehr machen. Geht wohl so nicht.
    Ich gehe zurück auf das alte Regime.

    Ich habe gesehen, dass ich -entschuldigt bitte - bei der Blutentnahme etwas anders gesplittet hatte seit etwa sechs Wochen, und zwar 100 t4 morgens und 50 abends. Das hatte mir unendliche Müdigkeit am Nachmittag beschert. Am Tag nach der BE bin ich daher zurück auf dieses Regime jetzt mit 125 plus 25 T4.

    Ferner habe ich herausgefunden, dass ich nach alter Norm Werte hätte mit t4 1,4 und T3 4,6. Allerdings eben mit Einnahme der 06:00 Dosis t4 und T3.

    Ich frag jetzt den HA, ob er mir nochmal ein nüchtern Blutbild macht. Wird wohl das sinnvollste sein. Allerdings Frage ich mich in letzter Zeit, wie aussagefähig so ein nuechternwert ist, wenn dieser Zustand ja die uebrigen 23 h nicht mehr vorhanden ist. Je mehr man sich mit dem Thema befasst, desto dubioser wird es doch, oder????

  8. #18
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    Standard AW: Ab mittags benommen - Cortisol? Eisen? Mir gehts mies....

    Dubios ist es gar nicht, vielmehr logisch nachvollziehbar. Der Nüchternwert nach 24 Stunden bei so hoher T3-Dosis ist reine Selbsttäuschung bzw. Wertekosmetik.

    Und Werte in irgendeine alte oder spezielle Endo-Norm zu setzen: Dito ... sie gelten in der Norm, die das Labor vorgibt.

  9. #19
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    Standard AW: Ab mittags benommen - Cortisol? Eisen? Mir gehts mies....

    panna, vielen Dank für Dein Einklinken.
    Ich wollte mit dem Umrechnen der Werte nur feststellen, ob das Labor eine andere Norm besitzt, also dieselben Werte anders eingeordnet werden. Passiert manchmal, hab ich gehört.
    Naja, dies ist nicht das erste Mal, dass ich probiere, mit etwas weniger Thybon auszukommen, da ich hier im Forum auch immer wieder höre, dass meine Dosis sehr hoch ist. ich habe mich durch Arsanaeus thread gearbeitet etc. Aber was bringt es mir, wenn ich in eine schwere depressive Episode rutsche, sobald ich reduziere? Ich habe - bis auf die Tatsache dass ich 37 Grad Hitze nicht gut vertrage um 13°° keinerlei Überfunktionsbeschwerden. Alle meine Ärzte fragen immer wieder, ob mir nicht langsam die Haare ausfallen oder so... das ist nicht der Fall. Ich hab schon mal gewitzelt, dass ich mir in meinen Überfunktionen vielleicht Rezeptoren weggeschossen habe und deshalb jetzt ganz hohe Werte brauche...? Meine Schübe wurden jedenfalls mehrfach als "ausgeprägteste Überfunktionen" bezeichnet.
    Was ich nicht vertrage, ist eine zu hoher fT4, der macht mich müde und Schlafstörungen.
    Allerdings habe ich das Gefühl, dass das Splitten mir gut bekommt, ich kann erstmals seither wieder gut ausschlafen und wache nicht wie ein Junkie mit so einem Ziehen im ganze Körper um halb sechs auf. Evtl. verändern sich meine Werte durch das Splitten jetzt so, dass meine alten Normen nicht mehr die Richtschnur sind?
    Gruss und danke fürs Mittdenken!

  10. #20
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    Standard AW: Ab mittags benommen - Cortisol? Eisen? Mir gehts mies....

    Zunächst mal, zu deiner T3-Dosis - was andere nehmen und brauchen, ist nicht so wichtig wie das Beobachten des eigenen Befindens, IMHO. Dafür ist das zu individuell.

    Ja, es gibt meines Wissens Veränderungen an den Rezeptoren und das kann auch dazu führen, dass man eine höhere Dosis braucht. Ob das bei dir durch Überfunktionen gekommen ist - ich weiß es natürlich nicht, ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, meine Schübe (MB, also auch mit sehr hohem FT3) hatten keine solchen Folgen, für T3-Überdosierung kann ich aber bestätigen, dass es Folgen hat. Auch hast du ja über Jahre stabile Dosis und Werte gehabt, das spricht ja dagegen. Ich persönlich hatte ein echtes Resistenzproblem und komme seit einer Zeit mit zu hoher Dosierung nicht mehr in normale Dosisbereiche. Ich nehme jetzt auch wieder 20 Thybon und mehr (Sport), keine ÜF-Beschwerden. Es wird nun immer wieder gesagt, dass man das nicht unbedingt merken würde, der Knochenabbau etc. wäre trotzdem da. Ich weiß nicht, aber nehme ich es nicht, schlafe ich wieder ab 18:00 Uhr ein. Das will ich nicht.

