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Thema: Werte - warum geht es mir so schlecht?

  1. #41

    Standard AW: Werte - warum geht es mir so schlecht?

    Also verschrieben hat mir meine HA das AD. Ich wollte zu einem Psychiater/Neurologen, wegen der richtigen Dosierung. Meine HA hat davon abgeraten, weil die "Psychiater Sie nur ruhig stellen. Die verschreiben zu viele Medikamente. Da rennen Sie dann rum wie ein Zombie." Davor hatte ich Angst und habs seien gelassen.
    In Behandlung bin ich bei einem Psychosomatologen/FA f. Psychotherapie, der auch die mittelschwere Depression diagnostiziert hat (Fragekatalog). Er setzt auf tiefenpsychologische Therapie und fragte mich, wie lange ich die ADs nehmen möchte (das war Mitte März).
    Und ich glaubte allen Ärzten, weil ich halt keiner bin.

  2. #42
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    Standard AW: Werte - warum geht es mir so schlecht?

    Zitat Zitat von DonnaS. Beitrag anzeigen
    Apropos, was meinst du mit Nervenarzt? Neurologe mit psychiatrischer Qualifikation, Psychiater, oder Psychologe?
    Die meisten AD in D. werden an Frauen von ihren HÄ verschrieben und ich werde auch sofort nach einer Quelle suchen.
    Da ist leider was drann und bei den meisten Laboren steht auch noch ein Hinweistext drauf: Bei leichten ... ist eine Therapie mit ... AD-XY sinvoll. Das können Schmerzen sein, PMS, Schlafstörungen, ... Ich beobachte schon lange, diese Aufweichung der Indikationsvorgaben von AD's. Besonders ärgerlich: Die TSH-Grenze führt zur vorschnellen und falschen Entwarnung, obwohl die SD die Ursache sein kann. Der Vorwurf Laborwerte zu therapieren statt das Befinden ist sicherlich in einigen Fällen durchaus angebracht.

  3. #43
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    Standard AW: Werte - warum geht es mir so schlecht?

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    hi donna, genau darum fragte ich ja, ob sie bei einem facharzt in behandlung ist.
    und eines muss klargestellt werden: depressive verstimmungen können auftreten bei unterfunktion, sie schreibt aber von einer mittelschweren depression. das ist was anderes. und wenn diese diagnose stimmt, kann man sie nicht in bezug bringen zu einer fraglichen leichten unterfunktion.

    Wo ist hier die fragliche leichte Unterfunktion?

  4. #44
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    Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet ihr sie brauchen, um zu weinen...Paul Sartr
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    Standard AW: Werte - warum geht es mir so schlecht?

    Zitat Zitat von kern4ever Beitrag anzeigen
    Läuse und Flöhe gut und schön, wenn alle sagen, dass es die Psyche ist, glaubt man das zum Schluss selbst. Und das ist an sich ja der Skandal, denn ein Arzt sollte seine Patienten, die überwiegend NICHTÄRZTE sind, umfassend checken und nicht mit der einfachsten Diagnose im Regen stehen lassen.
    Mängel an Hormonen, wie Östrogen, Progesteron, DHEA ect. sind alle mit depressiven Stimmungen assoziiert. Ab dem mittleren Jahren haben viele Menschen einen Mangel an den unterschiedlichsten Hormonen, aber auch an Mineralien und Vitaminen. Das Problem ist, dass HÄ nach diesen Mängeln gar nicht suchen, es sei denn, man spricht sie gezielt daraufhin an. So wie ich es sehe, verschreiben sie von sich aus nur die gängigen Medikamente und dazu gehören halt Beruhigungspillen, BB und was sonst so üblich ist. Ich kenne mich damit nicht so besonders aus, weil ich solche Mittel meide.

    Allein schon Vitamin D hat einen wichtigen Einfluss auf die Schilddrüse.
    https://www.vitamindservice.de/was-b...-bei-hashimoto
    Geändert von London (20.08.17 um 18:04 Uhr)

  5. #45
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    Standard AW: Werte - warum geht es mir so schlecht?

