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Thema: Immer wieder Blutdruckschwankungen und total erschöpft

  1. #1
    Neuer Benutzer Avatar von bo_katze
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    Standard Immer wieder Blutdruckschwankungen und total erschöpft

    Seit einem halben Jahr läuft einfach alles aus dem Ruder:
    - meine Werte schwanken zwischen UF und ÜF
    - meine Blutdruckwerte entgleisen oder sind so niedrig, dass ich gar nichts mehr schaffe

    Kann es sein, dass man mit den Wechseljahren weniger SD-Medi benötigt:
    - ich habe immer irgendwie das Gefühl, mehr eine ÜF zu haben mit höherem Blutdruck,
    - sehr reizbar und nervös zu sein,
    - ich nehme immer wieder ab oder halte so gerade eben mein Gewicht
    aber meine Werte scheinen für eine UF zu sprechen

    Ich habe kürzlich ein ausführliches Blutbild bei einem Endokrinologen machen lassen:
    Unbenannt.jpg

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter....

  2. #2
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    Standard AW: Immer wieder Blutdruckschwankungen und total erschöpft

    Vor allem brauchst Du Vitamin B12-Spritzen (eine Empfehlung oraler Gabe von Vitamin B12 bei den Werten ist hier eher fahrlässig), Eisen und Vitamin D. S. Forumswissen. Wenn die starken Mängel behoben sind, kannst Du immer noch schauen, was für Beschwerden übrig sind und die Dosis ev. anpassen.

  3. #3
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    Standard AW: Immer wieder Blutdruckschwankungen und total erschöpft

    Und wieso machst Du das bei diesen Eisenwerten und B12-Mangel allein an den Sd-Werten fest? Wie sahen die denn bei einer ÜF aus?

    Die 500µgB12 oral bei Parietalzellen-AK???

  4. #4
    Neuer Benutzer Avatar von bo_katze
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    Standard AW: Immer wieder Blutdruckschwankungen und total erschöpft

    Ich nehme Vitamin B12 oral, inzwischen bin ich auf Die 1000µg B12, weil ich angeblich keine Indikation für Infusionen habe:
    die hätte man, wenn neben den Parietalzellen-AK auch problematische Werte für den Intrinsic Factor habe - die habe ich aber nicht.
    Die Magen-Darm-Spiegelungen haben auch keine Hinweise geliefert - alles sei normal, abgesehen von einer Gastritis C.
    Daher erhalte ich keine Vitamin B12-Infusionen....

    Ich überlege schon, ob ich die B12-Infusionen nicht auf meine eigene Rechnung hin beantrage....

    Immerhin erhalte ich Eisen-Injektionen und substituiere täglich 1000 i.e. Vitamin D (Vigantoletten)

    Ich nehme übrigens 75LT...

  5. #5
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    Standard AW: Immer wieder Blutdruckschwankungen und total erschöpft

    Vitamin B12 - keine Infusionen, sondern Injektionen. I.m. Oder S.c.

    Du hast ein gewaltigen Mangel, schon mit Zellschäden, da MMS ist auch erhöht. Besteht schon lange. Bei oraler Einnahme wird nur 1% des Wirkstoffes aufgenommen, in ein paar Jahren vielleicht wird der Mangel behoben, wenn Du da noch überhaupt laufen kannst. Informiere Dich, s. Forumswissen. Die Ärztin hat leider wenig Ahnung von der Materie, wie man sieht. Auch Holo-Tc ist sehr niedrig. Die Zeit spiel hier eine große Rolle, da, zu lange im Mangel, können die Schäden irreversibel werden. Informiere Dich bitte. Man kann die Spritzen selbst verabreichen, sehe Forumswissen.

    Das Gleiche mit Vitamin D3: mit 1.000 I.E. Wirst Du keinen Mangel in absehbarer Zeit beheben können.

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Gummibaum
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    Standard AW: Immer wieder Blutdruckschwankungen und total erschöpft

    Also, bevor Du nun ein unruhiges Wochenende hast: Mein B12 ist ähnlich, weil ich fast vegetarisch lebe. Da ich das schon seit 40 Jahren tu, nehme ich an, dass der Wert immer unterkantig war. Der Körper gewöhnt sich an vieles. Deshalb MEINE message:
    - Don't panic - den "Mangel" hast Du vermutlich schon seit Jahren

    - ICH kann laufen, denken und aufmerksam lange Texte lesen Hab Abitur gemacht, arbeite vollzeit, vor einigen Jahren zusätzlich ein Abendstudium erfolgreich abgeschlossen und fuchse mich gerade durch eine 400seitige englische Arbeitsanleitung, weil ich den Job gewechselt habe. Jaaa - geht alles auch mit niedrigem B12!

    Dennoch kannst Du natürlich einen höheren Wert ausprobieren. Mir geht es gerade darum, die hier aufkeimende Panikmache etwas runterzufahren

    Den einstelligen Ferritinwert finde ich hingegen ziemlich übel... Dass hier etwas gemacht wird, ist schonmal gut VitD dasselbe. Ob es reicht, wirst Du ja bei der nächsten Kontrolle sehen. Niemand hat hier eine Glaskugel.

    Viel wichtiger fänd ich jedoch, den Ursachen auf den Grund zu gehen, sonst werden das Dauerbrenner, die sich womöööglich noch auf andere Bereiche ausbreiten Ich spinne mal: Extremdiät - da kommt dann ein Mangel zum anderen.