    Ich weiß auch von anderen Usern hier, die das Thybon nicht absetzen konnten, ohne starke Müdigkeit zu haben. Auch nach Wochen bzw. Monaten besserte es sich nicht.

    Auch kenne ich Müdigkeit recht gut. Ich hatte eine Phase, da bin ich mittags im Büro auf die Toilette gegangen, nur um mich irgendwo hinlegen und die Augen schließen zu können. Kein Thybon hat dagegen geholfen, das Mittagsloch kam schlagartig, jeden Tag. Anders als bei dir ging die Müdigkeit dann aber wieder weg und abends war ich wieder fit. Interessant: In der Zeit hatte ich eine Messung der Stoffwechselaktivität, die ganz schlecht ausfiel - "da kommt ja gar kein Sauerstoff in die Zelle!" und genau so habe ich mich auch gefühlt. Trotz 20-25 Thybon. Mit der Zeit hat sich die Müdigkeit von Mittagsloch mit Abendhoch in Nachmittagstief und sehr früh müde gewandelt. Ich habe alle möglichen Dosierungen probiert - mit weniger Thybon, ohne Thybon, mehr LT, weniger LT, nichts hatte einen Einfluss auf die Müdigkeit. Ich habe dann mal meine HET geändert und Östrogen weggelassen, damit ging es erst besser, dann wieder schlechter. Daran lag es also im Fall auch nur bedingt.

    Genau wie du habe ich mich jetzt auf das Splitten verlegt: 150 morgens und 25 nachmittags. (Bevor jetzt jemand laut aufschreit, mein FT4 lag zuletzt (ohne Splitten) bei 1,2 (0,9-1,7). Daran ist u.U. ein ungeklärtes Infektgeschehen schuld. Vorher um 1,5.) Thybon nehme ich nun morgens meist nicht mehr, sondern erst ab späten Vormittag oder Mittags. Das hatte bei mir evtl. einen positiven Effekt, mir kommt jedenfalls vor, das Einbrechen ist nicht mehr so heftig und ich bin abends wacher. Es kann aber genau so gut einfach ein zeitliches Zusammentreffen mit anderen Faktoren gewesenn sein. Gleichzeitig habe ich nämlich auch wieder mit dem Östrogen begonnen und das hat mich irgendwie richtig wach gemacht - ich denke schon, dass ich ein Stück weit Probleme mit anderen Hormonen mit dem T3 überdeckt habe. Ggf. ist auch einfach das Immunsystem besser drauf jetzt, warum auch immer.

    Du siehst - es gibt wohl nicht DIE Erklärung für die individuelle Müdigkeit, dafür ist sie als Symtpom einfach viel zu vage.

    Die für mich relevanten Anhaltspunkte bei dir: Der niedrige Cortisol-Spiegel und der niedrige Ferritin-Wert + bekannte Probleme mit B12 (Profil). Da würde ich weiter forschen und auch in den anderen Hormonen. Es gibt Wechselwirkungen zwischen SD-Hormonen und Cortisol, ja. Ich kenne mich mit dem Thema der NNS nicht gut aus bzw. halte es für sehr umstritten. Aber weiter in die Richtung schauen würde ich schon.

    Ist dein Eisenstatus mit Substitution so niedrig?

    Hast du häufiger Infekte oder hattest du vor Beginn der Müdigkeit einen Infekt?

    Wie sieht es bei dir mit den Sexualhormonen aus? Wurde das mal alles getestet?

    PS. Vitamin D tut mir gut und mein Mangel dort ist sicher Teil meiner Müdigkeit. Hast du mal niedrigere Dosen probiert als Dekristol - z.B. 2000 oder 3000 täglich, mit Vitamin K?

    PPS: Aus meinem Labor, wen es interessiert: "Der Referenzbereich einer (vermeintlich) gesunden Stichprobe (800 Probanden) während der Sommermonate liegt bei der verwendeten Methode zwischen 11 - 43 ng/ml. Die Leitlinien berücksichtigen leider die Methode nicht. Hier gelten Werte < 20 ng/ml als manifester Mangel. Der therapeutische Zielwert liegt nach den Leitlinien (zu kritisieren, da Methodendifferenzen nicht berücksichtigt werden) zwischen 30 und 40 ng/ml, bis maximal 100 ng/ml. Toxizität ist bei Werten unter 150 ng/ml nicht zu erwarten."

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