    Zitat Zitat von kern4ever Beitrag anzeigen
    Also verschrieben hat mir meine HA das AD. Ich wollte zu einem Psychiater/Neurologen, wegen der richtigen Dosierung. Meine HA hat davon abgeraten, weil die "Psychiater Sie nur ruhig stellen. Die verschreiben zu viele Medikamente. Da rennen Sie dann rum wie ein Zombie." Davor hatte ich Angst und habs seien gelassen.
    In Behandlung bin ich bei einem Psychosomatologen/FA f. Psychotherapie, der auch die mittelschwere Depression diagnostiziert hat (Fragekatalog). Er setzt auf tiefenpsychologische Therapie und fragte mich, wie lange ich die ADs nehmen möchte (das war Mitte März).
    Und ich glaubte allen Ärzten, weil ich halt keiner bin.
    Ich sag mal wieder, oh je, du Arme - das ist schon eine grenzwertige Aussage vom Hausarzt, ehrlich.

    Ein guter Psychiater stellt niemanden ruhig und macht vor allem niemanden zum Zombie (was für eine Wortwahl!), sondern stimmt mit dem Patienten gemeinsam Strategien für die richtigen Medikamente ab, nachdem er eine Diagnose gestellt hat. Natürlich sind auch gute Psychiater nicht immer leicht zu finden, aber selbst die weniger guten stellen einen nicht einfach ruhig.

    Hab bitte nicht so viel Angst davor. Ein AD kann übrigens auch helfen, den Stress der Unsicherheit zu bewältigen oder mit den körperlichen Symptomen der Unterfunktion / Hashimoto umzugehen. Es macht nicht abhängig und mit etwas Nerven kann es auch relativ kurzfristig ausgeschlichen werden. Nur abrupt absetzen ist nicht so gut.

    Vertraust du deinem Hausarzt? Das ist auch eine wichtige Frage, weil du so unsicher bist. Ich würde dir raten, ruhig zu bleiben und dir einen Plan zu machen.

    Ich denke, dir könnte helfen, ein paar grundsätzliche Entscheidung zu treffen. Z.B: Ich nehme das AD solange es mir nicht gut geht. Parallel arbeite ich an der SD-Einstellung. Dann sehe ich, ob ich das AD absetzen will. Dafür suche ich mir, sobald es mir etwas besser geht, einen Psychater, bei dem ich mich wohl fühle. Oder aber: Ich setze das AD jetzt ab, weil ich nicht denke, das es mir was bringt. Ich setze jetzt erstmal auf die SD-Einstellung. Wenn das nicht klappt, kann ich immer noch das AD nehmen.

    Ich bin in einem Punkt ehrlich: Ich halte in Sachen Depression nicht viel von Psychosomatologen (und ich halte auch nichts von Tiefenpsychologie bei akuter Depression, aber das ist nochmal was anderes). Generell finde ich: Depression gehört in die Hände eines Psychiaters bzw. Neurologen mit psychiatrischer Ausbildung. Dahin hätte dich meiner Meinung nach sowohl der Psychosomatologe als auch der Hausarzt schicken müssen, wenn wirklich der Verdacht einer mittelschweren Depression vorliegt - denn das ist schon ein behandlungswürdiger Zustand, bei dem es im Fall eine Kombi-Therapie aus AD und Psychotherapie braucht. Ich weiß nicht, natürlich nicht, ob du die überhaupt hast oder ob es durch eine SD-UF ausgelöst ist - aber wenn du selbst da hin wolltest und der HA sagt: Ne, machen Sie das mal nicht, das ist meiner Meinung nach nicht OK, und für die akute Hilfe bei Depression ab einem gewissen Grad ist Tiefenpsychologie auch nicht der richtige Weg, da geht es um schnelle Stabilisierung.

  6. #46
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    Standard AW: Werte - warum geht es mir so schlecht?