    Das erniedrigte Gesamteiweiß finde ich sonderbar. Kannst ja mal in ein Laborlexikon kucken, was dahinter stehen könnte. Vielleicht hilft Dir das weiter.


    Aber mal weg von den Mängeln: Wurde das Herz untersucht? Ich meine wegen der Blutdruckschwankungen.
    Geändert von Gummibaum (13.08.17 um 06:59 Uhr)

  7. #7
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    Jeder hat das Recht nach seinem Gusto zu leben; ich eben auch.
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    Standard AW: Immer wieder Blutdruckschwankungen und total erschöpft

    Zitat Zitat von bo_katze Beitrag anzeigen
    Seit einem halben Jahr läuft einfach alles aus dem Ruder:
    - meine Werte schwanken zwischen UF und ÜF
    - meine Blutdruckwerte entgleisen oder sind so niedrig, dass ich gar nichts mehr schaffe

    Kann es sein, dass man mit den Wechseljahren weniger SD-Medi benötigt:
    - ich habe immer irgendwie das Gefühl, mehr eine ÜF zu haben mit höherem Blutdruck,
    - sehr reizbar und nervös zu sein,
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    aber meine Werte scheinen für eine UF zu sprechen

    Ich habe kürzlich ein ausführliches Blutbild bei einem Endokrinologen machen lassen:
    Unbenannt.jpg

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter....

    Ich frag mal jetzt ganz dumm: Wechseljahre = weniger Blutungen.
    Woher dann das unternormige Ferritin?
    Nimmst du Eisen?

  8. #8
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    Standard AW: Immer wieder Blutdruckschwankungen und total erschöpft

    nimmst du magenschutz?
    verdauungsprobleme? leaky gut wird häufiger...
    nur so ein verdacht wegen mängel...

  9. #9
    Neuer Benutzer Avatar von bo_katze
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    Standard AW: Immer wieder Blutdruckschwankungen und total erschöpft

    @Verne61: Nein, ich nehme keine Protonenhemmer, schon aus Prinzip nicht.

    @DonnaS.:Ja, ich erhalte Eiseninjektionen - seit einem dreiviertel Jahr haben sich meine Menstruationszyklen auf alle drei Monate ausgedehnt, aber intern spüre ich, dass ich immer noch alle 21 Tage meinen Eisprung habe..

    @ Gummibaum: Extrem-Diät: du meinst, ich mache eine, irgendwie geartete Diät, dass ist mir noch nicht einmal im Traum eingefallen...
    Ich esse sehr viel Obst und Gemüse (trotz Fructoseintoleranz...), auch Fleisch und Fisch stehen wie Eier und Milchprodukte auf meiner Speisekarte.
    Ich bin auch kein Kostverächter, wenn wir mal Essen gehen - dann trinke ich auch mal ein Glas Wein...
    Lediglich seit der Gastritis C (ich nehme keine Protonenhemmer) achte ich etwas auf das Essen (weniger Süßes, weniger Speisen mit einem hohen Fettanteil und habe angefangen viel Kräuter-Tees zu trinken), esse mehrfach am Tag, eher kleine Portionen und später als 18:00 Uhr gar nicht mehr...


    Und obwohl ich aus meiner Sicht eine ausgewogene Ernährungsstrategie verfolge, habe ich seit dem letzten halben Jahr rund 6 Kilo (ohne Sport) abgenommen - das nervt!!! Mir mangelt es schon daher an Substanz...


    Bei den beiden Krankenhausaufenthalten hat man Sonographien der Leber, Niere, Magen, Blase usw. vorgenommen, Lunge durchleuchtet und Herz untersucht. Magen- und Darmspiegelungen haben auch, abgesehen von der Gastritis C, kein weiteren Befund zu Tage gefördert (darüber bin ich auch sehr froh!!)
    Ja, und den gesamten endokrinologischen Bereich ist kürzlich (siehe Anhang) untersucht worden...

    Geändert von bo_katze (13.08.17 um 08:11 Uhr)

  10. #10
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Gummibaum
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    Standard AW: Immer wieder Blutdruckschwankungen und total erschöpft

    Ich meine nicht, dass Du eine Diät machst (hab ich doch geschrieben ). Das war nur ein Beispiel, wie man sich so viele Mängel einfangen kann. Davon abgesehen kann man sich die Ernährung gezwungenermaßen gehörig zusammenstreichen, wenn man diverse Unverträglichkeiten hat.

    Hast Du mal in ein Laborlexikon gekuckt? Bei erniedrigten Gesamteiweiß stehen da noch diverse andere Möglichkeiten als eine Magersucht. Darauf wolltest Du hinaus, gelle Aber das meinte ich gar nicht.
    Du hast ja den besten Überblick, was schon alles untersucht wurde - vielleicht hat man irgendwas vergessen.

    Jedenfalls - mit DEM niedrigen Ferritin und vor allem Hämoglobin (was auch immer die Ursache ist) würde ICH mich nicht über Erschöpfung wundern. Proteinmangel dasselbe.

    Wenn man die Ursache nicht kennt, hilft fürs erste wohl nur Löcher stopfen

    Hat denn der Arzt, der die riesige Untersuchung gemacht hat, gar nichts gesagt? Endokrinologen sind doch auch Internisten, oder? Dachte ich zumindest immer

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