    Zitat Zitat von Bienchen10 Beitrag anzeigen
    Ich sag mal wieder, oh je, du Arme - das ist schon eine grenzwertige Aussage vom Hausarzt, ehrlich.

    Ein guter Psychiater stellt niemanden ruhig und macht vor allem niemanden zum Zombie (was für eine Wortwahl!), sondern stimmt mit dem Patienten gemeinsam Strategien für die richtigen Medikamente ab, nachdem er eine Diagnose gestellt hat. Natürlich sind auch gute Psychiater nicht immer leicht zu finden, aber selbst die weniger guten stellen einen nicht einfach ruhig.

    Hab bitte nicht so viel Angst davor. Ein AD kann übrigens auch helfen, den Stress der Unsicherheit zu bewältigen oder mit den körperlichen Symptomen der Unterfunktion / Hashimoto umzugehen. Es macht nicht abhängig und mit etwas Nerven kann es auch relativ kurzfristig ausgeschlichen werden. Nur abrupt absetzen ist nicht so gut.

    Vertraust du deinem Hausarzt? Das ist auch eine wichtige Frage, weil du so unsicher bist. Ich würde dir raten, ruhig zu bleiben und dir einen Plan zu machen.

    Ich denke, dir könnte helfen, ein paar grundsätzliche Entscheidung zu treffen. Z.B: Ich nehme das AD solange es mir nicht gut geht. Parallel arbeite ich an der SD-Einstellung. Dann sehe ich, ob ich das AD absetzen will. Dafür suche ich mir, sobald es mir etwas besser geht, einen Psychater, bei dem ich mich wohl fühle. Oder aber: Ich setze das AD jetzt ab, weil ich nicht denke, das es mir was bringt. Ich setze jetzt erstmal auf die SD-Einstellung. Wenn das nicht klappt, kann ich immer noch das AD nehmen.

    Ich bin in einem Punkt ehrlich: Ich halte in Sachen Depression nicht viel von Psychosomatologen (und ich halte auch nichts von Tiefenpsychologie bei akuter Depression, aber das ist nochmal was anderes). Generell finde ich: Depression gehört in die Hände eines Psychiaters bzw. Neurologen mit psychiatrischer Ausbildung. Dahin hätte dich meiner Meinung nach sowohl der Psychosomatologe als auch der Hausarzt schicken müssen, wenn wirklich der Verdacht einer mittelschweren Depression vorliegt - denn das ist schon ein behandlungswürdiger Zustand, bei dem es im Fall eine Kombi-Therapie aus AD und Psychotherapie braucht. Ich weiß nicht, natürlich nicht, ob du die überhaupt hast oder ob es durch eine SD-UF ausgelöst ist - aber wenn du selbst da hin wolltest und der HA sagt: Ne, machen Sie das mal nicht, das ist meiner Meinung nach nicht OK, und für die akute Hilfe bei Depression ab einem gewissen Grad ist Tiefenpsychologie auch nicht der richtige Weg, da geht es um schnelle Stabilisierung.
    hallo kern4ever,
    ich wollte schon etwas schreiben, aber bienchen hat es perfekt erklärt. da läuft einiges nicht so ganz toll bei dir, jetzt verstehe ich auch, weshalb du empört von psyche redest. denn eigentlich ist eine mittelschwere depression kaum von der psyche ausgelöst. es wäre sicherlich gut für dich, in eine ordentliche fachärztliche versorgung zu kommen.
    zur schildrüse wäre noch zu sagen, das du die diagnose hashimoto bereits hast. das ist nämlich der icd-code eo6.3, der auf deinen abrechnungen steht. ich habe auch noch mal was gelesen zur multifokalen autonomie. aber alle theorie endet in deinem fall mit der erkentnnis, das werte , die kurz nach einer grippe genommen wurden im februar und märz, keinerlei aussagekraft haben. klar scheint mir aber auf jeden fall, das eine mittelschwere depression nicht durch eine milde unterfunktion( wäre es mehr, so hättest du eindeutige körperliche merkmale) ausgelöst sein kann. wohl aber z. b. durch die grippe.
    also wenn ich einen arbeitsplan aufstellen sollte, dann den, sofort die schildrüsenwerte kontrollieren zu lassen, und einen termin bei einem Psychiater auszumachen zwecks abklärung und weiterem vorgehen bei der depression.
    Geändert von Larina (21.08.17 um 06:57 Uhr)

  7. #47

    Standard AW: Werte - warum geht es mir so schlecht?

    Ich bin euch so unendlich dankbar für eure Antworten!!!!
    Ich klemme mich SOFORT ans Telefon und versuche Termine für eine BE zur Wertebestimmung zu bekommen, meine Krankenakte in Kopie von der NUK, einen Termin beim Endo (deshalb, weil ich mit der Betreuung meiner NUK nicht zufrieden bin und einen Rundum-Check zwecks Hormone haben möchte) sowie einen Termin bei einem Psychiater.
    Eure Antworten bestätigen das, was ich tief in mir spüre, nämlich dass viele (vielleicht nicht alle) Symptome durchaus eine SD-Geschichte haben könnten.
    @bienchen: Das ich so unsicher bin, nervt mich selbst - aber ich wusste einfach nicht, wo ich ansetzen sollte. Alle meine Ärzte, die ich an sich mag und denen ich bisher vertraut habe, sagten ja, dass ich körperlich gesund bin. Da ich viel emotionalen Stress habe/hatte, noch dazu in einem pädagogischen Beruf arbeite, war für mich die Erklärung der psychischen Erkrankung durchaus nachvollziehbar. Wenn da nicht die innere Stimme wäre.
    By the way: Die Sitzungen bei meinem Therapeuten empfinde ich als entlastend und was mir gut tut, werde ich weiter verfolgen. Ich ziehe mir daraus die Erkenntnisse über mich selbst, die ich als wahr innerlich anerkennen kann und ignoriere die, gelinde gesagt manchmal abenteuerlichen Theorien des guten Mannes. Trotzdem war ich froh bei ihm Ende Februar sofort einen Termin und damit den Start einen psychotherapeutischen Behandlung bekommen zu haben, als es mir so richtig dreckig ging.
    Nichts desto Trotz stehen jetzt eine saubere körperliche Diagnostik im Vordergrund sowie das Hochkrempeln der Ärmel, um für mich zu kämpfen.

  8. #48

    Standard AW: Werte - warum geht es mir so schlecht?

    Zwischenstand ist folgender:
    Termin zur Be morgen früh, Auswertung am Freitag. Termin beim Endo im Januar bekommen. Psychiater im Urlaub (muss ja auch mal seien).

    Ich habe noch eine Frage zu den Medikamenten:
    Ich hatte vor dem Einstellversuch L-Thyroxin von Henning. Dann Umstieg auf Novo von Merck. Jetzt hieß es, ich solle darauf achten, nicht den Hersteller zu wechseln. Welchen jetzt? Den aktuellen oder doch den, von vor dem Versuch?

  9. #49
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    Standard AW: Werte - warum geht es mir so schlecht?

    Novo gibt es nur von Merck.
    Wenn du zusätzlich zu Novo LT bekommst, sollte es Euthyrox sein, weil von Merck.

  10. #50
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    Zitat Zitat von kern4ever Beitrag anzeigen
    Zwischenstand ist folgender:
    Termin zur Be morgen früh, Auswertung am Freitag. Termin beim Endo im Januar bekommen. Psychiater im Urlaub (muss ja auch mal seien).

    Ich habe noch eine Frage zu den Medikamenten:
    Ich hatte vor dem Einstellversuch L-Thyroxin von Henning. Dann Umstieg auf Novo von Merck. Jetzt hieß es, ich solle darauf achten, nicht den Hersteller zu wechseln. Welchen jetzt? Den aktuellen oder doch den, von vor dem Versuch?
    prima! weißt du was, eigentlich habe ich grade auch das gefühl, du kommst allmählich raus aus der depression, wieso auch immer du sie bekommen hast. du hast energie !

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